4th Februar 2009

Wann gibt es ein neues Tierschutzgesetz?

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Foto: Asociación Nacional de Amigos de los Animales (A.N.A.A.)

Die Regierung hat offiziell mitgeteilt, dass die Erschaffung eines Nationalen Tierschutzgesetzes unmöglich ist.

30/01/2009 CARLOS RODRÍGUEZ

Das Wahlkampfprogramm der Sozialistischen Partei enthielt dieses Projekt.
Am 11. November 2008 übergab die FAPAM (Föderation der Tierschutzvereine der Comunidad de Madrid) 1.300.000 Unterschriften, mit denen ein Nationales Tierschutzgesetz gefordert wird.
Zwei Monate später informiert das Ministerium für Umweltschutz und Land- und Seewirtschaft offiziell, das es UNMÖGLICH ist, ein Nationales Gesetz zu schaffen…
Nach Auskunft des Ministerium können die Juristen kein solches Projekt gutheißen, weil in dieser Materie die einzelnen Comunidades Autónomas, also die spanischen “Länder”, zuständig sind.
Es ist wirklich “bemerkenswert”, dass bei der Ausarbeitung eines Wahlprogramms nicht berücksichtigt wird, ob das, was man verspricht, auch wirklich durchführbar ist, erst im Nachhinein jenes als unmöglich bezeichnet, womit man anfangs Stimmen zu erhalten versuchte.
Wieder einmal wurde auf unverschämte Weise gelogen und die Sensibilität einer großen Anzahl von Spaniern ausgenutzt, um auf den Regierungssitzen verbleiben zu können, völlig straffrei und mit der Unverschämtheit, alles abzuleugnen … ist ja sowieso egal, die sind ohnehin daran gewöhnt, alles zu schlucken oder?
Eine Million dreihunderttausend Unterschriften müssten mehr als ausreichend sein, damit die Regierung sich um die Sache kümmert und trotz angeblicher juristischer Probleme ein Gesetz schafft, dessen Fehlen uns als Schlusslicht der zivilisierten Länder in Fragen Tierschutz aufzeigt.
Trotz der juristischen Gegebenheiten war es möglich, Gesetze und Königliche Dekrete zu erstellen, wie das für potenziell gefährliche Hunderassen, die in ALLEN Comunidades Autónomas “Ländern” eingehalten werden müssen … für eine so absurde und falsche Gesetzgebung bestanden keine Probleme.

Wieder einmal sind wir betrogen worden…
Die Tierschützer sind es Leid und am Ende ihrer Kräfte, weil sie tagtäglich die Realität der Tieresmisshandlung miterleben. Es widert sie an, ständig für den Staat in einer Angelegenheit einspringen zu müssen, für die die Regierung zuständig ist… aber es ist wie immer, wenn genug “Dumme” da sind, warum soll dann die Verwaltung eingreifen?
Unseren wohldenkenden Politikern ist sicher nicht klar, dass eines Tages, und gar nicht einmal in sehr weiter Zukunft, vor den Stadtverwaltungen oder der Tür des Ministeriums, das sein Versprechen nicht einhielt, oder auch vor der eleganten Moncloa, all’ jene Tiere auftauchen, die jetzt unsere privaten Tierheime überlaufen lassen…. vielleicht kann der Präsident dann die Ausmaße des Problems sehen…
Was würde die Regierung bei einer solchen Aktion der Tierschützer machen? Wie würde er mit den Tausenden von Tieren umgehen, die täglich von einfachen Bürgern und ohne jede Unterstützung betreut werden? Würde er die Tiere töten? Wo unterbringen? Wen mit der Aufnahme und Haltung beauftragen?
Unsere Politiker versprechen und lügen mit Leichtigkeit, aber sie sind sich nicht wirklich bewusst, dass das Volk, wenn “es wütend wird”, zu Aktionen fähig ist, die den Dingen eine RADIKALE Wendung gibt.
Langsam reicht es, über die Gefühle alle jener Spanier zu lachen, die nur ein Gesetz verlangen, ein Gesetz zum Schutz der Tiere.

Wie beschämend ist es in vielen Dingen, Spanier zu sein

Quelle: parasaber.com

Siehe auch: Gemeinsam mehr erreichen

Dem Beitrag von Carlos Rodriguez ist nicht mehr viel hinzuzufügen. Viel mehr als das, was die Tierschützer vor Ort leisten, kann kaum noch geleistet werden. Tierheime, private Tierschützer, Tierrechtler, sie alle haben ein gemeinsames Ziel für das es sich lohnt zu kämpfen, aber die Regierung ist nicht nur verlogen, sondern auch ignorant gegenüber einer großen Anzahl ihrer Bürger.
Es wird Zeit, mit härteren Bandagen auf die unakzeptable Situation aufmerksam zu machen. Es ist eine Schande, dass es in einem EU Land in puncto Tierschutz, Zustände wie im tiefsten Mittelalter herrschen.
Was geht in den Köpfen der Politiker vor, die lieber das tausendfache Töten der Tiere, Produkte ihrer Wegwerfgesellschaft, in städtischen subventionierten Auffanglagern billigend in Kauf nehmen, anstatt Maßnahmen zu ergreifen, die helfen die Zustände zu ändern? Offensichtlich zählt nur das Geld, egal ob es sich um das Morden der Stiere im Namen der Kultur, die Jägerlobby oder aber um die herrenlosen Hunde und Katzen handelt, deren Endlösung den Betreibern solcher Tier KZ’s die Taschen reichlich füllt.

Geld regiert die Welt und verdirbt den Charakter und schon George Bernard Shaw (1886-1950) hat erkannt, “Die Politik ist das Paradies zungenfertiger Schwätzer.”

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3rd Februar 2009

Streunender Galgo, einer von so vielen

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Viele Tierschützer verfügen über kein Tierheim, bzw. es gibt kein Tierheim, dort wo sie leben, um in Not geratenen Tieren eine sichere Zuflucht zu bieten. Die privaten Pflegestellen sind begrenzt und überfüllt, so sucht man nun auch für diesen streunenden Galgo eine Pflegestelle innerhalb Spaniens.

Kontakt: sarapuravida@msn.com

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3rd Februar 2009

Unterstützung für einen schwer misshandelten Pit Bull

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Das ist Nico, ein Pit Bull. Am 30. Jamuar wurde er in diesem Zustand mitten auf einer Straße von dem Tierarzt Juan gefunden. Er brachte ihn sofort in die Tierklinik und die Untersuchung brachte folgende Ergebnisse: angeschossen aus nächster Nähe, mitten ins Gesicht; ein mehrrfacher Bruch des Oberschenkelknochens, infektiöse Wunden, Verletzungen an der Flanke, verletztes Vorderbein, ein Auge kurz davor verloren zu werden, es fehlt ein Stück vom Ohr.
Der Zustand von Nico war bedauerlich, er zitterte am ganzen Körper, am nächsten Tag hat er zum ersten mal etwas Nahrung zu sich genommen. Für die nächste Woche ist eine komplizierte Operation geplant, man wird den komplizierten Bruch mit Metallplatten richten müssen und weiß noch nicht, was dies alles kosten wird.
Der Hund hat trotz seiner schlechten Erfahrung einen liebevollen Charakter und kann sich auch schon über Besuch freuen. Nico ist erst 2 Jahre alt und befindet sich in einer Tierklinik in Toledo.

APADAT
IBAN ES21 2105 0085 1512 9001 1872
BIC CECAESMM105

Kontakt: carolinass5@hotmail.com

Con Las Patas En La Masa

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3rd Februar 2009

Galgos, es nimmt kein Ende

Lucera und Canela
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Diese 2 Galgos, Mutter mit Welpe, wurden an Bahngleisen eingefangen, die Galga hat ein schon verheiltes Loch im Hals, man hat, bevor man sie ausgesetzt hat, noch den Microchip rausgeschnitten, durchaus üblich in Spanien.
Lucera ist ca. 3 Jahre alt, sie hat Narben am ganzen Körper.
Canela ist ca. 3 bis 4 Monate alt, erfreut sich guter Gesundheit, ist aber noch sehr ängstlich.
Die Galgos befinden sich in Sevilla.

Kontakt bitte über nfo@sos-galgos.net erfragen

PABLO
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Pablo, ein weiteres Opfer der Jagdsaison, zusammen mit weiteren acht Galgos wurde er aus der Perrera von Numancia de la Sagra /Toledo, freigekauft. Nach seiner Kastration bemerkte man, dass es ihm nicht gut geht, er war ungewöhnlich ruhig, hatte Probleme mit den Atemwegen und man machte eine Blutanalyse. Pablos seine Nierenwerte sind nicht gut und er wurde zudem auch noch positiv auf Leishmaniose getestet.

CUENCANIMAL

PACA
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Paca wurde am 8.Januar von einem Mitglied des Tierschutzvereins ADANA in Badajoz gefunden, ihre Verletzngen deuten darauf hin, dass sie von einem Auto angefahren und mitgerissen wurde. Die Galga hatte noch einmal Glück gehabt, die Wunden verheilen gut und die Knochen sind nicht gebrochen.

Kontakt: adana@adanabadajoz.com

Sevilla, streunende Galga
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Diese Galga irrt schon einige Tage durch Puebla del Rio, Sevilla. Sie ist extrem dünn, ein Bein ist gebrochen und infiziert, die Galga hätte einen Platz in Holland, bis jetzt hat sich aber noch niemand vor Ort gefunden der sie sucht und einfängt.

DEDALO
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Streuner, alter schlecht verheilter Bruch , Erlichiose, Leishmaniose und Filariose positiv.
Erlichiosebehndlung wurde begonnen, danach Filariose und wenn alles gut geht, diese Behandlung ist immer mit einem Risiko verbunden, es kann zu gefährlichen Thrombosen kommen, wird mit der Leishmaniose Behandlung begonnen.
Maria Nieves, die Dedalo gerettet hat, möchte ihm eine Chance auf ein schönes Leben geben, sie gibt nicht auf, dem Galgo geht es soweit gut, die Hoffnung stirbt zuletzt.
Wer die tierschützerin finanziell bei den Tierarztkosten unterstützen möchte, anbei die Bankverbindung:

Mª NIEVES HERNÁNDEZ CABALLERO
IBAN: ES60 3058 0271 7927 2000 8223
BIC: CCRIES2AXXX

Contact: escila83@hotmail.com

Weißer an den Hoden verletzter Galgo in Zamora, noch ohne Foto, man wird versuchen ihn einzufangen.

Perrera Movera, Zaragoza
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Rica
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Diese Galga befindet sich in Santander, sie wurde verschenkt, kommt ursprünglich wohl aus Cuenca. Da die vorhandene Hündin der ehemaligen Besitzer sich nicht mit ihr vertrug, musste Rica das Haus verlassen und in einer Hundehütte leben. Rica ist ca. 6 Jahre alt und sucht nun eine Familie für immer und ewig.

Kontakt bitte über nfo@sos-galgos.net erfragen

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2nd Februar 2009

Animal SOS Sri Lanka: Kein weiteres Sterben durch Tollwut…

Jedes Jahr sterben jährlich auf der ganzen Welt 55.000 Menschen an Tollwut. Auch Sri Lanka ist eines der Länder, wo Menschen noch an Tollwut sterben. Bis zu 60 % der Menschen, gebissen durch Hunde in Tollwut endemischen Gebieten, sind Kinder im Alter bis 15 Jahren. Der Tod durch die Tollwut und diese somit unnötigen Todesfälle, auch die der Kinder, sind vermeidbar.

Der eingetragene Tierschutzverein kann das Sterben auf Sri Lanka beenden.

Bitte sehen Sie sich das Video und besuchen die Webseite um so mehr über die Arbeit dieser Organisation zu erfahren.



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2nd Februar 2009

Die Angst der Jäger

Die spanischen Jäger rufen zu einer pro-Jagd Demonstration am 1. März in Madrid auf.
Schon einmal, im vergangenen Jahr am 1. März 2008, ging die Schande auf die Straße, um gegen die immer zahlreicher werdenden Stimmen gegen die Jagd, zu demonstrieren. Die Angst geht um, man befürchtet durch neue Gesetze, die u.a. die Natur vor einer Vergiftung durch Bleimunition schützen soll, Jagdreviere zu verlieren. Es geht um sehr viel Geld, Umweltschutz und Tierschuzt spielen keine Rolle, bei diesen Summen die im folgenden Artikel genannt werden, ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass die Regierung untätig den vielen Missständen zuschaut, es weder Züchtungsbegrenzungen für Jäger gibt, noch Tierschuztgesetze die verhindern, dass Jagdhunde unter miserablen Bedingungen gehalten werden, man will keine Wählerstimmen verlieren.
Das ist das typische “Espana profunda” , tiefstes Spanien, wovon meine spanischen Freunde immer wieder sprechen, das Spanien, was man den Ausländern nicht gerne zeigt.

Mehr als eine halbe Million Jäger werden am 1. März die Castellana blockieren, einer der bekanntesten Prachtstraßen die durch Madrid führt.
Jäger und Landwirte, 500 Jagdmeuten, 500 Galgos und viele Traktoren, Falkenjäger und Bogenschützen wollen gegen das Gesetz für das Naturerbe und die Biodiversität protestieren.

Die Organisatoren dieser Demonstration sind ASAJA (Verein junger Landwirte), RFEC (Königliche Jagdföderation) und das Nationale Büro für die Jagd. Sie sind der Ansicht, dass es sich um ein Gesetz der ” Strafjustiz” handelt, welches “zweideutig, interventionistisch und konfiszierend” ist.

Andrés Gutiérrez Lara, der Präsident der Königlichen Jagdföderation, forderte heute während einer Pressekonferenz in Madrid die Abschaffung der Paragraphen über geschütze Gebiete, besonders jene, die sich auf ein Verbot der Jagd mit Bleikugeln beziehen.

Gutiérrez Lara bezeichnet die Umweltministerin als “überführte Lügnerin”, weil in keinem anderen Land ein totales Verbot besteht, er beruft sich auf Frankreich, denn dort ist die Benutzung an eine Anzahl konkreter Nassbezirke begrenzt und nur, wenn in Richtung auf das Wasser geschossen wird.

Er fordert wie die anderen auch, die Beteiligung der Betroffenen bei der Erstellung dieser Art Gesetze und kündigte an, dass seine Föderation die Teilnahme am Staatlichen Kongress der Biodiversität am 13. März nicht teilnehmen wird, wenn das Gesetz bis dahin nicht geändert wird.

Barato seinerseits verurteilt die im Gesetz vorgesehenen Enteignungen für die Landwirte und ist der Meinung, dass dieses Gesetz die Faktoren, die die ländliche Umgebung erhalten, belohnen sollte, vor allem eben Landwirte und Viehzüchter, statt sie zu “kriminalisieren”.

Der Präsident von ASAJA hob hervor, dass es sich um eine Demonstration der gesamten ländlichen Bereiche handelt und auf keine “Provokation” eingehen wird, und dass “von niemanden der Mitgliedsausweis verlangt wird”. Alle Kollektive haben das Recht zu demonstrieren, wie es auch vor den allgemeinen Wahlen am 9. März der Fall sein wird.

Barato hob hervor, dass die Jagd ein Teil der Viehzucht und Landwirtschaft ist und gibt zu, dass ein Rebhuhn in einigen Landesteilen einen höheren Wert als ein Schaf haben kann.

Er erinnert daran, dass viele Arbeiter in der Landwirtschaft ihre grössten Einnahmen an einem Wochenende der Jagt haben und nicht mit ihrer normalen Tätigkeit, und dass der Jäger “eine Kette zum Mehrwert” der ländlichen Bezirke ist.

Er ist daher der Meinung, dass das Umweltministerium “sich irrt”, wenn es nicht zusammen mit den tatsächlichen Verwaltern der Ländereien arbeitet und dafür auf ein paar “Eko-Grossmäulern” hört.

Die Leiterin des Nationalen Büros für die Jagd, Belén Pirilla, ist der Ansicht, dass das Gesetz für das Naturerbe und die Biodiversität “das Fass zum Überlaufen bringt” und daher die Demonstration des landwirtschaftlichen Bereiches “ein voller Erfolg” sein wird. Der Jagdsektor hat in Spanien einen Ertrag von 4.808 Millionen Euro, beschäftigt 225.000 Personen und schafft 1,5 Millionen Tagelöhne pro Saison.

Quelle: telemadrid.es

Siehe auch: Die Schande geht auf die Straße

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1st Februar 2009

Nicht überall wo Tierschutz draufsteht ist Tierschutz drin

Tierschutz ist notwenig, das Elend der Straßentiere weltweit ist groß, Tiere haben keine Stimme, wir müssen sie ihnen geben. Leider sind die Maßnahmen, die getroffen werden um Tieren zu helfen, nicht immer tierschutzgerecht und entsprechen nicht den Vorschriften.
Auch werde ich immer öfter von spanischen Tierschutzorganisationen um Hilfe gebeten, wenn es darum geht, etwas über den Verbleib der von diesen Organisationen vermittelten Tiere, zu erfahren. Meine Umfrage über die Zusammenarbeit der Spanier mit ausländischen Organisationen hat viel Positives aber auch viel Negatives ans Tageslicht gebracht. Es gibt zum Glück viele Vereine, die ihre Tiere nur ins Ausland weitergeben, wenn sie im Gegenzug finanzielle Unterstützun erhalten, in Form von Beteiligung oder Übernahme an den in Spanien entstandenen Kosten und wenn sie nach der Übergabe Informationen über die vermittelten Hunde erhalten. Leider wurden schon oft Absprachen nicht eingehalten, was dann schon so manchen privaten spanischen Tierschützer finanziell ruiniert hat.

Folgende “Gebrauchsanweisung” von PRO GALGO sollte für jeden seriös arbeitenden Tierschutzverein im In- und Ausland eine Selbstverständlichkeit sein, im Sinne der Tiere und der Menschen die diesen Tieren vor Ort helfen.

WIE MAN TIERE (KATZEN UND HUNDE) FÜR DEN TRANSPORT INS AUSLAND VORBEREITEN SOLLTE

Seit Jahren bin ich im Tierschutz tätig und sehe immer wieder sehr zweifelhafte Rettungsaktionen diverser nationaler (Spanien) und internationaler Organisationen (Deutschland, Frankreich, etc) die bis zur groben Vernachlässigung und Tiermisshandlung reichen. Da werden Tiere aus dem Süden nach Zentraleuropa geschleppt in Transporten die illegal, inhuman und absolut tierquälerisch sind. Wie immer der Spruch: „Erst müssen sie halt etwas leiden aber dann geht es den Tieren ja viel besser als in Spanien!“
Was mich am meisten wundert, sind die unglaublich langen Strecken und die zusammengepferchten Tiere, wie kann das jemand noch als Tierschutz ansehen und wir wissen alle genau, das immer wieder (und obwohl es natürlich verschwiegen wird), bei solchen miserablen Transporten Tiere elendiglich zugrunde gehen. Hitzestau, Erstickung durch fehlende Ventilation, Beißereien die nicht geschlichtet werden können weil der direkte Zugang zu den einzelnen Boxen fehlt, etc. etc. etc. Weiterlesen »

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1st Februar 2009

Verlosung bei PRO GALGO zugunsten der Galgos aus der Perrera Gesser, Jerez

Diese Bild der Künstlerin CARMEN OSSORIO, eine unter Windhundfreunden bekannte Malerin die auch schon in New York ihre Bilder ausgestellt hat, wird zugunsten der aus der Perrera in Jerez gereteten Galgos, verlost. Carmen Ossorio lebt und wirkt für die misshandelten Galgos in Spanien.

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Alle Informationen über die Verlosung finden Sie auf der Webseite von PRO GALGO

Siehe auch: Der Wettlauf mit dem Tod ist gewonnen

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1st Februar 2009

Geglückte Rettung zweier Galgos

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Obwohl das Rathaus dem Tierschuztverein von Salamanca die Subventionen entzogen hat und nun eine privater, von der Stadtverwaltung subventionierter Dienst die Aufnahme von herrenlosen Tieren übernommen hat, hilft der Tierschutzverein so vielen Tieren wie möglich.

Zusammen mit der neu gegründeten Organisation Salvando Galgos aus Salamanca retteten sie diese Galgos aus einem problematischen Stadtviertel. Die Aktion hat nachts stattgefunden. Die Galgos befanden sich auf einer Baustelle, man hatte ihnen ein Seil um den Hals gebunden, welches gleichzeitig an den Beinen befestigt war, auf eine Art und Weise, bei der sie sich, sobald sie laufen würden, sich selber stranguliert hätten.
Die beiden Galgos hatten weder Wasser noch Nahrung, waren total verängstigt, sie versuchten zu beißen und drohten aufgrund ihrer Fluchtbewegungen zu ersticken.
Nun befinden sie sich in Sicherheit und können sich von ihren Strapazen erholen, die Fotos wurden direkt nach ihrer Befreiung gemacht, jetzt sie sind schon etwas entspannter und haben auch schon Adoptivfamilien gefungen.

Die ASPAP wird eine Anzeige erstatten, viele Hunde leiden in diesem Stadtviertel, zuständig ist die Policia Local, Beachtung finden die Tierschützer aber kaum.
Beispielsweise fanden die Tierschützer vor zwei Jahren eine Galgo mit einem Stichhaken im Schädel, er lebte noch, sie riefen die örtliche Polizei die jedoch gerade Kaffepause hatte und schließlich überhaut nicht erschien. Benachrichtig wurden die Tierschützer von einem Anwohner, der den Galgo schon seit zwei Tagen jammern hörte und sich mit ihnen auf die Suche nach dem schwerverletzen Windhund begab.
Auch haben sie verletzte Galgos und halbtote Galgowelpen gefunden, vor kurzem eine an einem Pfosten festgebundene Galga nahe der Bahngleise, ausgesetzt um dort einen jämmerlichen Tod zu sterben.

All diese Fälle wurden zur Anzeige gebracht und von Seiten der Behörden wurde rein gar nichts unternommen um die tierquäler ausfindig zu machen, Anzeigen die auf Nimmerwiedersehen, in irgendeiner Schublade der “kulturellen” Stadt Salamanca verschwinden, Normalzustand in einem Land, in denen das Leben und die Würde eines Tieres nichts wert sind.

La Asociación Protectora de Animales de Salamanca
Asociación Salvando Galgos

Siehe auch:
Tierheim Salamanca in Not
Gekämpft, gehofft und doch verloren

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1st Februar 2009

Igualdad Animal, Wiederstand gegen die Staatsgewalt

Das Erscheinen von Igualdad Animal in dem Spezialprogramm “Wiederstand gegen die Staatsgewalt”, 1. Teil, im “Diario de…” (Das Tagebuch von….), ausgestrahlt bei Tele 5

Die von Igualdad Animal durchgeführten Aktionen “Wiederstand gegen die Staatsgewalt” wurden ausgewählt um in der Spezialausgabe von “Diario de….” (Das Tagebuch von…) von Tele 5, von Mercedes Milá, präsentiert zu werden.

Zwei Kamaramänner und ein Redakteuer filmten während einiger Tage, wie wir uns auf den “salto al ruedo” und das gleichzeitige Abseilen von dem Stierschlächterplatz “La Misericordia” in Zaragoza, vorbereiteten, sowohl als auch eine offene Rettung von 10 Hühnern aus einer Legebatterie. Auch wurden Bilder von dem “salto al ruedo”, den wir in Barcelona durchgeführt haben, gezeigt.

Anmerkung: In diesem Video werden Bilder und Äusserungen von anderen Organisationen gezeigt, die nichts mit Igualdad Animal zu tun haben.

Am 19. Oktober, bei der letzten Stierkampfverantstaltung des Saison in Zaragoza, realisierte Igualdad Animal gleich zwei aktionen um für die Abschaffung der Tauromachie zu plädieren. Einmal ein “Sprung in die Arena” La Misericordia, durchgeführt von sieben Aktivisten (Javier Moreno, Jose Valle, Maria Hernando, Alba Martín, Tim de Smet, Sharon Núñez y Carolina Campón), die in sie Arena sprangen, nachdem der erste Stier getötet wurde, und dort Plaktate mit der Aufschrift “Abolicón” (Abschaffung) präsentierten, einige Minuten darauf seilten sich Tomas García-Navas und Iván Guijarro an der Fassada des Gebäudes ab und entfalteten ein Transparent mit den Worten “Por los animales – Abolición de toda explotación – IgualdadAnimal.org”. (Für die Tiere – Abschaffung aller Ausbeutung – IgualdadAnimal.org.)

DIASHOW der Aktion:

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VIDEO der offenen Rettung von 10 Hühnern

Siehe auch:

Tierrechtler auf der Anklagebank
Spektakuläre Aktion für die Abschaffung der Stierkämpfe

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Aparición de Igualdad Animal en el programa “Diario de…” de
Telecinco – Especial Desobediencia Civil. 1ª Parte Weiterlesen »

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SOS Galgos - 2009 Februar

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