14th Mai 2012

Galgo lebend aus Brunnen gerettet

Ein noch lebender Galgo konnte aus einem acht Meter tiefen Brunnen gerettet werden. Es befanden sich noch zwei Säcke mit Knochenresten von weiteren Hunden im Brunnen. Der Vorfall ereignete sich in in der Gemeinde Villarejo de Salvanés bei Madrid.

Seine Rettung zu verdanken hat der Galgo einem aufmerksamen Anlieger der den Notruf alarmierte. Die Feuerwehrleute und Förster die den Galgo bargen, entdeckten zwei Säcke mit Kadavern von weiteren Hunden. Es stellte sich heraus, dass der Galgo gechippt war, der Besitzer und mutmaßliche Tierquäler konnte ermittelt werden. Auch die aneren toten Hunde stammen aus seinem Besitz.

Der Galgo wurde von seinem Entdecker adoptiert, über seinen Allgemeinzustand ist nichts bekannt.

Es wurde Anzeige erstattet. Laut Angaben der Förster werden in dieser Gegend ständig Jagdhunde ausgesetzt oder getötet, sobald sie nicht mehr für die Jagd nützlich, oder in den Augen ihrer Jäger nicht mehr jung genug sind.

Dies ist kein Einzellfall, Spanien ist übersät mit Brunnen, immer wieder werden zufällig meistens tote Galgos in Höhlen oder Brunnen gefunden, man kann nur erahnen, dass viele dieser dunklen, stillen Gräber niemals entdeckt werden.

Quelle: abc.es

Allgemein | 0 Kommentare

13th Mai 2012

Ein Jahr und drei Monate für den Welpenmörder von Badajoz – Freibrief für Tierquäler

Der Welpenmörder von Badajoz, Nicolás Buiga Bueno, der im Oktober 2009 zwei Welpe grausam verstümmelt hat, wurde zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und drei Monaten verurteilt. Ferner muss er die Tierarztkosten von 3.285,20 € begleichen. Des Weiteren darf der Verurteilte für vier Jahre und drei Monate weder einen Beruf der mit Tieren zu tun hat ausüben noch mit ihnen Handel betreiben.

Im Oktober 2009 machte eine Anwohnering der Calle Antonio Ayuso in Badajoz eine grausame Entdeckung. Es war gegen 14.30 als sie auf ein Wimmern, welches aus einem Karton kam, aufmerksam wurde. Die Überraschung war groß, als sie im Karton zwei schwerverletzte Welpen fand denen man die Ohren, die Ruten, die Schnauzen und die Zungen verstümmelt hatte. Die amputierten Körperteile befanden sich zusammen mit chirurgischen Handschuhen im Karton. Die noch lebenden Welpen wurden sofort in eine Tierklinik gebracht, ein Welpe musste eingeschläfert werden, der andere Welpe, man gab ihm den Namen Fito, wurde gerettet.

Die Richterin erklärte in ihrem Urteilsspruch, dass es bewiesen ist, dass Nicolás Buiga Bueno die beiden Welpen von der Perrera Olivenza übernahm und sie am Morgen des 19. Oktober mit einer Schere verstümmelte, “mit der einzigen Absicht, Schaden und Leid zu verursachen”, dass es ihm Vergnügen bereitet hat, die zwei völlig hilflosen Welpen zu quälen.

Gemessen an der Grausamkeit der Tat ist das Gerichtsurteil geradezu lächerlich. Nicolás Buiga Bueno muss die Gefängnisstrafe nicht absitzen da er nicht vorbestraft ist, er hat das Gericht als freier Mann verlassen. Strafmildern kam dem Tierquäler seine “psychische Störung” zugute, laut Richterin leidet der Täter an einer Persönlichkeitsstörung in Verbindung mit paranoiden Wahnvorstellungen.

Was mit den vielen anderen Welpen passiert ist, die der Tierquäler von der Perrera Olivenza übernommen hat ist nicht bekannt, sicher nichts Gutes. Was dieses Individuum vielleicht schon in früheren Jahren verbrochen hat, man weiß es nicht. Nicolás Buiga Bueno kann nun jederzeit wieder Tiere grausam zu Tode quälen, denn die ihm bescheinigte “psychische Störung” ist nach dieser Gerichtsverhandlung sicherlich nicht geheilt.

Gewalttaten an Tieren verlangen immer unsere Aufmerksamkeit. Zahlreiche Studien belegen, dass Menschen die Tiere quälen, es selten dabei belassen. Laut FBI können Gewalttaten an Tieren erstes Zeichen für eine gewalttätige Pathologie sein, die menschliche Opfer mit einschließt.

Wann wird es endlich wirkliche und gerechte Strafen für Tierquäler geben? Die vorhandenen Gesetze sind viel zu lasch, geradezu ein Freibrief für Tierquäler, tickende Zeitbomben, die sich vielleicht irgendwann auch an Menschen vergreifen.

Quelle: 20minutos.es

Siehe auch:
Gerichtsverhandlung gegen den Welpenmörder von Badajoz
Der Welpenmörder von Badajoz plädiert auf unschuldig

Allgemein | 4 Kommentare

12th Mai 2012

Wenn die Kräfte schwinden…Galgotraining und seine Folgen

Dies ist ein weiteres Beispiel deer “Liebe und Fürsorge”, welche die Galgueros für ihre Hunde empfinden. Diese Galga wurde in Badajoz (Extemadura) misshandelt.

Eine gängige Art und Weise Galgos zu trainieren besteht darin, sie an eine Auto anzubinden und hinter sich her zu ziehen, bzw., sollten sie nicht schnell genug sein oder stolpern, sie hinter dem Auto her zu schleifen.

Irina wurde von Tierschützern gerettet und in einer Pflegefamilie gesund gepflegt. Es wird noch dauern, bis die Wunden verheilt sind, auch frisst sie inzwischen gut. Anfangs war sie gelähmt vor Angst und wollte nichts fressen.

Irina befindet sich in Obhut des Dachverbandes der Tierschützer Extremaduras, FEPAEX.

www.fepaex.org

Allgemein, Extremadura | 4 Kommentare

11th Mai 2012

Weitere Gerichtsverhandlung für den “Sprung in die Arena” Las Ventas

Salto al ruedo en la plaza de Las Ventas from Equanimal on Vimeo.

Am kommenden Mittwoch, den 16. Mai findet in Madrid wieder zu einer Gerichtsverhandlung gegen einen Aktivisten von Equanimal statt, der beim sogenannten ersten “Sprung in die Arena” für die Abschaffung der Stierkämpfe teilgenommen hatte.

Diese historische und friedliche Aktion in der größten Stierkampfarena der Welt, Las Ventas, soll durch die Gemeinschaft von Madrid mit einer Geldstrafe von 18 000 Euro geahndet werden, 6 000 Euro für jeden Aktivisten.

Diesmal sitzt David Nuevo auf der Anklagebank. Equanimal hat zur Solidarität mit den angeklagten Aktivisten aufgefordert, vor dem Gerichtsgebäude wird eine Protestaktion gegen die ungerechte und horrende Strafe, durch die die Tierrechtsbewegung unterdückt werden soll, stattfinden.

Siehe auch: Zweite Gerichtsverhandlung für den “Sprung in die Arena” von Las Ventas

Allgemein, STIERKAMPF, VIDEOS | 4 Kommentare

11th Mai 2012

Puzzle von Blei durchsiebt

Dieser Hund, ein Bretone, wurde auf einer Straße bei Cuanca vor dem sicheren Tod gerettet. Die ca. 6 Jahre alte Jagdhündin, der Jäger hatte ihr linkes Auge zerschossen, kroch hilflos auf der Autobahn entlang, niemand hielt an um ihr zu helfen, schließlich wurde sie von einem Auto angefahren und schwer verletzt.

Mitarbeiter der Tierschgutzorganisation El Refugio aus Madrid retteten die Hündin und brachten sie sofort in ihre Tierklinik. Die Röntgenaufnahmen zeigten zahlreiche Brücke, daher gab man ihr den Namen Puzzle.

Zum zeitpunkt ihrer Rettung befand sie sich in einem absolut schlechten Allgemeinzustand, unterernährt und dehdriert, der durchsiebt mit Schrotkugeln.

Puzzle wurde mehrmals operiert, das zerstörte linke Auge wurde entfernt, ebenso mehrere Tumore. Sie kann schon wieder laufen und ihre ersten Schritte in ein neues Leben gehen.

Puzzle hat großes Glück gehabt, tausende von Jagdhunden erleiden jedes jahr ein tragisches Ende. 50 Prozent aller von der Tierschutzorganisation El Refugio geretteten Hunde sind Jagdhunde. Die meisten leben unter erbärmlichen Bedingungen, schlecht ernährt und eingefercht in üble Verschläge fristen sie ein trauriges nicht tierschutzgerechtes Dasein. Es fehlt an jeglicher Kontrolle der Jäger, hier ist die Regierung gefordert, doch die schaut weg.

Allgemein, VIDEOS | 3 Kommentare

8th Mai 2012

Petition: “Schonzeit für Füchse” – nur noch wenige Tage!

Die Petiton “Schonzeit für Füchse” hat in den vergangenen Wochen mehr 4.000 Unterschriften gesammelt und ist noch 11 Tage aktiv.

Wer noch nicht unterschreiben hat kann dies noch nachholen.

Lovis Kauertz: “Gerade in diesen Tagen ist in diversen Online-Foren wieder davon zu lesen, wie Jungfüchse an den vermeintlich Schutz bietenden Bauen gejagt und mit oder ohne Elterntiere getötet werden … alles im Namen des Artenschutzes und der Seuchenprävention. Was davon zu halten ist, lesen Sie in unseren Kommentaren zum Eckpunktepapier Fallenjagd des Deutschen Jagdschutzverbandes auf www.wildtierschutz-deutschland.de. Von dort haben Sie auch direkten Zugriff auf die Petition, welche die “Intiative Schonzeit für Füchse” nach Abschluss der Unterschriftsaktion an die zuständigen Ministerien im Bund und den Ländern übersenden wird.”

V1 Hintergrundinformationen zur Fuchsjagd FAQ 26 Feb 2012

In den wenigsten Bundesländern gibt es eine geregelte Schonzeit für Füchse – und wenn, dann ist sie nach Meinung der Initiative „Schonzeit für Füchse“ wie in NRW entweder zu kurz oder betrifft wie in Berlin ausschließlich Altfüchse. Im Saarland hat man eine Schonzeit von Mitte Februar bis Mitte August eingeführt.

Lediglich während der Aufzucht der Jungtiere sind die „erforderlichen“ Elterntiere für eine kurze Zeit durch das Bundesjagdgesetz geschützt, was dazu führt, dass Füchse meist im Juni, wenn die Jungtiere gerade mal 2-3 Monate alt sind, schon wieder bejagt werden – der Fuchsrüde wird meist gar nicht als „erforderlich für die Aufzucht der Jungtiere“ gesehen. Dabei spricht die Forschung eine andere Sprache: die Überlebenschance von Jungtieren, die ohne Vater aufwachsen, ist erheblich geringer. Der Rüde erweist sich nicht nur als Ernährer, sondern auch als Beschützer der jungen Familie als nützlich. Deshalb ist es wichtig, bereits im Januar, wenn die Fähen schwanger sind, vollständig auf die Fuchsjagd zu verzichten.

Die Initiative „Schonzeit für Füchse“ fordert, die Jagd auf Füchse von Januar bis September vollkommen ruhen zu lassen. Die Forderung, die von 70 Organisationen aus dem Tier- und Naturschutz unterstützt wird ist im Wortlaut über die Petition abrufbar:

Hier geht’s zur Petition

Weitere Informationen auf www.schonzeit-fuer-fuechse.de


Wildtierschutz Deutschland e.V.

Lovis Kauertz, (Vorsitzender)

Am Goldberg 5, 55435 Gau-Algesheim, T. 0177-7230086, wildtierschutz@gmail.com

www.wildtierschutz-deutschland.de, www.schonzeit-fuer-fuechse.de

Kontoverbindung: GLS Bank, BLZ: 430 609 67, Konto-Nr.: 600 863 950

Allgemein, PETITIONEN | 1 Kommentar

8th Mai 2012

Jamal, Opfer der Galgueros

Dieser junge Galgorüde, man gab ihm den Namen Jamal, wurde wahrscheinlich von einem Auto angefahren. Er wurde auf der Straße gefunden, der Knochen ragte weit aus dem Bein hervor.

Heute morgen wurde er operiert, sein rechtes Vorderbein war so zertrümmert, dass man es amputieren musste.

Die Operation hat der Galgo gut überstanden, er ist stark unterernährt und muss wieder zu Kräften kommen und lernen mit drei Beinen auszukommen. Dies wird kein Problem sein, Hunde kommen mit drei Beinen sehr gut zurecht.

Jamal hat noch einmal Glück im Unglück gehabt, lange hätte er in diesem Zustand nicht überlebt.

Man schätzt sein Alter auf zwei Jahre, sicher war er dem Jäger nicht gut genug und er wurde wie so viele andere Galgos auch, einfach ausgesetzt.

felicanubeda.blogspot.de

Allgemein | 3 Kommentare

7th Mai 2012

Schmerz, Wut und Hilflosigkeit

“Mein Schrei ist voller Schmerz, Wut und Hilflosigkeit. Bitte es reicht, dies ist ein auf Knien anflehen, bitte, es reicht! Man hat ihm die Augen rausgerissen und man hat ihn verbrannt..und ich glaube nicht, dass man es gemacht hat als er tot war….So haben wir, die Leute von ASPAP, ihn gefunden, in einem Abfallhaufen in einem Vorort von Salamanca.”

ASOCIACIÓN SALMANTINA PROTECTORA DE ANIMALES Y PLANTAS (ASPAP)
protectora_salmantina@hotmail.com
www.protectorasalmantina.org

Allgemein | 6 Kommentare

6th Mai 2012

CRY OF THE INNOCENT ….Movie trailer

CRY OF THE INNOCENT: The Voices That Can’t Speak
A Kathleen Lowson Film

SCHREI DER UNSCHULDIGEN: Die Stimmen die nicht sprechen können

Ein Dokumentarfilm, anders als jeder andere Film über die Grausamkeit gegenüber Tieren

Eine spirituelle und psychologische Studie des menschlichen Daseins, dieser einen Präzedenzfall schaffende Dokumentarfilm will das Bewusstsein wecken, mit seinem Schwerpunkt auf den Pelzhandel, als Paradigma eines umfangreicheren Nemesis der unsere Welt durchdringt.

Dieser kritische Film will die Wahrheit über einer tieferen Ebene der Psyche zu vermitteln, die Überbrückung der Verbindung zur Grausamkeit, Gleichgültigkeit und Gier, und ihre Trennung in der Gesellschaft.

www.cryoftheinnocent.com

Allgemein, Tierschutz weltweit, VIDEOS | 0 Kommentare

5th Mai 2012

Galgos leiden zu allen Jahreszeiten

Seit Ende Januar ist die Jagdsaison mit Galgos beendet, doch dies heißt noch lange nicht, dass damit auch ihr Leiden aufhört. Noch immer kämpfen viele ausgesetzte Galgos als Streuner um das blanke Überlebenb, zu scheu um sich einfangen zu lassen, zu schlecht sind die Erfahrungen die sie mit der Rasse Mensch gemacht haben.

So auch diese Galga, die jegliches Vertrauen in Menschen verloren hat und noch immer nicht von Tierfreunden eingefangen werden konnte. Oft dauert es Monate bis so ein Hund eingefangen werden kann, wenn er nicht schon vorher verhungert, verdurstet oder von einem Auto überfahren wird.

Andere Galgos fristen ein trauriges Dasein in dunklen Verschlägen, schon jetzt wird fleissig Nachwuchs für die kommenden Jahre produziert.

Allgemein, VIDEOS | 0 Kommentare

  • sos-galgos.net

  • Netzwerk

  • Kalender

  • Mai 2012
    M D M D F S S
    « Apr    
     123456
    78910111213
    14151617181920
    21222324252627
    28293031