Stiermord beim Wiener Film-Festival
Auf dem Filmfestival in Wien wurde am 23.10. dieses Jahres ein Film über die grausame Welt des Stierkampfs aufgeführt. Doch dieser Film verherrlicht den Stierkampf. Es handelt sich um „Arena“, einem Dokumentarfilm des in Spanien ansässigen Österreichers Günther Schwaiger, der darin die Grausamkeit des Stierkampfs leugnet und das Massaker bei diesem scheußlichen Spektakel als ein ästhetisches Kunstwerk preist.
Klar, dass die Stierkampf-Webseiten voll des Lobes für Schwaigers Machwerk sind. Sie feiern den Propagandastreifen im Hinblick auf die österreichische Herkunft des Autor als „neuen Beweis, dass der Stierkampf wirklich keine Grenzen kennt“ und erwähnen stolz, dass der Film von der österreichischen Regierung gefördert wurde. „Die Idee des Films ist, die Stierkampfwelt zu würdigen, von der Leidenschaft des Publikums bis zur Symbolfigur, welche Toreros in dieser schwierigen Kunst darstellen.“ So wird Schwaiger von den Internet-Aficionados zitiert.
„Arena“ ist nicht der erste Film Schwaigers, in dem Grausamkeiten banalisiert werden. In „Hafners Paradies“ stellte er das Leben eines in Spanien zufrieden lebenden Altnazi dar, ohne diesen Unbelehrbaren kritisch mit seiner Vergangenheit zu konfrontieren.
Weitere Infos über „Arena“ bei sos-galgos.net:
ARENA, Propagandastreifen über die Tauromachie
Bitte protestieren Sie heftig:
Austrian Film Commission : festivals@afc.at, ms@afc.at
VIENNALE, Vienna International Film Festival: office@viennale.at
Falls der Streifen im Fernsehen und in den Kinos auftaucht, sollte auch dann energisch protestiert werden.










