30th Dezember 2010

Änderung Artikel 337 des Strafgesetzbuches

Mit Gültigkeit zum 24. Dezember 2010 wurde der Artikel 337 des spanischen Strafgesetzbuches geändert. Der Artikel besagte, dass jemand, der einem Haustier ohne Grund Leid zufügt, es quält oder ohne Grund tötet, mit einer Gefängnisstrafe bis zu einem Jahr belangt werden kann.

Rausgenommen wurde nun der Zusatz “con ensañamiento” (übersetzt mir verbissener Wut), d.h., der Tierquäler konnte nur zu einer Gefängnisstrafe bis zu einem Jahr verurteilt werden, wenn er sich besonders schlimm an dem Tier vergangen hat, ihm unzählige Messerstiche zugefügt, oder es zu Tode geprügelt hat.

Alles andere als zufriedenstellend ist die Tatsache, dass nur demjenigen Tierquäler eine Gefängnisstrafe droht, der vorbestraft ist.

Donnerstag, Dezember 30th, 2010, 00:40 | Allgemein | kommentieren | Trackback

Kommentar zu “Änderung Artikel 337 des Strafgesetzbuches”

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  1. 1 31. Dezember 2010, Isabel schreibt:

    Wie bitte, einer der nicht vorbestraft ist, darf Tiere quälen ohne dafür mit Gefängnis bestraft zu werden? Das gibts doch nicht! Doch ist immerhin etwas an diesem Artikel geändert worden; war ja auch fällig.

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