20th Februar 2010

Die Polemik um eine stierfreundliche Kindersendung

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Ein fliegender Hund und seine Freunde, die Helden der Kinderserie Vipo – Las aventuras del perro volador (Vipo, die Abenteuer des fliegenden Hundes) machen sich in der Folge “Billy tiene que ganar” (Billy muss gewinnen) über die “Tapferkeit” der Stierkämpfer lächerlich und verwandeln sich in die Retter des Stiers Billy, der nicht kämpfen will.

Vipo und seine Freunde nehmen an einer Stierkampfveranstaltung teil und stellen sich sofort auf die Seite des Stiers, “Es scheint, dass er sehr tapfer sein soll, um einem so großen Stier entgegenzutreten, aber seht, unter dem Mantel. Er hat einen Degen! “.
“Das ist nicht gerecht, sie zwingen Billy zu kämpfen obwohl er nicht will. Das ist überhaupt nicht gut, Billy ist dort ganz alleine. Wir halten zu dem Stier.” Die Folge endet, indem sie den Stier vor dem Tod retten.

Vipo Las aventuras del perro volador

Die Zeichentrickserie des Israelis Ido Angel richtet sich an Kinder im Alter von 3 bis 5 Jahren. Ausgestrahlt wurde diese Folge, die nun für viel Wirbel sorgt, von TVE am 14. Februar, sehr zum Ärgernis der Stierkampflobby.

Der Pressesprecher von dem Stierkampf-Dachverband La Mesa del Toro, Eduardo Martín Peñato, bekommt offensichtlich Bauchschmerzen über diese unheilvolle Botschaft, “…wir sind unangenehm überrascht, dass TVE diese Botschaft, die schadet, ausstrahlt, statt den Kindern die Welt der Stiere von ihrer kulturellen, wirtschaftlichen und ökologischen Seite näher zu bringen.”

La Mesa Del Toro wird sich kommende Woche mit leitenden Vertretern von RTVE treffen, um ihre Unzufriedenheit auszudrücken.

Matilde Cubillo, die Pressesprecherin von Amnistía Animal hingegen, hat dem Fernsehsender für die Ausstrahlung der Folge gratuliert und mit ihr sicher noch viele andere Stierkampfgegner. “…es ist fabelhaft, dass das öffentliche Fernsehen sich auf diese Weise gegen ein Schauspiel positioniert, das der Mehrheit der Spanier nicht gefällt”.

Quellen:
larazon.es
lavanguardia.es

Kinder werden von klein an, an den Stierkampf herangeführt und können schon in jungen Jahren eine Stierkampfschule besuchen.
Ein schreckliches Video zeigt, wie den Kindern das Töten von Stieren beigebracht wird.

VIDEO

Die Kinderserie ist mehr als gelungen, genau hier muss man ansetzen, welches Kind würde schon freiwillig, von sich aus, ein Tier quälen und töten, Grausamkeit liegt nicht in der Wiege. Besonders gefragt sind die Kleinsten und somit die Kindergärten und Schulen, aber die Tauromafiea ist mächtig, überall hat sie ihre schmutzigen blutbefreckten Finger im Spiel, es geht um sehr viel Geld, denn die Tortur im namen der Kultur, verharmlosend Tauromachie / Stierkämpferkunst genannt, ist ein knallhartes Geschäft. Alleine in Spanien beläuft sich der Jahresumsatz auf schätzungsweise 1,5 Milliarden Euro, etwa 70.000 Arbeitsplätze, die meisten allerdings saisonbedingt, sind von dem blutigen Spektakel abhängig.

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20th Februar 2010

Tipps zum Verhalten bei der Begegnung mit Jägern

Tipps zum Verhalten bei der Begegnung mit Jägern

Bitte helfen Sie mit, den alltäglichen Jagdterror zu verringern. Viele Einzelaktivitäten, wie oben aufgeführt, müssen dazu beitragen. Denn Jäger verstoßen sehr oft stillschweigend und unbemerkt gegen geltendes Recht. Sie können mit dazu beitragen, dass Jäger bei der Jagdausübung sich genauso an Recht und Ordnung halten müssen, wie jeder andere Bürger in jedem anderen Lebensbereich. Nur so können wir das Leben der herrlichen Wildtiere vor der Freizeit und Vergnügungsjagd schützen.

Ist es Ihnen auch schon passiert, dass Sie von einem Jäger bei Ihren Spaziergängen in Wald und Flur angesprochen wurden, irgend ein Verhalten zu unterlassen bzw. als Hundebesitzer mit dem Abschuss des Tieres bedroht wurden?

Folgende grundlegende Sachverhalte sollten Sie für derartige Begegnungen kennen, wobei die Ausführungen sich auf die Gesetze in Rheinland-Pfalz beziehen und es Abweichungen in anderen Bundesländern geben kann, die in der Regel allerdings minimal sind.

Waldspaziergänger und Hundebesitzer

Nach dem Landeswaldgesetz § 22,1 darf jeder Bürger zu jeder Zeit den Wald überall zum Zwecke der Erholung betreten. (Ausnahmen: Naturschutzgebiete haben Sonderregelungen).
Wald im Sinne des Gesetzes ist jede mit Forstpflanzen bestockte Grundfläche, wie auch kahlgeschlagene und verlichtete Grundflächen. Dazu gehören auch Lichtungen, Waldwiesen, Wildäsungsplätze sowie weitere mit dem Wald verbundene und ihm dienende Flächen.

§ 22 Betreten, Reiten, Befahren
Jeder darf Wald zum Zwecke der Erholung betreten. Das Betreten erfolgt auf eigene Gefahr. Neue Sorgfaltspflichten oder Verkehrssicherungspflichten der Waldbesitzenden werden hierdurch nicht begründet. Das Fahren mit Rollstühlen steht dem Betreten gleich.

Nach dem Landesjagdgesetz § 29, 1 und 3 ist der weisungsbefugte Personenkreis sehr eng gefasst und betrifft nur Förster, Berufsjäger und bestätigte Jagdaufseher! Die Befugnisse der Jagdschutzberechtigten regelt eindeutig § 30 des Landesjagdgesetzes.

§ 29 Jagdschutzberechtigte, bestätigte Jagdaufseher
(1) Für die Bestätigung von Jagdaufsehern ist die Untere Jagdbehörde zuständig. Die Bestätigung darf bei Vorliegen der fachlichen Eignung nur versagt werden, wenn Bedenken gegen die persönliche Zuverlässigkeit bestehen. Fachlich geeignet ist, wer jagdpachtfähig ist und einen Jagdaufseherlehrgang mit Erfolg durchlaufen hat. Berufsjäger, Forstbeamte, Angestellte des Privatforstdienstes und bisher bestätigte Jagdaufseher gelten als fachlich geeignet.
(3) Die Jagdschutzberechtigten müssen bei der Ausübung des Jagdschutzes das von der Obersten Jagdbehörde bestimmte Jagdschutzabzeichen tragen. Über die Berechtigung zum Tragen des Jagdschutzabzeichens hat die Untere Jagdbehörde eine Bestätigung auszustellen, die bei der Ausübung des Jagdschutzes mitzuführen und beim Einschreiten auf Verlangen vorzuzeigen ist; es sei denn, daß dies aus Sicherheitsgründen nicht zumutbar ist.
§ 30 Die zur Ausübung des Jagdschutzes berechtigten Personen sind insbesondere befugt:
1. Personen, die in einem Jagdbezirk unberechtigt jagen oder eine sonstige Zuwiderhandlung gegen jagdliche Bestimmungen begehen, oder außerhalb der öffentlichen Wege zur Jagd ausgerüstet angetroffen werden, anzuhalten, ihnen gefangenes oder erlegtes Wild, Schuss- und sonstige Waffen, Jagd- und Fanggeräte, Hunde und Frettchen abzunehmen und ihre Personalien festzustellen.

2. Hunde, die Wild aufsuchen oder verfolgen und die im Jagdbezirk außerhalb der Einwirkung ihres Herren, und Katzen, die in einer Entfernung von mehr als 200 m vom nächsten Haus, angetroffen werden, zu töten. Dieses Recht erstreckt sich auch auf Katzen, die sich in Fallen gefangen haben. Es gilt nicht gegenüber Hirten-, Jagd-, Blinden- und Polizeihunden, soweit sie als solche kenntlich sind und solange sie erkennbar vom Berechtigten zu ihrem Dienst verwandt werden oder sich aus Anlass des Dienstes vorübergehend offensichtlich der Einwirkung ihres Führers entzogen haben.

Fazit: Sie dürfen sich jederzeit und überall im Wald (Sonderregelungen gelten für Naturschutzgebiete und während einer Jagd, die für Sie aber erkennbar sein muss!) zum Zwecke der Erholung bewegen und müssen nur Anweisungen derjenigen Personen befolgen, die ein Jagdschutzabzeichen tragen, sowie eine Bestätigung der Unteren Jagdbehörde mit sich führen, dass sie zum Tragen des Abzeichens berechtigt sind und sich auf Verlangen vorher ausgewiesen haben. Allen anderen Personen müssen Sie nicht Folge leisten, im Gegenteil:

Aufforderungen von unberechtigten Personen stellen eine Nötigung oder sogar Amts-anmaßung dar! Solche Fälle sollten Sie unbedingt bei der zuständigen Polizeidienststelle zur Anzeige bringen!

Wissenswertes zu Treibjagden

Beachten Sie bei Treibjagden in ihren Orten, dass die Warnschilder, die an den Straßen aufgestellt werden, die offiziellen Schilder der Straßenverkehrsordnung sein müssen. Selbstgefertigte und handgemalte Schilder sind nicht zulässig! Sollten Sie auf solche unzulässigen Warnhinweise treffen, schalten Sie bitte die Polizei ein.

Wenn Sie Treibjagden beobachten, sollten Sie immer mit Foto oder Filmapparat ausgerüstet sein, um Verkehrsgefährdungen und Personengefährdungen zu dokumentieren. Hilfreich sind auch mehrere Zeugen, zumal die Jäger bei Treibjagden meist in Gruppen von mehr als 10 Leuten agieren.

Im Umfeld solcher Jagden ist es immer angebracht, die parkenden Autos dahingehend zu überprüfen, ob Waffen in den Fahrzeugen zurückgelassen wurden. Sollte so etwas vorkommen, bitte sofort die Polizei rufen.

Fütterung und Kirren

Fütterungen sind grundsätzlich verboten. Lediglich das sogenannte “Kirren”, also das anlocken von Wild zum Erlegen, ist an genehmigten Kirrplätzen mit maximal 1 Liter ausgebrachtem Mais erlaubt. Das Kirrmaterial muss so ausgebracht sein, dass dieses nur für Schwarzwild zugänglich ist, also z.B. abgedeckt mit einem Stein in einer Erdmulde. Sollten Sie offen ausgelegtes Futter in größeren Mengen als diesen besagten Liter finden, handelt es sich um unerlaubte Fütterungen. Zeigen Sie diese bei der unteren Jagdbehörde an.

Luderauslagen, also die Ausbringung von Kadaverteilen zur Anlockung von Füchsen, muss grundsätzlich in sogenannten Luderrohren geschehen, die für anderes Wild nicht zugänglich sind. Offene Luderauslagen fördern die Ausbreitung von Seuchen wie z.B. die Schweinepest und sollten daher beim zuständigen Veterinäramt umgehend angezeigt werden.

Sonstiges

Halten Sie im Wald immer die Augen offen und achten Sie speziell auf folgende Sachverhalte, die Sie am besten durch beweiskräftige Fotos und Ortsangaben dokumentieren sollten.

Ein Jäger, der sich nicht unmittelbar auf der Jagd befindet, muss das Gewehr immer abgeknickt tragen. Es ist nicht statthaft, mit gespannter Waffe sich außerhalb der Jagd zu bewegen.

Finden Sie Fallen, sollten Sie grundsätzlich die untere Jagdbehörde Ihres Kreises einschalten, da für die Aufstellung von Fallen eine besondere Genehmigung vorliegen muss. Offene Schlagfallen sind grundsätzlich verboten. Solche Fallen sind allenfalls in sogenannten “Fallenbunkern” erlaubt, durch die eine Gefährdung von Spaziergängern ausgeschlossen werden kann.

Finden Sie alte und zusammengebrochene Hochsitze oder Müllablagerungen an Hochsitzen, sollten Sie die Naturschutzbehörde verständigen. Der Revierinhaber ist zur kurzfristigen Beseitigung verpflichtet.

In Rheinland-Pfalz ist die Größe eines Hochsitzes auf 4 Quadratmeter Grundfläche begrenzt. Für größere Hochsitze bedarf es einer Baugenehmigung nach der Landesbauordnung!

Und im übrigen …

Jäger, die Wildbret zum Verkauf anbieten, können dies nur im Rahmen eines Gewerbes tun. Wie jedes Gewerbe unterliegt auch dieses der Steuerpflicht. Weit verbreitet ist jedoch ein Verkauf “unter der Hand”. Dies ist ein Sachverhalt, der im Rahmen der allgemeinen Steuergerechtigkeit für die Finanzämter von Interesse ist.

Im Internet finden sich Angebote in Form von Internetshops von oder für Jäger, die wie jedes andere Internetangebot den Wettbewerbsgesetzen und den Gesetzen für Internethandel unterliegen. Die Gesetzgebung schreibt ein korrektes, vollständiges Impressum und die korrekte Auszeichnung von Preisen und Mengen vor. Unter www.wettbewerbszentrale.de können zum einen die entsprechenden Verordnungen und Gesetze eingesehen werden und auch Anzeigen vorgenommen werden.

Ein wichtiger Hinweis zum Schluss

Die fadenscheinige Rechtfertigung der Jagd besteht normalerweise darin, dass Wildschweine in die Städte und Dörfer vordringen würden, Gärten zerstören und die Bevölkerung gefährden. Diese Argumentation wird oftmals für die intensivierte Jagd herangezogen. Doch gerade bei Ansiedlungen am Waldrand sind häufig die Bewohner mit Schuld an den “Übergriffen” der Wildschweine: Komposthäufen locken die Waldbewohner eben so an wie der gar nicht oder schlecht umzäunte Gemüsegarten.
Es gibt jedoch mehrere Möglichkeiten, die Tiere von unerwünschten Plätzen fernzuhalten. Neben chemischen “Vergrämungsmitteln” (z.B. Hukinol, Verkauf in Jagdgeschäften!) gibt es sanfte Methoden mit Menschenhaar (z.B,. beim Frisörgang mit nach Hause nehmen und an den geeigneten Plätzen verteilen) oder das Ausbringen von menschlichem Urin.

www.pro-iure-animalis.de

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20th Februar 2010

Ein Europa, das ein Territorium wäre, wo die Windhunde in Frieden leben könnten…

Verrat…

Angst…

Schmerz…

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Es ist der Traum, der mich vorwärts treibt….

Ein Europa, das ein Territorium wäre, wo die Windhunde in Frieden leben könnten…

Barbara Lefranc, PRO-GALGO FRANCE / Bulletin Des Lévriers, schickte José Manuel Barroso, dem Präsidenten der Europäischen Kommission,  eine Akte mit mehr als 100 dokumentierten Misshandlungsfällen von Galgos  aus den Jahren 2004 bis 2008. Herr Barrosco wurde schon 2007 auf die Probleme bezüglich der Galgos aufmerksam gemacht, bitte hier klicken um das Dokument hochzuladen. Auch Sie können ihm eine email per Internet schicken, indem sie auf seinen Namen klicken und auf seine Kontaktseite der Europäischen Kommission weitergeleitet werden.

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19th Februar 2010

Ohne Hoffnung

Wer hier eintritt, verliert jede Hoffnung.

Spanien ist das Tor zur Hölle.

Und wenn wir endgültig jede Hoffnung verlieren?

Ohne Hoffnung

Mit der Lust aufzuhören, oder besser gesagt, mit wenig Lust weiterhin zu hoffen. Zu hoffen, dass die Dinge sich ändern. Dass die Herzen und die Sinne der Menschen sich ändern. Darauf hoffen, dass die Regierungen neue Gesetze erlassen, damit diese Herzen und diese Sinne sich ändern. Ohne Hoffnung.

Baus ächzte von Schmerz,weil er noch nicht einmal Kraft zum Weinen hatte. Die Feuerwehmänner retteten ihn aus einem hoffnungslosen Viertel in Sevilla. Ein Bein kaputt, Schläge auf den Kopf und ins Gesicht. Der Tierarztbericht sagt:

Eingeliefert mit offenem infizierten Bruch von Elle und Speiche, Bruch des apófisis estiloides medial der Elle. Verletzung der Seitenbänder der Handwurzel.

Es wird eine Fixierung und vorübergehende Gelenkversteifung mittels einer Platte empfohlen, sobald die Weichteile verheilt sind.

Wie machen wir es? Wie sollen wir weitermachen?

Auch wenn es stimmt, dass ihr Herzen und sensible und solidarische Sinne seid, Gemüter die ihr uns antreibt weiterzumachen. Und es sind auch die Feuerwehmänner aus Sevilla, die sich, zu uns eilend, entschieden haben, das Leben von Baus zu retten, statt es in die Perrera zu bringen. Vielleicht verändert sich etwas, vielleicht gibt es ja Hoffnung.

Im Moment ist unsere Hoffnung, dass es mit Baus vorwärts geht.  Baus flüstern wir ins Ohr, dass er vom europäischen Paradies träumen soll, in dem niemand ihm jemals wieder weh tun wird.

SOFIA El Refugio-Escuela: Sin esperanza

SOFIA El Refugio-Escuela

Sofia El Refuigo Escuela
La Caixa: 2100 2622 54 0210044530
IBAN: ES14 2100 2622 5402 10044530
Swift: CAIXESBBXXX

Kontakt: sofia@elrefugioescuela.com

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19th Februar 2010

Das Tierheim Ciudad Animal braucht dringend Hilfe für die vielen Galgos

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Diese Galgos sind dem Tod gerade noch von der Schippe gesprungen, sie sollten bequem und ganz legal in einer Perrera getötet werden. Die Jagdsaison ist beendet und nutzlos gewordenen Galgos für ihren Besitzer eine Last, der man sich entledigt, wozu die Hunde bis zur nächsten Saison durchfüttern, wenn für genug Nachschub gesorgt wurde, es gibt keine Einschränkungen in der Zucht.

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Alleine diese 10 Galgos konnten gestern Zuflucht im Tierheim von Pedro Muñoz finden, fast täglich kommen neue hinzu und warten mit vielen anderen Galgos auf eine bessere Zukunft. Momentan befinden sich 60 Galgos in diesem Tierheim.

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Neben diesen Galgos befinden sich noch ca. 130 Hunde anderer Rassen im Tierheim, es ist zum bersten voll, die Tierschützer arbeiten bis zur Erschöpfung, die Kosten sind enorm und nicht mehr ohne Unterstützung zu tragen.

Normalerweise müssen monatlich 3000 € bis 4000 € für Futter und Tierarzt aufgebracht werden, doch nun könnten die Kosten bis auf 5000€ monatlich ansteigen. Vier verletzte Galgos werden in Kürze operiert, diese Kosten sind noch nicht miteinbezogen.

Eine große Hilfe für dieses Tierheim ist inzwischen die Futterkette für Spaniens kleine Seelen, eine Gruppe von Tierschützern, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, dieses Tierheim kontinuierlich zu unterstützen, in erster Linie mit Sachspenden und bei der Verbesserung der Anlage, die erst vor ein paar Wochen durch schwere Überschwemmungen in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Um aber die Versorgung der ungewöhnlich vielen Neuankömmlinge zu gewährleisten, Impfungen, Bluttests und Kastrationen durchzuführen, ist dringend weitere Unterstützung nötig.

Wer kann helfen?

ASOCIACION PROTECTORA DE ANIMALES Y PLANTAS

CAJA DE CASTILLA LA MANCHA

SWIFT : CECAESMM105
IBAN: ES19 2105 2012 01 1212026505

Kontakt: proapeloli@gmail.com

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18th Februar 2010

Der Dalai Lama unterstützt die ILP

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Der Dalai Lama unterstützt die Volksinitiative zur Abschaffung der Stierkämpfe in Katalonien, diese erfreuliche Nachricht überbrachte heute die Tierrechtsorganisation ADDA / Asociación Defensa Derechos Animal

Su Santidad el Dalai Lama apoya la ILP


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Barcelona, Februar 2010.- Auf Bitte von ADDA, hat der Dalai Lama das Manifest unterzeichnet und sich der ILP angeschlossen. In der Erklärung, bekennt der Dalai Lama, dass Stierkämpfe eine grausame Praxis sind. Er bittet das Parlament von Katalonien, dafür zu stimmen, dass das katalanische Tierschutzgesätzt geändert wird, um die Aussnahmegenehmigung welche die Stierkämpfe genehmigen, aufzuheben.

Siehe auch:
Die Welt der Stierkampfanhänger ist ins Wanken geraten
Die katalonischen Angeordneten haben JA gesagt, das AUS der Stierkämpfe ist nah

Allgemein, BIC Stierkampf als Kulturgut - ILP "PROU" Abschaffung der Stierkämpfe in Katalonien, STIERKAMPF | 2 Kommentare

18th Februar 2010

Kate – Ein Fall von vielen / Un kaso de tantos von KTM

Ich erzähle Dir meine Geschichte, ich habe keinen Namen, bin ein Galgo, für den Menschen bin ich nur ein Jagdinstrument.
Die Geschwindigkeit habe ich im Blut und mein Körper ist drahtig.
Ich wohnte mit weiteren 14 Hunden in einem großen Auslauf.
Oh, ich bin ein Jahr alt und habe noch mein ganzes Leben vor mir, meine Mutter riss trächtig aus und bekam mich in einem Park. Meine drei Geschwister wurden gegen die Wand geschmissen, kaum waren sie auf der Welt, ich weiß nicht wieso ich soviel Glück hatte.
Ich weiß nichts über Wettkämpfe, ich töte keine Hasen aus Instinkt.
Ich wurde jeden Sonntag aufs Feld gebracht, bis das Schicksal eines Tages meinem Glück ein Ende setzte. Eine Kugel traf mich versehentlich, die Wunde war zwar nicht tödlich, aber zu diesem Zeitpunkt zählten Treue und Edelmut nichts mehr. Weiterlesen »

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17th Februar 2010

Update: BAASGALGO braucht dringend Hilfe für 90 gerettete Galgos

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Update zu: BAASGALGO braucht dringend Hilfe für 90 gerettete Galgos

Die Galgos sind inzwischen dank einer großzügigen Spende eines Impfstoffproduzenten alle geimpft, gespendet wurden 3000 Impfungen, abzüglich der Impfungen für die Galgos aus Cordoba, wurden sie an diverse Tierheime in ganz Spanien verteilt.

In 3 Wochen kann man mit den Kastrationen beginnen, nach der Rekonvaleszenz und bei guten Testresultaten können die Galgos dann vermittelt werden.

Finanzielle Zuwendungen sind inzwischen eingegangen, diese reichen aber noch nicht einmal für die Futterkosten. Der Verein BASSGALGO hat auch einen kleinen Van gekauft, der es ermöglicht, die Tiere intern zu transportieren und Sachspenden, die aus den Niederlanden immer nur bis Madrid geliefert werden, dort abzuholen und nach Cordoba zu bringen.

BaasGalgo
IBAN: ES68 2094 0077 91 0077074600
BIC: CECAESMM094

Banco Caja de Avila
C/San Bernardo 107
28015 MADRID

DANKE FÜR IHRE HILFE

www.baasgalgo.com

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17th Februar 2010

Les Galgos de l’Ardenne bleue, Belgien, verwirklicht eine Tierarztkampagne in Extremadura

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Vor ein paar Wochen setzte sich der belgische Tierschutzverein Les Galgos de l’Ardenne bleue mit Marie-Helene Verdier von agir-pour-les-galgos in Verbindung und informierte sie über ein Projekt, was der Organisation sehr am Herzen liegt. Hilfe vor Ort in Extremadura, gemeinsam mit einer Tierärztin, die selber eine spanische Galga adoptiert hat, möchte man innerhalb von 4 Tagen, 4 bis 5 Tierheime besuchen, um Kastrationen, Impfungen und Kennzeichnungen durch Mikrochips durchzuführen.

Den kompletten, französichsprachigen Bericht über das Projekt finden sie auf folgender Webseite: Notre campagne vétérinaire en Extremadura

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Der Verein Galgos Ethique Europe, Marie-Helene ist die Schatzmeisterin, hat sich der Kampagne angeschlossen und mit Mariangeles Gomez Salpico, der Präsidentin von FEPAEX, dem Dachverband der Tierschützer Extremaduras, in Verbindung gesetzt, um zu erfahren, welche Dinge besonders in den Tierheimen gebraucht werden.

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Dringend benötigt werden Ablesegeräte für Mikrochips, man würde mindestens 3 Lesegeräte brauchen, die sich dann 9 Tierheime teilen würden, d.h., man bräuchte mindestens 300 €.

Die Belgier sind Marie-Helene sehr dankbar über ihre Unterstützung, der es letztendlich zu Verdanken ist, dass diese Aktion realisiert werden kann. Bald werden Voluntäre von Les Galgos de l’Ardenne bleue, gemeinsam mit der Tierärzin Carine L. nach Extremadura aufbrechen.

Diese Reise wird auch eine “humanitäre Aktion”, sie wird Carin nicht nur ermöglichen Galgos zu pflegen, sondern auch viele Tierheime und ihre Mitarbeiter kennenzulernen. Die Tierheime sind sehr arm, aber gepflegt.

Der Verein Galgos-Ethique-Europe wird zu dieser Kampagne auch ein Körnchen Sand beitragen und für die Lesegeräte Spenden sammeln.

Wer hierbei helfen möchte, kann dies über folgende Bankverbindung, als Verwendungszweck bitte “lecteurs de puce” angeben.

Galgos Ethique Europe
IBAN : FR76 1348 5008 0008 9107 5474 938
BIC : CEPAFRPP348

Siehe auch:
Galgos Ethique Europe, damit sich etwas ändert
“Kein misshandeltes Tier” ein großer Schritt in eine bessere Zukunft

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17th Februar 2010

Aktionsaufruf PETA: Helfen Sie den gequälten spanischen Windhunden!

Die Jagdsaison in Spanien neigt sich dem Ende zu. Für unzählige Galgos bedeutet dies den grausamen Tod!

Jahr für Jahr erreichen PETA unzählige Nachrichten und Hilferufe von Tierschützern, die über das Leid der Galgos in Spanien berichten. Die spanischen Windhunde werden wie kaum eine andere Hunderasse seit Jahrhunderten für die Jagd ausgebeutet. Nicht selten steht am Ende der “Jagdkarriere” von Galgos ein grausamer Tod durch Erhängen, Ertränken oder Vergiften…..

Bitte klicken Sie auf das Foto, Sie werden dann automatisch zum Aktionsaufruf von PETA weitergeleitet!

Helfen Sie den gequälten spanischen Windhunden!

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Protestschreiben, Adresslisten und Briefe | 2 Kommentare

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SOS Galgos - 2010 Februar

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