18th Mai 2009

Blanquito, fast zu Tode gebissen sucht dringend eine Familie

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Blanquito lebt seit Welpenalter im Tierheim, er leidet an Epilepsie und hat wohl aus diesem Grund immer noch keine Familie gefunden. Morgens und abgends bekommt er LUMINAL, trotzdem passiert es ab und zu, dass er einen Anfall bekommt, immer dann wenn er so hilflos ist, wird er von anderen Hunden attackiert.
So auch jetzt wieder, es passierte nachts, als keine Tierschützer im Tierheim waren um Blanquito vor dem Angriff anderer Hunde zu schützen.
Es ist leider nicht das erste Mal, diesmal hat es ihn besonders übel erwischt, er befindet sich in einer Tierklinik und soll nicht wieder zurück ins Tierheim müssen.

Gesucht wird nun dringend eine Adoptivfamilie, die mit seiner Krankheit umzugehen weiß. Blanquito ist 3 Jahre alter, liebevoller und ruhiger Hund.

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Zwei weitere Hunde im Tierheim leiden an Epilepsie, BOXY und CARMINA, auch für sie wünschen wir uns eine Leben außerhalb des Tierheims, auch sie wurden schon während eines epileptischen Anfalls von den anderen Hunden angegriffen. Die Fotos sind jeweils mit deren Webseite verlinkt.

Boxy
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Carmina
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Kontakt: ciudadanimal@gmail.com

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18th Mai 2009

Offener Brief an die Seprona

Eines der größten Probleme in Spanien gegen die Misshandlung der Tiere ist die Untätigkeit der Behörden, die Ignoranz der Stadtverwaltungen, die der Regierung und vor allem auch sehr oft die der SEPRONA. Die SEPRONA, SERVICIO DE PROTECCIÓN DE LA NATURALEZA, was soviel bedeutet wie Naturschutzdienst, ist eine Untergruppe der Guardia Civil, nicht nur dafür zuständig gegen Umweltsünder zu ermitteln, sondern auch Misshandlungen an Tieren zu verfolgen.

Leider wird diese Aufgabe oft nicht wahr genommen, viele Mitglieder der Seprona sind Jäger und Galgueros, Anzeigen wird nicht nachgegangen und Täter werden gedeckt, keiner will sein eigenes Nest beschmutzen, obwohl gerade die Tierschützer auf die Unterstützung dieser Polizeieinheit angewiesen sind.

Siehe hierzu: Der Friedhof des Grauens
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Vetternwirtschaft und Korruption sind an der Tagesordnung und nicht selten werden Tierschützer auch noch bedroht, wie zum Beispiel im Fall der Jagdhunde in Burgos, die Anzeige wurde gar nicht erst aufgenommen, der Besitzer der Hunde informiert und die Tierschützerin erhielt daraufhin auch noch Drohanrufe.

Siehe hierzu: Jagdhunde in Burgos
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Oder aber der Fall der misshandelten Hündin Vela, sie wurde verprügelt, mit Säure überschüttet und zudem noch mit Messerschnitten verstümmelt. Diese schreckliche Tat wurde zu den Akten gelegt!

Siehe hierzu: Vela, zu den Akten gelegt, das darf nicht sein!
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Besonders haarsträubend ist der Fall eines erschossenen Galgos in Arcos de la Frontera (Cádiz), zugetragen hatte sich die Tat 2007. Vor den Augen von spielenden Kindern wurde der Galgo erschossen. Der Täter kam, stieg aus seinem Auto, feuerte zweimal mit dem Schrotgewehr auf das Tier, stieg sofort wieder in seinen Wagen und verschwand. Die Kinder merkten sich das Kennzeichen, der verletzte Galgo wurde in eine Tierklinik gebracht und verstarb dort an seinen schweren Verletzungen.

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Es wurde Anzeige erstattet, es kam zu einem verfahren, der Fall wurde “mangels an Beweisen” geschlossen.

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Der Täter wurde schon mehrmals von Anwohner angezeigt weil er offensichtlich Giftköder ausgelegt hatte, auch wegen seinem “coto de caza”, seinem Jagdgebiet gab es schon Beschwerden, weil die Schüsse der Jägerschaft nicht selten die besiedelten Gebiete erreichen.
Weder Politiker noch Seprona kontrollieren ob die Hunde der Jäger und Galgueros gekennzeichnet sind, sie passieren die Straßen mit Wagen voller nicht mit Microchip versehener Hunde ohne, dass sie jemals kontrolliert werden, doch Anzeigen wegen nicht beseitigter Hinterlassenschaften werden erstattet um den Gassigängern das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Dies sind nur einige wenige Beispiele polizeilicher Untätigkeit und Ignoranz, selbstverständlich gibt es auch positive Interventionen der SEPRONA, aber leider viel zu selten.

Einen guten Überblick über die Zustände in Spanien gibt mein folgender Artikel:

Die dunkle Seite Spaniens
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copyright José Manuel Rodriguez

Um diese Missstände öffentlich zu machen haben wir einen Brief an die SEPRONA verfasst, zahlreiche internationale Tierschutz- und Tierrechtsorganisationen sowie private Tierfreunde haben den Brief schon unterzeichnet. Dieser offene Brief soll an alle Dienststellen der SEPRONA geschickt werden, bis jetzt hat Caroline die Adressen von über 200 Dienststellen herausgesucht, es fehlen noch weitere Provinzen, bis in den letzten Winkel wollen wir unsere Beschwerde schicken und selbstverständlich auch in Kopie an die Regierung.
Da die einzelnen Dienststellen nicht über e-Mail Adressen verfügen muss dies auf dem Postweg geschehen. Alleine die Portokosten sind bei so vielen Briefen schon enorm hoch, hinzu kommt noch der Ausdruck des zwölfseitigen Briefes, die ganze Aktion wird ca. 1000 € kosten. Leider fehlen unserem kleinen Verein CPA dazu die finanziellen Mittel und wir würden uns über Unterstützung freuen.

Selbstverständlich können noch weitere Tierschutzorganisationen und Tierfreunde diesen Brief unterschreiben, unabhängig davon ob sie einen finanziellen Beitrag leisten oder nicht, diesbezüglich bitte ich um eine kurze Nachricht an uns, Vereine möchten bitte dann bitte auch ihr Banner zusenden.

Caroline und Martina

kostenvoranschlag-brief-seprona.pdf

Offener Brief an die SEPRONA: carta-seprona.pdf

Offener Brief an die SEPRONA, deutsche Übersetzung:

offener-brief-an-die-seprona.pdf

galgos-antes-y-despues.pdf

Finanzielle Unterstützung findet ihren Weg über folgende Bankverbindung:

Kontoinhaber: Ciudadanos para los animales
Bank: BBVA (Banco Bilbao Vizcaya Argentaria)
Anschrift: Cami Ral, 377, 08301 Mataró
Kontonummer: 0182 4170 06 020 158 8916
IBAN: ES33 0182 4170 06 020 158 8916
SWIFT: BBVAESMM

cwaggershauser@gmail.com
nfo@sos-galgos.net


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Allgemein, CPA Bürger für Tiere | 4 Kommentare

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SOS Galgos - 2009 Mai 18

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