28th Juni 2008

Es sind ja nur Streuner

Schon oft wurde über Missstände in der Perrera von Cuenca berichtet, nun gibt es auch einen Beweis. Das folgende Video hat Puri von Cuencanimal aufgenommen. Gestern wurden die Tierschützer um 14:45 Uhr telefonisch darüber informiert, dass ein Lieferwagen der Perrera in der vollen Sonne parkte, dies schon seit geraumer Zeit. Die besorgte Frau hörte, dass sich Hunde im Wagen befanden, ihre Laute wurden immer schwächer. Ein sonniger Tag in Spanien, an dem das Thermometer auf 37 Grad kletterte, wie heiß war es wohl im Inneren des Lieferwagens? Die Tierschützer eilten zum Ort des Geschehens, versuchten vergeblich die Türen zu öffnen und riefen die Polizei, der es gelang um 15:45 Uhr eines der Fenster zu öffnen. Die Hunde lebten noch. Schließlich konnten die Angestellten der Perrera ausfindig gemacht werden, sie saßen gemütlich in einem Restaurant währen die Hunde fast an einem Hitzschlag gestorben wären. Ihre Erklärung, es handelt sich um Streuner, eine armselige Erklärung, anscheinend war es ihnen vollkommen egal wie es den Tieren geht, verlassene Hunde die so oder so bald sterben würden.
Es wurde Anzeige erstattet.

Cuencanimal

Samstag, Juni 28th, 2008, 02:06 | Allgemein, VIDEOS | kommentieren | Trackback

Kommentar zu “Es sind ja nur Streuner”

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  1. 1 30. Juni 2008, Bettina Breßler schreibt:

    Ich habe ein Gedicht gefunden, auf der Seite von Brigitte Böhmer die sich in Kanada für das Leid von Tieren einsetzt. Hauptsächlich sind es Waschbären (hatte mal 2 zur Pflege, daher der Kontakt).
    Ich weiß das hier für das Leid der Tiere in Spanien gekämpft wird aber man kann jedes Tier in das Gedicht einsetzen, die Worte passen immer, leider!

    Als überglücklicher Waschbär war ich geboren,
    doch ein Leben hier auf Erden besteht nur aus Hass und aus Morden!

    Angst und Tränen in meinen Augen?
    Nein! Ich kann und will es einfach nicht glauben:
    Du nimmst die große Schaufel und schlägst auf mich ein!
    Warum darf ich nicht auch, wie Du, auf dieser Erde sein?

    Hörst Du denn nicht mein Schreien und Flehen?
    Nein! Du bist bereit, mir mein Leben zu nehmen!
    Blutüberströmt, alle Knochen gebrochen!
    Lieber Gott, was hab’ ich nur verbrochen?

    Ich bin nur ein kleiner Waschbär,
    will doch nur leben, nicht mehr.
    Haben denn nur Menschen ein Recht auf Leben?
    Hat es uns Gott nicht allen gegeben?

    Doch, was kümmern Dich all’ meine Schmerzen?!
    Ich fühle, wie dunkel es ist in Deinem Herzen!
    Ein letztes Aufbäumen, mein letzter Schrei:
    Nun bin ich endlich glücklich und frei!

    Da: ein wunderschöner Engel mit Tränen im Gesicht;
    auch er versteht die Menschen nicht!
    Behutsam nimmt er meine kleine Hand
    und führt mich in das paradiesische Waschbärenland.

    Vorbei sind mein Leid und auch mein Traum vom glücklichem Leben!
    Vielleicht können Gott und die Englein mir ein bisschen Liebe geben!
    Es wäre besser, es käme kein Tier auf diese Welt,
    weil das Tier für den Menschen ja doch nicht zählt

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