18th August 2009

Warum?

Mit einem Strick um den Hals, an dem ein Stein befestigt war, wurde in einem Fluss Miño in der Caldelas de Tui ein toter Boxer gefunden. Untersuchungen haben ergeben, dass das Tier lebendig in den Fluss geworfen wurde und schon vor einer Woche gestorben war.

Noch konnte der Besitzer nicht ermittelt werden, der Tierschutzverein Asociación Protectora de Animales Sin Fronteras hofft, Hinweise aus der Bevölkerung zu erhalten und ist mit der SEPRONA, der spanischen Umweltpolizei in Kontakt.

Quelle: lavozdegalicia.es

Nun wird es der spanischen Bevölkerung “dank” der Perreras schon so leicht gemacht, sich ihrer Haustiere zu entledigen, Tierheime gibt es ebenfalls, das Aussetzen ist auch ganz einfach, aber nein, der Hund sollte offensichtlich furchtbar leiden.

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18th August 2009

Galgo-Sterben

Video von LEVRIERS EN DANGER

Die meisten Fotos wurden in den letzten 6 Monaten aufgenommen, ich frage mich, wie können spanische politische Organe gegenüber belgischen Behörden behaupten, dass die Situation der Galgos sich verbessert hat?

Siehe hierzu:
Droht der Einfuhrstopp für Auslandshunde?
Die dunkle Seite Spaniens

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17th August 2009

SUERTE (Glück), vom Glück verlassen

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Seinem natürlichen Trieb folgend, deckte dieser Hund eine läufige Hündin und wurde daraufhin getreten und mit einem dicken Knüppel geschlagen.
SUERTE, konnte sich nicht verteidigen und man schlug nicht nur weiterhin auf ihn ein, man hetzte auch einen anderen Hund auf ihn.

SUERTE erlitt nicht nur von den Schlägen Verletzungen, sondern auch zahlreiche Bisswunden übersähen seinen Körper.
Der Hund wurde von einer Mitarbeiterin der ARCA de Noé gerettet, er befindet sich nun in einer Tierklinik, die Bisswunden sind entzündet und die vielen Schläge schmerzen noch immer.

SUERTE ist schon recht alt und sein Herz ist nicht mehr ganz in Ordnung. Ob er einen Hodentumor hat, muss noch abgeklärt werden. Ihm fehlt ein Eckzahn, dort hat sich eine Fistel gebildet.

Die Fotos wurden Anfang Juli gemacht, nun sind 1 1/2 Monate vergangen und Suerte befindet sich immer noch in einer Tierpension weil man leider keine Pflegefamilie in Spanien gefunden hat. Seine Wunden sind inzwischen gut verheilt.

Sein Fall hat Schlagzeilen gemacht, doch nun hat man ihn vergessen und er leidet sehr.

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Wer gibt dem alten Hundehernn eine Chance?

Kontakt:
EstrellaArcadeNoe@yahoo.es


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17th August 2009

Hilfe für drei Geschwister

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Wer die Geschichte dieser drei armen Hunde noch nicht kennt, dem werde ich sie jetzt noch einmal erzählen. Sie kamen in einem Alter von nur 3 Moanten in die Auffangstation und seitdem sind sage und schreibe vier Jahre vergangen. Eingeschlossen ihr ganzes Leben lang, sie haben nichts kennengelernt, außer ihren Zwinger und einige Gitterstäbe. Während dieser Zeit hat sich niemand dafür interessiert sie zu adoptieren.

Über eine internationale Kampagne die RECAL durchgeführt hat, um Hilfe für sie bittend, hat sich ein Tierschutzverein aus Holland zur Mitarbeit angeboten. Ende August würden sie kommen und sie zu ihrem tierheim befördern von wo aus dann ihre Adoption in die Wege geleitet werden würde, da es dort weniger ausgesetzte Hunde gibt ist es einfacher einen Platz zu finden.

Wie ihr euch sicher vorstellen könnt, haben wir den Himmel auf Erden gesehen, waren wir vor Freude außer uns, bei dem Gedanken, dass unsere Kleinen endlich ihre Gefangenschaft hinter sich lassen können.

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Ohne Zweifel, hat sich alles nicht als einfach erwiesen. Die holländische Tierschutzorganisation hat sich verpflichtet sie abzuholen und zu pflegen bis sie Familien haben, aber dafür muss RECAL die Vorbereitung und die Reise nach Holland bezahlen.

3 Mehrfachimpfungen 36,00 €
3 Tollwutimpfungen 27,00 €
3 Mikrochips 60,00 €
3 Pässe 15,00 €
1 Kastration Hündin 60,00 €
2 Kastrationen Rüden 60,00 €
3 Reisen nach Holland 150,00 €

Total 408,00 €

Wir denken, dass das neue Leben, das man diesen Armen Hunde anbieten wird, unbezahlbar ist, aber ihr könnt euch denken, dass die wirtschaftliche Ausgabe von 408,00 für RECAL ein Heidengeld ist.

Deswegen bitten wir euch um Hilfe. Bitte, wenn ihr mit irgendeinem Betrag mitwirken könnt, so klein er auch sein, würden wir es euch riesig danken.

Wir haben folgende Bankverbindung. Bitte setzt in den Betreff: “Para los tres hermanos”. (=Für die drei Geschwister)

TITULAR: ASOCIACIÓN PRO REFUGIO CANINO DE ALMENDRALEJO, RECAL
CAJA RURAL DE ALMENDRALEJO
C/ RECAL Nº 1
BIC: BCOEESMM001
IBAN: ES54 3001 0001 57 0120131660

An dieser Stelle möchte ich mich hiermit für die Hilfe aller jener Personen danken, die an der Rettung der drei Geschwister beteiligt waren, speziell bei Núria Murlá, von GALGOS 112, bei María Eugenia Nieves und bei Marité Culasso (die immer da ist).

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Leti als sie 5 Monate alt war.

Eine Umarmung

MADA SANGUINO
RECAL
recal@telefonica.net
www.asociacion-recal.es
www.asociacion-recal.blogspot.com

So wie diesen Hunden im Tierheim RECAL in Extremadura geht es leider vielen, gerettet und vergessen fristen sie im Tierheim ein mehr oder weniger trauriges Hundeleben, manchmal ihr ganzes restliches Leben bis zu ihrem Tod.

Leider gibt es viele Organisationen, die nicht mit Partnertierheimen zusammenarbeiten, sondern die Hunde direkt aus einer Perrera übernehmen, mache haben sich einzig und allein darauf spezialisiert.

Dabei sollte der Weg immer erst über eine Tierheim gehen, fast jedes Tierheim welches einen Platz frei hat holt auch immer wieder Tiere aus den Perreras. Dort können diese dann in Ruhe auf eine Adoption vorbereitet werden.
Es ist einfach traurig, wenn Hunde jahrelang keine Familie finden, einzig und allein weil man meint, sie sind ja in Sicherheit.

Oft haben Tötungsstationen auch gleichzeitig eine Hundepension, so verdienen sie doppelt. Tierheime würden sich über Subventionen wie Tötungsstationen sie erhalten freuen.
Wenn man die Hunde von einem Tierheim übernimmt, heißt dies nicht, abgesehen davon, dass es sowieso unmöglich ist alle Tiere zu retten, dass deswegen viele andere sterben müssen, die Tierheime helfen auch den Tieren in Perreras, ohne dies an die große Glocke zu hängen und die Perrera verdient nicht noch gleichzeitig an ihrer dazugehörigen Hundepension.

Fazit, Vermittlung der Tiere in sich in den Tierheimen befinden verhindert, dass diese vergessen vom Rest der Welt jahrelang auf eine Familie warten, verhindert, dass die Tötungsanstalten noch mehr Gewinn erzielen und rettet trotzdem Tierleben.

Und: nicht nur Vermittlung zu betreiben, sondern Projekte vor Ort zu unterstützen, sich an politischen Kampagnen zu beteiligen usw., trägt dazu bei, dass sich die Zustände in Spanien ändern und langfristig so viel mehr Tieren geholfen wird.

Siehe auch:
“Kein misshandeltes Tier” ein großer Schritt in eine bessere Zukunft
Die spanische Tierrechtsplattform braucht unsere Unterstützung

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16th August 2009

MALKON und CRISTAL, Tierheim Salamanca

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Dank eines aufmersamen Bürgers der den Hund eingefangen und ins Tierheim gebracht hat, befindet sich MALKON nun in der Obhut von Tierschützern. Man weiß nicht, ob man versucht hat Malkon zu erhängern, oder ob man den Mikrochip rausgeschnitten hat. Langsam aber sicher verheilt die Wunde und Malkon ist trotz seiner schlechten Erfahrung ein fröhlicher Hund.

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Die Galga CRISTAL wurde von einem Pärchen in der Nähe eines Friedhofs eingefangen, sie brauchten fast einen Monat bis sie sich ihr nähern konnten. Trotz Futter und Wasser verschlechterte sich ihr Zustand und vor allem auch ihr Hautbild. Als das Paar die Galga endlich zu fassen bekam, machten sie sich mit der unterernährten, an Räude leidenden und flohbefallenen Galga direkt auf den Weg zu einem Tierarzt. Auch hinkte sie, aber die Knochen sind nicht gebrochen.
Cristal ist noch sehr ängstlich, aber langsam aber sicher fasst sie Vertrauen.

www.protectorasalmantina.org

Kontakt: protectora_salmantina@hotmail.com

ASOCIACIÓN SALMANTINA PROTECTORA DE ANIMALES Y PLANTAS (ASPAP)
IBAN: ES29 2104 0000 1230 0008 3313
BIC: CSSOES2S

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16th August 2009

PETA´s Protest gegen das Stiertreiben in Pamplona

Die Stierkampfanhänger lassen sich von derartigen Protesten wohl kaum beeindrucken, sie sind nur einige Gaffer von vielen, aber viele dieser Gaffer aus der ganzen Welt sehen sicher auch dieses Video bei you tube, in Erwartung nackte Haut zu sehen, nicht ahnend, dass das Video auch Bilder von sterbenden, schrecklich leidenden Stieren zeigt und so wird sicher so manch einer zum nachdenken angeregt und animiert an Protestaktionen teilzunehmen.

Protest: Help Ban the Running of Bulls

PETA Europa

Siehe auch: San Fermines, das Spiel mit dem Tod

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15th August 2009

Stiertreiben mit tödlichem Ausgang

Heute morgen ist beim Stiertreiben im nordspanischen Peñafiel (Valladolid) ein 53jähriger Mann durch einen Hornstoß in den Unterleib tödlich verletzt wurden, zwei weitere Läufer wurden schwer verletzt, ihr Zustand ist aber nicht lebensbedrohlich.

Ebenfalls schwer verletzt wurde ein Läufer in Tudela de Duero (Valladolid).

Quelle: abc.es

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15th August 2009

Das stinkt gewaltig!

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In der Bergen von Montsià (Tierras del Ebro) wurden einige Stiere und Kühe sich selbst überlassen, man weiß nicht von wem. Diese Tiere weideten schon eingie Jahre in dieser Gegend, (zuletzt drei Stiere, ein Kalb und sieben Kühe) ohne jemanden zu belästigen.

Trotzdem entschlossen sich die fünf dem Gebiet angrenzenden Gemeinden (Alcanar, la Ràpita, Amposta, Ulldecona und Freginals) die Tiere zu töten. Der Helikotpter einer privaten Firma der die Kadaver abtransportieren sollte war 48 Stunden später immer noch defekt und man konnte auch keinen anderen organisieren und aufgrund der hohen Temperaturen und den Grad der Verwesung wurde ein Abtransport unmöglich. Schließlich wurden die Kadaver mit Kalk überdeckt.

Dies kann nicht nur ein Problem für die Umwelt bedeuten sondern auch eine Gefahr für die Gesundheit.
Die europäischen Richtlinien verbieten es, dass man tote Tiere unter freiem Himmel belässt.
Die PLATAFORMA ANTITAURINA CIUDADANA DE TARRAGONA kritisiert, dass es schon ähnlich Verstöße in der Vergangenheit gab und fordert, dass die verantwortlichen Verwaltungen zur Rechenschaft gezogen werden.

Und was macht Europa? Wo bleiben die Sanktionen?

Quelle: pacta.es

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15th August 2009

Tierschutz in der Bundestagswahl

Wie halten es die größten Parteien mit dem Tierschutz? Dieser Frage ist die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt nachgegangen, und hat die Antworten der Parteien auf die Fragen von Menschen für Tierrechte und Tierschutzbund ausgewertet.

Bitte Informieren Sie sich weiter bei der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt!

Bündnis 90 Die Grünen: Tierschutz neu denken! Entwurf eines neuen Tierschutzgesetzes

Empfehlenswert ist auch die Seite abgeordnetenwatch.de, dort kann jeder Bürger Fragen an die Politiker richten.

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14th August 2009

Ráitan, gefangen in der Vergangenheit

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Raitan befindet sich nun auf einer Pflegestelle in Asturien, bei Mercedes die ein winziges Tierheim führt und deren Gäste alle eine schreckliche Vergangenhiet hinter sich haben, mit einer Behinderung leben müssen, krank oder stark traumatisiert sind. Zu ihren Schützlingen gehören ein gelähmter Hund, eine zehnjähriger blinder Galgo oder eine Galga die man versucht hat mit zwanzig Messerstichen zu töten.

Acht qualvolle Jahre vegetierte er abgeschnitten von der Welt vor sich hin, jetzt muss er langsam lernen, dass die Welt da draußen keine Gefahr für ihn bedeutet, wenn er sich erschrickt, schreit er vor Angst.

Für Ráitan gab es aufgrund seiner traurigen Berühmtheit viele Bewerber aus mehreren Ländern, seine Geschichte wurde europaweit verbreitet und auch zahlreiche spanische Medien, Presse wowie Fernsehen haben berichtet. Dieser Hund ist schwer traumatisiert und kann nur in absolut erfahrene und kompetente Hände vermittelt werden.

Sollte er, keine Familie in Spanien finden, wird Galgos Ethique sich um seine Vermittlung bemühen.

Alle bisher veröffentlichten Videos: ASANDA

Bildergalerie Asturien

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Siehe hierzu: Galgos Ethique Europe, damit sich etwas ändert

Wer die kleine Auffangstation von Mercedes finanziell unterstützen möchte kann dies über folgende Bankverbindung:

Mercedes Mas Borgas
Bank: Cajastur
IBAN ES78 2048 0057 0730 0008 8439
BIC:CECAESMMO48

Siehe auch:
In den Händen eines Tierquälers und gefangen im eigenem Fell
Raitán, Rückkehr ins Leben

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SOS Galgos - 2009 August

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