17th Juli 2016

Ich bin Stierkampfgegner, weil….Stierkampf ist Gewalt

Zahlreiche spanische Anti-Stierkampf Gruppierungen lehnen in einem Video alle Formen von Gewalt ab, einschließlich der verbalen Gewalt gegen den in der Stierkampfarena getöteten Torero Victor Barrio. Sie weisen jedoch auch darauf hin, dass die Stierkampfgegner weder Verantwortliche noch Komplizen seines Todes sind. Ferner beklagt das Anti-Stierkampf Kollektiv, dass es ständiges Opfer von Morddrohungen ist und fragt, warum die Gesellschaft und die Medien dies nicht reflektieren.

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Englische Untertitel

Die Leiter einiger der führenden Tierschutzorganisationen, unter denen sich Animanaturalis , Asociación de Veterinarios Abolicionistas de la Tauromaquia y del Maltrato Animal (AVATMA), Ecologistas en Acción, EQUO Derechos de los Animales, die Federación de Asociaciones de Protección Animal de la Comunidad de Madrid (FAPAM), Stiftung Franz Weber (FFW), Gladiadores Por la Paz, das Observatorio de Violencia Hacia los Animales und die Plattform La Tortura No Es Cultura (LTNEC) befinden, haben gemeinsam ein Video realisiert, in dem sie als Stierkampfgegner auftreten, die eine weniger gewalttätige Welt für Menschen und Tiere fordern.

Die Leiter dieser Organisationen haben zuvor schon ein Statement auf ihren Facebook Seiten veröffentlicht. Sie betonen, dass der Tod des Toreros Victor Barrio das Ergebnis der Gewalt des Stierkampfs und nicht das unglücklicher Formulierungen von Menschen gegen Tierquälerei. „Worte können nicht tödlich verletzen, so wie manchmal die Hörner eines Stiers.“ Bestätigt Jose Enrique Zaldívar, Präsident von AVATMA, der Vereinigung der Tierärzte zur Abschaffung des Stierkampfs und gegen die Misshandlung von Tieren, der für diesen Tod die Gewalt der Stierkampfwelt und ihre Veranstalter verantwortlich macht.

Marta Esteban Miñano, Präsidentin der Plattform LTNEC / Folter ist keine Kultur findet es beschämend, eine Show zu fördern, die für Toreros und Teilnehmer mehr und mehr Risiko bedeutet, aber dann die Todesfälle zu beklagen.

Carmen Ibarlucea, von der Partei EQUO erinnert daran, dass diese Gewalt mit öffentlichen Mitteln gefördert wird, obwohl mehr als 80% der Spanier dies ablehnen.

Leonardo Anselmi von der Stiftung erinnert daran, dass die Anwesenheit von Kindern und Jugendlichen bei Stierkkampfveranstaltungen gegen die Rechte des Kindes verstößt. Die höchste Autorität der Kinderrechte der Vereinten Nationen, der Ausschuss für die Rechte des Kindes, fordert dazu auf, Kinder von der Gewalt des Stierkampfs fernzuhalten.

Oscar Del Castillo, Gladiator für den Frieden, sagt, dass sein Kampf gegen den Stierkampf kein Kampf gegen Stierkampfanhänger und Toreros ist, sondern gegen die “Gewalt des Stierkampfs”. Oscar stellt außerdem fest, dass er oft Morddrohungen erhält und fragt sich, ob, wie im Fall der unglücklichen Tweeds über den Torero, die Regierung Hilfe in den Vereinigten Staaten sucht, um herauszufinden, wer hinter den Drohungen steht.

In den USA, stuft das FBI die Misshandlung von Tieren angesichts ihrer sozialen Auswirkungen, als Verbrechen gegen die Gesellschaft ein, sagt Núria Querol, Mitarbeiterin der NSA und FBI zu diesem Thema.

#TauromaquiaEsViolencia

#StierkampfIstGewalt

 

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15th Juli 2016

Taurinos, wer zuletzt lacht, lacht am besten

Eine geniale Aktion, der Aktivist Oscar del Castillo, verkleidet als Torero, sammelt Spenden bei den Stierkampffans.

SAN FERMÍN 2016 AKTION ROBIN HOOD VON GLADIADORES POR LA PAZ

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Die Worte des Aktivisten  von den Gladiatoren für den Frieden:

Liebe Familie, hier habt ihr das Video welches wir euch versprochen haben!

Wie ihr schon wisst, verbraucht der Stierkampf mehr als 600 Millionen Euro öffentlicher Gelder und mit dieser Aktion wollten wir mit all unserem Wohlwollen ein wenig von diesem Geld zurückerlangen um es den Tieren zu geben.

Die Aktion wurde während mehrerer Tage und während vieler Stunden beim San Fermín (Pamplona) realisiert und mit diesem Video möchten wir auch all die

auch alle Grausamkeiten zu verurteilen, die dort während der Feiern geschehen … (Tiermisshandlung, Schlägereien, Vergewaltigungen etc ..) Bitte seht es euch bis zum Ende an, und wenn wollt, helft uns es zu verbreiten :-)

(Niemand soll es persönlich nehmen, unser Kampf ist nicht gegen den Stierkampf, unser Kampf richtet sich gegen die Gewalt der Tauromachie und wir werden vor der vollkommenen Abschaffung der Tauromachie stoppen.)

Auch auf YouTube könnt ihr es sehen.

#‎SanFermínSinSangre‬
‪#‎TauromaquiaAbolición‬

 

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12th Juli 2016

Tod am Nachmittag – Tragisch für Mensch und Stier

Seit dem Beginn des umstrittenen Stierrennens in Pamplona mit zahlreichen Verletzten- und Schwerverletzten und spätestens seit dem tragischen Tod des jungen spanischen Toreros Víctor Barrio überschlagen sich die Nachrichten, sowohl in Spanien als auch in den internationalen Medien. Leider gibt es auch Menschen die meinen, den Tod eines Menschen feiern zu müssen. Zahlreiche lebensverachtende Kommentare bei Facebook und Twitter kursieren im Netz. Die Stierkampfanhänger glorifizieren den Tod des jungen Mannes, «El País» bezeichnet den getöteten Torero als Held und Märtyrer. Fakt ist, diese Tragödie hätte vermieden werden können, wenn Stiere nicht unter dem Deckmantel von Kunst und Kultur zu Tode gefoltert würden. Das systematische Töten von Stieren bei Volksfesten ist heutzutage moralisch nicht mehr vertretbar. Zum Glück findet der Stierkampf immer weniger Akzeptanz bei den Menschen, laut einer aktuellen Meinungsumfrage von Ipsos MORI  ist die Unterstützung für diese Tätigkeit ist den letzten drei Jahren von 30% auf 19% gesunken. Es besteht kein Zweifel daran, dass die Traditionalisten gerade bei der jüngeren Generation, welche sich rege in sozialen Netzwerken austauscht, auf verlorenen Posten steht. Daher ist es umso wichtiger, sich von unangebrachten Äußerungen zu distanzieren.

Die Plattform LATORTURA NO ES CULTURA/FOLTER IST KEINE KULTUR distanziert sich ausdrücklich von solchen Äußerungen!

Den Tod eines Menschen zu feiern ist falsch. Gewalt führt zu Gegengewalt, Hass zu noch mehr Hass. Um den Stierkampf zu beenden müssen wir anders sein! Ethische und wissenschaftliche, wahre Argumente, statt weiterer Gewalt! Wer dies nicht verstanden hat, handelt kontraproduktiv und schadet der Tierrechtsbewegung.

Diesbezüglich möchte ich hiermit Marta Esteban Miñano, die Präsidentin der spanischen Plattform LA TORTURA NO ES CULTURA zitieren:

Der Tod von Menschen bei Stierkampfveranstaltungen ist nichts anderes als ein weiterer Grund um die Gewalt des Stierkampfs zu beenden. Das Problem des Stierkampfs ist seine Gewalt, in Tod und Leid zum Ausdruck gebracht, mit dem erschwerenden Umstand, dass sie als Unterhaltung verkauft wird, vor Kindern die ihre Werte aufbauen. Die Politik “Auge um Auge” ist seit Tausenden von Jahren das größte Fiasko der Menschheitsgeschichte und führt uns immer wieder in eine Endlosschleife von Gewalt…………auch wenn es in unseren Genen stecken mag, “Auge um Auge” ist ein egoistischer Rekurs, der die individuelle Frustration lindern und die Leidenschaft des Hasses füttern soll, um uns als Sieger zu fühlen, die Konsequenzen ignorierend.

Die an Touristen gerichtete Kampagne: Das Blut rennt mit dir – Sei kein Komplize!, welche die Grausamkeit von Stierrennen offenlegt, wird von den wichtigsten Tierschutzorganisationen auf internationaler Ebene unterstützt. Organisationen, die sich für die Tierrechte einsetzen und mit ethischen und wissenschaftlichen Argumenten für eine bessere Welt für Mensch und Tier kämpfen!

Dieselben Stiere die durch Pamplonas Straßen schlittern und fallen werden später am Nachmittag in der Stierkampfarena der Stadt erstochen. Touristen die in Spanien an dem Rennen mit Stieren teilnehmen werden an dem Gemetzel beitragen.  Dies ist die ernüchternde Botschaft des neuen Videos der Plattform La Tortura No Es Cultura / Folter Ist Keine Kultur, gesponsert von Animal Guardians, und unterstützt von Europas größten Tierschutzorganisationen, PETA, Humane Society International, CAS International , Anima Naturalis, TASSO e.v. , Deutscher Tierschutzbund und europäische Büros von World Animal Protection sowie dem Red Internacional Antitauromaquia/ International Anti-bullfighting Network, welches 110 Tierschutzorganisationen aus aller Welt vereinigt. Das Video wurde in verschiedene Sprachen übersetzt und wird in Europa, Amerika, Asien und Australien verbreitet. Das schockierende Video zeigt das Ende der Stiere die an dem Stiertreiben teilnehmen und danach in der Arena zu Tode gefoltert werden und fordert die Touristen auf, nicht zu Komplizen zu werden.

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6th Juli 2016

San Fermin 2016: Das Blut rennt mit dir – Sei kein Komplize!

Dieselben Stiere die durch Pamplonas Straßen schlittern und fallen werden später am Nachmittag in der Stierkampfarena der Stadt erstochen. Touristen die in Spanien an dem Rennen mit Stieren teilnehmen werden an dem Gemetzel beitragen.  Dies ist die ernünchternde Botschaft des neuen Videos der Plattform La Tortura No Es Cultura / Folter Ist Keine Kultur, gesponsert von Animal Guardians, und Europas größten Tierschutzorganisationen, PETA, Humane Society International, CAS International , Anima Naturalis und europäische Büros von World Animal Protection sowie dem Red Internacional Antitauromaquia/ International Anti-bullfighting Network, welches 110 Tierschutzorganisationen aus aller Welt vereinigt. Das Video wurde in verschiedene Sprachen übersetzt und wird in Europa, Amerika, Asien und Australien verbreitet. Das schockierende Video zeigt das Ende der Stiere die an dem Stiertreiben teilnehmen und danach in der Arena zu Tode gefoltert werden und fordert die Touristen auf, nicht zu Komplizen zu werden.

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5th Juli 2016

Massen “Blutbad” gegen Stierrennen in Pamplona

Fünfundsiebzig fast nackte und von Kunstblut durchnässte Menschen aus aller Welt, protestierten heute Morgen eindrucksvoll gegen die morgen beginnende Stierhatz San Fermín. Die 54 Stiere die im Laufe des “Festes” durch die Straßen getrieben werden, sterben einen grauenhaften Tod in der Arena. Schon seit Jahren kooperiert PETA mit der spanischen Tierschuztorganisation AnimaNaturalis, die gemeinsam diese Demonstration organisieren und durchführen, um gegen das Rennen mit Stieren und den Stierkampf zu protestieren.
Anbei der Bericht von PETA in englischer Sprache.

 

Bitte nehmen Sie an der im Artikel verlinkten Kampagne teil. Weitere Fotos, Video und Kampagne: Mass ‘Bloodbath’ in Pamplona’s Main Square Marks Start of Grisly Running of the Bulls

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5th Juli 2016

Petition: San Fermín ohne Blut

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nombre – Name
Apellidos – Familienname
Escoge un País – Land auswählen
Ciudad – Stadt
Correo Eléctronico – E-Mail

PETITION: www.sanferminsinsangre.org

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30th Juni 2016

Definitiv verboten – Toro de la Vega 2016!

Das wohl grausamste Stiertreiben Spaniens, der Toro de la Vega findet in diesem Jahr nicht statt, der Anfang vom Ende war schon Mitte Mai absehbar, nun ist es Fakt!

Quelle: www.lavanguardia.com

Stellungnahme von La Tortura No Es Cultura / Folter Ist Keine Kultur:

Es wurde bestätigt, dass dieses Jahr kein Toro de la Vega stattfinden wird, zumindest nicht so wie wir ihn bis jetzt kennen.

Man darf den Stier weder vor Publikum mit Lanzen stechen noch töten, womit dieses Turnier zu einem volkstümlichen Stier-Spektakel gleich einer Stierhatz (oder Stiereintreiben) würde.

Der soziale Druck von Tausenden von Aktivisten während vieler Jahre, die unermüdliche Arbeit vieler Organisationen, unter ihnen La Tortura No Es Cultura (Folter ist keine Kultur) und der Gutachten von Avatma Asociación de Veterinarios Abolicionistas de la Tauromaquia (Verband von Tierärzten für die Abschaffung der Stierkämpfe und gegen die Misshandlung von Tieren) und der Gesetzesinitiativen, zum Beispiel der von LTNEC vor vier Monaten vorgeschlagene und von der parlamentarischen Gruppe von Podemos in der vergangen Legislaturperiode präsentierte nicht gesetzgebende Legislativvorschlag haben dazu geführt, dass die Regierung von Kastilien-Leon beschlossen hat, ein Gesetz zu erlassen, welches dieses grausame Schauspiel verbietet.

Seitens von LTNEC schätzen wir diesen großen Durchbruch positiv, geben uns aber damit nicht zufrieden. Die Abwicklung vieler Feste, wie dieses welches in Tordesillas stattfindet, welches wir als „besonders grausam“ bezeichnen, werden dank dem Festhalten an dem lokalen Kulturgut, weitergeführt und müssen aus der Geographie unseres Landes eliminiert werden. Deswegen präsentieren wir, sobald das neue spanische Parlament gewählt ist, einen neuen Gesetzesvorschlag (Proposición No de Ley – PNL) welcher alle diese grausamen Spektakel, die unsere Gesellschaft beschämen, ausmerzen könnte.

Wir müssen gespannt auf die zukünftige Reglementierung des Turniers warten, die früher oder später das Rathaus von Tordesillas vorschlagen und die vom Rat beurteilt und genehmigt oder nicht genehmigt werden muss. Wir sind aufmerksam und der Entschluss wird auch eine Antwort der Bewegung zur Abschaffung der Stierkämpfe sein. Wie schon gesagt, wir sind nicht zufrieden, aber man muss anerkennen, dass es ein Erfolg der ganzen Bewegung zur Abschaffung der Tauromachie ist, des direkten Aktivismus, der Arbeit der Büros, der Debatten, der ethischen und wissenschaftlichen Argumente, die die politische Klasse durchdrungen haben …

Alle bisherigen Veröffentlichungen zum Toro de la Vega: TORO DE LA VEGA


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16th Juni 2016

Stierkampfschule – Tod nach dem 14. Degenstoß

Jedes Jahr werden Tausende Kälber bis zu einem Jahr und Tausende bis zu dreijährige Stiere in Spaniens Stierkampfschulen verwendet um den Schlächter-Lehrlingen “Die Kunst des Tötens” beizubringen. Folgendes, von der spanischen Tierschutzpartei PACMA am 14. Juni 2016 in der Stierkampfarena von Ávila aufgenommene Video, zeigt einen Schüler der Stierkampfschule von Madrid. Der siebzehnjährige Schüler Aarón Rodríguez sticht vierzehn Mal mit dem Degen (estoque) auf das Tier ein bis es zu Boden geht. Dort ringt der Stier keuchend nach Luft, ihm wird mehrmals der Degenstoß versetzt, noch immer im Todeskampf. Schließlich wird der Jungstier noch lebend aus dem Platz geschleift um zum Schlachter transportiert zu werden. Alles unter Beifall, auch von vielen in der Arena anwesenden Kindern und Jugendlichen.

Muerte a la decimocuarta estocada en escuela taurina from PACMA TV on Vimeo.

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4th Juni 2016

PACMA dokumentiert grausamen Kälbermord in Cordobá

Cordobá 30.05.2016 – Becerrada Homenaje a la Mujer cordobesa

Vier Stierkälber unter 2 Jahren wurden von teilweise minderjährigen Schülern diverser andalusischer Stierkampfarenen zu Tode gefoltert. Bis zu vier Mal wurden den Tieren Dolchstöße verpasst, bis sie sterbend zusammenbrachen – dies unter den Beifall von in der Arena anwesenden Kindern! Ohren und Schwanz wurden abgeschnitten, als die Stierkälber noch lebten!

Erziehung zur Grausamkeit! Die Empfehlung der UNO, Kinder von der Gewalt des Stierkampfs fernzuhalten wird ignoriert. Kultur hört da auf, wo Grausamkeit beginnt.

Becerrada Mujer Cordobesa from PACMA TV on Vimeo.

Quelle: PACMA documenta la cruel Becerrada Homenaje a la Mujer cordobesa

Siehe auch: Becerrada – Töten ist nicht leicht
Kälbermord im Baskenland, Tradition der Grausamkeit
Kälbermord
“Beccerada”, grausamer Kälbermord in El Escorial

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28th Mai 2016

Adrenalin für Idioten – Toro Enmaromado de Benavente

Ganz ohne Spezialeffekte, zeigt das Video der Stadt Benavente das Martyrium von Pitarroso.  Benavente ist eine Kleinstadt mit ca 18.000 Einwohnern in der Provinz Zamora in der autonomen Gemeinschaft Kastilien-León.

Diese Stadt, diese Menschen existieren, im XXI. Jahrhundert in einem Land der Europäischen Union. Ein Schandfleck im tiefsten dunklen Spanien. Die Bevölkerung zeigt sich nach der Stierhatz stolz und zufrieden, man hatte Spaß. Der Stier hat so einige nach Adrenalin lechtzende Läufer auf die Hörner genommen, dies wird von den Verantwortlichen für derartige Spektakel billigiend in Kauf genommen.

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