Aus dem Tagebuch einer Tierschützerin 13. Oktober
Eine kurze, aber lange Nacht
Ach, Martina, manchmal wünschte ich mir, ich hätte niemals mit dem Tierschutz angefangen. Ignorante Menschen schlafen besser und vor allem länger. Ganz sicher.
Ich freute mich, endlich mal zur rechten Stunde ins Bett zu kommen (21.30h), doch die Bilder der Tiere die ich am Nachmittag gesehen hatte, ließen mich nicht los. Ich war, wie Du weißt, im Zirkus, der in unserer Stadt seine Show zum Besten gab, um Fotos von den Tieren zu machen.
Das was ich sah, verfolgte mich derart, dass ich keinen Schlaf finden konnte. Dennoch klingelte der Wecker unerbittlich um 2.30 h. Naja, dann mal hoch.
Als ich mich meinem allmorgendlichen 3 m hohen Hindernis näherte, hörte ich in der entferntesten Ecke des Sportgeländes das Klagen eines jungen Kätzchens. Oh nein. Nicht schon wieder. Weiterlesen »









