4th März 2009

Ein Meilenstein für den Tierschutz

fotofepaex.jpg

Diesen Tag, den 2.März 2009, werden die Tierschützer des neue gegründeten Dachverbandes von Extremadura FEPAEX nicht vergessen, denn die Pressekonferenz im Hotel Mérida Palace war ein äußerst erfolgreiches Ereignis, ein Meilenstein für den Tierschutz wurde gesetzt.

Der Dachverband wird die Regierung auffordern, sich für den Tierschutz einzusetzen.
Die Repräsentanten des Verbandes hatten vor kurzem ein Treffen mit dem Regierungspräsidenten ihrer Provinz, um ihn über die Situation der Tiere im allgemeinen und über die vielen Misshandlungsfälle und die vielen von ihren Besitzern verlassenen Haustiere im besonderen, aufzuklären und um darüber zu sprechen, wie sie die Verwaltung unterstützen und dieser helfen können, dass Gesetze eingehalten werden. Sie fanden in dem Präsidenten nicht nur einen aufmerksamen Zuhörer, sonder auch einen Politiker der die Tierschützer unterstützen wird.

“Er hat sich uns aufmerksam zuhörend empfänglich gezeigt. Endlich gibt es in Extremadura eine politische Willenskraft, um wirklich die Rechte unserer Teire zu verteidigen, wir wollen daran erinnern, dass der Präsident der Gemeinschaft der Bürge seines Schutzes und Wohlbefindens ist.”, so die Worte von Mariángeles Gómez, der Präsidentin.

Seit 2002 gibt es ein erlassenes Tierschutzgesetz Ley 5/2002, welches aber nicht ausgeführt wird. Diese Gesetz würden dem großen vermeidbaren Leiden ein Ende setzen, wenn die politische Willenskraft existierte, es anzuwenden.

“Wir haben 6 kostbare Jahre verloren, in denen unsere Tiere nutzlos und unbillig gelitten haben, aber wir glauben, dass mit Guillermo Fernández Vara in der Präsidentschaft, mit seinem Geschick, sich dies ändern wird, er unterstützt den Bund.”

Der Dachverband erklärt, dass er seine ganze Arbeit auf zwei Probleme die in der Verwaltung liegen, konzentrieren wird.
Einerseits das oben erwähnte Gesetz, andererseits die Überbevölkerung von Hunden und Katzen, bzw. das im Stich lassen dieser Tiere.

Es gibt Alternativen, für das 1. wurde schon eine Vorschrift ausgearbeitet und auch
ein Programm der Kontrolle der Hunde- und Katzen-Übervölkerung wurde entwickelt, welches dazu führen könnte, dass es in 10 Jahren keine Existenzberechtigung für die veralteten städtischen und provinziellen Perreras die man eher als Schlachthöfe bezeichnen kann, gibt.

minilogofederacion.JPG

Sehr viele Medien haben von dem Ereignis berichtet, anbei nur einige Beispiele:
extremadura24horas
gentedigital.badajoz
elperiodico.extremadura

Siehe auch:
Extremadura, ein großer Schritt für den Tierschutz
Ganz Spanien vereint im Kampf gegen das Tierelend
Perrera Badajoz, ein positiver Blick in die Zukunft

Mittwoch, März 4th, 2009, 02:42 | Allgemein, Extremadura | kommentieren | Trackback

4 Kommentare zu “Ein Meilenstein für den Tierschutz”

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  1. 1 4. März 2009, Regina schreibt:

    eine Kontrolle der Hunde und Katzenüberbevölkerung europaweit wäre schon lange wünschenswert.
    Aber was machen wir mit dem Welpenhandel aus den Ostblockländern??? die fleissigst nach Spanien rollen, damit die “feine Gesellschaft” in den Tierhandlungen, einen kleinen Welpen kaufen können. Was mit dem Rest passiert ist ja egal, ist eben Ausschuss und auch die Welpen die den langen Transport gar nicht erst überleben. Hauptsache das Geld stimmt, bei den Händlern und Massenzüchtern, Qualzüchtern:(
    Und, Wer seinen Hund dann nicht mehr haben will, oder weil er zu groß ist und die Kinder Ihre Lust an dem Spielzeug verloren haben…. dann ab mit Ihm in die Perrera oder auf die Strasse…..
    es ist ja soooo einfach….
    Der ganze Hundehandel ist ein sehr lukuratives Geschäft mit Kastrationsprogrammen wird der nicht verschwinden. Es geht um viel Geld nicht um die Hunde!!!!!!!!!!!

  2. 2 4. März 2009, Sabine schreibt:

    Weiter so!!!! DER Anfang ist gemacht!!!!!!!!! Und es wird Kreise ziehen….Auch bei uns hat der Tierschutz klein angefangen…. das darf man niemals vergessen…… Haltet durch und macht weiter so…

  3. 3 4. März 2009, Bettina Breßler schreibt:

    Toll das sich was bewegt! Man kann sich glaube nicht vorstellen wie die Menschen dafür kämpfen, wieviel Zeit sie investieren!
    Eine kleine Träne vergieße ich trotzdem:
    ….. dass es in 10 Jahren keine Existenzberechtigung für die veralteten städtischen und provinziellen Perreras die man eher als Schlachthöfe bezeichnen kann, gibt.
    10Jahre, da werden noch viele viele Fellnasen ihr Leben lassen müssen!

  4. 4 5. März 2009, Margit und Peter Kahr schreibt:

    Auch wir wünschen Mariangeles alles Gute auf ihrem steinigen Weg zum Erfolg für die Tiere.
    Auch in Österreich gibt es ein “Streunerproblem” und das sind freilaufende Katzen, die von Gesetzes wegen kastriert werden müssen. Ausnahmen gibt es für “Bauernhofkatzen”. Das ist natürlich absoluter Unsinn, was der Gesetzgeber offensichtlich noch nicht erkannt hat. Aber das verpflichtende Kastrieren von Freigängerkatzen hat sich speziell im ländlichen Bereich noch nicht wirklich durchgesetzt. Daran ist die fehlende Aufklärung mit Schuld.
    Wir werden versuchen im Rahmen unserer Möglichkeiten als kleiner Verein daran mitzwirken.

    liebe Grüsse aus Innsbruck Peter Kahr
    Obmann TirolerTierEngel e.V.
    http://www.TirolerTierEngel.com

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