3rd Oktober 2010

Simone Righi, Spielball der spanischen Justiz

Die für den 4. Oktober angesetze Gerichtsverhandlung gegen Simone Righi wurde auf den 24. Januar 2011 verschoben, Flüge und Hotelzimmer waren schon gebucht, Simone mitgeteilt wurde dies am 29. September. Will man vielleicht abwarten, bis die Protestwelle verstummt ist und der Fall in Vergessenheit gerät?

Wir werden nicht untätig sein, diese Justizverdrehung bestmöglich zu verbreiten, Kontakte knüpfen die uns helfen können und Simone weiterhin unterstützen.

PETITION: Für Simone Righi’s Freiheit!

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3rd Oktober 2010

Die Regierung von Andalusien legitimisiert Tierquälerei


Wieder einmal erreicht mich eine Nachricht aus dem tiefsten schwarzen Spanien die für einen Aufschrei der Entrüstung unter den Tierschützern sorgt.

“Der Rat der andalusischen Regierungen zeigt sich wohlwollend gegenüber dem Trainieren von Galgos mit Motorfahrzeugen.”

Zu diesem Ergebnis kamen die Federación Andaluza de Galgos und der Club Nacional del Galgo Español gemeinsam mit der Regierung von Andalusien, genau gesagt Clara Aguilera die Beraterin des Ministeriums für Landwirtschaft und Manuel Brenes, der Generaldirektor der Regierung von Andalusien die gerne das Training der an Autos, Geländewagen, Motorrädern oder Traktoren angebunden Galgos legalisieren möchten.

Man ist der Meinung, dass diese gängige aber verbotene Praxis für die Tiere keine Misshandlung bedeutet. Clara Aguilera hat sich verpflichtet eine definitive Lösung gegen die Strafen welche die SEPRONA auferlegt, zu suchen, denn jeder der dabei dabei erwischt wird, muss mit einer Geldbuße von bis zu 600 € rechen. Schuld an dem Verbot dieses Trainings sein eine nicht eindeutige Interpretation der Verordnung zum Halten von Tieren und deren Wohlergehen.

Manuel Brenes betont, dass der Galgo ein sportliches Tier sei und ganz im Gegenteil das Einsperren in einem Zwinger als Misshandlung zu verstehen ist.

Die spanischen Tierschützer sind nicht untätig. Bei dieser Art des Trainings handelt es sich eindeutig um eine physische und psychologische Misshandlung.   Justicia Animal hat sich mit den Tierärztekammern in Verbindung gesetzt, die glücklicherweise auch gegen diese Tierquälerei sind und eine Kommission gegründet, um die Legitimisierung dieser Tierquälerei zu verhindern.

Ebenso wurde ein Protestbrief verfasst, veröffentlicht unter anderem bei SOFIA El Refugio Escuela.

Bitte unterzeichnen auch Sie diesen Brief und senden ihn an Clara Aguliera!

consejeria.cap@juntadeandalucia.es

Estimada Señora

Hace unos días leímos con incredulidad y horror que tras la reunión que mantuvo el 1 de septiembre con los representantes de los galgueros y con el señor Antonio Romero, su consejería se comprometía a impulsar institucionalmente el “deporte” galguero. Weiterlesen »

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2nd Oktober 2010

Das barbarische Gemetzel auf Video – Matadorin vom eigenen Pferd erschlagen

Die Matadore, allen voran der andalusische Enrique Ponce, fordern den Stierkampf als Kultur zu schützen

Am 26.09.2010 fand in der Stierkampfarena in Marbella ein weiteres barbarisches Gemetzel statt. Vor leeren Rängen versucht sich Noelia Mota als reitende Matadorin, unter der Mithilfe einer Heerschar von Helfern, mit dem Ziel dem wehrlosen Stier mit Spießen und Schwertern einen qualvollen Tod zu bereiten. Lachend und triumphierend zeigte sich Noelia Mota, bis ihr eigenes Pferd stolperte und sie unter ihm begraben wurde. Nun hätte der Stier die Gunst der Stunde nutzen und seine Peinigerin mit seinen Hörnern aufspießen können, aber er beließ es bei ein paar Nasenstubsern. Mota wurde schwer verletzt in ein örtliches Krankenhaus gebracht. Den Video Feria.tv können Sie hier anklicken. Ab Minute 2.10 des Videos ist der Zwischenfall zu sehen.

Die berühmt berüchtigten Matadore Spaniens, allen voran der im andalusischen Jaen ansässige Enrique Ponce, forderten in einem Treffen mit der Ministerin Ángeles González-Sinde, dass der Stierkampf als Kultur im Kulturministerium verankert wird und nicht mehr im Innenministerium angesiedelt ist. Auch forderte Enrique Ponce, der als Sprecher der Stierkämpfer auftritt, dass die Stierkämpfer als Künstler anerkannt werden.

Das Europäische Parlament will sich basierend auf dem Vertrag von Lissabon nun damit beschäftigen, dass Subventionen neu geordnet werden müssen und man nun die Förderdung zur Zucht von Stieren für den Stierkampf nicht mehr unterstützen sollte. Dies ist natürlich wieder ein fauler Kompromiss, denn dann fließen die undurchsichtigen Subventionen unter anderen Überschriften, wie Kultur – und Tourismusförderung in den Stierkampf. Lesen Sie hier 600 Millionen Euro an Subventionen für den Stierkampf.

Alles zum Thema Stierkampf!

Quelle: andaluz.tv

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1st Oktober 2010

Stierkämpferin zu Pferd lebensgefährlich verletzt

Bereits am vergangenen Sonntag wurde die Stierkämpferin zu Pferd, Noelia Mota, in der Stierkampfarena von Marbella lebensgefährlich verletzt. Sie hatte dem Stier schon mehrere Lanzen in den Körper gebohrt, als ihr Pferd stürzt und sie unter sich begräbt. Daraufhin rammt der Stier seine Hörner mehrmals in ihren Körper und tritt zudem noch mit einem Hinterbein auf ihren Kopf. Noch schwebt die 21-jährige rejoneadora in Lebensgefahr.

Quelle: elmundo.es

Zuvor hat Noelia Mota einen anderen Stier getötet und stolz über ihre Bluttat, die abgeschnittenen Ohren dem Publikum präsentiert. Man beachte die leeren Ränge und die Kinderstimmen im Hintergurnd.

Video: feria.tv

Meistens sind es die Pferde die bei dieser Art Stierkämpfen schwer oder tödlich verletzt werden, siehe hierzu die bisher zu diesem Thema veröffentlichen Beiträge.

Siehe auch:
Stierkampf zu Pferd
Pferd stirbt bei Stierkampf in Saragossa
Stierkampf zu Pferd, Pferd vom Stier aufgespießt

Allgemein, STIERKAMPF, VIDEOS | 6 Kommentare

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SOS Galgos - 2010 Oktober

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