Strafe muss sein
Ein Ehepaar wird durch einen Richter in Fuenlabrada wegen Misshandlung mit Todesfolge von einem 5 Monate alten Welpen zur Zahlung von 1200€ verurteilt. Die Angeklagten verwickelten sich während der Vernehmung in Widersprüche. Sie hatten ausgesagt, das Tier sei von ihnen bereits verletzt aus der Perrera von ihnen übernommen worden und habe “zur Erziehung” einige Schläge erhalten.
Bevor das Tier starb, hatte eine Nachbarin das Ehepaar José und María Esther bereits bei Amnistía Animal angezeigt, weil sie einen Galgo-Mix misshandelten.
Auf Grund der schweren Verletzungen musste das Tier in der Tierklinik eingeschläfert werden. Mitglieder von La Voz Animal verlangten eine Untersuchung, um die eigentliche Todesursache festzustellen. Der Obduktionsbericht stellt ganz klar fest, dass innere Blutungen und Rippenbrüche vorlagen, also ein Poli-Traumatismus.
Obwohl die Mitglieder von La Voz Animal über diese Verurteilung und die Aussagen von vier Belastungszeugen und einem Fachveterinär sehr erfreut waren, hoben sie hervor, dass diese Art von Misshandlungen als Straftat und nicht nur als Vergehen angesehen werden sollten.
Sie forderten außerdem dazu auf, dass Zeugen von Misshandlungen keine Angst haben sollten, diese Art von Vorgängen anzuzeigen, weil sie einfach nicht ungestraft ausgehen dürfen.



