24th Juli 2008

Die Hölle von Sangonera

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Sangonera in Murcia, außerhalb Spaniens noch wenig bekannt, wird sicher schon bald auch außerhalb des Landes zu einer unrühmlichen Bekanntheit gelangen. Bei der Hölle von Sangonera, dieser Ausdruck ist wirklich treffend, handelt es sich um eine Auffangstation für herrenlose Tiere, auch der Ausdruck Tier KZ wäre passend, da deren Zustand, bzw. das was sich hinter den Mauern verbirgt, kaum in Worte zu fassen ist.
Dreck, Krankheit, Überfüllung, junge und alte, große und kleine, gesunde und kranke Tiere zusammen in einem Zwinger, als Nahrung dienen Hühnerabfälle oder die Kadaver der schon verstorbenen Tiere. Die Perrera beherbergt ca. 1000 Tiere.

Nicht nur 20.minutos.es hat über diesen Ort des Grauens schon 2007 berichtet, “Der Tierschutzverein von Sangonera ohne Lizens”, schon 2004 hat eine Tierschützerin die Zustände dort angeprangert, mit dem einzigen Erfolg, dass es eine Grundreinigung gab und Welpen kurzzeitig auf eine Quarantänestation kamen. Diese Tierschützerin hat ca. 60 Hunde dort dort herausgeholt, von denen viele kurz darauf starben. Es wird nicht geimpft, viele der Hunde sterben an Parvovirose oder Staupe, verletzte Tiere werden nicht behandelt.
Tierschützern wird der Zutritt verwehrt, möchte jemand einen Hund oder eine Katze adoptieren werden einige Tiere vor die Tür gebracht, sicherlich diejenigen die noch halbwegs lebendig sind.
Am vergangenem Donnerstag hat die Seprona eine Inspektion durchgeführt und festgestellt, dass keine der gesetzlichen Auflagen erfüllt wird.
Deshalb wurde bis zum vergangenen Montag eine Frist eingeräumt, innerhalb welcher alle für den Betrieb einer solchen Einrichtung vorgeschriebenen Dokumente vorzulegen waren: Genehmigung zur Eröffnung und zur Aufnahme einer großen Anzahl von Tieren usw.
Es wurde also ein Erlass ausgestellt, nach dessen Erhalt der Betreiber dieser Einrichtung zwei Wochen Zeit hat, um die Tiere fortzuschaffen, wenn innerhalb dieser Frist die Einrichtung nicht geräumt ist werden alle Tiere eingeschläfert. Sobald der Betreiber diesen Erlass erhält, hat man 15 Tage Zeit die Tiere rauszuholen. Auch ist er derjenige der entscheidet, ob er sie herausgibt und an wen. Die Tiere müssen dann geimpft und gegen Parasiten behandelt sein.
Die Einrichtungen entsprechen nicht den Gesetzen und können daher auch nicht unter Kontrolle von Proaniplant oder unter Kontrolle der spanischen Tierschützer weiter bestehen bleiben, d.h. sie können sie nicht übernehmen.
Da es eine Entscheidung der Verwaltung ist, die eine Privatperson betrifft, haben sie auch nicht das Recht, die Akte einzusehen, dies soll noch von einem Rechtsanwalt überprüft werden.

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Die spanischen Tierschützer sind alarmiert, alle großen Tierrechtsorganisationen sind informiert, man hofft zumindest einem Teil der Tiere noch helfen zu können, viele sind in einem dermaßen schlechten Zustand, dass man sie nur noch von ihrem Leid erlösen kann. Gesucht werden jetzt dringend spanische tierheime und Pflegestellen die Tiere aufnehmen können, bei dieser großen Anzahl wird es nicht leicht sein und aufgrund der schlechten Gesundheit dieser Tiere kommen sicher auch enorme Kosten auf die Tierschützer zu.

Die ist einer der Notrufe die in ganz Spanien verteilt werden.

Der angebliche Tierschutz von SANGONERA (Murcia/Spanien) wird nun endlich geschlossen. Er hatte eine Inspektion und konnte diese natürlich nicht bestehen, da er über keine der notwendigen Genehmigungen verfügt (Erlaubnis zur Eröffnung der Einrichtungen, zur Haltung einer Großzahl von Tieren…) und die Tiere sich in einem entsetzlichen Zustand befinden. Wir haben ZWEI WOCHEN Zeit, um so viele dieser Tiere wie nur möglich herauszuholen, sonst werden sie getötet. Wir schätzen, dass sich dort mehr als 700 Hunde und etwa 200 Katzen, Enten, Kampfhähne und einige Nutztiere befinden.
Wir werden das genaue Datum, von dem ab die Tiere legal geholt werden können, veröffentlichen. Bitte, wir brauchen so viele Pflegestellen wie nur irgend möglich.
Außerdem werden wir den Termin für eine Demonstration bekanntgeben, damit die Stadtverwaltung keine Tötungen zulässt.
STEHT BEREIT, DAMIT WIR ANFANGEN KÖNNEN, SOBALD DER TERMIN FESTSTEHT, ES MUSS DANN ALLES SEHR SCHNELL GEHEN. Diese Nachricht großzügig verteilen.
Wir müssten auch wissen, wie viele zur Demonstration kommen können und wie viele sich als Pflegestelle zur Verfügung stellen. Um die Organisation zu erleichtern, schickt bitte eine Nachricht an info@salvanos.es und in den Betreff: PFLEGESTELLE oder DEMONSTRATION.
Bitte die Nachrichten kurz halten, es wird ungeheuer viel zu beantworten und zu organisieren sein. DANKE.

Carla García
SÁLVANOS
info@salvanos.es

WICHTIGER NACHSATZ: Die Demonstration, der Beginn der Herausgabe von Tieren und Berichte durch das Fernsehen werden wahrscheinlich am nächsten Wochenende beginnen!

Weiterer Kontakt: Piedad 0034 / 659935205 für alle die spanisch sprechen ein Beitrag bei AnimalMusica

Donnerstag, Juli 24th, 2008, 00:55 | Allgemein | kommentieren | Trackback

4 Kommentare zu “Die Hölle von Sangonera”

Diese Beitrag kommentieren.

  1. 1 24. Juli 2008, Miwa Kunz-Kuwahara schreibt:

    Die Grausamkeit nimmt kein Ende, was ist das Nächste..?
    wie soll man denn so schnell 900 Tiere dort rausholen, wohin mit ihnen? jetzt im Sommer ist überall mehr als voll, und eh schon so viele Tiere landen in die Tötung and müssen sinnlos und qualvoll sterben. Es muss schnellst verhindert werden.
    Ganz traurige Grüße..und wie immer besonderen Dank an alle, die trotz aller Boshaftigkeiten nie aufgeben sondern sofort was unternehmen wollen, ohne sie haben die Tiere in Spanien keine Chance.

  2. 2 25. Juli 2008, Stefanie Mendola schreibt:

    Einfach Schrecklich was mit unseren Mitgeschöpfen passiert. Was nützt es wenn man so viele Tiere aufsammelt und Sie dann schrecklich krepieren lässt und nicht um Sie kümmert.
    Man sollte aus der Hölle von Sangonera ein KZ für die Betreiber und alle Tierhasser machen.
    Ich werde das Schreiben “Die Hölle von Sangonera” kopieren und an alle meine bekannten Tierfreunde weiter leiten und hoffen das der eine oder andere einige Tiere aufnehmen kann.
    Ich für meinen Teil werde auch zwei Tiere übernehmen können, mehr geht leider nicht.
    Hoffnungsvolle Grüße für die armen vierbeiner
    Stefanie

  3. 3 6. März 2009, andrea schreibt:

    ICH FINDE KEINE worte für diese grausamkeiten
    welchen preis tragen diese leute davon wenn sie solchen unschuldigen tieraugen das leben schwer machen indem sie sie bis zum tode foltern gottseidank werden diese tiere mit dem tot von diesen grausamen qualen erlöst fals sie es ncht schaffen von euch da rausgeholt zu werden =( hoffentlich halten sie durch
    danke für alles was ihr bis jeatzt schon erreicht habt

  4. 4 7. März 2009, Sabine schreibt:

    ..viele haben es geschafft… aber auch sehr viele haben es nicht aus dieser Hölle geschafft…

    Hier sind Bilder von einigen glücklichen Hunden zu sehen………..
    unter anderem Anou..Alea.. Poopsie.. Bijou..Sissi..Finja und viele andere..
    Sie haben auf jeden Fall ganz , ganz tolle Familien gefunden oder erholen sich auf Pflegestellen von diesem Vorleben..was eigentlich kein Leben war…

    http://www.salvanos.es/adoptados/

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