2nd Oktober 2010

Das barbarische Gemetzel auf Video – Matadorin vom eigenen Pferd erschlagen

Die Matadore, allen voran der andalusische Enrique Ponce, fordern den Stierkampf als Kultur zu schützen

Am 26.09.2010 fand in der Stierkampfarena in Marbella ein weiteres barbarisches Gemetzel statt. Vor leeren Rängen versucht sich Noelia Mota als reitende Matadorin, unter der Mithilfe einer Heerschar von Helfern, mit dem Ziel dem wehrlosen Stier mit Spießen und Schwertern einen qualvollen Tod zu bereiten. Lachend und triumphierend zeigte sich Noelia Mota, bis ihr eigenes Pferd stolperte und sie unter ihm begraben wurde. Nun hätte der Stier die Gunst der Stunde nutzen und seine Peinigerin mit seinen Hörnern aufspießen können, aber er beließ es bei ein paar Nasenstubsern. Mota wurde schwer verletzt in ein örtliches Krankenhaus gebracht. Den Video Feria.tv können Sie hier anklicken. Ab Minute 2.10 des Videos ist der Zwischenfall zu sehen.

Die berühmt berüchtigten Matadore Spaniens, allen voran der im andalusischen Jaen ansässige Enrique Ponce, forderten in einem Treffen mit der Ministerin Ángeles González-Sinde, dass der Stierkampf als Kultur im Kulturministerium verankert wird und nicht mehr im Innenministerium angesiedelt ist. Auch forderte Enrique Ponce, der als Sprecher der Stierkämpfer auftritt, dass die Stierkämpfer als Künstler anerkannt werden.

Das Europäische Parlament will sich basierend auf dem Vertrag von Lissabon nun damit beschäftigen, dass Subventionen neu geordnet werden müssen und man nun die Förderdung zur Zucht von Stieren für den Stierkampf nicht mehr unterstützen sollte. Dies ist natürlich wieder ein fauler Kompromiss, denn dann fließen die undurchsichtigen Subventionen unter anderen Überschriften, wie Kultur – und Tourismusförderung in den Stierkampf. Lesen Sie hier 600 Millionen Euro an Subventionen für den Stierkampf.

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Quelle: andaluz.tv

Allgemein, STIERKAMPF | 0 Kommentare

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SOS Galgos - 2010 Oktober 02

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