Ferienzeit, Reisezeit, ein beliebtes Reiseziel ist Denia an der Costa Blanca. Doch nicht nur Sonne, Strand und Meer locken mittels Hochglanzprospekten oder via Internet abertausende Urlaubsgäste ins Land, auch angepriesen wird die spanische Kultur, Stierkampf und Volksfeste inbegriffen.
Bei der Internetsuche wird man schnell fündig, so wirbt auch Spanien Online für das Spektakel “bous al mar”.
Vom 2. bis 11 Juli findet die Fiesta Major statt, zum reichhaltigen Unterhaltungsprogramm gehört an allen Tagen auch das Stierspektakel “bous al mar”, dies zweimal täglich. Hierbei steht die “Arena” am Strand, mit direktem Zugang zum Meer. Halbwüchsige Spanier rennen vor den Stieren her, mit dem Ziel, ihn ins Meer zu treiben. Kein Stier würde freiwillig ins Wasser springen, den Mob scheint es zu erfreuen, die spanischen Machos in ihrer Selbstbestätigung zu stärken.
Bei einer Stierhatz in Fuentesauco in der Provinz von Zamora ist am Samstag Morgen gegen 4.30 Uhr ein junger Mann von einem Stier am Brustkorb aufgespießt und tötlich verletzt worden. Das nächtliche “encierro” bei denen die Stiere durch die Dorfstraßen gehetzt werden ging von 3 bis 5 Uhr morgens, eine Zeit zu der viele der Teilnehmer schon reichlich Alkohol im Blut haben.
Der Bürgermeister hat die Festlichkeiten für heute abgesagt.
Immer wieder kommt es zu schweren oder tötlichen Unfällen, ein weiterer Grund solche Stierspektakel endlich abzuschaffen.
Eingepfercht wie Hühner lebten 129 Rassehunde in Villaviciosa de Odon, einem Ort in der Autonomen Gemeinschaft von Madrid, unter erbärmlichen Umständen in Metallgitterkäfigen wie sie auch für Hühner benutzt werden, was dazu geführt hat, dass viele der Hunde deformierte Pfoten haben. Sie sind das Opfer einer skrupelosen illegalen Züchters. Ihr neues Leben haben sie einer Rettungsanktion der SEPRONA, der Umweltpolizei der Guardia Civil zu verdanken.
Am 14 Juni meldete der Dachverband Federación de Asociaciones Protectoras y de Defensa Animal de la Comunidad de Madrid (FAPAM) die Existens der illegalen Zucht, die Inhaber der Finca verfügten nicht über die nötigen Lizenzen, so konnten die Hunde beschlagnahmt und auf verschiedene Tierheime verteilt werden.
Sultán ist 5 bis 6 Jahre alt und lebt nun schon seit 3 Jahren im Tierheim. So geht es leider vielen Hunden, manche verbringen den Rest ihres Lebens mehr oder weniger hinter Gittern und ohne Familienanschluss.
Dabei ist Sultán ein sehr ruhiger, liebevoller und unkomplizierter Rüde, der sich sowohl mit Rüden als auch Hündinnen gut verträgt, ebenso Katzen akzeptiert, alle Menschen mag, einschließlich Kinder.
Sultán ist geimpft, gechipt, negativ auf Mittelmeerkrankheiten getestet und ebenfalls kastriert.