13th Mai 2008

“Knüppel”pferde, Pressemitteilung und Protestbrief

Fortsetzung von:

Die misshandelten Pferde Galiziens
caballo.jpg

Auch wenn man glaubt, dass man alles, was Spanien an Tierquälerei zu bieten hat, schon gesehen hat, wird man doch immer wieder von einer neuen Variante überrascht.
Der Phantasie der Tierquäler sind offensichtlich keine Grenzen gesetzt.

So schlagen hier seit einigen Tagen die Wellen der Entrüstung hoch, es handelt sich um die halbwilden Pferde in den Wäldern Galiziens.

Vollständige Pressemitteilung mit Foto-Dokumentation:
pressemitteilung-knueppelpferde.doc

Protestbrief:

In den Wäldern Galiziens (Nordspanien) wird seit Jahren an den halbwilden Pferden eine grausame Haltungsform durchgeführt: sie werden durch an den Fesseln festgeschraubten und bis zu einem Meter langen Knüppel am Fortbewegen behindert. Diese Art und Weise die die Pferde in ihrer Freiheit hindert sind laut

Tierschutzgesetz 1/1993, vom 13.o4. für Haustiere und für in Gefangenschaft gehaltene Wildtiere als schwere strafbare Handlung, lt. Artikel 21 und 22 zu ahnden.

Wir bitten die zuständigen Behörden sich unverzüglich für die Abschaffung besagter mittelalterlicher “Knüppel” und für eine artgerechte Kennzeichnung (z.B. Microchips) der Tiere einzusetzen oder sie durch entsprechende Einzäunung des Geländes am Herumirren zu hindern.

Durch diese schrecklichen “Knüppel” an den Beinen fügen sich die Pferde beim Gehen selbst schreckliche Wunden zu, die sich dann entzünden. Ebenso sind sie an einer notwendigen Flucht vor Waldbränden und Raubtieren gehindert und so diesen Gefahren hilflos ausgeliefert.

Vielen Dank für Ihre Bemühungen.

Spanischer Brief mit Adressaten: knuppelpferde-protestbrief.doc

Dienstag, Mai 13th, 2008, 21:32 | Allgemein | RSS 2.0 | kommentieren | Trackback

Kommentar zu ““Knüppel”pferde, Pressemitteilung und Protestbrief”

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  1. 1 16. Mai 2008, Jeannette schreibt:

    Ich habe eine ganze Zeit gebraucht, um das Gesehene begreifen zu können. Noch jetzt fehlen mir eigentlich die Worte zu diesen Gräueltaten und ich frage mich immer wieder, was in den Köpfen dieser Tierquäler in Spanien vorgeht…Behörden die nichts tun, obwohl es Gesetze gibt…wie kann man einem Pferd einen Knüppel an das Bein schrauben, mit der Gewissheit, dass es sich die Beine bricht, in den steinigen Gebieten hängen bleibt und elendig zu Grunde geht, von Raubtieren getötet oder an den Straßen angefahren wird, oder gar noch den Bränden nicht entfliehen kann…wie abartig muß der Geist eines Menschen sein, der so etwas bewußt tut…entschuldigt bitte, aber ich würde hier am liebsten reinschlagen, so entsetzt bin ich

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SOS Galgos - “Knüppel”pferde, Pressemitteilung und Protestbrief