18th März 2009

Eine Straftat die Gerechtigkeit fordert

Rubí (Barcelona) am 12.03.09 – Ein Richter aus Rubí hat heute das Sterben lassen eines kranken Hundes, der sterbend in einer Mülltonne in Sant Cugant gefunden wurde, für eine Straftat befunden.

In der Bekanntmachung, die der Richter heute verlas, befindet er die Tat als eine Straftat und nicht als ein Fehlverhalten. Das könnte für den Besitzer des Hundes eine Gefängnisstrafe von 3-12 Monaten bedeuten. Am 27 April muss der Angeklagte nochmals vor Gericht erscheinen, dann wird das Strafmaß bekannt gegeben.
Die Tat geschah Anfangs Dezember letzen Jahres. Josep, ein Nachbar von Sant Cugat, wollte seinen kranken, 5 Jahre alten Boxer Buc töten.
“Der Hund hatte eine Beule an einer Rippe, die blutete. Er litt sehr. Der Tierarzt konnte nichts mehr für ihn tun”, erklärte Josep, der 180 Euros für das Einschläfern für zuviel Geld befand, da er ja Rentner ist.
So legte er sein Vorhaben, den Hund zu erlösen, nieder. Bis ein Nachbar ihm Anbot, den Hund zu töten und zu beerdigen. Josep willigte ein, obwohl es sehr schmerzhaft für ihn war, sich vom Tier zu trennen.
Bis eines Tages die Lokalpolizei von Sant Cugat, die den Besitzer anhand des Chips lokalisierte, sich mit ihm in Kontakt setzte, da sie den sterbenden Hund in einem Müllsack in einer Mülltonne fand, wahrscheinlich nachdem der Nachbar den Hund zu töten versuchte.
“Ich redete mit dem Nachbar, als die Polizei mich kontaktierte und er gestand mir, das Tier nicht beerdigt zu haben“, erklärte Josip. Der Nachbar hat sich an den Kosten für das schlussendliche Einschläfern des Hundes (mehr als 350 Euro, da der Hund noch behandelt werden musste) beteiligt.
Der Angeklagte kann die Situation nicht verstehen. Er liebte seinen Hund und wollte nicht, dass er leidet. Und sein einziger Ausweg war der Vorschlag seines Nachbarn, den Hund zu töten.
Die Vereinigungen Defensa Global und Libera, die zwar nicht als Ankläger auftraten, aber den Prozess im Gerichtssaal verfolgten, zeigten sich zufrieden mit Entscheidung des Richters.
“Wir wollen, dass das Tierschutzgesetz angewendet wird. Es ist eine Straftat, ein Mord. Wir verlangen Gerechtigkeit“, erklärte die Koordinatorin der Vereinigung Defensa Global, Ana Cazalilla.

Quelle: YAHOO

Mittwoch, März 18th, 2009, 01:38 | Allgemein | kommentieren | Trackback

2 Kommentare zu “Eine Straftat die Gerechtigkeit fordert”

Diese Beitrag kommentieren.

  1. 1 18. März 2009, Ursula Seeger schreibt:

    Was ist denn eigentlich mit diesem Tierarzt los, der sieht, daß ein Tier leidet und will es nur für 180 € einschläfern? Da kann man doch nur an der Menschheit verzweifeln! Müßte dieser nicht auch angeklagt werden weil er die Qualen eines Tieres verlängert hat? So etwas wird er sicher nicht zum ersten Mal gemacht haben!! Man sollte diesem Menschen die Zulassung entziehen!!!

  2. 2 18. März 2009, TINA schreibt:

    Das finde ich toll das der Richter da so sieht entlich passiert mal was.Aber zum glück war das schon mal in Spanien da hat ein Kerl Hunde erschlagen das war auch im net das wurde gefilmt wie er das getan hat .Ich fand das mega schlimm das der jenige nich eingegriffen hat.Das arme Seelchen.Aber der Kerl wurde zu 5 jahren Haft verurteilt.Gottseidank
    Es müssten mehr Gerichte so handeln dann würde vielleicht endlich mal was passieren und die Leute würden sich überlegen was sie tun.

Kommentar Schreiben

  • sos-galgos.net

  • Facebook


SOS Galgos - Eine Straftat die Gerechtigkeit fordert

Switch to our mobile site