20th Juni 2009

NEIN zum Toro von Coria, NEIN zu allen grausamen spanischen Volksfesten

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Alles feiert alles lacht, die Fiestas de San Juan sind in vollem Gang, nur heute wird der Stier in Coria nichts zu lachen haben, wie jedes Jahr vom Pöbel durch Dorf gehetzt und mit Dartpfeilen, entweder beworfen oder mit Blasrohr beschossen. Oft stehen die Peiniger auf den Balkonen. Wenn der Stier irgendwann, nach stundenlanger Hatz und durch den enormen Blutverlust, am Ende seiner Kräfte angekommen ist und nicht mehr in der Lage zu flüchten, werden ihm die Hoden abgeschnitten und er wird erschossen.

Alle Vorbereitungen für die große Kundgebung sind getroffen, Ecologistas de Extremadura, LIBERA, CACMA, PACMA und FEPAEX werden heute gemeinsam mit allen denen das Wohlergehen der Tiere wichtig ist in Coriá gegen dieses grausame Spektakel protestieren.

Auch Tony Moore, der Mann der am am 25. Juni 1995 verstorbene britische Tierschützerin Vicky Moore wird anwesend sein. Vicky verlor ihr junges Leben in Coriá, wurde durch einen Stier schwer verletzt, als sie versuchte Filmaufnahmen zu machen, um diese für eine Anzeige zu nutzen. Vicky lag ein Jahr im Koma, bis sie schließlich den schweren Verletzungen erlegen ist. Eigentlich kam sie 1987 als Touristin zum ersten Mal nach Spanien, seit sie aber einen während einer Karnevalsfeier zum reinen Vergnügen misshandelten Esel von den Dorfbewohnen freikaufte, begann ihre Laufbahn als Tierschützerin und sie reiste durch ganz Spanien um Filmaterial von den zahlreichen grausamen spanischen Volksfesten im Namen der Kultur, zu sammeln.

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Siehe auch:

Das sind die Fiestas in Coria

Coria, es reicht!
Es Coria – Das ist Coria – Das ist der Abschaum
Mutige Reporter und der Stier von Coria

Samstag, Juni 20th, 2009, 03:12 | Allgemein, STIERKAMPF | kommentieren | Trackback

2 Kommentare zu “NEIN zum Toro von Coria, NEIN zu allen grausamen spanischen Volksfesten”

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  1. 1 20. Juni 2009, Kranke Hirne schreibt:

    Ich finde es von den Regierungen unverantwortlich,
    dass sie solche perverse Rituale aus dem Mittelalter nicht per Gesetz verbieten.

    Ich gedenke allen Stieren, die heute durch Menschenhand (Corrida, Tienta, Toro Piscine …) leiden und/oder elendig verrecken müssen in Frankreich und in Spanien.

  2. 2 21. Juni 2009, Dietrich Schwägerl schreibt:

    Und ich finde die Feigheit, mit der auch die deutschen Polit-Tölpel hierzu schweigen, unendlich abstoßend. Von mir bekommt keiner von denen mehr eine Stimme.

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