Puerto Real, geplanter Neubau einer Perrera, wie geht es weiter
Der Skandal um die Perrera von Puerto Real wird nie in Vergessenheit geraten, noch immer sitzen die Verantwortlichen auf der Anklagebank, die Perrera hat ihr Pforten wieder geöffnet, derselbe Betreiber wie vorher auch, nichts ist unmöglich in Spanien.
Noch vor Monaten wurde groß verkündet, dass eine neue Auffangstation gebaut werden soll, der Zusammenschluß der Gemeinden vom Golf von Cádiz wollte eine “Vorzeigeperrera” errichten,
doch jetzt wurden diese Pläne verworfen, anbei ein Zeitungsartikel zum Thema
Die Stadtverwaltungen von Bahía unterbrechen das Projekt der Auffangstation wegen zu hoher Kosten und nur Cádiz und Puerto Real haben sich in einer Plenarsitzung zu der Inversion Verpflichtet. Felipe Márquez setzt für Donnerstag eine neue Sitzung an, um den Voranschlag zu kürzen.
Die Auffangstationen der Bahía nehmen im Jahr 2.000 Tier auf . Seit der Schließung von der Perrera mit dem irreführenden Namen El Refugio (die Zuflucht) in Puerto Real, sehen sich die Stadtverwaltungen der Bahía gezwungen, andere Lösungen zu finden. Seit November letzten Jahres übernehmen drei Perreras die Tiere: Rotaguau, Todo Bichos und die städtische Einrichtung in Jerez. Da das nur eine Zwischenlösung ist, gaben die Gemeinder der Bahía das Projekt für den Bau einer gemeinsamen, neuen Auffangstation für alle in Auftrag, dem anfangs alle sieben Stadtverwaltungen zustimmten.
Zur Durchführung des Projektes war die Zustimmung aller sieben Städteverwaltungen notwendig, jedoch nur zwei von ihnen gaben ihr Einverständnis, nämlich Cádiz und Puerto Real. Die anderen lehnten den jetzigen Voranschlag weger zu hoher Kosten ab. In einer neuen Sitzung soll nunmehr die Kürzung des 1,7 Millionen teuren Projekts beschlossen werden.
Das Grundstück von 15.000 m2 wird von Chiclana zur Verfügung gestellt und vorgesehen war, ausser der eigentlichen Auffangstation, auch ein Hotel erster Klasse für Haustiere, um so einen Teil der jährlichen Unterhaltskosten von 800.000 € pro Jahr zu finanzieren.
Die Grundlinien des Projets bleiben erhalten, aber es werden bedeutende Änderungen vorgenommen.
Das Hotel wird, laut Felipe Márquez, dem Präsidenten der Gemeinden, “statt fünf nur drei Sterne haben, aber alle Mindestleistungen erbringen können”.
“Am Donnerstag wird uns von Cemabasa, der Firma die an dem Projekt arbeitet, eine Anzahl von Änderungvorschlägen vorgelegt werden, um die Kosten den Möglichkeiten der Stadtverwaltungen anzupassen”. Der anfänglich für diesen Sommer vorgesehene Baubeginn wird daher verschoben.
“Baubeginn nicht vor Oktober oder November, aber die Übernahme von Tieren ist weiterhin garantiert”.
Quelle: La Voz Digital



