21st August 2008

Ein geflohener Angeklagter, verlogene Tierärzte, der Skandal um die Perrera von Puerto Real

cadiz22.jpg

Noch immer sorgt der Skandal um die Perrera von Puerto Real für Schlagzeilen.
Einer der sieben Mitarbeiter, die wegen Tötung von Tieren mit Mioflex angeklagt sind, und der steckbrieflich gesucht wurde, ist Anfang dieses Monats in Ceuta festgenommen worden und jetzt vorläufig aus der Haft entlassen worden. Er hat sich an jedem 1. und 15. des Monats zu melden und jeden Wohnungswechsel dem Gericht mitzuteilen. Bei Nichteinhaltung der Auflage würde er wieder in Haft genommen.
Im Oktober wird ein weiterer der angeklagten Mitarbeiter vor Gericht aussagen. Insgesamt gibt es sieben Beschuldigte: Der Besitzer der Perrera, die Leiterin, der jetzige Tierarzt, der vorherige Tierarzt und drei Arbeiter. Allen wird Urkundenfälschung, falsche Anschuldigungen und ständige Misshandlung von Tieren vorgeworfen.
Die Aussage beider Tierärzte, Mioflex sei nach der Tötung zur Verhinderung der Totenstarre gespritzt worden, ist laut “El Refugio” eine Lüge. Wie auch vom Präsidenten der Tierärztekammer in Cádiz bestätigt, hat das Medikament Mioflex auf ein totes Tier keinen Einfluss mehr.
Wieder wurde die Schnelligkeit hervorgehoben, mit der das Gericht diesen ersten Fall eines Strafverfahrens gegen eine Perrera bearbeitet.
“El Refugio” zeigte am 15. Junio 2007 die Vorgänge beim Seprona an. Es wurde gesagt, dass dieses Auffangzentrum jährlich tausende von Hunden und Katzen aus verschiedenen Stadtbereichen der Provinz Cádiz aufnimmt und wahrscheinlich ihre Tötungen durch ein Lähmungsgift vornimmt, welches die Tieren ein qualvollen, langsamen Tod durch Ersticken bei vollem Bewusstsein bereitet.

Quelle: Diario de Cádiz

Allgemein | 0 Kommentare

21st August 2008

PETITION für die Künstlerin Carmen Ossorio

Die “lieben” Nachbarn machen der Malerin das Leben schwer, bitte unterschreiben auch Sie, jede Stimme zählt!

CARMEN OSSORIO ist unter Windhundfreunden eine bekannte Malerin und ihre Ausstellung in New York war ein absoluter Erfolg. Sie lebt und wirkt für die misshandelten Galgos in Spanien und hat viele gerettet und gepflegt bis zur Vermittlung.

Leider hat sie aber eine sehr unfaire Nachbarin, die nicht mal dort wohnt sondern nur 1-2 Mal im Monat ihre Finca besucht. Die Frau hat CARMEN bereits mit über 50 Anzeigen belästigt und in letzter Instanz hat sie es nun auf ihre Tiere abgesehen und beschwert sich über bellen etc. Windhundfreunde wissen das Galgos kaum bellen und freundliche Tiere sind. Der ganze Streit ging sogar soweit, dass man den Enten und Gänsen auf dem Grundstück der Künstlerin die Schwimmhäute durchgetrennt hat und ihnen so das Gehen und Schwimmen unmöglich machte. Die tierliebe Frau gilt in ihrem Dorf als Aussenseiterin und wir weder von der Gemeinde noch von den Nachbarn unterstützt und das obwohl ihre Tierärtze die perfekte Haltung der Tiere bescheinigen. Zu allem Elend hat sich jetzt auch der Bürgermeister des Ortes (der übrigens Tierarzt ist!!!) auch noch auf die Seite der miesen Nachabrin geschlagen und will nun CARMEN zwingen, ihre Tiere abzugeben.

WIR FORDERN IN UNSERER PETITION DASS DIE GEMEINDE A PONTENOVA AUFHÖRT CARMEN OSSORIO ZU SCHIKANIEREN UND IM GEGENTEIL DIE WOHL BEKANNTESTE BEWOHNERIN DES DORFES TATKRÄFTIG UNTERSTÜTZT UND IHR ERLAUBT AUCH WEITERHIN IM WOHLE DER GALGOS ZU HELFEN UND ZU MALEN!!!

Bitte hier unterschreiben, das Bild führt zur PETITION
header.jpg

Man kann sich auch direkt in A Pontenova beim Bürgermeisteramt beschweren, hier die komplette Adresse::

Alcalde Sr. DARIO CAMPOS
Plaza del Ayuntamiento, s/n
27720 Pontenova, A – Lugo
Phone +34 982342277
Fax +34 982342051

E-MAIL: apontenova@fegamp.es

Danke an PRO GALGO!

PETITIONEN | 0 Kommentare

21st August 2008

Pferdedrama in Andalusien, die Wellen schlagen hoch

Der aktuelle Stand der Dinge zum Beitrag:

40 Pferde dem Hungertod nahe

Die Wellen um den Fall der hungernden Pferde in Andalusien schlagen immer höher. Die Besitzerin welche die ehemals herrlichen Pferde, Trakehner wohlgemerkt, die teilweise einen Wert bis zu 16000 Euro haben, hat verwahrlosen lassen, ist Britin. Die untragbaren Zustände waren schon länger bekannt, Nachbarschaftshilfe hat sie nicht zugelassen. Seit dem 20. Juni lag sogar schon eine offizielle Anzeige gegen die Halterin vor, das DOA (Landwirtschaftsamt) und die örtliche Polizei wussten also seit Monaten von dem schlechten Zustand der Pferde, haben aber nichts dagegen unternommen, die uns allbekannte Gleichgültigkeit gegenüber Tierschutzthemen hat vielen Pferden das Leben gekostet, die Direktorin des DOA musste allerdings mitlerweile von ihrem Amt zurücktreten. Der Heulieferant gab an, dass die Besitzerin seit Monaten die Rechnung nicht bezahlt habe und er sie deshalb nicht mehr belieferte.
Die Vorbesitzer der Pferde sind inzwischen ermittelt,Caroline Waggershauser ist in Kontakt mit ihnen, sie stammen ursprünglich aus Großbritannien, das Entsetzen ist verständlicherweise sehr hoch.

Dies ist Monique, ein Foto aus glücklichen Zeiten
caballos.jpg

Monique hat überlebt
caballos-medina-0181.JPG

Singing Holly leider nicht
caballos-medina-0131.JPG

Der Fall hat die Grenzen Spaniens schon lange überschritten, nicht nur die spanischen Tierschützer haben die Nachricht international verbreitet, auch Maren Jonasdofsky, eine deutsche Pferdewirtschafterin ist mit verschiedenen Medien in Kontakt getreten, sowie auch mit der internationalen Trakehnervereinigung und auch Amerika schaut auf Spanien.

Man kann jetzt nur hoffen, dass die zuständigen spanischen Behörden auf den internationalen Druck reagieren, es ist Ferienzeit in Spanien und kaum einer der Beamten ist zu erreichen.

Auch wenn dem Präsidenten der CACMA, Antonio Moreno, der Zutritt zu den Pferden von der Noch-Besitzerin verwehrt wird, die Pferde stehen noch immer auf dem Grundstück der Tierquälerin, ist es das Kollektiv gegen die Mishandlung von Tieren (CACMA), welches für die Kosten der Versorung der überlebenden Pferde aufkommt. Auch wird ein guter Anwalt benötigt der den Tierschützern mit Rat und Tat zur Seite steht. CACMA ist ein kleiner Verein mit geringen finanziellen Mitteln und man ist dankbar über jede Spende die auf folgendes Konto überwiesen werden kann.

cacma2.gif

CACMA
Deutsche Bank Málaga
Kontonummer 0019 0090 15 4010048056
IBAN ES35 0019 0090 15 4010048056
SWIFT (BIC) DEUTESBB 0019 0090 15 4010048056

Anschrift der Bank:

Deutsche Bank Málaga
Avd. Andalucía 7
29002 Málaga
Telf. 952356011

Weitere Berichte:

Trakehners International (Amerika)
Daily Mail GB
Horse and Hound UK
holmetrakehners.com
thisisgloucestershire.co.uk

Allgemein | 0 Kommentare

  • sos-galgos.net

  • Facebook


SOS Galgos - 2008 August 21

Switch to our mobile site