27th Dezember 2009

Unterstützung für INCA, bzw. entweder, oder…….

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Sicher haben einige Leser schon von Inca, der am 21,. Dezember auf einer Autobahn angefahrenen Bretonin gehört und fragen sich wie es dieser Hündin, die sich in einer Tierklinik befindet, momentan geht. Wer ihre Geschichte noch nicht kennt, kann sie hier nachlesen:

“Auch so ein Tag geht einmal zu Ende” oder “Ich wollte doch nur einen Gasofen kaufen”

Die spanischen Tierärzte sind der Meinung, dass der Bruch stabil sei, die Muskulatur helfen würde, dass die gebrochenen Knochen der Hüfte sich nicht von ihrem Platz bewegen und man deswegen nicht operieren müsste, weil die Knochen alleine wieder zusammenwachsen. Als problematisch wurde allerdings die vorhandene Hüftdysplasie und eine alte Fehlstellung des Femurkopfes angesehen.

Diese Diagnose kam uns allerdings sehr fragwürdig vor und so baten wir andere Tierärzte um eine Beurteilung, deren Ergebnis alles andere als erfreulich ist.

Die Verletzungen erweisen sich nach Rücksprache mit mehreren renommierten Tierärzten aus Deutschland und der Schweiz, leider als komplizierter als gedacht, d.h. Inca muss, obwohl die Tierklinik in der sie sich momentan befindet anderer Auffassung ist, operiert werden.

Grundsätzlich kann anhand eines Röntgenbildes, ohne den Hund persönlich in Augenschein genommen zu haben, selbstverständlich keine Ferndiagnose gestellt werden, aber, in diesem Fall, sind laut Tierarzt “die Bilder so dramatisch und eindeutig”, dass Inca, sollte dies zu realisieren sein, schnellstmöglich operiert werden muss.

Für eine Vergrößerung bitte auf die Fotos klicken.

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Anhand der Röntgenbilder konnte folgende Diagnose gestellt werden:

1) Fraktur der rechten Darmbeinschaufel mit Dislokation (Verschiebung) nach cranial (nach vorne in Richtung Kopf)

2) Fraktur der Symphysis pelvis

3) Fraktur der Verbindung von beiden Sitzbeinhöcker (beider Tuber Ischiadici)

4) Verdacht auf Fraktur und Ruptur des Acetabulums und des Lig. Capitis femoris der linken Hüfte

OP ist erforderlich aus folgenden Gründen:

a) Erhaltung der lebenswichtigen Funktionen Kontrolle von Urin- und Kotabsatz Inkontinenz

b) Erhaltung einer normalen Orthostatik und Orthodynamik, so dass der Hund normal Stehen und Laufen kann, ohne diese OP scheint dies mir nicht möglich zu sein

c) Schmerzfreiheit; solche Prozesse sind sehr schmerzhaft! Werden diese nicht rechtzeitig und vor allem richtig behandelt können sich chronische Schmerzprozesse entwickeln, die den Hund physisch wie psychisch (Aggression, Apathie etc) das Leben lang begleiten können.

Die Operation ist nicht nur sehr aufwendig, sondern auch kostspielig. CPA verfügt über keinen finanziellen Rückhalt und kann diese Kosten nicht tragen.

Schon jetzt belaufen sich die Kosten auf mehr als 700 €

rechnung-klinik-inca.pdf

Was nun? Es gibt zwei Möglichkeiten, entweder, man lässt sie gehen”, oder aber es finden sich genug Spender die diese Operation finanzieren.

Die klingt hart, aber Inca ist ein trauriges Schicksal von Tausenden von Hunden in Spanien, darüber muss man nicht diskutieren, tagtäglich werden Tausende von Tieren angefahren, bzw. überfahren, nur die Wenigsten kann man retten.

Ungefähr tausend Tiere sterben jeder Tag überfahren auf den spanischen Straßen. Die Allgemeine Verkehrsleitung (DGT) , schätzt dass jährlich etwa 300.000 durch Verkehrsunfälle ums Leben kommen und auch die La Asociación de Empresas de Conservación y Explotación de Infraestructuras (ACEX) bestätigt, dass jeden Tag ca. 1000 Tierleichen von den Straßen geborgen werden.

75 % der Unfälle ereignen sich während der Nacht wegen unangemessener Geschwindigkeiten und schlechter Sicht.

Quelle: Igualdad Animal

Ebenso werden täglich Hunderte von Hunden und Katzen eingeschläfert, unabhängig davon, ob sie krank oder gesund, jung oder alt sind.
Tiere, geboren in einer Gesellschaft, in der ein Tierleben für viele Menschen nichts wert ist und man sich ganz legal des plötzlich überflüssig gewordenen Hausgenossen in einer Tötungsstätion entledigen kann.

Uns ist es leider ohne Hilfe nicht möglich, Inca zu einem beschwerdefreien Hundeleben zu verhelfen, die Entscheidung treffen diejenigen, die sich bereit erklären, für die Tierarztkosten aufzukommen. Man kann eine OP nicht mehr lange hinauszögern, gelingt es nicht, hat man es zumindest versucht.

Inca, ein Spiegelbild der spanischen Gesellschaft, wie so oft zeigt sich auch hier, es wird sich erst dann grundlegend für die Tiere etwas ändern, wenn vernünftige Tierschutzgesetze geschaffen werden, das Aussetzen von Tieren als Straftat verfolgt wird, die unkontrollierte Zucht verboten wird, ein grundlegendes Umdenken gegenüber unseren Mitlebewesen erfolgt.

Finanzielle Unterstützung findet ihren Weg über folgende Bankverbindung:

Kontoinhaber: Ciudadanos para los animales
Bank: BBVA (Banco Bilbao Vizcaya Argentaria)
Anschrift: Cami Ral, 377, 08301 Mataró
Kontonummer: 0182 4170 06 020 158 8916
IBAN: ES33 0182 4170 06 020 158 8916
SWIFT: BBVAESMM

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Kontakt:
cwaggershauser@gmail.com
nfo@sos-galgos.net

Sonntag, Dezember 27th, 2009, 14:02 | Allgemein | kommentieren | Trackback

Kommentar zu “Unterstützung für INCA, bzw. entweder, oder…….”

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  1. 1 27. Dezember 2009, Marianne Knirsch schreibt:

    Ich hoffe,es finden sich ausreichend Spender, damit Inca leben darf.Habe für die Kleine schon einige Euros überwiesen.
    Liebe Grüße Marianne

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