15th Januar 2009

Der Holocaust der Galgos

Diese zwei Galgos aus der Perrera Gesser in Jerez hatten Glück, Maria José und José Manuel vom Tierheim KIMBA haben sie gestern aus der Perrera rausgeholt, im letzen Moment, sie standen schon auf der Tötungsliste für heute.

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Der Wettlauf mit dem Tod ist noch nicht gewonnen, Ana, die Tierschützerin deren Hilferuf durch alle Verteiler ging, geht es sehr schlecht, viele Organisationen haben ihre Hilfe angeboten, Impfungen für die Tiere wurden schon nach Jerez geschickt, die Spanier ziehen alle an einem Strang und sind gut organisiert, aber letztendlich werden die Verantwortlichen der Perrera die Entscheidung treffen, ob sie einige Galgos vielleicht ein paar Tage länger leben lassen und eine Übergabe an Tierschutzorganisationen zulassen.

In ganz Spanien werden werden wunderschöne Galgos ganz legal getötet. Es ist bequem für die Galgueros, ihre unnütz gewordenen Jagdhunde in einer Perrera abzuliefern und ihrem traurigen Schicksal zu überlassen. Die Jagd mit Galgos wird man nicht so schnell verbieten können, wenn überhaupt jemals, aber man könnte so vieles tun, damit nicht Jahr für Jahr, am Ende der Jagdsaison, unzählige Galgos in den zahlreichen Perreras ihr junges Leben lassen müssen. Hinzu kommen noch die vielen ausgesetzten Tiere die nicht auf der Straße überleben und die, die erschossen oder auf andere grausame Art und Weise beseitigt werden, die Brunnen in Spanien sind tief, stille Gräber die nur selten entdeckt werden.

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Die Tötungsanstalten dienen denen, die ihre Hände nicht mit Blut beflecken wollen. Sind es vielleicht die Galgueros die sich als die guten Galgueros bezeichen? Die Jagdsaison geht von Oktober bis Januar, daher jetzt auch die vielen Meldungen über diese Hunde. Wozu soll man sie bis zur nächsten Saison durchfüttern, wenn man schon wieder unzählige Welpen produziert hat? Wo sind die Gesetzte die diesem Tun einen Riegel vorschieben? Das Leben eines Tieres ist offensichtlich nichts wert, ein Galgo ist ein reines Arbeitstier, wird es nicht mehr gebraucht, wirft man es weg. Die Misshandlung von Tieren ist ein Ordnungsdelikt, aber was will man auch erwarten, von einem Land, wo die Misshandlung von Stieren als Kultur gilt und einer Gesellschaft die Rechte aller Tiere, nicht nur in Spanien, mit Füßen tritt.

Siehe auch: Wettlauf mit dem Tod

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15th Januar 2009

Tierschützer am Rande Nervenzusammenbruchs

Nicht jedes Dorf, nicht jede Gemeinde verfügt über ein eigenes Tierheim. So auch der kleine Verein ASABAL, “Amigos de los animales de Alcaudete”.

Sie können also nur mit Pflegestellen arbeiten, zur Zeit sind, bzw. waren es zwei Personen die sich um 25 bei sich zuhause aufgenommene Hunde kümmern. Nicht jeder hat Verständnis für Tierschutz und Hundehaltung, schon gar nicht in Spanien. Eine der beiden Tierschützerinnen wurde von den Nachbarn wegen der vielen Hunde angezeigt und sie musste alle Hunde in einer Tierpension unterbringen, diese kostet 4 Euro pro Hund pro Tag, viel zu viel für die Tierschützer die schon jetzt jede Menge Schulden beim Tierarzt haben, sie sind verzweifelt, am Rande des Nervenzusammenbruchs und hoffen nun, durch diese Veröffentlichung ihrer Misere auf Hilfe, auf Adoptivfamilien und auf Vereine die Hunde übernehmen können.
CARI, Hündin, 5 Monate, groß, ruhig, sehr guter Charakter, sehr sozial, komplett geimpft, gechipt, entwurmt, wird bald kastriert.
Abgegeben werde die Tiere gegen Schutzvertrag, 200 € für nichtkastrierte Hunde und 250 für kastrierte Hunde, zuzüglich der Transportkosten, die ja je nach Transport variieren.

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MANCHITAS, Rüde, 5 Monate, mittelgroß, etwas schüchtern, ebenfalls reisefertig, wird bald kastriert
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TRUFA, Hündin, mittelgroß, 5 Monate, eher ruhig und etwas schüchtern, reisefertig, wird bald kastriert
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SOS Galgos - 2009 Januar 15

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