15th April 2014

Die Zuschauer wollen den Tod!

Sehr oft und beschämend wagen die Stierkampf-Fans es nicht, die Bedeutung vom Tod des Stiers zu zugeben und leugnen es mit Gelassenheit: “Nein, wir gehen nicht in die Arena um einen Stier sterben zu sehen. Das ist nicht wichtig, was für uns vor allem zählt ist die Schönheit und die Pracht des Stierkampfs!” Wie oft haben wir das schon gehört. Was für eine Lüge! Um überzeugt zu werden, sehen Sie sich einen kurzen Ausschnitt dieses Amateur-Videoclips “Nur so zum Spaß” an. Mit diesen Bildern ist die langsame Qual des armen Tieres durch Jubel und Ekstase mit öffentlichem Applaus begleitet, ein spektakulären Beweis dafür. Siehe Link unten.


Taureau supplicié von FLAC_anticorrida

“Der Stier ist geboren, um zu lieben …, Mit dem Stier Liebe machen, das ist sicher, ist schamlos, es ist schön, er kommt zu Ihnen, nicht um Sie auf die Hörner zu nehmen, aber um zu lieben! Die Muleta über den Boden gezogen wie eine Zunge die für einen innigen Kuss einlädt, der Zuschauer macht sich zum Betrachter, man erlebt einen Koitus, einen kollektiven Orgasmus, in Bayonne ist Stierkampf vaginal…”

Simon Casas, Tinten- und Blutflecken, Editions au Diable de Vauvert

Ja, der Tod des Stieres ist in der Tat ein Genuss für diese Zielgruppe ohne jedes Mitgefühl.


Juste pour le plaisir von GrisouTV

Quelle: www.flac-anticorrida.org

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13th April 2014

Galgos vom Fensterbrett befreit

Nichts ist unmöglich, denkt man sicher beim Anblick dieser beiden Galgos, die über mehrere Wochen dort oben im Fenster ausharren mussten. Eingeklemmt zwischen Rollo und Fenstergitter, in luftiger Höhe.

Anwohner meldeten dies der Polizei, aber der zuständige Beamte sah offensichtlich keinen Handlungsbedarf. Dies rief schließlich mehrere Tierschutzvereine auf den Plan, Rechtsanwäte wurde eingeschaltet und die Galgos endlich befreit.

Es handelt sich um eine Mutter und ihre Tochter, beide Hunde sind in einer sehr schlechten gesundheitlichen Verfassung, stark unterernährt und dehydriert, die Muskeln sind zurückgebildet und sie sind sehr ängstlich. Sie erholen sich nun auf einer spanischen Pflegestelle von ihren Strapazen. Zugetragen hat sich diese Misshandlung in Lebrija, Andalusien.

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8th April 2014

Anti-Stierkampf Demonstration Alès – Wie komme ich hin?

Am 31. Mai findet die enorm wichtige Anti-Stierkampf Demonstration in Südfrankreich statt, die französichen Aktivisten hoffen auf rege Teilnahme, auch aus den europäischen Nachbarländern.

Siehe hierzu: Alès 2014 – Ein entscheidendes Jahr! Anti-Stierkampf-Demonstration in Frankreich am 31.05.2014

Fur alle Aktivisten die nicht mit dem eigenen PKW anreisen möchten, organisiert der elsässischen Verein “Animalsace” einen Bus.

“HINFAHRT
Ein Bus fährt am 30. Mai um 20 Uhr vom Strassburger Bahnhof ab.
Ankunft in Alès am 31. Mai vor 10 Uhr

RÜCKFAHRT
Abfahrt in Alès am 31. Mai um 20 Uhr
Ankunft am 1. Juni um ca. 6 Uhr am Strassburger Bahnhof.

Kostenbeteiligung: 35€ pro Person

Wenn Sie zur Antistierkampfdemo nach Alès mit uns mitfahren möchten, schreiben Sie bitte eine Email an contact@animalsace.org, um Ihren Platz im Bus zu reservieren und an CRAC-Deutschland@anticorrida.com. Das wird uns die Organisation erleichtern. Vielen Dank.

Website der Demo: http://www.ales-corrida.com/
Verknüpfung zur Veranstaltung von”Animalsace” : https://www.facebook.com/events/230385900475518/?fref=ts

CRAC Europe: https://www.facebook.com/events/734281886623183/?ref=3&ref_newsfeed_story_type=regular

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2nd April 2014

Phoenix glorifiziert Stierkampf

Wir sind entsetzt, dass Phoenix mit der Dokumentation: Toros – Von Menschen, Stieren und Kämpfen (Film von Jörg Rheinländer, ARD-Studio Madrid, Phoenix 2014), dem bekennenden Stierkampffan Jörg Rheinländer und somit der spanischen Stierkampflobby eine Propaganda-Plattform in Deutschland bietet. Von einem öffentlich-rechtlichen Fernsehsender, der in Kooperation von ARD und ZDF betrieben wird, sollte man eine objektive Berichterstattung und keine einseitige und subjektive Pro-Stierkampf-Reportage in Hochglanzformat erwarten dürfen.

Die Dokumentation, unter dem Deckmantel von Kunst und Tradition, vermittelt ein vollkommen falsches Bild der verabscheuungswürdigen Stierkämpfe, der Mehrheit der spanischen Bevölkerung, die nicht hinter dem blutigen Spektakel steht und ist ein Schlag ins Gesicht für alle Tierschützer und Tierrechtler in Spanien (und auch in Frankreich), die hart für die Abschaffung kämpfen und auch für jeden intelligenten und mitfühlenden Europäer.

In einem modernen Europa ist für so ein archaisches Schauspiel kein Platz, schon gar nicht subventioniert mit schätzungsweise 130 Millionen Euro Agrarsubventionen aus der Europäischen Union. Diese inakzeptablen Mittel, ohne die das sterbende Geschäft nicht überleben könnte, sind stattdessen, ebenso wie der Stierkampf selbst, abzuschaffen!

Kindern und Jugendlichen zu lehren, die Folter eines Lebewesens zu lieben, um eine neue Generation von Stierkampffans zu schaffen, ist an Verantwortungslosigkeit nicht zu übertreffen. Kinder zur Grausamkeit gegenüber Tieren zu erziehen, widerspricht dem gesunden Menschenverstand und den allgemein anerkannten moralischen Prinzipien der zivilisierten Welt. Die UNO empfiehlt, Kinder “von der Gewalt des Stierkampfs” fernzuhalten. In Deutschland wird das Quälen eines Tieres mit einer Gefängnisstrafe bis zu drei Jahren geahndet!

Stierkampf ist grausam und veraltet und hat keinen Platz in einer modernen Gesellschaft, nur Barbaren ergötzen sich an dem Anblick eines Blut speienden Stiers. Deutsche Bürger machen keinen Urlaub in Spanien um der öffentlichen Folter eines unschuldigen Tieres beizuwohnen, sondern um Sonne, Strand und wahre Kultur zu genießen. Kultur hört da auf, wo Grausamkeit beginnt!

Spanien hat mit seinem „Gütesiegel für ein Blutbad“, der Erklärung des Stierkampfs zum Immateriellen Kulturerbe, seine Würde verloren. Phoenix und alle Verantwortlichen der Dokumentation haben Seriosität und Glaubwürdigkeit mit der Ausstrahlung dieser realitätsfremden Dokumentation verloren.

Bitte protestieren Sie gegen diese Stierkampf-Propaganda! Kontakt: presse@phoenix.de

Siehe auch: Weiterlesen »

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19th März 2014

Frankreich: Die Fronten verhärten sich – Anklage gegen Jean-Pierre Garrigues CRAC Europe

 

Wegen einer spektakulären anti-Stierkampf Aktion in Rion-des-Landes am 24 August 2013, muss sich nun Jean-Pierre Garrigues, der 1. Vorsitzende der französichen Anti-Stierkampf-Organisation CRAC Europe, am Montag den 24 März vor dem Gericht in Dax verantworten.

Siehe hierzu: Frankreich: Spektakuläre anti-Stierkampf Aktion – acht Verletzte, einer im Koma

Die Anklagepunkte sind:

1) 11 öffentliche Beleidigungen in der Stierkampfarena von Rion-des-Landes. Die Wörter, die verwendet wurden sind: “Perverser” “Sadisten” “Barbaren”.

2) Illegale Demonstration

3) Behinderung der Arbeitsfreiheit der Toreros

4) Gefährdung des Lebens Dritter durch die Verwendung von Nebelkerzen

Artikel 521.1 des Strafgesetzes definiert den Stierkampf als “schwere Misshandlung und Grausamkeit an Tieren”.

Dr. Núria Querol i Viñas, die Gründerin von GEVHA ( Grupo para el Estudio de la Violencia Hacia Humanos y Animales – (Gruppe zum Studium der Gewalt gegen Menschen und Tiere): “Kein Mensch, der wirklich psychisch gesund ist, kann für die Misshandlung von Tieren sein.”

Die Stierkampflobby fordert sogar die Auflösung von CRAC Europe! Mit diesem Gerichtsverfahren werden die Meinungsfreiheit und Demokratie ganz klar angegriffen! Nicht nur Tausende von Anhängern der Anti-Stierkampfbewegung stehen hinter CRAC Europa und ihrem Präsidenten, auch Brigitte Bardot und ihre Stiftung Fondation Brigitte Bardot und Paul Watson von Sea Shephard setzen sich für die Abschaffung der Stierkämpfe ein und stehen hinter Jean-Pierre Garrigues und dem von der Stierkampflobby gefürchten Verein.

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13th März 2014

Petition: Schluss mit Straffreiheit

Misshandlung eines Hundes = 30 Euro. Werden Sie es zulassen?

Die Asociación Animalista Libera, die Franz Weber-Stiftung und Abgeordnete des AGE arbeiten an einem Gesetzesentwurf, um die Strafen für Tierquälerei zu erhöhen. Gemeinsam haben sie eine Petition gestartet, mit der Forderung, die Strafen für Tierquälerei zu verschärfen.

Das Tierschutzgesetz 1/ 93 von Galicien ist eine veraltete gesetzliche Regelung für den wirklichen und effektiven Schutz von Haustieren und Wildtieren in Gefangenschaft. Momentan kann jemand, der einen den ganzen Tag angebundenen Hund sterben und ihm keine tierärztliche Fürsorge zukommen lässt, nur mit einer Geldbuße von 30 € bestraft werden. Das Fehlen einer wirksamen Gesetzgebung führt dazu, dass in Galicien jährlich mehr als 13 000 Lebewesen ausgesetzt werden, von denen die Meisten überfahren werden oder verhungern.

Über die Initiative soll im galizischen Parlament debattiert werden.

Bitte unterzeichnen und verbreiten Sie die an die galizische Regierung gerichtete Petition! Wir können kein Aussetzen, kein Erhängen und keine gewaltsamen Tode mehr tolerieren! Benötigt werden mindestens 15 000 Unterschriften.

PETITION: Endurezcan las multas por maltrato animal – Verschärfen Sie die Strafen für Tierquälerei

nombre – Name
apellido – Familienname
Email
Alemania – Deutschland
Código Postal – PLZ
Firma – Unterschrift

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12th März 2014

Und schon wieder – erhangene Galga in Mérida

Diese erhangene Galga wurde am vergangenen Samstag, nach einem Hinweis von einem Anwohner, in einem Vorort von Mérida gefunden. Die Seprona wurde benachrichtig und Anzeige erstattet. Diese schreckliche Tat zeigt mal wieder, wie wichtig es ist, die Strafen für Tierquäler zu erhöhen und die Bevölkerung zu sensibilisieren. Es ist einer von vielen Gräueltaten, von denen die Wenigsten aufgeklärt werden. Wann endlich handelt die spanische Regierung? Noch schaut sie tatenlos zu.

Bitte unterzeichnen Sie die wichtige Petition: Greyhounds Tortured in Spain

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10th März 2014

Alès 2014 – Ein entscheidendes Jahr! Anti-Stierkampf-Demonstration in Frankreich am 31.05.2014

Am Samstag den 31. Mai findet in Südfrankreich eine Großdemonstration für die Abschaffung der Stierkämpfe statt. Die Veranstalter hoffen auch auf zahlreiche Aktivisten aus den Nachbarländern. Organisiert wird diese wichtige Demonstration u.a. über Facebook. Deutsche Aktivisten die an der Großkundgebung teilnehmen, werden gebeten, sich mit CRAC in Verbindung zu setzen, damit bei den französischen Behörden und Stierkampfveranstaltern bekannt wird, dass auch Deutsche den Stierkampf ablehnen und der deutsche Tierschutz sich gegen das blutige Gemetzel ausspricht.

TEXT DER VERANSTALTUNG AUF FACEBOOK

Alès 2014: Ein entscheidendes Jahr!

BITTE BEACHTEN: Wenn Sie am 31. Mai vor Ort in Alès mitdemonstrieren werden, nehmen Sie bitte die Einladung an, um unter „Zusagen“ zu erscheinen.
Vielen Dank an Alle!
Sollte der Bürgermeister von Alès, Max Roustan, dem Stierkämpfe nicht gefallen, sie aber seit 18 Jahren organisiert (wen will er zum Narren halten?) die Kommunalwahlen im März 2014 verlieren, so wird es das Ende der Stierkämpfe in Alès sein, soviel ist sicher.
Falls er wieder gewählt wird, liegt es an uns, ihm verstehen zu geben, dass er von sich aus diese barbarische Praktik aufgeben und sich den Städten Fréjus, Fenouillet, Bourg-Madame, Collioure und der spanischen Gemeinschaft Katalonien anschliessen soll, die in den Jahren 2000 der Stierfolter den Rücken gekehrt haben. Was Sie schon heute tun können: Sie können ihn per Email, Fax, Post und Telefon auffordern, dem Massaker in Alès ein Ende zu setzen. Es liegt in seiner Macht. Lasst uns am Samstag, den 31. Mai 2014 auf jeden Fall zahlreich in Alès erscheinen, um das Blutbad zu verhindern und die Stadt einzunehmen. Im Jahr 2014 wird sich der Trend des Jahres 2013 festigen und verstärken: der Stierkampf ist zu einer schweren Störung der öffentlichen Ordnung geworden. Es ist an der Zeit, ihn in den 11 verseuchten Landkreisen Südfrankreichs abzuschaffen (siehe Karte: http://www.anticorrida.com/La-carte-rouge-sang-des-corridas-en-France.html )

2014: das Jahr der abolitionistischen Revolution. Geben wir nicht nach! Vergrössern wir die Bewegung!

Für das CRAC Europe
Jean-Pierre Garrigues
Website der Alès Demonstration:
http://www.ales-corrida.com/
Kontaktdaten von Max Roustan (Bürgermeister von Alès) und der Stadt Alès:

Empfang: +33 466 56 11 00
Sekretariat des Bürgermeisters: +33 466 56 42 88
Fax: +33 466 56 10 31
Email: communication@ville-ales.net
Anschrift:
M. Max Roustan
Place de l’hôtel de ville
30115 ALES Cedex BP345
Frankreich

Verknüpfung zur Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/230385900475518/?fref=ts
Mitfahrbörse: http://forum.anticorrida.com/index.php/board,19.0.html
Mitfahrbörse auf FB: https://www.facebook.com/events/403387253126846/

Stierkampf in Frankreich

Obwohl das Gesetz in Frankreich Grausamkeit an Tieren bestraft, hat es für den Stierkampf Ausnahmen in bestimmten Landkreisen („départements“) des Süden eingeräumt. Während der Gesetzgeber einerseits sehr wohl erkennt, dass Grausamkeit und Misshandlung wesentlicher Bestandteil des Stierkampfes sind, hat er andererseits eine Ausnahmeregelung geschaffen, damit der Gesetzestext nicht anwendbar ist. Diese Ausnahmeregelung wurde im Jahr 1954 geschaffen. Da diese Praxis aber in Frankreich bereits im Jahr 1853 eingeführt wurde, war der Stierkampf in unserem Land 100 Jahre lang gesetzeswidrig.

Der entschlüsselte Stierkampf

Hinter den Kostümen, den Pailletten und der Musik verbirgt sich eine elende Realität, eine Foltertat an einem Pflanzenfresser, der von den Liebhabern dieses Spektakels gerne als blutrünstige Bestie angesehen wird, die nur das Tageslicht erblickt um von einer Stichwaffe durchbohrt, vor einem enthusiastischen Publikum zu verenden. Weiterlesen »

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23rd Februar 2014

Brot und Stiere – PAN y TOROS macht mobil gegen Stierkampf

Die Bürgerinitiative PAN y TOROS macht gegen den Stierkampf mobil. Der Name BROT und STIERE passt wie die Faust aufs Auge, wie sonst lässt es sich erklären, dass die korrupte spanische Volkspartei Partido Popular mit aller Macht versucht, den dem Untergang geweihten Stierkampf künstlich am Leben zu erhalten. Will man etwa versuchen, das frustrierte Volk mit Stierspektakeln bei Laune zu halten, um von wirtschaftlichen und politischen Problemen abzulenken? Oder ist es die Angst der korrupten Regierung, dass keine Subventionen mehr in den Haushalt oder in die eigene Tasche fließen? Viele fragen sich, ob die Regierung des krisengeplagten Landes vor dem Aus steht, für die Stiere würde es nur Gutes bedeuten und sicher auch für die meisten Bürger. Panem et circenses passt auch als ein Hinweis auf die abgestumpfte Gesellschaft, deren Interesse über elementare Bedürfnisse und „niedere Gelüste“ nicht hinausgeht. Nur 13 Prozent der spanischen Bevölkerung steht hinter der Tauromachie, diejenigen, die sich nicht damit identifizieren können und die corrida und Volksfeste mit Stieren ablehnen, sollten sich entschlossener dagegen wehren.

Was nicht ist, kann noch werden, schließlich ist es auch genau so einer Volksinitiative, Iniciativa Legislativa Popular, kurz ILP, gelungen, dem Stierkampf in Katalonien den Dolchstoß zu versetzen. Ein kurzer Rückblick: Im November 2008 wurde das Bürgerbegehren vom katalanischen Parlament angenommen. Am 10. Dezember konnte die Plataforma Prou (zu Deutsch: “Es reicht”) mit der Unterschriftensammlung beginnen. Benötigt wurden 50 000 Unterschriften. Gesammelt wurden 180 000, mehr dreimal so viel wie für ein Volksbegehren nötig gewesen wären. Nach diesem großartigen Erfolg wurde im katalanischen Parlament nach mehreren Debatten am 28. Juli 2010 Geschichte geschrieben und für die Abschaffung der Stierkämpfe in Katalonien abgestimmt.

Die Welt der Stierkampfanhänger war ins Wanken geraten. Die Stierkampflobby setzte zum Gegenschlag an, gründete ebenfalls eine ILP, diesmal für ganz Spanien, mit dem Ziel, dass das Stierkampfverbot in Katalonien zurückgenommen und der Stierkampf in Spanien per Gesetzesentwurf zum Bien de Interés Cultural (Kulturgut) erklärt und geschützt wird. Ende März 2010 überreichten Stierkampfanhänger dem spanischen Statistikamt 590.000 Unterschriften, die sie im Namen einer Iniciativa Legislativa Popular in ganz Spanien gesammelt hatten. Im Februar dieses Jahres akzeptierte das spanische Parlament mit der absoluten Mehrheit der Regierungspartei Partido Popular, die den Stierkampf hartnäckig verteidigt, den Antrag dieser Bürgerinitative. Die Fondation Franz Weber legte Beschwerde ein, denn bereits die Unterschriftensammlung verlief rechtswidrig. Zudem wurde der Unterschriftensammlung ein längerer Zeitrahmen bewilligt als es das Initiativrecht vorsieht. Des Weiteren wurde für diese Interessensbekundungen ein Verfahren angewendet, das das Gesetz in dieser Weise nicht vorsieht, ausführlich erläutert im Auftritt gegen Stierkampf der Fondation Franz Weber vor dem spanischen Abgeordnetenhaus.

Die Forderungen von PAN y TOROS sprechen jedem, der die politischen Hintergründe und die Wahrheit die hinter dem blutigen archaischen Spektakel unter dem Deckmantel von Kunst und Kultur steht, aus der Seele. Akzeptiert werden weder die Erklärung des Stierkampfs zum Kulturgut noch die impliziten finanziellen Ressourcen und die Erhöhung der öffentlichen Haushaltsmittel und Subventionen. Gefordert wird das Ende dieser Zuschüsse und das Ende sämtlicher Unterstützung des Stierkampfes in finanzieller und politischer Hinsicht. Ferner wird nicht akzeptiert, dass die Regierung sich in die Kompetenzen der autonomen Regionen zu den Themen Tierschutz, Kultur und Veranstaltungen, einmischt. Ein weiteres wichtiges Thema ist die Erziehung der Kinder zur Grausamkeit – Kindern in der Schule Dinge zu lehren, die die von Natur aus bei Kindern existierende Empathie für Tiere schwinden lassen und zerstören, widerspricht jeglicher Vernunft. PAN y TOROS wird fordern, dass die Fernsehübertragungen von Stierkämpfen zu Zeiten, in denen auch Kinder fernsehen, Stierkampfschulen für unter Achtzehnjährige und sowohl der Zugang als auch die Teilnahme an allen Veranstaltungen und Aktivitäten im Zusammenhang mit Stierkampf für nicht Volljährige verboten werden.

Wir können uns auf spannende Kampagnen und hitzige und emotionale Debatten gefasst machen, die Zeichen für den Untergang des Stierkampfs stehen gut, siegen wird am Ende wieder die Demokratie.

Auch von außerhalb Spaniens aus kann man einiges tun, um dem blutigen Gemetzel den Garaus zu machen: Die ILP PAN y TOROS in sozialen Netzwerken verbreiten, “gefällt mir” bei Facebook klicken https://www.facebook.com/PANyTOROS.es, Anti-Stierkampf-Petitionen unterzeichnen, Kampagnen unterstützen, in Zeitungen entsprechende Kommentare hinterlassen usw.

www.panytoros.org

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23rd Februar 2014

Galgomix Naria sucht ein Zuhause

Angesichts von Narias Muskeln könnte jeder Bodybuilder vor Neid erblassen. Unglaublich, was für stahlharte Muskelpakete Naria auf Brust und Beinen sitzen hat! Man sieht auf den ersten Blick: Diese Hündin ist kein Stubenhocker, sondern möchte ein aktives Leben mit viel Action und Abwechslung führen!

Tatsächlich ist Naria eine temperamentvolle und unternehmungslustige Powerfrau, die viel Auslauf und Beschäftigung einfordert. Sie liebt es, zusammen mit ihren Bezugspersonen lange Wanderungen zu unternehmen, wobei ihr kein Weg zu weit oder zu anstrengend sein kann. Gerne schnüffelt sie unterwegs hier und da, interessiert sich für alles oder apportiert ihr Bällchen. Nach weit über 2 Jahren Tierheimleben in unserem spanischen Partner-Tierheim Albolote/Granada (Naria befindet sich nun seit Anfang Februar bei uns in Kronach) kann die aktive Hündin ihre neue Freiheit kaum fassen und ist gerade dabei, das Leben in vollen Zügen auszukosten und die Welt um sich herum zu erforschen. Es gibt beim Spazierengehen aber auch sooo viel interessantes Neues zu entdecken und so weiß Naria manchmal gar nicht, wo sie zuerst hinschauen soll!

Leider lässt Narias Erziehung noch sehr zu wünschen übrig. Da sie zudem wie die meisten Windhunde auch über Jagdtrieb verfügt, sollte sie vorerst beim Wandern an der Leine bleiben. Es empfiehlt sich dabei eine lange Schleppleine, so dass Naria mehr Spiel hat und auch mal etwas rennen kann.

Wer sich für Naria interessiert, sollte Verständnis dafür haben, dass sie das kleine Hundeeinmaleins erst noch lernen muss. Immerhin hatte sie vermutlich in ihrem ganzen Leben noch niemanden an der Seite, der ihr die Grundregeln des Hunde-Gehorsams beigebracht hat. Woher sollte sie also wissen, wie sich ein perfekter Begleithund in der Welt der Menschen benehmen muss? Wir sind jedoch davon überzeugt, dass Naria mit etwas Geduld, Konsequenz und Lob alles nachholen wird, was sie an Hunde-Knigge bis jetzt verpasst hat. Genügend Zeit und Spaß am Training setzen wir für ihr neues Herrchen oder Frauchen dabei natürlich voraus.

Übrigens ist Naria nicht den ganzen Tag nonstop auf Achse! Nein, nach getaner „Arbeit“ chillt sie auch liebend gerne in ihrem Körbchen, in das sie sich gemütlich hineinkuschelt. Sie ist zwar temperamentvoll und aktiv, aber kein nervöser oder hyperaktiver Wirbelwind.

Was ihr Verhalten uns Menschen gegenüber betrifft, lässt sich absolut nichts Negatives sagen. Naria ist überaus freundlich zu allen Besuchern und freut sich über jeden, der ein bisschen Zeit mit ihr verbringt. Obwohl sie durchaus eine starke und selbstbewusste Hündin ist, ordnet sie sich willig unter, sie lässt sich was sagen, ist gutmütig und begehrt nicht auf. Natürlich sollten ihre Bezugspersonen aber auch konsequent und souverän mit ihr umgehen. Schmusen findet sie ganz klasse und so lässt sie sich gerne von vorne bis hinten knuddeln und drücken.

Leider wissen wir nicht, ob sie schon einmal Kontakt mit Kindern hatte, daher würden wir sie lieber in eine Familie vermitteln, in der nur größere Kinder oder Jugendliche leben.

Bei anderen Hunden entscheidet Naria ganz nach Sympathie. Mit Rüden versteht sie sich eigentlich immer, aber bei Hündinnen kann sie schon mal etwas zickig sein. Ihre eigene Familie sollte sie daher am besten nur mit einem souveränen Rüden teilen.

Wenn Sie genauso ein Outdoor-Fan sind wie Naria und Sie einen Kumpel für Ihre Unternehmungen suchen, könnte die fesche Galgo-Powerfrau vielleicht genau die richtige Begleiterin für Sie sein! Gerne dürfen Sie sie bei einem gemeinsamen Spaziergang kennenlernen. Wir würden uns freuen, wenn es zwischen Ihnen „funkt“, denn Rohdiamant Naria hat ein tolles Potential, das es nur noch etwas herauszukitzeln und zu formen gilt. Sie hätte eine liebevolle eigene Familie wirklich mehr als verdient und wäre bestimmt eine anhängliche und treue Kumpeline. Wer gibt ihr eine Chance?

Kontakt:
Tierschutzverein Kronach
Ottenhof 2
96317 Kronach
Tel.: 09261/20111
e-mail: tsvkc@gmx.de
www.tierheim-kronach.de

Weitere Fotos: „Naria“, weiblich, kastriert, Galgomix, geb. 07.07.10, 61 cm

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