7th April 2008

Wie lange noch…..

bella08.jpgWie lange noch müssen wir solche Bilder ertragen, wie lange noch werden Galgueros ohne jegliche Auflagen diese Hunde züchten, benutzen und bei Nichtgefallen entsorgen? Wie lange noch werden solche Bilder zum spanischen Alltag gehören? Wie lange noch müssen die Galgos leiden, ohne dass die für ihr Leid verantworlichen Jäger zur Verantwortung gezogen werden?

Diese Galga wurde gestern morgen vom städtischen Hundefänger in Badajoz eingefangen, oder besser gesagt aufgelesen, so schwach wie sie war, konnte sie nicht mehr fliehen. Angefahren, aber unverletzt, mehr tot als lebendig, voller Zecken und Flöhe, Räude und voller eitriger Wunden. Eine Blutanalyse ergab zudem noch eine starke Anämie und Leishmaniose.

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Kontak: grey-hound@hotmail.com

Montag, April 7th, 2008, 00:14 | Allgemein | kommentieren | Trackback

9 Kommentare zu “Wie lange noch…..”

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  1. 1 7. April 2008, Bettina Breßler schreibt:

    viel gibt es hier wohl nicht zu sagen. Ein Land welches mit solchen Bildern leben kann mag ich nie besuchen! Erbärmlicher geht es nicht mehr. Und so was ist in der EU. Menschlichkeit bedeutet auch Akzeptanz, einigen Spaniern fehlt das.
    Bettina Breßler

  2. 2 7. April 2008, Angelika Seng schreibt:

    Es macht mich so traurig………..
    Ich finde einfach keine Worte mehr.

    Wir Zweibeiner gehören nicht auf diese Welt.

    Traurige Grüße

  3. 3 7. April 2008, adriana schreibt:

    ich bin so traurig ,wieder sowas zu sehen..Aber ich bin auch traurig über das 1te Kommenter hier den Beitrag von der Frau Bettina Beßler,ich finde sie solten nicht das Land meiden ,so helfen sie den Tieren nicht fahren sie hin und helfen sie doch ,und in Deustchland meine liebe gibts sowas wie sand am Meer solche taten ,also …

  4. 4 7. April 2008, Rahel Knüppel schreibt:

    Diese Geschehnisse in Spanien und Weltweit sind schlimm. Aber schlimmer finde ich die Leute die sowas tun, es dulden und diejenigen die nichts dagegen tun.

    Ein Lob an Bettina Breßler, wenn sie das ernst meint was sie dort schreibt. Also das sie das Land meidet, schade nur, das man sie nicht auf der Seite http://crueltyinspain.webnode.com/ bei den aktiven privaten Unterstützern der Aktion findet.

    Leider findet man dort auch einige andere die hier immer wieder schreiben, wie schlimm doch alles ist nicht wieder…

    Den so ein Eintrag kostet kein Geld nur etwas Zeit und Mut zu dem zu stehen was man sagt…
    Ich habe mich dort eingetragen… Was ist mit euch oder steht ihr nicht voll und ganz hinter der Sache?

  5. 5 7. April 2008, Bettina Breßler schreibt:

    Ich noch mal……….
    so wie ich es schreibe, meine ich es auch. Sicherlich ist es nicht der Beste Weg ein Land zu meiden aber nachdem ich so viele Geschichten gelesen habe und auch Bilder dazu gesehen habe: Die Tiere liegen nicht weit von Kaffee´s oder anderen Lokalen. Keiner sieht hin, keiner (kaum) tut was. Das wäre nichts für mich. Sicherlich,in Spanien gibt es Menschen die genau so für die Sache kämpfen wie wir, Tränen für die vergießen die es nicht geschafft haben. Und-ich habe einen blinden Galgo in Pflege. Zwar nur ein kleiner Beitrag aber ich versuche mit dem was ich kann ein klein wenig zu helfen.Man sollte auch nicht vergessen das es auch hier in Deutschland genug Elend gibt, Kinder die Hungern, Tiere die gequält werden. Vorzeigeland, nein.

  6. 6 8. April 2008, Rahel Knüppel schreibt:

    Ich sage auch nicht das wir ein Vorzeigeland sind. Ich finde es nur traurig, das kaum einer den Protest unterstützt. Was ist den schon dabei den Spanien-Protest zu unterstützen, wenn man das Land doch eh meidet? Wenn man dem Protest beitritt, siehen wenigstens einige Leute das man was ändern muss, damit diese Leute wieder nach Spanien reisen.
    Zu Adriana. Es ist sicherlich besser das Land zu meiden, als dorthin zu fahren und den Tieren vor Ort zu helfen. Klar hilft man dadurch erstmal einigen Tieren, aber man ändert nichts an der Situation und den Umständen. Die Jäger werden weiter Tiere aussetzen und es werden immer mehr Tiere in den Perreras landen. Ausserdem wenn man dort in einem Hotel wohnt und dort im Restaurant ist, unterstützt man den Tourismuss und damit die Regierung… Und warum sollte die was ändern, wenn alles gut läuft? Erst wenn die Tourismusbranche über starke Einbußen klagt, wird die Regierung nach dem Warum fragen, erst dann wird der Druck etwas zu verändern groß genug, damit was passiert. Die Ursache muss behoben werden, es hilft nicht nur einigen Hunden zu helfen… den man kann nicht jedem helfen. Und wenn man das Problem nicht langsam angeht wird es immer größer werden und es wird immer mehr Tierelend geben. Daher ist ein Boykott die beste Chance für die Tiere.

  7. 7 9. April 2008, Adriana schreibt:

    Ich unterstütze überhaupt nicht den Torismus ,muss man ja auch nicht ..Erstens ich komme aus Spanien ..Meine ganze Familie lebt dort ,ich lebe mit meinen Hunden dort im haus wenn ich da bin ,und auch du oder andere Menschen die helfen wollen müssen nicht den Tourismus unterstützden ..Sie können ja in Tierschutzvereinen helfen ,wieviele werden gebraucht,und es steht auch wir brauchen helfer ,und die helfer können sogar in den haus bei den leuten dort leben die das heim leiten ,scooby .zbeispiel sucht auch helfer ,,also bitte ,HILfe ist ja wohl dort oberwichtig ,wenn die freiwilligen helfer nicht wären würden noch mehr Hunde auf der Strasse liegen ,oder irren herum ..Es heisst ja nicht umsonst kleinvieh macht mist ,wenn man so denkt ja man ändert an der situation ja eh nichts in spanien ,das hilft den Tieren doch auch nicht ,wie lange willst denn warten bis sich was ändert??

  8. 8 10. April 2008, Rahel Knüppel schreibt:

    Aber man bucht einen Flug, damit unterstützt man schon indirekt den Tourismus. Ich meinte das ja auch nicht auf dich sondern auf die Allgemeinheit bezogen. Viele können kein spanisch, viele Tierheime haben keine Wohnmöglichkeit und ich bezweifele das jemand der z.B. einen eigenen Hund hat bei Leuten dort privat wohnen kann. Klar hilft man so den Hunden und das ist auch wichtig, aber das sollte man nur dann machen wenn man dort privat unterkommt und so den Tourismuss nicht unterstützt. Die Hilfe dort wird aber nichts an der Ursprungssituation ändern und das sollte das wichtigste sein, denn sonst hört das Elend nie auf. Diese Art von Hilfe ist somit nur ein Tropfen auf dem heissen Stein. Wie willst du den die Situation in Spanien ändern? Wie willst du die Leute zu einem besseren Umgang mit den Tieren bringen? Die intressiert das doch nicht wer den Tieren hilft, da es sie ja auch nicht intressiert wie es den Tieren geht und was aus ihnen wird! Wie willst du die Ursache beseitigen? Den das ist das wichtigste damit hilft man (zukünftig) mehr Hunden als wenn man kurzfristig einem oder ein paar Hunden hilft… Also was willst du tun? Zusehen und wenigen helfen oder willst du was verändern?

  9. 9 10. April 2008, Bettina Breßler schreibt:

    Ich glaube bei kaum einem anderen Thema wie dem Tierschutz sind die Emotionen so stark. Wie und wo man diesen betreibt gehen die Meinungen sicherlich immer auseinander. Ich meide nicht das Land der Menschen wegen, jedenfalls nicht wegen allen, ich meide es wegen der Zustände die einem da über den Weg laufen. Ich würde es nicht aushalten dem Elend gegenüber zu stehn und nichts(kaum) etwas ändern zu können. Feige? Vielleicht. Ich ziehe den Hut vor den Menschen die vor Ort kämpfen und etwas bewegen. Ich glaube schon das der Tourismus Druck ausüben kann und sicherlich trifft es auch immer mal wieder die falschen die von den Urlaubern leben müssen und “ein Herz für Tiere” haben. Es ist ein schmaler Weg auf dem man sich bewegt. Wenn man sich, was den Tierschutz betrifft, mal umschaut, dürfte man in kein Land fahren denn jedes hat einen Schandfleck, auch wir. Jeder sollte so wie er kann einen Betrag leisten und wenn es so wie ich nur ein ganz klitze kleiner ist. Wenn wir schon nicht auf einen Nenner bringen, wie sollen es die Politker können. Die sind hier meiner Meinung nach sehr gefragt. Sie schaffen Gesetze um ihr Gewissen zu beruhigen aber wer kontrolliert das es umgesetzt wird. Viele Briefe hab ich schon an Abgeordnete geschrieben und die Antwort war fast immer gleich: Wir können nicht so einfach, das kostet Geld, wäre die Wettbewerbsfähigkeit nicht mehr gewährleistet usw. Ich mag jetzt nicht alle Politiker in einen Topf schmeißen, auch hier gibt es Menschen die kämpfen, aber es ist wohl die Minderheit. Solange es Menschen gibt die nach Macht und Geld, viel Geld, streben wird es auch das Leid geben. Wir sind in der Zeit seit dem es Menschen immer intelliegenter geworden und so manch einer hat dabei den gesunden Verstand verloren.

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