Jagdfieber in Tarragona
Die Aufregung war groß in La Sénia (Tarragona), denn man war aufgrund von fünf Hinweisen von Augenzeugen (u.a. Jägern), der Meinung einen Löwen zu jagen.
Diese Gelegenheit hat man ja nicht alle Tage in Spanien, dem Land der leidenschaftlichen Jäger und Fallensteller und dementsprechend groß war das Aufgebot.
Zuerst versuchte man das wilde Tier mit Fallen einzufangen, dies misslang, auf Betäubungsmittel hat man verzichtet, die Gefahr, dass Tier könne trotzdem entkommen, erschien zu groß.
Schließlich wurde die vermeintliche Löwin mit zwei Schüssen niedergestreckt und es stellte sich heraus, dass man einen sehr großen zimtfarbenen Hund, vermutlich eine Dogge, erschossen hat.
Blind vor lauter Jagdeifer hat man doch tatsächlich einen Hund mit einem Löwen verwechselt, das Abenteuer Löwenjagd hat wohl die Sinne getäuscht.
Der Einsatz hat nicht nur einem einsamen streunenden Hund ein tragisches Ende bereitet, sondern auch 100 000 € gekostet, wie vielen “hungrigen Löwen” hätte man mit diesem Geld helfen können?!
Übrigens, den Befehl zur Exekution hat Victor Gimeno i Sanz, Abgeordneter der ICV (INICIATIVA PER CATALUÑA VERDS) / (Initiative für Katalonien Grüne), einer links-ökologischen (ökosozialistische) Partei, erteilt, von denen einige Mitglieder doch wirklich behaupten, sie seinen Tierschützer.
Quellen:
20minutos.es
elperiodico.com









