17th November 2014

Lustlose Jagd ist … wie lustloser Sex

Wussten Sie, dass Deutschland tollwutfrei ist – nicht dank, sondern trotz der Jagd?

Tollwut spielt in beinahe ganz Westeuropa keine Rolle mehr. Deutschland und auch die Nachbarländer sind seit vielen Jahren frei von terrestrischer Tollwut. Erreicht wurde das nicht durch die Jagd, sondern durch das flächendeckende Ausbringen von Impfködern.

Auch die Gefahr durch den Fuchsbandwurm wird weit übertrieben: Es ist deutlich wahrscheinlicher, vom Blitz getroffen zu werden oder bei einem Jagdunfall zu Schaden zu kommen, als am Fuchsbandwurm zu erkranken. Entgegen der vielen Gerüchte ist von keinem Fuchsbandwurm-Patienten bekannt, dass er oder sie sich durch den Verzehr von Beeren oder Obst angesteckt hätte.

Jagd begünstigt die Ausbreitung von Wildtierkrankheiten sogar. Fuchsjagd führt zu mehr Nachwuchs und mehr Revierkonflikten unter Füchsen. Das wiederum hat eine raschere Ausbreitung von Krankheiten zur Folge.

Lesen Sie auch den Artikel “Fuchsjagd hat keine Berechtigung”

Alle Kampagnen-Motive finden Sie hier

 

 

 

Eine Kampagne von fuechse.info und Wildtierschutz Deutschland, unterstützt von Bund für Tier- und Naturschutz Ostwestfalen e.V, Natur ohne Jagd e.V., Dr. Francesco Dati, Marburg, Weingut & Biohotel Gänz, Natur in Not, Menschen für Tierrechte -Tierversuchsgegner Baden-Württemberg e.V, David gegen Goliath e.V., Simbiosis – Mensch und Natur e.V., SOS Galgos, Initiative Abschaffung der Jagd, Bürgerbewegung Zwangsbejagung ade, Tier & Mensch e.V., animal public e.V.

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15th November 2014

BURNING BULLS – Feuerstiere – Kampagne der spanischen Tierschutzpartei PACMA

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Jedes Jahr im November befindet sich Medinaceli in Feststimmung, begangen wird das Kirchenfest “Cuerpos Santos”, bei dem ein Stier grausamste Qualen erleidet muss. “Toro de Jubilo” in Medicaneli, Tradition und Grausamkeit in Namen der Kirche.

Jeden November findet in Medinaceli eine alljährliche Barbarei statt, die des “Toro Júbilo”, Freudenstier oder Jubelstier. Diese Quälerei besteht darin, dem Stier eine Art Metallgestell an den Hörnern zu befestigen, an dem wiederum Kugeln, bestehend aus Teer und Schwefel befestigt werden, sie werden angezündet, nachdem man den Rücken des Stieres mit Lehm eingerieben hat, um ihn so gegen die herunterfallenden Funken zu “schützen” Der Stier wird losgelassen und wird so durch die Strassen getrieben. Diese Kugeln brennen stundenlang und durch die starke Hitze schmilzt der weiche und sensible Teil des Horninneren, was dem Stier unvorstellbare Schmerzen zufügt. Wie stark die Schmerzen sein müssen kann man nur an den schrecklichen und verzweifelten Schreien des Stieres erahnen.

Der Teer schmilzt langsam und beginnt zu tropfen und verursacht bei dem Tier tiefe Verbrennungen. Die brennende Flüssigkeit dringt in seine Augen ein, und versengt sie.

Nicht selten werfen sich die Stiere blind vor Schmerz und Verzweiflung heftig gegen Mauern, wobei sie sich so sehr verletzten, dass sie sich dabei selbst töten.

Wenn das Fest vorbei ist, wird der Stier hingerichtet, mit dem berühmten Dolchstoss, wie man ihn von den Stierkämpfen kennt.
Tage später wird dann sein Körper bei einem Festgelage des Dorfes aufgetischt.

Quelle: AnimaNaturalis

Kampagnenseite der spanischen Tierschutzpartei PACMA mit PETITION

burningbulls.org

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9th November 2014

WildtierschutzDeutschland e.V. … wenn der Fuchs sich im Knall überschlägt – E-Mail Aktion

Wussten Sie, dass die Jagd auf Füchse bedrohten Tierarten schadet?

Jäger machen immer wieder den Fuchs für den Rückgang bedrohter Tierarten verantwortlich. Dabei stellt sich die Frage, warum die Waidmänner selbst jedes Jahr mehr als eine Viertelmillion Hasen und mehrere Tausend Rebhühner abschießen.

Keine Tierart wird in Deutschland durch den Fuchs oder andere Beutegreifer im Bestand bedroht – dafür ist vielmehr die Zerstörung sensibler Lebensräume verantwortlich. Wie Studien zeigen, ist die Jagd nicht geeignet Fuchsbestände dauerhaft zu reduzieren.

Dadurch, dass Jäger die Schuld an der schwierigen Situation vieler Wildtierarten auf Beutegreifer wie den Fuchs schieben, lenken sie vielmehr von eigener Mitschuld ab – und versuchen nebenbei, die gnadenlose Jagd auf Meister Reineke zu rechtfertigen.

Lesen Sie auch: Ist Fuchsjagd ein geeignetes Mittel, um bedrohten Tierarten zu helfen?

www.wildtierschutz-deutschland.de

Protestmail-Aktion gegen politische Willkür und für mehr Tierschutz!: Fuchs wird weiterhin gejagt – E-Mail Aktion

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5th November 2014

Morrissey- The Bullfighter Dies

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Der Stierkämpfer stirbt

Irre in Madrid
Krank in Seville
Einsam in Barcelona
Dann sagt dir jemand (und du jubelst mit):
HURRA HURRA
Der Stierkämpfer stirbt
HURRA HURRA
Der Stierkämpfer stirbt
Und niemand weint
Niemand weint
Weil wir alle wollen, dass der Stier überlebt
Gaga in Málaga
Gnadenlos in Murcia
Übergeschnappt in Valencia
Dann sagt dir jemand (und du jubelst mit):
HURRA HURRA
Der Stierkämpfer stirbt
HURRA HURRA
Der Stierkämpfer stirbt
Und niemand weint
Niemand weint
Weil wir alle wollen, dass der Stier überlebt

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3rd November 2014

Lenia – Galgo-Bardino-Mischlingshündin – sucht ein Zuhause

„Lenia“, weiblich, kastriert, Galgo-Bardino, geb. 01.05.13, 60 cm

Noch etwas ängstlich und mit großen Augen schaut unsere Lenia in die Welt. So ganz geheuer ist ihr das Treiben außerhalb ihrer schützenden Tierheimgitter noch nicht….

Kein Wunder, dass Lenia allem Neuen gegenüber so unsicher reagiert! Die arme Maus kam schon als Welpe in unser spanisches Partner-Tierheim Roquetas und verbrachte dort ihre ganze Kindheit und Jugend. Und auch wenn die viel zu wenigen Tierpfleger und ehrenamtlichen Helfer wirklich alles geben, um allen ihren Schützlingen ein möglichst gutes Leben zu bieten, kann ein Welpe in einem Tierheim natürlich niemals die Erfahrungen sammeln wie das in einer liebevollen und treu sorgenden Familie der Fall wäre. Alles Neue, egal ob Menschen, Gegenstände oder Geräusche, ist für Lenia daher erst einmal bedrohlich.

 

 

Gottseidank ist Lenia noch so jung. So hat sie immer noch die Gelegenheit, alles aufzuholen, was sie bisher verpasst hat und kann alles lernen, was ein weltgewandter Begleithund können und wissen muss. Seit sie Anfang Oktober bei uns im Tierheim Kronach angekommen ist, hat sie auch schon gewaltige Fortschritte gemacht. Sie geht immer mehr aus sich heraus, nimmt Anteil an allem und lernt täglich dazu. Inzwischen hat sie auch schon entdeckt, dass man einen Schwanz nicht nur ängstlich zwischen die Beine klemmen, sondern auch freudig damit wedeln kann! :-) Es macht großen Spaß, Lenia dabei zu beobachten, wie sie Schritt für Schritt ihre Welt erforscht, immer mehr aus sich herausgeht und Gefallen an ihrem neuen Leben findet.

Dass so ein Prozess natürlich nicht von heute auf morgen geht, muss jedem Interessenten klar sein. Es wird immer wieder fremde Menschen, ungewohnte Situationen oder Geräusche geben, die Lenia Angst einjagen. Und selbst wenn sie einmal richtig Vertrauen gefasst hat und selbstbewusst durchs Leben geht, wird sie sicher niemals ein Draufgänger werden, sondern in Extremsituationen doch wieder in den „Angsthäschen-Modus“ wechseln. Wir suchen für unsere süße Maus daher liebevolle, geduldige und ruhige Menschen, die nicht enttäuscht sind, wenn Lenia anfangs nicht sofort zum Schmusen kommt oder ihren Schwanz bis zum Anschlag einklemmt. Sie sollten Geduld mit ihr haben, Ruhe ausstrahlen und ihr Sicherheit und Geborgenheit vermitteln. So wie wir Lenia in den letzten Wochen beobachtet haben, wird es nicht lang dauern, bis sie auftaut und Vertrauen fasst.

 

Bei ihren Ausführern im Tierheim ist sie bereits jetzt wie verwandelt. So hat Lenia inzwischen entdeckt, dass Spazierengehen aufregend ist und viel Spaß macht. Nachdem sie anfangs nur vorsichtig neben ihrem Menschen hergetappt ist, interessiert sie sich nun immer mehr für allerlei Schnüffeleien am Wegesrand und hat sogar schon einige Spielversuche gestartet! Auch das Schmusen hat sie schnell zu schätzen gelernt. Besonders gern mag sie es übrigens, wenn man ihre „Wamme“, eine ausgeprägte Hautfalte am Hals, knetet und streichelt.

Charakterlich ist Lenia absolut lieb. Sie ist kein Angstbeißer, sondern ist gutmütig und sanft. Mit anderen Hunden ist sie ebenfalls sehr gut verträglich. Wir denken sogar, dass sie sehr gern ein Zweithund wäre, denn so könnte sie von einem bereits vorhandenen, selbstsicheren Kumpel lernen oder sich im Notfall hinter ihm verstecken.

Lenia ist eine sehr sensible und feinfühlige Hündin. Mit lauter Kommandostimme erreicht man bei ihr gar nichts. Lenia braucht unbedingt einen ruhigen, leisen und vor allem sehr liebevollen Umgangston. So fällt es ihr nicht schwer, Vertrauen zu fassen.

Obwohl Lenia noch so jung ist, erscheint sie uns im Großen und Ganzen sehr ruhig. Sie liegt gern in ihrem Körbchen und genießt die Ruhe, ist kein Kläffer und läuft beim Spazierengehen entspannt und brav an der Leine. Natürlich könnte es sein, dass sie trotzdem noch mehr Temperament zum Vorschein bringt, wenn sie ganz aus sich heraus gegangen ist. Für Auslauf, Erziehung und Beschäftigung muss in ihrer neuen Familie daher unbedingt genügend Zeit vorhanden sein.

Lenia erscheint uns wie ein kleiner Rohdiamant. Noch ist sie alles andere als perfekt, aber wir glauben, dass in ihr ein ganz toller Hund steckt, der nur hervorgekitzelt werden muss. Trauen Sie es sich zu, unserem sensiblen Angsthäschen die große weite Welt zu zeigen und es zu einem tollen Begleithund zu erziehen? Wer zeigt Lenia, wie schön es ist, Familienanschluss zu haben und geliebt zu werden?

 

Kontakt:
Tierschutzverein Kronach
Ottenhof 2
96317 Kronach
Tel.: 09261/20111
e-mail: tsvkc@gmx.de
www.tierheim-kronach.de

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1st November 2014

Kampagne: Stoppt die EU-Stierkampf-Subventionen !


Treffen mit Bas Eickhout

Am Europäischen Parlament in Straßburg am 22. Oktober 2014

Am 22. Oktober war der Antistierkampfverein CRAC Europe in Straßburg, um Bas Eickhouts Änderungsantrag zu unterstützen. Über diesen sollte im Europäischen Parlament zwischen 13 und 14 Uhr 30 abgestimmt werden.

Eine zwanzigköpfige Delegation von CRAC Europe, Animalisti Italiani, BACM (Brigade Anti Corrida Marseille) und Respectons (Respektiere) hat vor dem Europäischen Parlament zwischen 12 und 15 Uhr Wache gehalten. Darüber hinaus haben wir unsere Partner in Frankreich (von der Brigitte Bardot Stiftung bis L214…), Belgien (Animaux en Péril) und Deutschland (Menschen für Tierrechte, ProVegan und SOS Galgos) vertreten.

Die Organisatoren von CRAC Europe – Marianne Pastre aus Paris sowie Marika Marcuzzi und Harald Hess aus Deutschland – bedanken sich ganz herzlich bei den vorwiegend aus Straßburg und dem Elsass kommenden Aktivisten, die trotz eisigen Windes zum Pont du Wacken (Wackenbrücke) gekommen sind !

Unser Treffen mit Bas Eickhout

Wir sind uns alle einig : Das war ein starker Moment ! Trotz überfüllter Tagesordnung und einer Mittagspause von nur 45 Minuten hatten wir gegen Mittag eine große Freude : Begleitet von seinen akkreditieren Assistenten Linde Haven und Vincent Hurkens kam Bas Eickhout mit großen Schritten und einem breiten Lächeln auf uns zu.

Wir haben sie mit lauten „Save the bulls !“ (Rettet die Stiere !) empfangen und dabei kräftig mit unseren orangefarbenen Tüchern gewunken. Der Präsident des Stierkampfes holt das Tuch heraus um einen Stier zu begnadigen. Diese Begnadigung bedeutet für den Stier meist keine Hilfe mehr da er später seinen tödlichen Verletzungen erliegt. Im Rahmen dieser Kampagne bedeutet das orange Tuch jedoch unsere Forderung nach einem Stop für die den Kampfstierzüchtern gewährten Subventionen.

Zuallererst haben wir uns gemeinsam über den glänzenden Erfolg der Petition gefreut nachdem wir den vom stellvertretenden Vorsitzenden des CRAC Europe Roger Lahana mitgeteilten Stand verkündet hatten : 75.000 Unterschriften in nur 8 Tagen !!! (Der endgültige Stand war letztendlich 82.876 Unterschriften.) Bas hat uns erklärt, dass selbst wenn der Änderungsantrag angenommen werden sollte, er anschließend dem Ministerrat vorgelegt werden müsste. Leider ist es so, dass die Mitgliedstaaten auch darüber werden entscheiden müssen. Bas hat die Fraktionen aufgelistet, die den Änderungsantrag wahrscheinlich ablehnen würden und diejenigen, von denen er breite Unterstützung erwartete. Seine Prognose hat sich auch bewahrheitet. Unsererseits haben wir ihm unsere Unterstützung versichert und die Daumen gedrückt – in Frankreich werden, wie auf dem Foto zu sehen, die Finger gekreuzt. „On croise les doigts !“ – damit der Änderungsantrag den verdienten Erfolg bekommt. Bas ist mit Linde und Vincent unter unserem Applaus und unseren „Save the bulls !“ Rufen zur Plenarsitzung zurückgekehrt. Wir hoffen, wir waren laut genug, um im Europäischen Parlament gehört zu werden.

Ein vielversprechendes Ergebnis

Bas und Linde hatten versprochen uns anzurufen um uns die Wahlergebnisse mitzuteilen ; wir hatten versprochen vor Ort zu bleiben, bis das Ergebnis bekannt wäre. In der Zwischenzeit haben wir den Anwesenden Informationen mitgeteilt : Marianne hat die nächste symbolische Versammlung in Paris und die Pressekonferenz am 4. November im Parlament – diesmal dem französischen ! – angekündigt, zu der alle Abgeordneten und Journalisten eingeladen sind. Marika hat um eine Schweigeminute für Elegido – dem einsamen am 16. September 2014 in Tordesillas verfolgten Sündenbock (auch er wurde mit EU-Subventionen der GAP gezüchtet und niedergeschlachtet) – sowie für die in Alès am 31. Mai 2014 massakrierten Stiere Cupidon und seine Leidensgefährten Temperas, Spartacus, Hermès, Jason und Ultimo gebeten. Sie hat die Geschichte des Kälbchen erzählt, das bei einer Novillada ohne Picador in Saint Paul les Dax am Samstag den 12. Juli geopfert wurde. Es hat so geschrien, dass man es draußen hörte, und jemand rief, „das Kälbchen schreit nach seiner Mutter !“. Eine Polizistin musste sich entfernen, um sich wieder zu fassen. Auch anderen Polizisten, die die Demonstranten umrahmten standen Tränen in den Augen.

Gegen 14 Uhr hat uns Linde Haven angerufen : 323 Europa-Abgeordnete wählten für den Stop der Europäischen Subventionen und 309 dagegen bei 58 Enthaltungen ! Freilich war keiner von uns mit dem Ergebnis zufrieden, denn es bedeutet, dass 2015, wegen mangelnder qualifizierter Mehrheit weitere Elegidos, Cupidons, Ultimos und namenlose Kälbchen in Arenen und an den Ufern roter Flüsse zu Tode gefoltert werden. Jedoch ist dieses Ergebnis eindeutig eine weitere Etappe zum bereits seit mehreren Jahren von verschiedenen Europa-Abgeordneten verlangten Ende der Subventionen. Noch nie hatte die Anzahl der zustimmenden Abgeordneten die der Gegner übertroffen ! Dieser politische Sieg erfüllt uns mit Hoffnung für das nächste Jahr. Wir haben dieses Jahr eine intensive Kampagne in Richtung der Europa-Abgeordnete geführt. Dieses Ergebnis ist somit für uns auch eine Bestätigung unserer Arbeit und unserer Strategie.

Wir haben die schöne Stadt Straßburg mit einem starken Gefühl verlassen : 2015 wird das letzte Jahr der Subventionen für die Stierzüchter sein, die die europäischen Richtlinien über den Schutz landwirtschaftlicher Nutztiere nicht beachten. Im Jahr 2015 werden wir unsere Aufklärungs- und Überzeugungskampagne bei den Europa-Abgeordneten weiterführen. Wie dieses Jahr werden wir die Beteiligung unserer Mitglieder und Sympathisanten in Frankreich und Deutschland brauchen – ja, besonders in Deutschland wird Hilfe gebraucht denn die Auswertung der Stimmabgaben zeigt, dass die deutschen Abgeordneten im EU-Parlament wesentlich zur Ablehnung des Änderungsantrags beigetragen haben.

Marika Marcuzzi
Delegierte CRAC Europe für Deutschland
Leiterin der Kampagne «Stoppt die EU-Stierkampfsubventionen!»
www.anticorrida.com

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28th Oktober 2014

Toros Embolados – Feuerstiere: Wir fordern die Abschaffung

In Spanien werden jedes Jahr Tausende von Stieren mit Feuer misshandelt, vor allem in den Gemeinden der Provinz Castellón und in einem geringeren Ausmaß in Valencia und Alicante (aber auch in anderen Provinzen).

Den an einem Pfahl angebundenen Feuerstieren werden zwei bis fünf brennbare Kugeln auf ein an den Hörnern befestigtes Metallgestell gesteckt – deren Gewicht die Stiere kaum verkraften können – hinzu kommen noch Leuchtraketen und Feuerwerkskörper.

Sie werden nach und nach, oder mehrere auf einmal – bis zu einem Dutzend – angezündet. Die Stiere rennen, nachdem das Seil durchgeschnitten wurde, erschrocken durch die Straßen oder über den Dorfplatz. Diese Feste finden aus religiösen Gründen statt.

Das Feuer erschreckt die Tiere, verursacht Verbrennungen auf dem Körper und in den Augen und macht sie dermaßen verrückt, dass sie sogar so heftig mit dem Kopf gegen Wände oder Absperrungen stoßen, dass sie anhand dieser Verletzungen sterben. Alleine das Anbringen des Gestells mit den Kugeln ist schon traumatisierend. Das schreckliche Brüllen der Stiere zeigt uns ihre körperlichen Schmerzen, die psychische Belastung und ihr unleugbares Leiden. Manchmal können die brennenden Kugeln durch plötzliche Bewegungen den Rücken, oder den ganzen Körper der Tiere verbrennen. Mitunter wird ihnen auch ein riesengroßes Lederband mit Glocken umgelegt, damit sie aus Angst losrennen.

Spaß darf auf keinen Fall das Leiden und die Demütigung von Opfern beinhalten, weil diese Taten der Grausamkeit die Menschen verroht, besonders Kinder und Jugendliche die daran teilnehmen oder es immer wieder im Fernsehen sehen, werden desensibilisiert.

Aus diesen Gründen unterschreibe ich die Petition und fordere die Abschaffung der Feuerstiere.

Bitte auf das Bild klicken, Sie werden zur Petitionsseite von Change.org weitergeleitet:

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27th Oktober 2014

Freitags den Jugendjagdschein geholt, samstags fünf Jungfüchse getötet – Wildtierschutz Deutschland e.V.

 

Wussten Sie, dass Füchse in den meisten Bundesländern keine Schonzeit haben?

Jäger töten jedes Jahr etwa 600.000 Füchse in Deutschland. Der Rotfuchs ist eine der wenigen Tierarten, der Jäger kaum eine Schonzeit billigen. In den meisten Bundesländern wird der Rotfuchs deshalb ganzjährig mit Flinte und Falle bejagt – schon die Jungtiere.

Ganze Fuchsfamilien – mit dem Hund aus dem Bau gebissen oder mit dem Spaten ausgegraben – werden im Rahmen der Baujagd abgeschlachtet. Nach ihrer Tötung werden sie meistens verbuddelt oder in der Tierkörperbeseitigung entsorgt.

Der Fuchs ist ein äußerst nützliches Tier. Er frisst jedes Jahr mehr als eintausend Mäuse, ernährt sich vom Aas überfahrener Tiere und ist „Fitnesstrainer“ für andere Arten. Das macht er, indem er kranke und reaktionsschwache Tiere erbeutet. Entgegen der Behauptung von Jägern belegen zahlreiche Forschungsarbeiten, dass es keine Notwendigkeit der Fuchsjagd gibt.

 

 

www.wildtierschutz-deutschland.de

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22nd Oktober 2014

EU-Subventionen für Stierkämpfe stoppen! – Absolute Mehrheit verfehlt

Leider gab es keine absolute Mehrheit bei der Abstimmung über den durch die Petiton EU-Subventionen für Stierkämpfe stoppen! unterstützten Änderungsantrag der Grünen. 323 Abgeordnete stimmten dafür, 309 dagegen, bei 58 Enthaltungen. Für eine erforderliche Absolute Mehrheit waren 376 Stimmen nötig.

Das sehr gute Ergebnis kann sich sehen lassen, darauf kann aufgebaut werden: http://supportgreens.eu/bullfighting/results

Wirklich sehenswert war auch der gestrige Beitrag bei BRISANT: EU subventioniert Tierquälerei – Millionen für blutige Stierkämpfe in Spanien

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20th Oktober 2014

Pressemitteilung CRAC Europe: Europäische Subventionen für Stierkämpfe – Kann die Finanzierung einer illegalen Tätigkeit legal sein?

Europäische Subventionen für Stierkämpfe – Kann die Finanzierung einer illegalen Tätigkeit legal sein?

Genau hierüber werden die Mitglieder des Europäischen Parlaments am 22. Oktober während der Plenarsitzung für die Verabschiedung des Budgets 2015 auch abstimmen.

Was würden deutsche Bürger sagen, wenn sie erfahren, dass sie mit ihren Steuern den Mohnanbau zur Heroingewinnung in einem Land Südeuropas, wo der Heroinkonsum erlaubt ist, mitfinanzieren?

Wären Sie als deutsche(r) BürgerIn, der/die diese Droge in Deutschland nicht konsumieren darf und sich strafbar macht, damit einverstanden, diesen Konsum woanders in Europa mit Ihren Steuergeldern zu ermöglichen?

Der gesunde Menschenverstand und unser Sinn für Moral sagen uns, dass die Finanzierung einer illegalen Tätigkeit nicht legal sein kann bzw. nicht dadurch legalisiert werden kann, dass die Subventionen an ein anderes Land innerhalb der EU vergeben werden, wo eine kleine Minderheit dieses als legal ansieht.

Und doch passiert genau das heute in Europa. Alle Europäer finanzieren mit ihren Steuern die Züchtung der Stiere für den Stierkampf und andere Feste in Spanien, Portugal und Frankreich, obwohl das Gesetz Stierkämpfe in ganz Europa verbietet außer in Südfrankreich, Portugal und Spanien – mit Ausnahme von Katalonien, den kanarischen Inseln und ein paar Städten, die sich als Antistierkampfstadt deklariert haben.

Der niederländische Europa-Abgeordnete Bas Eickhout hat einen Änderungsantrag vorgelegt, um die den Stierkampfzüchtern im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik gewährten Subventionen zu streichen.

Dieser Antrag wurde von einer Mehrheit der Mitglieder des Umweltausschusses unterstützt um dann aber leider vom Haushaltsausschuss abgelehnt zu werden.

Nun müssen sich alle Europa-Abgeordneten in der Plenarsitzung am kommenden Mittwoch zu diesem Thema äußern. Bas Eickhout hat eine namentliche Abstimmung verlangt: dadurch werden wir genau wissen, welcher MEP diese grausame Tradition subventionieren will, damit diese weiter stattfinden kann, obwohl sich die öffentliche Meinung gewandelt hat und das Bewusstsein der Menschen für das Leiden der Tiere gewachsen ist.

Ca. 75% der Spanier, Franzosen und Portugiesen lehnen den Stierkampf ab, und dieser Prozentsatz erreicht 90% bei der Jugend; und doch besteht die Europäische Union darauf weiterhin Mittel zu verschwenden, die dringend in den Bereichen Gesundheit und Bildung benötigt werden.

Die 130 Mio. Euro für die Stierkampfzüchter können besser verwendet werden, um die Landwirte zu unterstützen, die in Übereinstimmung mit den europäischen Richtlinien zum Schutz landwirtschaftlicher Nutztiere arbeiten.

Der CRAC Europe unterstützt Bas Eickhouts Änderungsantrag. Daher haben wir im Vorfeld Bas Eickhout kontaktiert, um zu erfahren welche Hilfe er von einer Antistierkampforganisation wie unserer erwartet. Unser Angebot wurde sehr gut aufgenommen, und wir haben mit seinen Mitarbeitern zusammen gearbeitet.

CRAC Europe hat eine Unterstützer-Mitteilung an alle 750 MEPs sowie einen offenen Brief (siehe hier unten) geschickt. Wir haben alle unsere Partner in Frankreich, Holland, Belgien, Deutschland, Italien, Spanien und England eingeladen, sich an dieser Kampagne zu beteiligen und unsere Mitglieder dazu aufgerufen, ihre Unterstützung über die sozialen Medien und per Email auszudrücken.

Wir wünschen Bas Eickhout und seinem ganzen Team, dass die Europa-Abgeordneten am kommenden Mittwoch erkennen, dass die EU-Subventionierung einer Tätigkeit, die in fast ganz Europa illegal und strafbar ist, nicht genehmigt werden darf.

Die offizielle Petition kann hier unterschrieben werden:

http://supportgreens.eu/de/stierkaempfe

Marika Marcuzzi
CRAC Deutschland

www.anticorrida.com

Siehe auch: EU Subventionen für Stierkampf – Offener Brief an Luis de Grandes Pascal

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