16th Dezember 2008

Tiere sind keine Clowns, für einen Zirkus ohne Tiere

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Madrid, 14. November, AnimaNaturalis für ein Verbot der Zirkustiere

Fünf leichtbekleidete, als Tiere angemalte Aktivisten von AnimaNaturalis protestierten vor einem amerikanischen Zirkus der zur Zeit in Madrid gastiert.

Vor den Kameras zahlreicher Medienvertreter von Presse und Fernsehen verteilten andere Aktivisten Informationsbroschüren über die wirkliche Realität der Zirkustiere, über die Show und die Arbeit hinter den Kulissen.
Der Protest wurde mit Plakaten begleitet, auf denen geschrieben stand “Los animales no son payasos. Por un circo sin animales”, “Die Tiere sind keine Clowns, für einen Zirkus ohne Tiere”.

Parallel zu ihren öffentlichen Protesten wird auf der Webseite von AnimaNaturalis ausführlich über die Kampagne informiert und um Unterstützung gebeten.


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16th Dezember 2008

Des einen Freud, des andern Leid, des Tieres Tod

Viele wünschen sich sicher weiße Weihnachten, hier in Deutschland sind die Aussichten nicht gut, in Spanien spielt dagegen das Wetter verrückt und in vielen Teilen des Landes herrscht Schneechaos.

Die wirklich Leidtragenden sind nicht nur die vielen herrenlosen Tiere, auch diejenigen die sich in den Tierheimen und Perreras befinden leiden sehr unter der Kälte. Meine Bitte an alle hiesigen Tierschutzvereine, erkundigen Sie sich bitte nach der Situation der Partner vor Ort, die Tierheime sind nicht auf diese unvorhergesehenen Witterungsverhältnisse eingestellt, manche sind ohne Strom, nicht nur mit Decken, Isolationsmaterial usw. kann geholfen werden, auch Stromaggregate und Heizstrahler werden vielerorts benötigt.

Am schlimmsten von der Kältewelle betroffen sind der Nordosten Spaniens, das Baskenland, Asturien, León, Kantabrien, die Gegenden um Burgos, Girona, Palencia, Segovia, Ávila, Barcelona und Girona usw., auch auf den sonst so sonnenverwöhnten Balearen schneit es. Einen Überlick verschafft auch jede online-Wetterkarte.

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16th Dezember 2008

Hinterhofzüchterei

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Tierschützer wurden um Hilfe gebeten, sich um die Tiere zu kümmern, angeblich wurden zwei Pitbull Hündinnen von ihren Besitzern zurückgelassen. Bald schon war eine der Hündinnen trächtig und brachte 9 Welpen zur Welt. Da die Rumänen selber kaum etwas zu Essen hatten, magerten auch die Tiere mehr und mehr ab, zumindest haben diese Leute, als sie merkten, dass der Zustand der Tiere sehr kritisch war, die Tierfreunde alarmiert um noch schlimmeres zu verhindern.
Die Hunde befinden sich nun im Tierheim ANAA und werden innerhalb Spaniens vermittelt.

In Spanien gibt es viele Hinterhofzüchter, auch für die sogenannten Kampfhunderassen. Hundekämpfe, wenn auch illegal, finden in ganz Spanien statt. Die Guardia Civil hat dies erst kürzlich im Zusammenhang mit den Operationen Harry und Clavijo, bestätigt. Gestohlene Galgos die nicht für die Jagd tauglich waren, wurden für Hundekämpfe missbraucht.

Der Staat, bzw. die Gemeinden bezahlen viel für die Entsorgung der Straßentiere, für viele Betreiber von Perreras ist es ein lohnendes Geschäft, zumal ordentlich gespart wird was die Versorgung und die Unterbringung der verlassenen Tiere anbelangt. Hier muss endlich ein Umdenken stattfinden, Investitionen in Aufklärung und Kastrationen, Kontrolle der Züchter, der offiziellen sowie der privaten Hundevermehrer, und vor allem auch eine Kontrolle der Jäger und Galgueros, sowie Verbot des Verkaufs von Hunden und Katzen in Tierhandlungen, diese bieten oft und gerne Rassewelpen aus osteuropäischen Zuchtfabriken an. Solange dieser unkontrollierten Vermehrung kein Einhalt geboten wird, Microchips für alle Hunde verpflichtend sind und das Aussetzen von Tieren nicht strafrechtlich verfolgt wird, wird dem Töten in Perreras kein Ende nehmen. Sich nur auf die Ausfuhr der Tiere aus Spanien zu konzentrieren ist keine Lösung, nur einige wenige erhalten diese Chance, wenn man bedenkt wie viele Hunde und Katzen eingeschläfert werden. Hilfe vor Ort, Unterstützung der Spanier bei ihren Bemühungen die Situation zu ändern, ist der einzige Weg um langfristig viel mehr Tieren zu einem besseren Leben zu verhelfen.

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SOS Galgos - 2008 Dezember 16

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