19. September 2010, Madrid: Versetze dich in die Haut des Stiers!
Madrid
19. September 2010
10 Uhr
gegenüber der Stierkampfarena Las Ventas
Mach mit um die Tauromachie zu beenden!
Siehe auch: Nackt gegen Stierkampf
Madrid
19. September 2010
10 Uhr
gegenüber der Stierkampfarena Las Ventas
Mach mit um die Tauromachie zu beenden!
Siehe auch: Nackt gegen Stierkampf
Immer wieder kommt es bei Stiertreiben zu tödlichen Unfällen. Am Montag wurde ein Mann in Villaseca de la Sagra nahe Toledo von einem Stier auf die Hörner genommen und tödlich verletzt. Ein Horn durchbohrte die Lunge und verletzte eine Arterie, der 41-jährige Familienvater starb auf dem Weg ins Krankenhaus.
Dies ist der dritte Tote in der diesjährigen Saison, am 3. Juli starb ein 19 Jahre junger Mann in Fuentesaúco (Zamora) und am 1. August ein 46-jähriger Mann in Godella (Valencia).
Seit dem Jahr 2000 sind mindestens 36 Personen bei Stiertreiben ums Leben gekommen.
Quelle: rtve.es
Anfang Februar wurde der Galgo, man gab ihm den Namen BAUS, aus dem Schacht eines Brunnens gerettet. Er hat gelitten und gekämpft und mit ihm das ganze Team von SOFIA El Refugio-Escuela. Sein verletztes Bein konnte nicht gerettet werden, aber sein Leben, welches er nun in vollen Zügen in den Niederlanden genießt.
Wer seine Geschichte noch nicht kennt, kann sie hier nachlesen:
Ohne Hoffnung
Neuigkeiten von Baus
BAUS: Auf dem Boden eines Brunnens
BAUS, auf dem Weg der Besserung
Mein erster Tag
Intl Council Against Bullfighting/Cornwall Voice for Animals 1981 Documentary Film, Dance of Death Presented in Full (two parts) for the very first time. We dedicate the rebirth of this film to the Late Alfred Weirs, Founder of the Intl Council Against Bullfighting (UK). As the Canadian/USA Representative and the Associate Producer of this film, in his name, and for the animals …… may the Dance Of Death film continue to work for the animals we love and represent. Please see www.myspace.com/cvfa blog DANCE OF DEATH for information about this film, and bullfighting – FACTS.
Sadly for the animals abused and killed in bullrings around the world – these films are never out of date ! Catelonia has however this year taken the first step to correct this. We thank them for implimenting a bullfighting ban in their region – may all bullfighting regions follow this fine example !
Die Deutschen Steuerzahler sind also mit 150 Millionen dabei
Ist das der Sinn von Europa? 3 Millionen Deutsche Kinder leben dafür unter der Armutsgrenze
Am 25. Juni stellt andaluz.tv bei diversen Europaabgeordneten und beim EU- Parlament eine Anfrage und möchte wissen, wie viel EU- Subventionen der Stierkampf in Spanien ungefähr erhält.
Wir sind nicht davon ausgegangen, dass trotz des Informationsfreiheitsgesetzes, der Anspruch der vierten Gewalt auf Auskunft, uns überhaupt jemand antworten würde. Dem war auch so, weder ein Jan Albrecht, eine Gesine Meissner, eine Frau Weiler, noch das Parlamentsbüro in Berlin und Madrid haben unsere Anfrage beantwortet.
Doch dann ein Wunder in der bröckelnden Demokratie und doch noch eine Antwort von der Europaabgeordneten der Grünen, Franziska Keller.
Frau Keller schreibt andaluz.tv und wir zitieren wörtlich:
„Nach informellen Schätzungen gehen circa 600 Mio. Euro pro Jahr an Subventionen in den Stierkampf. Es ist aber sehr schwierig, eine genaue Zahl zu liefern, da viele Kommunen die Verwendung der Subventionen nicht offen legen.“
Kultur oder feige Barbarei
Fakt ist, Tierschützer sprechen von einem qualvollen Kampf ohne jegliche Chance für den Stier. Es soll zu massiven Manipulationen am Stier im Vorfeld seines letzten Kampfes kommen. Zu Pferd und zu Fuß, viele Gegner gegen einen einzelnen und oft schon gequälten Stier.
Wenn man also den EU – Topf sich genau ansieht, dann stammen ca. 25% aus Deutschen Steuergeldern. Dies nun auf die 600. Mio. anrechnet, dann bezahlt der Deutsche Steuerzahler, Tierschützer inbegriffen, jährlich 150. Millionen Euro nach Spanien für ein schaulustiges Spektakel, welches doch sehr auf seinen Sinn zu hinterfragen ist.
In Deutschland gibt es über 3 Millionen Kinder die unter der Armutsgrenze leben! Diese irrsinnige Subvention umverteilt, würde für jedes Kind 50 Euro im Jahr mehr bedeuten! Das wären Schulhefte oder Schulmaterialien.
PS: Wir bedanken uns ausdrücklich bei der Abgeordneten Keller für Ihre Courage und Ihr Grundverständnis Ihre Arbeit auszuüben.
Kultur oder feige Barbarei – Der Stierkampf bleibt eine hitzige Diskussion
Stimmen Sie hier ab und senden Sie uns Ihre Meinung per Mail an info@andaluz.tv
Quelle: andaluz.tv
Skandalös! 600 Millionen Euro an Subventionen für den Stierkampf in Spanien
¡Escándalo! 600 millones de euros en subvenciones para las corridas de toros en España
What a scandal! 600 million in grants for bull fights in Spain
Einem aufmerksamen Anwohner hat eine Eselin ihr Leben zu verdanken, sie befand sich im Fluss Miño in Toén, einer Ortschaft in Galicien. An ihrem Hals war ein Seil mit einem 15 kg schwerer Stein befestigt, man wollte sie offensichtlich ertränken. Ihr Körper ist gezeichnet von einem arbeitsreichen Leben voller Entbehrungen. Der Besitzer konnte nicht ermittelt werden. Gleichzeitig fand man einen Hund, der nicht von der Seite der Eselin wich und ihr auf Schritt und Tritt folgte, offensichtlich stammen beide Tiere von ein und demselben Besitzer.
Hund und Eselin hatten noch einmal Glück im Unglück, wenn niemand einen Besitzanspruch stellt werden sie Zuflucht in einem Tierheim im Norden Portugal finden, welches El Refugio del Burrito gemeinsam mit AEPGA, führt.
Quelle: lavozdegalicia.es
Diese Fotos wurden nicht im tiefsten schwarzen Spanien aufgenommen, im “España profunda y negra” von dem meine spanischen Freunde so oft sprechen, sondern Nähe einer schmucken Reihenhaussiedlung 5 km vom Madrider Stadtzentrum entfernt.
Die von dem Tierfreund, welcher die Kadaver gefunden hat, herbei gerufene Polizei war nicht sonderlich an dem Fall interessiert und wollte noch nicht einmal eine Anzeige aufnehmen, doch PRO GALGO und weitere Tierschützer werden der Sache nachgehen und auf eine Anzeige bei der Guardia Civil beharren.
Siehe auch: MAKABRER FUND IN DER STADT MADRID!
Diese kleine Hündin wurde in einem Dorf in Badajoz aufgefunden. Sie litt nicht ur unter einer Augenentzündung, sondern auch an einer starken Brustdrüsenentzündung, offensichtlich hatte sie vor 8-10 Tagen Welpen geworfen, die man aber nirgends finden konnte.
Inzwischen geht es MINI gut, die Brustdrüsenentzündung wurde behandelt und die Augen operiert. Die anfangs verschreckte Hündin ist inzwischen glücklich und zufrieden, sie ist sehr verschmust und möchte keine Minute alleine bleiben, da sie Angst hat wieder verlassen zu werden.
MINI ist ca. 3-4 Jahre alt und 5800 Gramm leicht, bei einer Schulterhöhe von ca. 25 cm. Auf Leishmaniose, Erlichiose, Babesiose und Herzwurm wurde sie negativ getestet, auch ist sie schon kastriert. MINI ist sozial mit Hunden und Katzen und auch kinderlieb.
Gesucht wird nun eine Familie die viel Zeit für sie hat und ihr die Sicherheit gibt, dass sie nie wieder verlassen wird.
Da ihre Pflegemutter Mariangeles weder Englisch noch Deutsch spricht, Anfragen bitte zuersteinmal über mich: nfo@sos-galgos.net
Informativos Telecinco 21h – Agresiones a activistas de Igualdad Animal en Sacedón (Guadalajara). from Igualdad Animal on Vimeo.
Vier Verletzte und ein demoliertes Auto sind das bittere Resultat eines Angriffs von Stierkampffanatikern auf eine kleine Gruppe friedlicher Tierrechtler und ein Fernsehteam.
Am 1. September gegen 11.30 Uhr enthüllten Aktivisten der Tierrechtsorganisation Igualdad Animal auf einer Brücke in Sadecón, einer Ortschaft in Guadalajara, ein 35 Quadratmeter großes Plakat mit der Aufschrift “Tauromaquia abolición, derechos para todos los animales” (Abschaffung der Tauromachie, Rechte für alle Tiere), da an diesem Tag eine Stierhatz auf offenem Feld stattfand.
Schon nach wenigen Minuten wurden sowohl die Aktivisten als auch ein Reporter und eine Redakteurin von Telecinco vom wütenden Mob angegriffen und mit Faustschlägen, Fußtritten malträtiert und mit Steinen beworfen.
Der Pöbel rief Morddrohungen aus wie “Werft sie von der Brücke!” und Beschimpfungen, “Hurensöhne”, etc.
Die Tierschützer versuchten in das wartende Auto zu flüchten, dieses wurde schwer beschädigt, Front und Windschutzscheibe zerschlagen. Schließlich konnten die Aktivisten nur unter dem Schutz der Guardia Civil den Ort des Schreckens verlassen.
Das Ereignis zeigt ganz klar, auf von welcher Seite die Gewalt kommt.
Kritik an Stierquälerei ist unerwünscht, friedliche Stierkampfgegner müssen sogar um ihr Leben fürchten, werden Opfer einer öffentlichen Lynchjustiz, ähnlich der, welcher der Stier ausgesetzt ist, nur mit dem Unterschied, dass die Aktivisten ihr Leben retten konnten und der Stier tot ist.
Zum ersten Mal wird in Salamanca eine anti-Stierkampf- Demonstration stattfinden.
Einberufen von der spanischen Tierschutzpartei PACMA findet die friedliche Kundgebung am Sonntag den 5. September um 17 Uhr auf dem Plaza Mayor statt.