13th September 2008

PETITION für Carmen Ossorio, es fehlen noch 111 Unterschriften

Das Ziel von 1000 Unterschriften ist bald erreicht, wer noch nicht die Petition unterschrieben hat, ….jede Stimme zählt!

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CARMEN OSSORIO ist unter Windhundfreunden eine bekannte Malerin und ihre Ausstellung in New York war ein absoluter Erfolg. Sie lebt und wirkt für die misshandelten Galgos in Spanien und hat viele gerettet und gepflegt bis zur Vermittlung.

Leider hat sie aber eine sehr unfaire Nachbarin, die nicht mal dort wohnt sondern nur 1-2 Mal im Monat ihre Finca besucht. Die Frau hat CARMEN bereits mit über 50 Anzeigen belästigt und in letzter Instanz hat sie es nun auf ihre Tiere abgesehen und beschwert sich über bellen etc. Windhundfreunde wissen, dass Galgos kaum bellen und freundliche Tiere sind. Der ganze Streit ging sogar soweit, dass man den Enten und Gänsen auf dem Grundstück der Künstlerin die Schwimmhäute durchgetrennt hat und ihnen so das Gehen und Schwimmen unmöglich machte. Die tierliebe Frau gilt in ihrem Dorf als Aussenseiterin und wir weder von der Gemeinde noch von den Nachbarn unterstützt und das obwohl ihre Tierärtze die perfekte Haltung der Tiere bescheinigen. Zu allem Elend hat sich jetzt auch der Bürgermeister des Ortes (der übrigens Tierarzt ist!!!) auch noch auf die Seite der miesen Nachbarin geschlagen und will nun CARMEN zwingen, ihre Tiere abzugeben.

WIR FORDERN IN UNSERER PETITION DASS DIE GEMEINDE A PONTENOVA AUFHÖRT CARMEN OSSORIO ZU SCHIKANIEREN UND IM GEGENTEIL DIE WOHL BEKANNTESTE BEWOHNERIN DES DORFES TATKRÄFTIG UNTERSTÜTZT UND IHR ERLAUBT AUCH WEITERHIN IM WOHLE DER GALGOS ZU HELFEN UND ZU MALEN!!!


Bitte hier unterschreiben, das Bild führt zur PETITION
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12th September 2008

Tordesillas, ein Ort der Schande

BITTE DIESES VIDEO SO WEIT WIE MÖGLICH VERBREITEN!!!!!!!!!!!!!!

Hallo zusammen.
Verbreitet dieses Video so weit wie möglich, die tordesillanischen Rüpel versuchen das Video bei you tube herauszunehmen. Wir lassen sie nicht ungestraft, alle sollen von ihren Greueltaten wissen.

Ein Gruß
Antonio Moreno
Colectivo CACMA

Hola a tod@s.
Difundid a tope este video, los tordesillanos bestias lo intentan quitar del youtube.
Vamos a demostrar que va a ser uno de los más vistos.
No dejemos a estos impunes, que todos sepan sus atrocidades.
Un saludo
Colectivo ACMA

http://es.youtube.com/watch?v=2qoj6C4q258

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12th September 2008

Becerrada – Töten ist nicht leicht

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copyright Luis Llorca

Javier Rada:

Töten ist nicht leicht. Das weiß der Schlächter, der Sheriff, der Kriegsverbrecher und der Fechter. Töten ist schwer. Das sagt der Sadist, der Ungeziefervernichter, der Fischer und der Jäger. Ganz einfach, weil so etwas Komplexes besondere Fähigkeiten und Wissen verlangt. Ob das wohl die Torero-Anwärter der „becerrada“ von San Lorenzo del Escorial (Madrid) am 3. August wussten? Weiß das wohl Michelito, der 10-jährige mexikanische Torero, der diese Woche in Frankreich Polemik ausgelöst hat?
Drei “becerros” (Stiere, die jünger als zwei Jahre sind) mussten das stümperhafte Töten am eigenen Leibe erfahren und zeigten diese Lektion mehr als hundert Personen. Das war der Satz, der auf den Zuschauerrängen am meisten wiederholt wurde. „Wenn es sogar den Toreros nicht gelingt sofort zu töten“, sagte eine ältere Dame. „Mal sehen, ob du es beim ersten Mal schaffst“, grölt ein Jugendlicher während er eine Literflasche Wein in den Händen hielt. Keiner der drei „matadores“ erfüllte die Erwartungen. Unter dem Publikum gab es viele Minderjährige, sogar Säuglinge. Und alles im Rhythmus von Pasodoble, Gelächter und Beifall.

Cipotín, der Künstlername von einem dieser Burschen, steht in der Arena. Die „bandarilleros“ Pollero und Carnicerito haben ihre Arbeit schon getan. Der „becerro“ blutet stark aus einer schlecht gestochenen Banderilla, die ihm zwischen den Rippen steckt. Bekleidet mit einer Jeans, beginnt Cipotín mit dem Stier zu kämpfen. Er hat diesen Platz bei einer Tombola für einen Euro gewonnen. Es nähert sich der schwierige Moment, diese Aktion, die uns als Menschen oder Delphine definiert: Töten aus Lust. Der erste Stoss mit dem Degen trifft auf einen Knochen. Beim zweiten Mal, ja, da dringt er in das Fleisch ein, aber der kleine Stier stirbt nicht. Nach fünfminütigem Todeskampf, bricht der „becerro“ zusammen. Er bewegt noch die Beine, wie eine Kakerlake, die Gift gefressen hat, als sie ihm den Nacken zerschneiden.
Die Umweltschützer sagen, dass diese Schauspiele illegal sind, da sie gegen die Vorschriften der Stierkampfregeln der Gemeinde Madrid verstoßen. Laut diesen ist es verboten, den Rindern jeglichen Schmerz während der Volksfeste mit Stieren (festejo taurino) zuzufügen. Von der Gemeinde wird aber eingewendet, dass die Stierkampfvorschriften aus dem Jahre 1995 die „becerradas“ nicht als Volksfest betrachtet werden, sondern als Stierkampf. Doch auch so, bestätigen sie, ändern sie die Vorschriften, um sie zu verschärfen. In der Stadtverwaltung von El Escorial verschanzen sie sich hinter dem Schutzschild, dass sie diese Veranstaltung nicht organisieren, sondern der Festausschuss der Burschen, Verheirateten und Witwer.

Das Privileg der Beschwerde
Hatte dieser “becerro” das Recht nicht zu leiden? „Im Verlauf der Geschichte hat die Justiz nur die menschlichen Tiere beschützt, also nur die, die fähig waren, sich zu beschweren und die Sinn für Gerechtigkeit hatten“, erklärt Pablo de Lora, Philosophielehrer der Rechtswissenschaften. Es handelt sich um Gerechtigkeit für den Menschen.
Der zweite Matador, El Pelu, weiß nicht recht, was er machen soll. Die Banderillas stecken je im Hals des Tieres und eine andere zwischen den Rippen. Der „becerro“ zum Zeichen der Aufgabe, senkt den Kopf. Der Torero trifft nicht. Er versetzt ihm verschiedene Degenstösse. Nichts. Der Degen bleibt zur Hälfte im Rücken stecken. Sie entscheiden, ihn zu töten. Das Publikum schreit: „ Er soll ihn töten! Nicht du, er soll es sich verdienen!“ Während sie noch zweifeln, leidet das Tier weiter. Sie versuchen, es mit einem Messer einen Gnadenstoß zu geben. Sie rammen es hinein, in den Nacken, nichts. Er widersetzt sich. Dickkopf! Mit einem Messerstoß töten sie das seltsame Leben derer, die auf Volksfesten sterben.
„Wir müssen uns fragen, was mit den moralischen Werten passiert“, fährt de Lora fort, „mit denen, die keinen Gerechtigkeitssinn haben, wie ein „becerro“ oder ein Kind, oder ein psychisch Kranker. Wenn wir ihnen unnötiges Leid zufügen verfallen wir in ein abscheuliches, moralisch verwerfliches Verhalten“.
Ein verwerfliches Verhalten vielleicht, aber unterstützt von Politikern. Die PP und die PSOE (Anmerkung: vergleichbar mit CDU und SPD) haben gerade im Bürgermeisteramt von Algemesí (Valencia) für die polemische Metzelei von „becerros“, die in diesem September stattfinden soll, gestimmt. Die Umweltschützer zeigen auch weiterhin die „becerradas“ von Vinuesa (Soria) an. Die drei haben gemeinsam, dass unerfahrene Leute Tiere abschlachten.
Der dritte Torero trifft auch nicht. Er stößt den Degen nur halb in den Rücken. Sie entscheiden, dass er für die Sünde, Stier geboren zu sein mit einem Genickstoß büßen muss. Bis zu fünf Hiebe erhält er im Nacken. Mit einem herzzerreißenden Schrei, nicht hörbar durch die Musik, geht er zu Boden. Es scheint, dass sich hier die Moral doch beschwert hat.
“Stellt euch vor, dass unter dem Schutzmantel der Tradition ein barbarischer Brauch wie die Beschneidung der Klitoris auf der „plaza de Cibeles“ von Madrid durchgeführt werden würde. Einmal stellte man im deutschen Parlament auf, was passieren würde, wenn man in ihrem Land einen Stierkampf durchführen würde. Die Antwort lautete, dass alle festgenommen werden würden. Genauso wie in Kairo. Das Mitleid muss man kultivieren”, erklärt der Philosoph Jesús Mosterín.

Sterben bei Brot und Zirkus der Vergangenheit. Gefoltert werden bei Geruch nach Brötchen mit „tortilla de patatas“. Dem Pöbel des alten Roms wurde dieses Spektakel umsonst geboten. In San Lorenzo del Escorial bezahlten wir 12 €

Quelle: Público.es

© Diario Público.
Calle Caleruega nº 104, 1ª planta. Madrid 28033.
Teléfono: (34) 91 8387641

Übersetzung aus dem spanischen ins deutsche:

Caroline Waggershauser

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12th September 2008

Jägermüll

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Jägermüll, Überbleibsel der vergangenen Jagdsaison, nichts anderes sind diese Hunde für die Jäger. Die Jagdsaison ist schon lange vorbei, wozu dann noch kranke, verletzte oder einfach nur überflüssige Hunde behalten, durchfüttern oder medizinisch versorgen, wenn es doch so einfach ist sie “kostenlos” und ohne Folgen für den ehemaligen Besitzer, auf der Straße zu entsorgen. Die Tierschützer sind verzweifelt, es nimmt kein Ende, täglich finden sie Streuner, Galgos und Podencos, ihrem Schicksal überlassen, so gut wie keine Aussicht auf Vermittlung innerhalb Spaniens. Gebrauchshunde, die, wie der Name schon sagt, nach Gebrauch, wenn unbrauchbar, weggworfen werden.

apap “la guarida”

Kontakt: juncalin@gmail.com

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11th September 2008

Kälbermord im Baskenland

Am vergangenen Donnerstag, den 4. September, haben sich Jon Parejo und Ana Moreno, beide Angehörige der PACMA, in die baskische Ortschaft Orozko begeben um eine extreme Grausamkeit an Stierkälbern, Tiere die jünger als 2 Jahre sind, zu dokumentieren. Die sogenannten Becerradas sind Stierkämpfe, die von unprofessionellen Möchtegern-Toreros ausgeführt werden. Ein Volksfest bie dem sich das “gemeine” Volk an jungen Stierkälbern vergnügen kann, zwischen Lachen und Rummel, Sandwich und Alkohol wurden die zwei Kälber zu Tode gequält, Misshandlung als Familienfest.
Dem ersten haben sie 4 Genickstöße gegeben, dem zweiten haben sie eine Schlagader durchbohrt. Sein Todeskampf war grausam und brutal. Er wurde sogar lebendig aus der Arena hinausgezogen. Dem zweiten Stierkalb haben sie lebendig das Ohr abgeschnitten und es hat denselben schrecklichen Todeskampf erlitten.
Zum ersten mal hat die anti-Stierkampf partei PACMA dieses blutige grausame Spektakel angezeigt. Auch im Baskenland befinden sich zahlreiche Dörfer, wo der Zeitvertreib darin besteht, Tiere zu quälen, wo Kindern von klein an Werte vermittelt werden, die absolut unakzeptabel sind.
PACMA wird Beweise der Tortur sammeln und Anzeigen erstatten damit diese grausamen Volksfeste bald hoffentlich der Vergangenheit angehören.

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11th September 2008

Gala’s Zustand ist weiterhin kritisch

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Gala’s Zustand ist kritisch, ihre Nierenfunktion ist beeinträchtig, sie ist Leishmaniose positiv,
1 / 1280, und wird mit Glutamine behandelt.

Sie steht unter der Obhut der Arca de Noe Sevilla.

Kontakt: NuriaArcadeNoeSevilla@yahoo.es

neue Fotos:

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10th September 2008

Stierhatz

Adrenalin gegen den Stier, Javier Rada

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copyright Luis Llorca

Der Stier brüllt ununterbrochen vor Angst, er schreit vor Entsetzen, während er versucht, sich in dem Gebüsch des trockenen Flussbettes zu verstecken. Hunderte von Fahrzeugen, einige mit Piratenfahnen geschmückt, einige sogar mit der des Franco-Regimes, kreisen ihn ein. Es riecht nach verbrannter Kupplung. Die Motoren der Höllenmaschinen brüllen. Minotaurus, das ist dein Ende. Er begibt sich in das metallene Labyrinth……

Wir reiten wie in einem mechanisierten Wild-West-Film, dessen Titel den Besucher perplex lässt: Stiertreiben auf dem Land. Doch worum es sich in Wirklichkeit handelt, ist eine Querfeldeinverfolgung eines zum Tode geweihten Stieres.

Staubwolken und Verfolgung. Zu viele Fahrzeuge. Eine seltsame Welt, die an einen Science-Fiction Film von dem Stil „Mad-Max“ erinnert, in dem sich das Primitive und die Technologie zu diesen apokalyptischen Jagden, die diesen Drehbüchern eigen sind, vermischen. Geländewagen, Moto-Cross-Bikes, Quads, Autos, Traktoren und ein Bulldozer, getunte Autos, die wie wild einen verängstigten Stier jagen.

Dies alles geschah am letzten Samstag in Galapagos (Guadalajara). Aber es geschieht auch in El Casar. Die Verteidiger dieser „modernen Tradition“, die Adrenalin, Rallyes und Stiere vermischt. Die Landesregierung von Castilla-La Mancha gibt zu, dass dann und wann gegen die Vorschriften verstoßen wird, was Fahrzeuge und Tierquälerei anbelangt, doch dies alles ist nur sehr schwer zu kontrollieren.

„Es begann als ein Spektakel das langsam in etwas anderes verkommen ist“, bestätigte der Sprecher der Bezirksregierung von Guadalajara. Obwohl es gegen alle Vorschriften der Stierkampfverordnung verstößt, solange es keine offizielle Anklage von Seiten der Regierungsvertreter gibt, d.h., der einzigen Polizeistreife (Guardia Civil), die dieses Gebiet kontrolliert, gibt es keinen Fall.

Hetzjagd mit Motorrädern

Wie bei einer motorisierten Hetzjagd, bei der es keinerlei Gesetz gibt, wie eine Rallye in die totale Dekadenz, treten die Scharfrichter das Gaspedal voll durch, hinter dem Stier her. „Ja schau, das ist ne „fiesta“. Jeder schnappt sich irgendein schäbiges Auto, lackiert es und auf geht’s, hinter dem Stier her“, erzählt einer, der am letzten Samstag an der Tortur teilnahm.

Als das Tier innehält, wird es von allen eingekreist, es wird in dem Labyrinth, das sich aus all den Autos formt, eingezwängt. Das Tier hat die Hörner voller Prellungen, die vom Angreifen der Autos herrühren.
Die Leute klettern auf die Dächer ihrer Wagen, die so an diesem Festtag in seltsame Schutzwände verwandelt wurden.

Es beginnt der Kreuzweg: Die Teilnehmer schlagen das Tier mit harten Stöcken so stark, dass diese entzwei gehen. Sie schlagen es mit Fahnen, es wird gesteinigt, mit Bierdosen oder großen Steinen. Und währenddessen wird es mit Elektroschocks verwirrt.

Für Umweltschutzgruppen wie die Nationale Vereinigung für Schutz und Wohlbefinden von Tieren in Guadalajara, hat sich all dies in gesetzloses Gebiet verwandelt und sie geben zu, dass hier noch viel nachgeforscht werden muss. Laut der Vereinigung von Tierärzten für die Abschaffung von Stierkämpfen (AVAT), schießt, im Zusammenhang mit Stress, der Hormonspiegel, Cortisol, Noradrenalin und Adrenalin, in die Höhe. Eine unbekannte Situation ist ungeheuerer Auslöser für Stress, vor allem wenn sich das Tier ihr ganz plötzlich gegenübersieht. Bei diesem Typ von Rind sind neue Situationen und unbekannte Geräusche oder Bilder Gefahrensignale.

Terror und Todeskampf

Es sind so viele Fahrzeuge und so stark das Entsetzen des Stieres, dass das Tier nur versucht, sich zu verstecken, was aber sein Leiden nur noch verstärkt, da alle beginnen, ihn anzugreifen damit er weiterläuft. „Er hat sich wie ein Kaninchen zwischen den Sträuchern versteckt, der ist geschissen voll“, sagt einer der Teilnehmer, sicher auf einem Hügel.

Ja, geschissen voll, verwirrt, verzweifelt brüllend, er steht still, er ahnt, dass sich sein Ende nähert. „Wie werdet ihr ihn zurück auf die Koppel bringen?”, fragen wir. Die Antwort lässt keinen Zweifel zu; „Zwei Schüsse und damit hat es sich, danach, einige gute Steaks”. Doch dem Tier stehen noch einige Stunden Todeskampf bevor (von 18.30 h – 20.10 h dauerte das „encierro“) „Komm schon, man muss ihm ein paar Stromschläge verpassen, sonst bewegt der sich nicht“, schreit ein Herr mittleren Alters mit wichtigem Getue.

Aber damit nicht genug. Es wird entschieden, dass man den Bulldozer vorfahren lässt, damit dieser mit der Schaufel auf den Busch einschlägt. Es sind Reiter anwesend, doch diese sind untätig. Dies ist die Ära der Maschinen. „Nimm den Traktor da weg, wenn nicht, kommt der nie raus“, wird geschrien. Es gibt keine Tradition die dieses Schauspiel rechtfertigt und nicht alle Einwohner des Dorfes Galápagos sind mit ihm einverstanden.

Das Eintreiben der Stiere mit Traktoren über Feld und Flur begann vor etwa 15 Jahren. Und heutzutage scheinen sie das „Guadalajara-Dakar“ zu sein.
Das ist mehr als einfach nur Wahnsinn, die Teilnehmer verwüsten die Felder der Landwirte und obendrein sind diese Leute noch nicht einmal aus dem Dorf, viele kommen von außerhalb um sich zu vergnügen. Das müsste man verbieten, doch dann würden sie alle über den Bürgermeister herfallen, gibt ein Einwohner des Dorfes zu, der aber lieber anonym bleiben will.

Zu lange bleibt die Rallye unbeweglich. Wenn der Stier das sichere Grün verlässt und auf das offene Feld zurückgeht, weiß er, dass ihn dort die Maschinen erwarten, die brüllen wie ein Rudel Löwen auf der Jagd nach einem Büffel.

Er zieht die Schläge und die Elektroschläge vor. Da nähert sich ein Geländewagen. Er stellt sich ihm entgegen. Die letzte Herausforderung. Die letzte Erniedrigung. Bumm!

Die Pistole des Schlächters hat seinen Nacken zerfetzt. Die Kinder geben dem unbeweglichen Körper Fußtritte, wie einem Führer, der einen Krieg verloren hat. Einer der Stierzüchter nähert sich dem Tierkadaver. „Schaut mal, er war blind, deswegen hat er sich so wenig bewegt!“
Vielleicht war es besser so. Nicht das metallene Labyrinth zu sehen. Nicht die mechanischen Bestien zu sehen. Nicht diese Pantomime des Endes der Zivilisation zu sehen.

Quelle: Público.es

© Diario Público.
Calle Caleruega nº 104, 1ª planta. Madrid 28033.
Teléfono: (34) 91 8387641

Übersetzung aus dem spanischen ins deutsche:

Caroline Waggershauser

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Wer Javier Rada seinen Dank für seinen hervorragenden Artikel aussprechen möchte, bitte die Mail an Caroline Waggershauser schicken, sie leitet sie dann weiter. cwaggershauser@gmail.com

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9th September 2008

Für ein stierkampffreies Europa



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9th September 2008

Dalai Lama erklärt sich gegen den Stierkampf

Stop Corrida:

Der Dalai Lama hat sich kürzlich bei seinem Aufenthalt in Frankreich zur Frage des Stierkampfs geäußert und dem Comité Radicalement Anti-Corridas CRAC in einem Kommuniqué seine Unterstützung versichert. Er erklärt sich eindeutig gegen die Praktiken der Corrida und betont, dass das Prinzip Gewaltlosigkeit auf alle fühlenden Lebewesen angewandt werden muss.
Die Erklärung des Dalai Lamas kam durch Vermittlung seines offiziellen Übersetzers, dem Schriftsteller und praktizierenden Buddhisten Mathieu Ricard, zustande.

Quelle: le journal

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8th September 2008

Umbauarbeiten im Tierheim KIMBA

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Bisher wurde ein Teil des Katzenhauses als Lager für Transportboxen, Decken usw. genutzt und die Katzen mussten auf recht beengtem Raum leben, dies wird sich bald ändern, ein großer Container hat seinen Platz auf dem Gelände des Tierheims gefunden und nun muss nur noch die Unterkunft der Katzen renoviert und ausgebaut werden.

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So sind wir und das machen wir. Lerne uns kennen!


Lautsprecher nicht vergessen.

Über finanzielle Unterstützung für die Umbauarbeiten wäre das Tierheim sehr dankbar.

Sociedad protectora de animales y plantas de Cádiz
IBAN (on line): ES4221034067163067012616
SWIFT BIC CODE: UCJAES2M.

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Kontakt: protectorakimba@hotmail.com

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SOS Galgos - 2008 September

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