Alfred Bosch, Spanier und Sprecher der spanischen Kongressabgeordneten, sowie weitere Abgeordneten haben die Verwendung europäischer Landwirtschaftsgelder für die Subventionierung der Stierkämpfe und anderen Aktivitäten mit Stieren in Spanien angezeigt.
Sie präsentierten einen Bericht, nach dem die EU ca. 130 Millionen Euro für die Aufzucht von Stieren durch die gemeinsame Landwirtschaftspolitik zuweist.
Ohne diese Subventionen wären die Stierkampffiestas am Rande des finanziellen Kollapses und wären nicht in der Lage diese zu garantieren.
Diese Verwendung der Gelder steht nicht im Einklang mit den aktuellen Haushaltskürzungen.
Studien zeigen dass 540.000 Hektar für die Aufzucht von Stieren dienen, pro Hektar werden ca. 240 Euro pro gezahlt.
Bosch sagt, dass diese Gelder in Wirklichkeit dazu dienen, um Eintrittskarten, Fernsehrechte, Werbung, audiovisuelles Material für den Stierkampf und Sanierungen von Stierkampfarenen und Hilfen für Unternehmer und Werbeveranstalter zu finanzieren
Der Abgeordnete präzisiert, dass diese Ziffern nicht die Aufzucht von Stieren beinhaltet und erkannte an, dass es sich nicht um illegale Hilfen handele, aber der spanische Staat den Zweck der Gelder nicht rechtfertigen sollte.
Bosch sagt, dass Europa wissen soll, dass dies Stierkampffiestas ermöglicht, er bezeichnet diese Subventionen als Verschwendung.
Die spanischen EU Abgeordneten werden einen Brief an den europäischen Kommissar für Landwirtschaft schicken und um Maßnahmen bitten werden, um die Unterstützungen für den Sektor der Stierkämpfe zurückzuziehen.
Die Europaabgeordneten fordern den sofortigen Stopp der Subventionen für die Stierkämpfe und bitten darum Strafen für die Staaten festzusetzen, die Gelder für ineffiziente Aktivitäten, die unter anderem die Aufzucht von Stieren für ein fragliche Unterhaltung beinhaltet, benutzen.
Der Text findet Unterstützung der Abgeordneten der liberalen, sozialistischen und grünen Gruppen aus 8 verschiedenen Ländern.
Quelle: 20minutos.es
PETITION: Wir können den Stierkampf in Europa beenden
Dacian Ciolos (European Agriculture Minister): Stop the EU funding bullfighting
Dacian Ciolos (Europäischer Landwirtschaftsminister): Stoppen Sie die EU finanzierung der Stierkämpfe
Wir können den Stierkampf in Europa beenden.
Es wird geschätzt, dass die Stierkampfindustrie jährlich mehr als £100m an Subventionen erhält, während Familien in ganz Europa um das Überleben kämpfen.
Neue Studien zeigen, dass der Stierkampf nur duch EU Subventionen überlebt.
Wir haben die Macht, diese grausame Industrie durch das Beenden von EU Subventionen zu beenden.
Bitte auf das Bild klicken, Sie werden zur Petitionseite weitergeleitet:
Das Collectif Européen pour la Protection des Lévriers bittet um Unterstützung. Fordern sie die Europaabgeordneten ihres Landes auf die Schriftliche Erklärung gegen die Misshandlung der Windhunde in Europa zu unterzeichnen.
Siehe hierzu: Aufruf zur Unterstützung der Kampagne gegen die Misshandlung der Windhunde in Europa
Um dieser Forderung auch auf kreative Art und Weise Nachdruck zu verleihen, schicken Sie bitte ein Foto von sich und Galgo oder Greyhound, oder gezeichneten Windhund und “If I could I would sign….” handgeschrieben auf DIN A4 oder anbei zum Ausdrucken, an folgende Adresse: collectif.protection.levriers@gmail.com
Dieses Foto Kampagne wird von verschiedenen Organisationen durchgeführt und alle Fotos werden gesammelt, um eine Fotocollage und ein einzelnes Dokument zu machen. Das Dokument wird an alle Mitglieder des Europäischen Parlaments gesendet und das Plakat wird im Europäischen Parlament eingesetzt werden. Wir hoffen, Ihr Foto auf dort zu sehen!
Bei den Europaabgeordneten sind schon zahlreiche Briefe und Mails eingegangen und es gab schon positives Feedback von Abgeordneten, die zugesagt haben, die Schriftliche Erklärung zu unterzeichnen. Ein schöner Anfang, aber wir müssen mehr tun. Lassen Sie ihr Bild für Windhunde sprechen. Die Foto-Kampagne läuft bis zum 8. Juni.
Sie können das Foto auch zusätzlich bei Facebook posten: Collectif européen pour la protection des lévriers
Aktivisten von Animal Equality waren Anfang 2013 in China tätig, ihre Recherche in Hundeschlachthäusern hat international für blankes Entsetzen gesorgt. Dokumentiert wurden die Zustände in chinesischen Schlachthäusern und auf dem Hundefleischmarkt der Leizhou Halbinsel sowie der Provinz Pengjiang: Leben statt Leiden – Undercover Recherche von Animal Equality
Die Aktivisten haben die Hündin Vita vor dem grausamen Tod in einem chinesischen Schlachthaus bewahrt. Vita lebt nun in Spanien. die Überraschung war groß, als man festgestellt hat, dass die Hündin Nachwuchs erwartet. Donnerstag Nacht hat sie acht gesunde Welpen auf die Welt gebracht.
Das folgende Video zeigt die Rettung von Vita.
Das Rathaus von A Coruña hat seit 2009 für die Organisation von Stierkämpfen 500.000 € investiert.
Die Stierkämfpe finden in einer Arena statt, die der lokalen Behörde von A Coruña gehört. Aus wirtschaftlicher sicht ein Fiasko, man schätzt, dass alleine im Jahr 2012 die Stierkampfverantaltungen zu einen finanziellen Verlust in Höhe von 135.000 € in nur drei Tagen geführt haben.
Obwohl mehr als 73 % der Bürger der Stadt den Stierkampf ablehnen, subventioniert die politische Partei PP, die seit 2011 die Mehrheit im Stadtrat hat, den Stierkampf.
Der Stadtrat von A Coruña beabsichtigt auch weiterhin den Stierkampf mit öffentliche Gelder zu unterstützen um Tiere zu quälen, während aber Mittel für das Gesundheits- und Sozialwesen gekürzt werden und Tausenden von Familien in der Gemeinde, die von sozialer Ausgrenzung bedroht sind, nicht geholfen wird.
Aus diesen Gründen haben wir uns entschlossen, eine populäre Bewegung gegen den Stierkampf zu präsentieren, bitte unterzeichnen auch Sie die Petition der Tierrechtsorganisation Asociacion Animalista Libera
PETITION: Dile al Ayuntamiento de A Coruña: BASTA de corridas de toros (Sagen Sie dem Rathaus von A Coruña: SCHLUSS mit Stierkämpfen)
Die Partei Izquierda Unida hat das Rathaus von Málaga um eine Stellungnahme über die städtische Auffangstation für herrenlose Tiere gebeten. Veröffentlicht wurden die zahlen von 2007 bis 2017. In diesen Jahren wurden 19 141 Hunde und Katzen aufgenommen. Anhand der veröffentlicheten Statistik lässt sich sagen, dass durchschnittlich jede Woche in der Perrera von Málaga, Centro Zoosanitario Municipal, zwanzig Hunde und fünzehn Katzen eingeschläfert werden, dies entspricht ungefähr 3000 Tieren jährlich. Die meisten Tiere die abgegeben werden sind Hunde, die Katzen werden meistens auf der Straße eingesammelt. in den vergangenen 6 Jahren wurden nur 5 Prozent der Tiere von ihren Besitzern abgeholt, weil sie entlaufen waren.
Wird ein herrenloser mit Microchip gekennzeichneter Hund aufgegriffen, versuchen die Mitarbeiter den Besitzer zu ermitteln, ist dies nicht möglich gilt er nach fünf Tagen als ausgesetzt. Nach 10 Tagen wird der Hund zur Adoption freigegeben oder eingeschläfert.
Dem Bericht zufolge wird die Euthanasie des Tiere entsprechend der Gesetzgebung nach der Narkose mit Natrium-Pentobarbital ausgeführt. eingeschläfert werden hauptsächlich Tiere mit deutlich aggressives Verhalten gegenüber Menschen oder anderen Tieren zeigen, die unheilbar krank sind oder die ein Risiko der Übertragung von schweren Krankheiten darstellen. In dem angegebenen Zeitraum wurden nur 16 Prozent aller aufgenommenen Tiere adoptiert, dies obwohl die Perrera mit Tierschutzvereinen zusammenarbeitet und die Adoption sehr unterstützt wird. Seit dem Jahr 2000 wurde die Auffangstation mit 1,5 Millionen Euro unterstützt.
Quelle: diariosur.es
Am Freitag den 3. Mai erhielten die Mitglieder eines Tierschutzvereins aus Motril einen Anruf von einem Mitbürger. Man hatte Schüsse gehört und gesehen, wie ein blutender Hund davonlief. Ein Mitarbeiter des Vereins lebt ihn der Nähe und eilte sogleich zum Ort des Geschehens. Dort fand er eine stark blutende Podenca und brachte sie sofort mit Hilfe der besorgten Anwohner, die den Notruf gesendet hatten, in eine Tierklinik.
Die Tierärzte konnten jedoch nichts mehr für die schwer verletzte Hündin tun, sie verstarb in der Tierklinik. Laut medizinischen Bericht traf die Hündin aufgrund des hohen Blutverlustes unter Schockzustand in der Tierklinik ein, ein Teil des rechten Hinterbeins war zerfetzt und fehlte, man versuchte den Kreislauf zu stabilisieren, doch die Podenca starb an Herzversagen auf dem OP Tisch.
Die spanische Tierschutzpartei PACMA hat den Fall einem Rechtsanwalt übergeben um ihn zu Anzeige zu bringen und den Verantwortlichen zu identifizieren.
Man will verhindern, dass der Fall auf Nimmerwiedersehen in irgendeiner Schublade landet und fordert Gerechtigkeit. Am Samstag den 25. Mai wird vor der Regeirungsverwaltung von Granada ab 12 Uhr eine Demonstration stattfinden. Die Regierung soll wissen, dass die Menschen über die Misshandlung und den Tod dieses Podenca empört sind. Einige Leute haben ihr den Namen “Podi” gegeben, damit sie nicht vergessen wird und man sich immer an ihre Ermordung erinnern kann.
Quelle: pacma.es
Bitte unterzeichnen Sie folgende, an die Bürgermeisterin von Motril, Luisa García Chamorro und an die Ministerin für Landwirtschaft, Fischerei und Umwelt, Luisa García Chamorro, gerichtete Petition (bitte auf das Bild klicken).
“PETICIÓN AL AYUNTAMIENTO DE MOTRIL PARA QUE TOME ACCIONES CONTRA EL ASESINO DE PERROS”
Folter ist keine Kultur – für eine Kindheit ohne Gewalt
Mehrere hundert Aktivisten haben sich gestern, am 11. Mai, vor der Stierkampfarene Las Ventas in Madrid versammelt, um gegen die Erklärung des Stierkampfs zum Kulturgut zu protestieren. Einberufen wurde die Demonstration von der Plattform La Tortura No Es Cultura / Folter Ist Keine Kultur unter dem Motto, “Für eine Kindheit ohne Gewalt”. Auf dem Programm standen Kunst und Kultur, mit zahlreichen Aktivitäten für Kinder, mit dem Ziel der Sensibilisierung gegenüber Tieren. Für gute Stimmung u.a. sorgten die Bands “Mayor Arcana” und “Bahía Cochinos” sowie der Zauberer Javier Sanz.
Während des Events wurde eine Erklärung verlesen und die Genehmigung der Volksinitiative der Stierkampflobby (Iniciativa Legislativa Popular, kurz ILP), die mehr als 5 000 000 Unterschriften in ganz Spanien gesammelt hatte, mit der Forderung den Stierkampf zum Kulturgut zu erklären, auf das Schärfste kritisiert. Diese Initiative weist “zahlreiche Unregelmäßgkeiten” auf, sollte der Stierkampf der jetzt schon staatliche Subventionen von 600 Millionen Euro erhält, zum Kulturgut erklärt werden, würde er “noch mehr öffentliche Gelder erhalten.
“Das Bedenklichste ist aber, dass das Gesetz Programme zur Indoktrinierung von Kindern und Jugendlichen mit praktischem Stierkampfunterricht vorsieht, bei denen man ihnen lehren will, dass jemand, der auf einem Platz ein Tier bis zum Tode foltert, ein Held ist”.
Am Ende der friedlich verlaufenen Veranstaltung wurde ein riesengroßes Transparent mit der Aufschrift “La Tortura No Es Cultura” ausgebreitet und die Sopranistinnen Ana Fernaud und Milagros Poblador sangen “Il canto della terra” von Andrea Bocelli.
Nach der vorgestern vom Staatssekretär für Bildung, Kultur und Sport veröffentlicheten Statistik über Stierkampfangelegenheiten im Jahre 2012, fanden im vergangenem Jahr fast 2000 Stierkämpfe statt, was einem Rückgang von 12,8 Prozent im Vergleich zu 2011 darstellt. Dies bestätigt den Abwärtstrend der letzten Jahre, der in letzten fünf Jahren sogar 40 Prozent beträgt. Es gibt 9.562 eingetragene Stierkämpfer, das sind 2,9 Prozent mehr als im Jahr 2011.
Allgemein, ILP "PROU" Abschaffung der Stierkämpfe in Katalonien, STIERKAMPF | 0 Kommentare
Tausende Aktivisten aus Frankreich, Spanien und Italien haben heute in Südfrankreich gegen die Stierkämpfe protestiert, die Veranstalter sprechen von 4000 bis 5000 Aktivisten. CRAC-Europe und 200 Mitgliedsorganisationen des Kollektivs “Non à la Honte française!” – “Nein zur franzöischen Schande” hatten zu der Demonstration aufgerufen, morgen findet eine weitere Protestaktion statt. Auch die französiche Schauspielerin und Tierrechtsaktivistin Brgitte Bardot unterstützt den Protest.
Zahlreiche Fotos vom heutigen Tag: FERIA Démonstration de force des Anti-corridas à Alès… En images