24th Juni 2015

Riesengroßer Erfolg gegen die Pelzindustrie – Tierrechtler wurden frei gesprochen!

Vier Jahre nach der Verhaftung spanischer Tierrechtler ist das Landgericht von A Coruña zu der Schlussfolgerung gelangt, dass die damals verhafteten Aktivisten in keinem Zusammenhang mit den Nerzbefreiungen, noch den Verbrechen die ihnen vorgeworfen wurden, stehen.

Am 22. Juni stürmten Anti-Terror Einheiten der Guardia Civil, bewaffnet mit Gewehren und begleitet von Hunden, die für das Aufspüren von Sprengstoff ausgebildet sind, in einer großangelegten, Trócola genannten Operation, um 7 Uhr morgens die Häuser der Aktivisten. Zeitgleich schlugen sie in vier spanischen Provinzen, im Baskenland, in Madrid und in Galicien zu, beschlagnahmten Computer und andere Arbeitsmaterialien wie T-Shirts und Abzeichen. Gefesselt mit Handschellen, wurden die Aktivisten, die des “Öko-Terrorismus” beschuldigt und der Tierbefreiungsfront ” Frente Liberacion Animal” zugerechnet werden – weltweit bekannt als Animal Liberation Front – in gepanzerten Fahrzeugen zu den Gerichten und Polizeiquartieren gebracht. Laut den Ermittlungsbeamten waren diese Aktivisten, Angehörige der Tierschutzorganisationen Equanimal und Igualdad Animal, die Anführer einer Reihe von Delikten zugunsten der Tiere – von Anschlägen auf Nerzfarmen bis hin zu Brandstiftung in Stierkampfarenen.

Neun der 12 verhafteten Tierrechtler mussten nicht ins Gefängnis, die drei Inhaftierten wurden vom Richter unter anderem der Freilassung von 20.000 Nerzen aus einer Pelztierfarm in Galizien im Jahr 2007 beschuldigt und die Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung, Umweltschutzdelikte und Drohungen zur Last gelegt.

An diesem 22. Juni 2011 gab es eine internationale Welle der Solidarität mit den verhafteten Tierrechtlern, sowohl in Spanien als auch in mehr als 20 Ländern fanden Proteste vor internationalen Botschaften statt.

Ausführlicher Artikel bei Animal Equality Germany: Nach vier Jahren: Freispruch für Tierrechtsaktivisten

Alle bisherigen Veröffentlichungen in deutscher Sprache: THE SPANISH 12 – Solidarität mit den verhafteten spanischen Tierrechtsaktivisten

www.unidoscontralarepresion.org
Igualdad Animal: Animalistas ganan el caso a la industria peletera

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18th Juni 2015

Santa Fiesta – Dokumentarfilm Projekt auf dem besten Weg zum Erfolg

Mehr als 12 000 Volksfeste jährlich, zerstören  in Spanien auf grausamste Art das Leben von mehr als 60 000 Tieren! Eine bessere und friedliche Welt ist möglich! Setzen auch Sie sich für das Dokumentarfilm-Projekt Santa Fiesta ein, ein Dokumentarfilm, der Spaniens Tier Genozid bei religiösen Festen zeigt.

SANTA FIESTA HAT SEIN ERSTES ZIEL DANK ANIMAL GUARDIANS, ZWEI MITWIRKENDEN UNTERNEHMEN UND MEHR ALS 400 EINZELPERSONEN ERREICHT

  • Das Dokumentarfilmprojekt Santa Fiesta hat das Ziel der ersten Phase ihrer Finanzierung erreicht. Dies geschah durch die Plattform der Crowdfunding-Kampagne IndieGogo und dank der Unterstützung von Animal Guardians, die sich durch ihre Spende von $10.000 in den Hauptsponsoren verwandelt haben.
  • Die Kampagne wurde von mehr als 400 Personen in über 30 Ländern unterstützt, die weltweit ihre Kräfte gesammelt haben, um eine Realität zu ändern, die jährlich den Tod von mehr als 60.000 Tieren in Spanien verantwortet.
  • Santa Fiesta wurde außerdem von der Plattform La Tortura No es Cultura und dem Internationalen Anti-Stierkampf-Netzwerk unterstützt. Zusammen mit der Organisation Animal Guardians arbeiten sie mit den Initiatoren von Santa Fiesta gemeinsam, um genügend Mittel zu sammeln, die notwendig sind, um den Film mit der erforderlichen Qualität zu beenden. 

Madrid, 17. Juni. In Spanien gibt es mehr als 16.000 Volksfeste, wobei angenommen wird, dass jedes Jahr 60.000 Tiere durch Misshandlungen sterben. Diese Wirklichkeit zeigt der Dokumentarfilm Santa Fiesta auf, der zwölf Monate lang heimlich gefilmt wurde und der seit dem 17. Mai dieses Jahres die Unterstützung von Personen auf der ganzen Welt sucht, um die Produktion beenden zu können. Dies geschieht mittels einer Crowdfunding-Kampagne auf IndieGoGo (die führende Crowdfunding-Plattform für die gemeinsame Finanzierung von Filmprojekten). Nur fünf Tage nach Beginn der Kampagne wurde schon das erste Ziel erreicht ($ 19.000 zu sammeln). Dies konnte dank der Unterstützung von mehr als 400 Personen aus 30 Ländern und der Spende von Animal Guardians erreicht werden, einer Organisation die schon seit 30 Jahren Projekte zum Tierschutz und Antistierkampfbewegungen weltweit unterstützt und finanziert und die bei diesem Projekt Hauptsponsor ist. Der Geschäftsführer Gil Michaels fasst zusammen: „Animal Guardians setzt sich für die Prävention von Tierquälerei ein, die aus unverantwortlichen Handlungen auf internationalem Niveau entstehen. Santa Fiesta schafft das Bewusstsein über die Tierquälerei im Stierkampf und hilft diese zu beenden, genauso wie andere Formen der Tierquälerei, die im Namen der Religion begangen werden.“

Stiere, Gänse, Pferde, Ratten, Tauben oder Schweine sind stille Opfer des Völkermordes an den Tieren, die Santa Fiesta verurteilt. Dieser Dokumentarfilm wurde heimlich von einer vierköpfigen Gruppe gefilmt: dem Produzenten und Regisseur Miguel Ángel Rolland, dem Kameramann und Verantwortlichen für die Kameraführung Roberto San Eugenio, dem Tontechniker Pablo Rodríguez und dem Fotografen Kike Carbajal. Diese Gruppe hat es geschafft die Unterstützung und Zusammenarbeit mit der Plataforma La Tortura No es Cultura (LTNEC) zu erreichen, eine Plattform, die sich aus den 27 führenden Tierschutzorganisationen aus Spanien zusammensetzt. Dazu kommt noch die Unterstützung des Internationalen Anti-Stierkampf-Netzwerks, das aus mehr als 100 Organisationen besteht, die sich dem Tierschutz verschrieben haben und aus so unterschiedlichen Ländern wie Ecuador, Kolumbien, Venezuela, Mexiko, Peru, USA, Spanien, Holland, Deutschland, Belgien, Frankreich und Portugal kommen.

Marta Esteban, Präsidentin der Plattform La Tortura No Es Cultura und einer der Sprecher des Internationalen Anti-Stierkampf-Netzwerks erklärt diese Zusammenarbeit: „Wir unterstützen diese großartige Arbeit von Miguel Ángel Rolland, denn wir denken, dass der Dokumentarfilm Santa Fiesta notwendig ist, um die Debatte um die Tierquälerei, die auf den Volksfesten Spaniens stattfindet, an die Öffentlichkeit zu bringen. Es kann nicht akzeptiert werden, dass so etwas im 21. Jahrhundert noch in Spanien stattfindet und wir sind sicher, dass die Verbreitung dieses Films dazu beiträgt, das Bewusstsein von Politikern und der Bevölkerung im Allgemeinen zu wecken, damit diesem Treiben ein Ende gesetzt wird. Wir haben um die Unterstützung aller Organisationen und Personen gebeten, die bereit sind bei der Beschaffung der notwendigen Mittel zu helfen, um diesen Film in bester Qualität beenden zu können und so eine maximale Wirkung zu erzielen.“

Santa Fiesta schafft es auf diese Weise seine Unabhängigkeit, Nachhaltigkeit und Qualität zu bewahren, die es braucht, um dieses Projekt zu beenden. Außerdem will es so die Menschen dazu bewegen, die folgende Realität zu ändern: durch den Missbrauch von Tieren kommen bei Volksfesten in Spanien jedes Jahr 60.000 Tiere ums Leben. „Wir wollen etwas mehr als nur einen guten Dokumentarfilm drehen. Wir vereinen uns mit den Leuten, um eine gemeinsame Front zu bilden“, sagt Miguel Ángel Rolland. „Man muss nur die Wahrheit dessen, was passiert, wiedergeben und jetzt werden wir es der ganzen Welt in einer unbestreitbaren und universellen Sprache zeigen: Bild und Ton.“ Dieser Kampf hat in den letzten Monaten die Unterstützung von mehr als 400 Privatpersonen aus mehr als 30 Ländern erreicht, die sich als Produzenten dem Dokumentarfilm Santa Fiesta angeschlossen haben. Und so konnte ermöglicht werden, dass das erste Ziel der Crowdfunding-Kampagne ein voller Erfolg wurde.

Zu den Plänen von Santa Fiesta gehört auch, sich auf den größten internationalen Festivals zu präsentieren, um so eine weltweit größtmögliche Bekanntheit zu erreichen. Deshalb halten es Produzent, Sponsoren und Mitarbeiter für wichtig, nicht an der Qualität zu sparen. Nachdem die kompletten Bedürfnisse nach Abschluss der ersten Phase analysiert wurden, haben die Mitarbeiter sich dazu verpflichtet, die notwendigen Mittel aufzutreiben, um den Dokumentarfilm zu beenden. „Damit der Film auch in den hintersten Ecken der Welt bekannt wird und das Gewissen weckt, ist eine gute Qualität äußerst wichtig und wir bitten all jene, die diese Gräueltaten beenden wollen, um Mithilfe bei der Beschaffung der nötigen Mittel“, bestätigt Marta Esteban.

Santa Fiesta versucht dieses Ziel sogar nach dem 21. Juni weiter zu erreichen, dem Stichtag des aktuellen Crowdfundings. Dank der offenen Finanzierung von IndieGogo und weiterer zukünftiger Aktionen kann sich dieser Dokumentarfilm zu einem außergewöhnlichen und lang anhaltenden Erfolg entwickeln, der sich mit den besten Dokumentarfilmen auf der ganzen Welt messen kann.

Der Film Santa Fiesta wird sich in ein weiteres Sprachrohr verwandeln, das durch die Dokumentation von Festen wie Toro de la Vega, Las Luminarias oder Bous a la Mar die Menschen aufrüttelt und „in visueller Form Folterer, Gefolterte und Zuschauer vereint“. Aber Santa Fiesta ist auch ein Transmedia-und-Multiplattform-Projekt, das sich auch in den sozialen Netzwerken –Twitter, Facebook, Instagram, Youtube– wiederfindet. Das Ziel ist „eine internationale Gemeinschaft zu gründen, die sich durch mehrere Kanäle verständigt und die genügend Druck aufbauen kann, um den Völkermord an den Tieren in Spanien aufzuhalten.“ All diese Kanäle haben das, was geschieht zum Inhalt und enthüllen bis zur voraussichtlichen Prämiere des Films 2016 nach und nach Einzelheiten.

Offizielle Webseite: http://santafiesta.es
Crowdfunding-Kampagne IndieGo:  Santa Fiesta

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17th Juni 2015

In Spanien rennen die Galgos in den Tod

 

Barcelona 13.05.2015:  Demonstration gegen die Misshandlung der Galgos – Impressionen und Gedanken des Fotografen Zac: galgos & friends

“Es tut weh, daran zu denken, dass es Menschen gibt, die so schönen Geschöpfen Schaden zufügen…”, Zac

Copyright Zac www.zacvanlab.com

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5th Juni 2015

Historischer Sieg – In Frankreich ist der Stierkampf kein immaterielles Kulturerbe mehr!

CRAC Europe und Droits des Animaux ist es mit Hilfe von Rechtsanwälten gelungen, bei dem Verwaltungsgericht von Paris zu erwirken, dass Stierkampf seinen Status als immaterielles Kulturerbe verliert. Eine Wahnsinns-Niederlage für die Welt des Stierkampfs, ein enormer Sieg für die Tierschutzorganisationen CRAC Europe and Droits des Animaux!

Als der Stierkampf in Frankreich zum Inmateriellen Kulturgut ernannte wurde, fragten sich nicht nur Tierfreunde, wie dies möglich gewesen ist, auch der damalige Kulturminister Frédéric Mitterrand, zweifelte daran, das alles mit rechten Dingen zugegangen ist “Der Stierkampf ist kein unschuldiges Tradition”, sagte er, “und ich kann mir nur vorstellen – hinter verschlossenen Türen mit gewählten Vertretern – um eine Handvoll von Funktionären zu zwingen 2013 zu unterzeichnen.”

Die komplette Meldung auf der Webseite von CRAC Europe: Abrogation of bullfighting to the immaterial cultural patrimony of France

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3rd Juni 2015

Die Grausamkeit der Stierkämpfe

Die internationale Organisation Animal Equality zeigt die Grausamkeit des Stierkämpfe in Spanien mit ungesehenen Bildern von encierros – Stiertreiben, novilladas – Stierkampf mit Jungstieren und becerradas – Stierkampf bei dem Stierkampfschüler/Anfänger mit Stierkälbern “kämpfen”.

Rechercheure der Organisation haben mehrere Jahre lang verdeckt bei den beliebtesten “fiestas” Fotos und Videos gemacht, welche die Grausamkeit und Brutalität dieser Ereignisse zu zeigen.

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Jedes Jahr finden in Spanien mehr als 16.000 Volksfeste statt, bei denen die Misshandlung von Tieren der hauptsächliche Anziehungspunkt ist.

Bitte unterzeichnen Sie die Petition: www.festejoscrueles.org

Nombre – Name
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Land auswählen – Alemania-Deutschland
FIRMA AHORA – jetzt unterzeichnen

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29th Mai 2015

Die dunkle Seite der Wallfahrt El Rocío – Tote Pferde zu Ehren der heiligen Jungfrau

PACMA veröffentlicht erschütterndes Video und Fotomaterial der tierquälerischen Wallfahrt in El Rocío.

 

El Rocío ist ein kleiner, aber über die Grenzen Spaniens hinaus bekannter Wallfahrtsort in der spanischen Provinz Huelva, den jedes Jahr an Pfingsten zu Ehren der Heiligen Jungfrau, über eine Millionen Pilger aufsuchen. Sie reisen in Bruderschaften, zu Pferd oder mit Pferdekutschen, auf einem traditionell festgelegten Weg an.

Zwischen 2007 und 2014 haben mehr als 100 Pferde die Strapazen des 60 km langen Weges nicht überlebt. Tierquälerei im Namen der Kirche, die auf deutschsprachigen Seiten die über diese Wallfahrt berichten, nicht erwähnt wird. Die Tierschutzpartei fordert die Politiker auf zu handeln, damit diese Tierquälerei aufhört.

Fotogalerie: PACMA saca a la luz una investigación sobre maltrato y muerte de varios caballos en El Rocío.

Quelle: PACMA destapa la cara oculta de El Rocío

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26th Mai 2015

Wahlen in Spanien – Tierschützer sind mit dem Ergebnis zufrieden

Gespannt blickten die Tierschützer auf die Wahlen, die Erwartungen - “Ihre Stimme – Deine Stimme!” – wurden nicht enttäuscht!

Die spanische Tierschutzpartei PACMA und die Anti-Stierkampf Plattform La Tortura No Es Cultura sind über das Ergebnis der regionalen und kommunalen Wahlen am vergangenen Sonntag, die eine deutliche Verschiebung der Positionen gegenüber Tierquälerei und Subventionen für Stierkämpfe darstellen, zufrieden.

Silvia Barquero, die Pressesprecherin der Partei, erklärte gegenüber Europapress, dass sie 102 000 Stimmen bei den autonomen und 56 000 Stimmem bei den kommunalen Wahlen erhalten haben – ein Ergebnis was sich sehen lassen kann. Sie hofft sehr, dass die Versprechen einiger Parteien bezüglich Tierschutz eingehalten werden.

 

Die eindeutigen Gewinner bei den Wahlen sind Podemos und Ahora Madrid, welche die Subventionen für die Tauromachie streichen wollen. A Coruña könnte den ersten Bürgermeister haben, der die Subventionen streicht – ein historisches Ereignis. Schon heute wurde in der autonomen Regien Galicien darüber debattiert, den Stierkampf zu verbieten. Dieses Ziel wurde knapp verfehlt. 40 Stimmen der PP gegen 32 Stimmen anderer Parteien für die Abschaffung der Stierkämpfe.

 

 

 

 

Ahora Madrid, hat sich verpflichtet, die Subventionen für Spektakel mit Stieren und für Stierkampfschulen zu eliminieren und eine Verordnung zu schaffen, die Madrid zu einer “Ciudad Amiga de los Animales”, einer tierfreundlichen Stadt macht.

Marta Esteban, die Pressesprecherin von La Tortura No Es Cultura, ist sehr zufrieden mit dem Wahlergebnis, weil die Ergebnisse eine deutliche Verschiebung der politischen Macht zeigt.

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23rd Mai 2015

“Ihre Stimme – Deine Stimme” – Wahlen in Spanien

Morgen, am 24. Mai, finden in Spanien Regional- und Kommunalwahlen statt, diese Wahlen werden richtungsweisend sein für die Parlamentswahl im November. Alles deutet darauf hin, dass diese Wahlen das politische System des in der Wirtschaftskrise versinkenden und von Korruptionen überschatteten Landes nachhaltig verändern. Auch die Tierrechtsbewegung hofft auf einen politischen Umschwung, denn sowohl für die konservative Volkspartei unter Ministerpräsident Mariano Rajoy als auch für die Sozialisten, spielen Tierrechte keine Rolle, bzw. werden diese mit den Füßen getreten.

Auch die spanische Tierschutzpartei PACMA – Partido Politico Contra El Maltrato Animal ist in den Wahlkampf gezogen, anbei das Video zu diesem Wahlkampf.

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Obwohl diese Partei nicht den Erfolg hat wie die ärgsten Konkurrenten der beiden etablierten Parteien PP und PSOE, hat PACMA viel bewegt – Tierschutz ist ein Thema, welches von den neuen, erfolgversprechenden Parteien ernst genommen wird.

In den vergangenen 40 Jahren teilten sich abwechselnd die konservative Volkspartei unter Ministerpräsident Mariano Rajoy und die Sozialisten die Macht. Die Beiden könnten die großen Verlierer der Abstimmung am Sonntag sein. Sowohl die linke Partei Podemos als auch Ciudadanos wollen den Tierschutz in Spanien verbessern. Ein Anliegen von Podemos ist, die Subventionen für den Stierkampf zu streichen. Ebenfalls Ahora Madrid, einem Zusammenschluss von der grünen Partei Equo, Podemos und ehemaligen Mitgliedern der IU, verspricht den Geldhahn für das blutige Spektakel zuzudrehen und sogar; den Stierkampf zu eliminieren. Spitzenkandidatin von Ahora Madrid ist die 71-jährige pensionierte Richterin Manuela Carmena, die auch Chancen hat, Bürgermeisterin der Landeshauptstadt zu werden. Sie hat sowohl bestechlichen Politikern als auch den Tierquälern den Kampf angesagt und plant ein Tierschutzbüro zu eröffnen.

Hoffen wir auf ein positives Wahlergebnis, für die Bürger Spaniens und für die Tiere!

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23rd Mai 2015

Unterstützung für “Santa Fiesta” – Schluss mit dem Genozid von Tieren

Mehr als 12 000 Volksfeste jährlich, zerstören  in Spanien auf grausamste Art das Leben von mehr als 60 000 Tieren! Eine bessere und friedliche Welt ist möglich! Setzen auch Sie sich für das Dokumentarfilm-Projekt Santa Fiesta ein, ein Dokumentarfilm, der Spaniens Tier Genozid bei religiösen Festen zeigt. Verbreiten Sie bitte die mehrsprachige Webseite, oder / und unterstützen Sie das wichtige Projekt mit einer Spende.

copyright Kike Carbajal


“Hallo, mein Name ist Miguel Angel Rolland und ich bin der Regisseur von Santa Fiesta. Ich möchte Sie einladen, Teil dieses Dokumentarfilm-Multiplattform-Projekts zu sein, wo ich in das Herz und die Seele der Hingabe meines Landes zu Tierquälerei und Tod um unseren katholischen Schutzheiligen zu feiern, schaue.”

“Bitte nehmen Sie sich drei Minuten Zeit, um meine folgende Präsentation zu schauen.”

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So können Sie helfen, mehrsprachige Webseite der Spenden-Kampagne: Santa Fiesta

Santa Fiesta ist ein kreativer Dokumentarfilm in dem wir eintauchen in das Herz der spanischen Volksfeste, bei denen Tiere gequält und für die Unterhaltung der Massen getötet werden. Heimlich über ein Jahr im ganzen Land gefilmt, ist er eine visuelle Reise ohne Interviews, Erzählung oder musikalischer Begleitung, der bisher kaum gezeigte “Fiestas” enthüllt, als auch ein ehrgeiziges filmisches Projekt, sowie einem ehrgeizige filmische Aufarbeitung der faktischen Handlung.

Dieser Film zeigt besonders die tief verwurzelte Brutalität der traditionellen Feste, bei welchen Stiere nicht nur in den Straßen mit Feuer, an Seilen gebunden, oder im Wasser gefoltert werden, sondern auch Gänse enthauptet und Pferde gezwungen werden, über Feuer zu springen.

Eine öffentliches Bankett von Schmerz und Blut, bei dem Priester, Kinder, Ältere, Polizisten und Politiker lächeln und jubeln; eine Tradition, die keine Regierung zu stoppen wagt.

Zeuge einer Non-Stop-Feier über Gott, Leben und Grausamkeit, mit mehr als 12.000 Fiestas, wo Tiere extreme Grausamkeit, Folter und Tod erleiden. Dieser Film dokumentiert zum ersten Mal im spanischen Kino die umfangreiche Palette und Unterstützung der Blut-Festivals im ganzen Land, mit Menschen, religiösen Autoritäten und Politiker, eine der größten Tier Genozide unserer Zeit.

Webseite – Englisch/Spanisch santafiesta.es

Facebook: Santa Fiesta

Regie: Miguel Ángel Roland * Kamera Robert San Eugenio * Fotos von Kike Carbajal * Sound von Pablo Rodríguez * Herausgegeben von Vanessa Marimber
Kontakt: la@santafiesta.es

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22nd Mai 2015

17 000 gerettete Hunde und Katzen – Tierschützer wehren sich gegen die Schließung des Tierheims Mijas

Die Landesverwaltung von Andalusien droht, dass mit 250 Tieren belegte Tierheim Mijas zu schließen. In dem Inspektionsbericht wird bestätigt, dass der Zustand der untergebrachten Tiere gut ist, es genügend Mitarbeiter für die Pflege gibt und sich die Zirkulation der Luft, Staub, Temperatur und Luftfeuchte auf einem optimalen Niveau befinden. Bemängelt wurde lediglich, dass die Ausstattung des Tierheims “nicht ausreichend” sei und keine neuen Standards erfülle, weil nicht alle Tiere Zugang zu natürlichen oder künstlichen Licht haben. Die Inspekteure sollten besser mal die Unterbringung von Galgos, Podencos und anderen Jagdhunden kontrollieren!

Der Verein hat nun einen Monat Zeit, die notwendigen Verbesserungen, deren Umsetzung schätzungsweise 50 000 € kosten würde, zu erfüllen. Diese Summe in so kurzer Zeit aufzubringen ist für den Tierschutzverein, der sich nur durch Spenden finanziert, nicht möglich.

In den 15 Jahren aufopferungsvoller Arbeit hat ACE Charity 17 000 Tiere gerettet, gibt durchschnittlich jeden Monat 100 Hunden und Katzen eine zweite Chance auf ein Leben. Die Inspekteure sollten besser mal die Unterbringung von Galgos, Podencos und anderen Jagdhunden kontrollieren und gegen die Misshandlung und das Aussetzen von Tieren einsetzen!

Die spanische Tierschutzpartei PACMA hat eine Petition gestartet, um die Schließung des Tierheims zu verhindern. Unterschriften werden allerdings nur in Spanien gesammelt.

Quelle: pacma.es

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