28th Juni 2010

JARA, eine Podenca auf der Suche nach einem Zuhause

Dies ist JARA, eine Podenco die schon als Welpe vom Tierheim aufgenommen wurde, geboren wurde sie vermutlich Mitte Februar 2008. JARA versteht sich gut mit Menschen, mag Kinder und sogar Katzen sind kein Problem für die hübsche Hundedame. Die Podenca hat sowohl die Merfachimpfung als auch die Impfung gegen Tollwut. Die Test auf Leishmaniose, Erlichiose, Borelliose und Filariose sind alle negativ. Seit Februar 2010 ist JARA auch kastriert. JARA hat einen sehr guten Charakter und sucht nun ein endgültiges Zuhause, bevorzugt Haus mit Garten.

Kontakt: marta_ariasuk@hotmail.com

www.lacamada.org
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Siehe auch: Tierheim in Not, viel mehr Neuzugänge als Adoptionen

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28th Juni 2010

Auf in den Kampf – gegen die Corrida!

Die spanische Tierschutzorganisation El Refugio in Madrid hat 51.609 Unterschriften eingesammelt, um das Madrider Regionalparlament zu veranlassen, sich mit dem Verbot der Corrida zu befassen. El Refugio hatte im März eine Kampagne lanciert, um die Debatte über das Verbot der Corrida im regionalen Parlament zu erzwingen, eine einzigartige Initiative in einer äußerst stark vom Stierkampf verpesteten Region. Ein Minimum von 50.000 Stimmen waren notwendig, damit das regionale Parlament akzeptiert, sich mit der Forderung des gesetzlich geregelten Volksbegehrens zu beschäftigen. El Refugio wurde von dem ähnlichen Volksbegehren in Katalonien inspiriert.
In Madrid wurde der Beginns der Volksbefragung von einer Demonstration begleitet, bei der mehr als 20.000 Stierkampfgegner die Abschaffung des perversen “Volksvergnügens” ihres Landes forderten. Parallel dazu verkündete die Madrider Regierung, die von den rechten Parteien gebildet wird, ihre Absicht, die Corrida als nationales Kulturerbe zu erklären, um sie damit gesetzlich vor allen Angriffen zu schützen. Ein einmaliger Vorgang und ein schwerwiegender Eingriff in die Meinungsfreiheit, mit dem jegliche Kritik an dem Gemetzel unter Strafe gestellt werden kann!

Die Entscheidung über das Verbot des Stierkampfs in Katalonien verzögert sich immer mehr. Die am 9. Juni angesetzte Abstimmung im katalonischen Parlament wurde wieder einmal verschoben. Die rechte spanische Volkspartei (Partido Popular) hat nun die Gesetzesinitiative einem speziellen von der katalonischen Verfassung vorgesehenen Gremium vorlegt, das prüfen soll, ob Gesetze gegen die Freiheit der Bürger verstoßen. Wenn dieser Rat zu dem Entschluss kommt, dass das Stierkampfverbot gegen die individuelle Freiheit der Bürger, Stierkämpfe zu veranstalten und zu besuchen, verstößt, wird die Initiative für das Stierkampfverbot zu den Akten gelegt. Hoffen wir, dass eine missverstandene Freiheit nicht dem Schutz von Lebewesen übergeordnet wird!

In Frankreich haben jetzt zwei Abgeordnete der Nationalversammlung einen Gesetzesvorschlag eingebracht, der den Schutz der Stiere im französischen Tierschutzgesetz verankern soll. Eigentlich verbietet das bestehende französische Tierschutzgesetz schon Quälerei an allen Tieren ohne Unterschied. Jedoch von den Strafbestimmungen dieses Gesetzes, die bis zu zwei Jahre Gefängnis und 30.000 € Geldstrafe vorsehen, sind Stier- und Hahnenkämpfe, wenn eine “ununterbrochene lokale Tradition” besteht, ausgenommen. Die Abgeordneten Genevieve Gaillard und Muriel Marland Militello stellten nun einen Gesetzesvorschlag vor, um die Stier- und auch die in Frankreich noch üblichen Hahnenkämpfe als “unmenschlich” und “unmoralisch” zu verbieten. Wir sind gespannt, wie die Initiative von den aficionados in der Regierung und in Parteien aller Couleur aufgenommen wird.

Wer denkt, dass Deutschland von Stierkämpfen unberührt ist, hat sich getäuscht. Zwar gibt es in unserem Land keine Stierkämpfe, aber von der Propaganda, die dieses abscheuliche Gemetzel mehr oder weniger publik macht, bleiben wir nicht verschont. An Geschmacklosigkeit wohl kaum zu überbieten war Pfingsten der Beginn von Thomas Gottschalks Fernsehsendung “Wetten dass…?” aus der Stierkampfarena von Palma de Mallorca, ausgestrahlt im ZDF. Auf einem Video von der Sendung sehen wir den berittenen Showmaster in Begleitung von vier ebenfalls berittenen Folterknechten, die normalerweise bei einer Corrida, bevor der Torero eingreift, den Stier mit ihren spitzen Lanzen traktieren und ihm damit für den ungleichen “Kampf” die Kräfte rauben. Die Lanzen sind mit 10cm langen scharfen kantigen Spitzen versehen, mit denen dem Tier die Sehnen im Nacken verletzt werden, so dass es den Kopf nicht mehr heben kann und dadurch seine Wahrnehmung eingeschränkt wird. Erschöpft durch den großen Blutverlust geht anschließend das von den Zuschauern so geliebte “farbenfrohe” Spektakel – blutrot dominiert!- seiner Vollendung durch den Torero entgegen. Bei der Sendung trugen die Reiter allerdings nicht ihre Mordwerkzeuge, dafür aber die Pferde ihre Matratzen artigen Schutzumhänge, die sie vor den Hörnern des Stieres schützen sollen. Oft gelingt es dem angreifenden Stier, diesen zweifelhaften Schutzumhang zu heben und dem Pferd den Bauch aufzuschlitzen. Ein qualvoller Tod ist die Folge.
Ihre Meinung zu dieser Sendung ist gefragt. Siehe: Kontakte ZDF und Impressum Wetten dass

Anke und Karl Daerner
www.stop-corrida.info

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SOS Galgos - 2010 Juni 28

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