9th November 2010

Der Feuerstier von Medinaceli, grausame Tierquälerei im Namen von Tradition und Kirche

Petition zum Video: FireBull – stop the burning of live Bulls

Vom 12. bis 20 November befindet sich Medinaceli in Feststimmung, begangen wird das Kirchenfest “Cuerpos Santos”, bei dem ein Stier grausamste Qualen erleidet muss. “Toro de Jubilo” in Medicaneli, Tradition und Grausamkeit in Namen der Kirche.

Der Feuerstier von Medinaceli, der “Jubel”stier
El toro júbilo de Medinaceli

Ort: Medinaceli, Soria, Castilla y León, España
Datum: religiöses Fest der “Cuerpos Santos”, Heiligen Körperschaft, alljährlich am zweiten Wochenende des Novembers

Der “Toro Júbilo” ist das bekannteste Fest von Medinaceli und hat den berühmtesten Feuerstier Spaniens. Auf dem Platz des Schauspiels werden fünf Lagerfeuer angezündet, fünf symbolische Lagerfeuer, Bestandteile der „Heiligen Körperschaft“: Paulilo, Arcadio, Pascasio, Probo und Eutiquiano.
Der Ursprung soll auf die keltischen Iberer zurückführen

Jeden November findet in Medinaceli eine alljährliche Barbarei statt, die des “Toro Júbilo”, Freudenstier oder Jubelstier. Diese Quälerei besteht darin, dem Stier eine Art Metallgestell an den Hörnern zu befestigen, an dem wiederum Kugeln, bestehend aus Teer und Schwefel befestigt werden, sie werden angezündet, nachdem man den Rücken des Stieres mit Lehm eingerieben hat, um ihn so gegen die herunterfallenden Funken zu “schützen” Der Stier wird losgelassen und wird so durch die Strassen getrieben. Diese Kugeln brennen stundenlang und durch die starke Hitze schmilzt der weiche und sensible Teil des Horninneren, was dem Stier unvorstellbare Schmerzen zufügt. Wie stark die Schmerzen sein müssen kann man nur an den schrecklichen und verzweifelten Schreien des Stieres erahnen.
Der Teer schmilzt langsam und beginnt zu tropfen und verursacht bei dem Tier tiefe Verbrennungen. Die brennende Flüssigkeit dringt in seine Augen ein, und versengt sie.
Nicht selten werfen sich die Stiere blind vor Schmerz und Verzweiflung heftig gegen Mauern, wobei sie sich so sehr verletzten, dass sie sich dabei selbst töten.
Wenn das Fest vorbei ist, wird der Stier hingerichtet, mit dem berühmten Dolchstoss, wie man ihn von den Stierkämpfen kennt.

Tage später wird dann sein Körper bei einem Festgelage des Dorfes aufgetischt.

Quelle: AnimaNaturalis

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8th November 2010

Die Angst der Stierschlächter vor dem Aus und ihre Offensive

copyright : Jérôme Lescure

Das Interesse der spanischen Bevölkerung am Stierkampf sinkt, Stiergemetzel als Kulturgut wird mehr und mehr hinterfragt, nicht nur zahlreiche, nicht von der Stierkampflobby untergrabene spanische Tageszeitungen werfen einen kritischer Blick auf das Treiben der Taurinos, europaweit schaut man mit Argwohn auf das brutale Töten von Stieren unter dem Deckmantel von Kultur und Tradition. Während des II Congreso de la AsociaciónNacional de Presidentes de Plazas de Toros de España, der am 20. und 21. Oktober in Sevilla tagte und bei dem die wichtigsten Vertreter und Lobbyisten der Stierkampfindustrie vertreten waren, wurde entschieden, Einigkeit gegenüber den Attacken gegen die Stierkampf-Kultur zu zeigen, die Vereinheitlichung aller autonomen Vorschriften bezüglich der Stierspektakel zu fordern und den Stierkampf in allen autonomen Regionen Spaniens dem Ministerium für Kultur zu unterstellen um ihn so leichter als Immaterielles Kulturgut unter den Schutz der UNESCO zu stellen.

Die Offensive der Stierkampflobby ist im vollen Gang, es herrscht Einigkeit darüber, den Stierkampf, der bislang dem Innenministerium unterstand, in der autonomen Gemeinschaft von Madrid in Zukunft dem Ministerium für Kultur zu unterstellen, nachdem der Antrag der Volkspartei, das blutige Gemetzel zum Kulturgut (“Bien de Interés Cultural”) erklären zu lassen, vom Madrider Senat niedergeschmettert wurde. Der Plan ist gut durchdacht, denn das Ministerium für Kultur unterliegt der Führung der Vollblut-Taurina Angeles González-Sinde. Der Torero und Lobbyist José Maria Manzanares sieht sich und seine Kumpanen gar als Künstler, “Wir fühlen uns als Künstler und können deshalb vom Kulturministerium auch mehr Unterstützung erwarten”.

Am 20. Oktober wurde auf einen Antrag der DER GRÜNEN über die Streichung der Subventionen der spanischen Kampfstiere abgestimmt, das Geld wird sehr zur Enttäuschung derer, die es nicht als vertretbar ansehen Tierquälerei mit EU Geldern zu unterstützen, weiterfließen. Die Stierkampflobby zeigte sich hoch erfreut, “Straßburg gibt dem Fest einen Ritterschlag”, mit dieser Überschrift leitet Mundotoro ihren Beitrag über die Nachricht ein und die sozialistischen Europaabgeordneten und Stierkampffanatikerin Bernadette Vergnaud, die auch am Kongress in Sevilla teilnahm, sprach sogar davon, dass Europa das “Fest” gerettet hat. Auch die Bildzeitung widmete diesem Thema einen Beitrag mit dem Titel “EU sponsert Gemetzel an spanischen Stieren”.

Der Jahresumsatz der Stierkampfindustrie beläuft sich alleine in Spanien auf schätzungsweise 1,5 Milliarden Euro. Die Schreckensbranche schafft ca. 70 000 Arbeitsplätze, von denen die Meisten allerdings Saisonarbeitsplätze sind, den größten Gewinn sacken die Stierzüchter ein, erwähnenswert ist auch, dass ein Spitzentorero wie José Thomas durchaus 300 000 € verdient. Es geht um Geld, um sehr viel blutbeflecktes Geld. Überleben kann diese Industrie nur dank enormer Subventionen, die Aussage der Europaabgeordneten Keller ist erschreckend und beschämend zugleich, nach informellen Schätzungen fließen ca. 600 Millionen Euro an Subventionen in den Stierkampf, nur ein kleiner Teil wird direkt an die Züchter gezahlt die Prämien für männliche Rinder kassieren, alle anderen Mittel werden den Stierkampffanatikern auf Umwegen in den gierigen Rachen geworfen, oft sieht man riesengroße Schilder mit dem EU Logo an Stierkampfarenen die gerade saniert werden, auch mit unseren Steuergeldern.

Die auf internationaler Ebene gut organisierte anti-Stierkampfbewegung sorgt für viel Aufmerksamkeit, erste Erfolge wie die Abschaffung der Stierkämpfe in Katolonien versucht man zu politisieren, aber der Stein zur Abschaffung der beschönigend Tauromachie (Stierkämpferkunst) genannten Volksbelustigung ist längst ins Rollen gekommen und nicht mehr aufzuhalten. Zu dieser Erkenntnis kamen offensichtlich auch die Teilnehmer des Kongresses.

Die Angst der Stierkampfbefürworter vor der anti-Stierkampfbewegung ist groß, “Einigkeit gegen die Attacken gegen die Stierkampf Kultur”, titelte Tribuna.net ihren Beitrag über den Kongress in Sevilla.

Der Präsident der Vereinigungen der Stierkampfarenen Spaniens, Julio Martínez, sieht in der anti-Stierkampfbewegung gar dunkle Mächte. “Die Stierkampfgegner sind die Kraft der Dunkelheit und die Zerstörung ist ihr Werk”, sowie “Die totalitäre Bewegung ist keine Bewegung innerhalb einer Epoche. Die Antitaurinos greifen hinterhältig die Kunst, die Kultur und das Improvisierte an”, “Man kann nicht weiter hinnehmen, dass uns die Antitaurinos verleumden, geringschätzen, schmähen” und beklagte, dass die Polizei nicht in der Lage ist dies zu verhindern. Ferner bemerkte Martínez, dass die Vereinigung der Stierkampfarenen Spaniens das einzige Kollektiv ohne wirtschaftliche Interessen ist um man deshalb an die Utopie glaubt. Hiermit hat er klar und deutlich zum Ausdruck gebracht, wo die wirklichen Beweggründe der Stierkampflobby liegen, das Geschwafel um Kunst und Kultur ist nebensächlich, die Kassen sollen weiter klingeln.

Aus diesem Grund arbeitet die Stierkampflobby mit allen ihren Kräften an dem Ziel, den Stierkampf als Immaterielles Weltkulturerbe unter den Schutz der UNESCO stellen zu lassen. “Proyecto Tauromaquia de la UNESCO”, so nennen sie ihr schmutziges Projekt, mit dem sie für eine der entsetzlichsten Tierquälereien das Gütesiegel der UNESCO erschleichen wollen, um dann ungehindert und für alle Ewigkeit weiterhin Stiere unter dem Deckmantel von Kunst, Kultur und Tradition zu Tode quälen zu können, auch mit unseren Steuergeldern.

Nicht der Schutz der morbiden Tierquälerei, sondern die Abschaffung derselben wäre somit eine überaus schützenswerte Kulturleistung.

Martina Szyszka

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8th November 2010

Orlando Belis – Sangre en la Arena

Ich spüre Bänder auf meinem Kopf,
Einige Menschen umringen mich,
Ihre Lanzen treffen auf mich,
Die vergifteten Spitzen schmerzen mich.
Wohin führen sie mich…
Warum warten so viele Leute?
Was werden sie mit mir tun?
Ich habe Angst, meine Beine zittern, meine Augen weinen. Weiterlesen »

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7th November 2010

Jagdhunde-Haltung typisch spanisch

Diese Bilder stammen aus Andalusien.

Aufmerksam auf diese Hunde wurde eine Tierfreundin weil sie einen Hund, der mitsamt abgerissener Kette an einer naheliegenden Müllkippe nach Essensresten suchte und diese zu einem naheliegenden Haus schleppt. Er war so dünn, dass er sich durch die Gitterstäbe des Tores hindurch schlüpfen konnte.

Der Tierfreundin bot sich ein schrecklicher Anblick, in dem dunklen stickigen Gebäude auf der Finca befinden sich ca. 10 kurz angegekettete Jagdhunde, Futter hatten die Tiere nicht und die meisten Wassertröge waren leer oder es befand sich in ihnen dreckiges Wasser. Die Hunde sind teilweise stark abgemagert, auch zwei Welpen fristen dort ein erbärmliches Dasein.

CACMA wird Anzeige erstatten, da so etwas normalerweise nicht von heute auf morgen bearbeitet wird, hat Caroline die Generaldirektion der Seprona in Madrid informiert.

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6th November 2010

STARS und Galgos – Benefizkalender 2011

Die Benefizkalender 2011 von BaasGalgo ist ab sofort verfügbar. Die offizielle Präsentation fand am 4. November im Gran Casino de Torrelodones, statt.

Zu sehen sind 28 bekannte Persönlichkeiten zusammen mit einem Windhund. Schauspieler, Sängern, Journalisten, Athleten, Soraya, Alaska und Mario Vaquerizo, Antonio Naharro, Conchita, Fernando Tejero, Lorena van Heerde, Mar Regueras, Eduardo Aldan, Jorge Blass, Rosa Montero, Carlos Rodriguez, Fernando Romay, Rosy de Palma, Pedro Piqueras, Analia Gade, Cristian Galvez, Carme Cornesa, Nena Daconte, Victor Ullate, David Meca, Jorge Javier Vazquez, David Muro und die Borones Thyssen alle vereinigt gegen die Misshandlung und die Aufgabe von Galgos.

Ein geretteter Galgo begleitet jede Berühmtheit. Dieser Kalender ist als Wandkalender oder in Schreibtisch-Größe verfügbar. Das Design ist innovativ, bunt, und funktionell. Ein Wankalender kostet 15 € und ein Tischkalender 10 €. Alle Gewinne werden komplett für den Kampf zu Gunsten von Galgos zugeteilt. Helfen auch Sie! Kaufen Sie einen Kalender und helfen Sie das Leben eines Galgos zu retten.

Sandra Baas von Baasgalgo ist in hiesigen Windhundkreisen schon sehr bekannt. Sie fertigt nicht nur wunderschönen Schmuck, dessen Verkauf auch den vielen hilfebedürftigen Galgos zugute kommt, sie ist mit Leib und Seele Tierschützerin und hat schon viel Gutes erreicht. Still und leise, ohne viel Aufsehen, hilft sie da wo es nötig ist.

Bestellung über BaasGalgo: Calendar 2011

www.baasgalgo.com

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6th November 2010

Fidel, Sandro, Taffo und Rotblond suchen ein Zuhause

Fidel, Sandro, Taffo und Rotblond sind die letzten der 8 Welpen die im Juli in einer Kiste vor Silvanas Haustür abgestellt wurden und noch eine Familie suchen. Sie leben bei Silvana gemeinsam mit weiteren Hunden und 17 Katzen, d.h. es ist kein Problem, wenn die zukünftigen Familien mit Hunden erfahrene Katzen haben. Inzwischen sind die Welpen ca. 4 Monate alt.

Sandras Beschreibungen:

TAFFO  ist ein kleiner Bub mit viel Charm und Charakter. Gegenüber Leuten die er nicht kennt ist er erst mal ein wenig schüchtern, aber er gewinnt schnell Vertrauen und wird dann sehr sympatisch und präsentiert mit Vorliebe seinen sússen kleinen Bauch zum streicheln. Am liebsten schläft er in der Sofaecke – kopfüber!
Wenn er spielt – und das tut er mit Freude und den ganzen Tag – dann geht es schon ein wenig lauter zu, er begleitet sich selbst gerne mit freudigem Bellen… und am liebsten ist es ihm wenn es irgend ein Spielzeug oder ein Stück trockenes Brot gibt um dass er sich mit seinen Geschwistern streiten kann. Taffo ganz vorne draus, hat immer die Nase vorn!
Er schläft für sein Leben gern und ist schrecklich verschmust.
Ein kleines Video wo man ihn besser kennen lernen kann:

You Tube: TAFFO

SANDRO  ist ein ausgesprochen aufgeweckter, lebhafter und sehr intelligenter Welpe. Er ist unser bester Clicker schüler! Ein ganz besonderes Merkmal sind seine wunderschönen Augen die je nach Lichteinfall grün oder blau sind, manchmal auch mittelbraun.
Er ist ganz wunderbar sozialisiert und weiss sich sehr gut durch zu setzen, nicht mal die erwachsenen Hunde bekommen seinen Napf wenn er dass nicht will.
Er ist überglücklich wenn er mit seinen Menschen zusammen sein kann, freut sich sehr über Streicheleinheiten und Aufmerksamkeit und spielt mit Begeisterung mit Stofftieren, Bällen, Stöcken…

You Tube: SANDRO

“ROTBLOND” möchte beweisen was für ein toller Hund er ist, wie liebevoll verschmust und verspielt er ist und auch wenn er anfangs mit neuen Menschen ein wenig Schüchtern ist dann möchte er doch schnell auf den Arm genommen werden, knuddeln und spielen.
Er hat sich sehr gut an die Katzen gewöhnt, sitzt mit ihnen zusammen auf dem Sofa und spielt mit ihnen…manchmal auch fangen, so sind eben Welpen.
Er ist ein toller Hund für eine Familie mit Kindern die gerne rennen und spielen und spazieren gehen, aber auch für Einzelpersonen die ihm die notwendige Zeit widmen können.

You Tube: ROTBLOND

FIDEL ist ein absoluter kleiner Herzensbrecher… er uns seine Schwester Kallas waren als Fundbabys diejenigen Beiden die am kleinsten und zierlichsten waren und fleißig trotzdem sie fleißig die Flasche genuckelt haben auch die kleinsten und zierlichsten geblieben sind. Kleine und zarte Babys machen uns immer besonders viel Sorge, sie könnten ja krank werden! Die Geschwister aber haben alle 8 eine eiserne Gesundheit und sind aufgewachsen ohne auch nur den kleinsten Husten zu haben.

Nun hatte diese Sorge um Fidel und Kallas zur Folge dass sie ein ganz klein wenig mehr geschmust und verhätschelt wurden wie die Anderen… und nun ist Fidel also eine ECHTE SCHMUSEBACKE! Ein lebendiges Schmusetierchen, ein Spielzeug dass bitte dennoch in seinen “hündischen Bedürfnissen” ernst genommen werden möchte, vielleicht Jagdtrieb entwickeln wird und am besten eine solide und sehr liebevolle Grunderziehung erfahren möchte.

Katzen mag er gerne, trotzdem er mal von einer gekratzt worden ist… wenn die Katzen hundelieb sind dann kann er sicherlich gut mit ihnen zusammen leben. Ängstliche, fliehende Katzen aber wird er wahrscheinlich verfolgen.

Fidel ist “Mami´s Liebling”… der die Herzen der Menschen im Sturm zu erobern weiß und sich überall beliebt macht. Er ist ganz und gar nicht schüchtern aber auch lieb und unaufdringlich und ganz und gar nicht dominant… eher einer von “der Mitte”. Streiten mit anderen Hunden hat er gar nicht nötig, er ist eine Frohnatur der mit dem was er bekommt zufrieden ist. Nur wenn er angefeindet wird dann weiß er auch seine Position freundlich klar zu stellen und wird dann schon mal bisschen lauter. Er ist ein eher ruhiger Zeitgenosse, der sehr gerne täglich viele Stunden schlafen möchte um dann mit viel Energie das Spiel zu genießen. Wenn ihm etwas komisch vorkommt dann weiß er “Bescheid” zu bellen!

You Tube: FIDEL

Ansprechpartnerin für Silvanas kleine Schützlinge ist Sandra Sinz.

Silvana und Sandra, Mo-Fr.11-13 und 22-24h, Samstag ganztags: 0034 961627206 oder 0034 651651120, oder ssinz0@yahoo.de

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5th November 2010

PRO-GALGO USA

Heute Morgen gingen 6 Hunde von PRO GALGO INTERNATIONAL auf die große Reise nach Amerika. Das neue Leben haben die vier Galgos, zwei Podencos und ein Podencomischling, dem amerikanischen Ehepaar Totten und dessen Freunden zu verdanken, die in den kommenden Tagen den Verein PRO-GALGO USA gründen werden.

Der komplette Beitrag bei PRO GALGO: 6 UNSERER HUNDE FLOGEN HEUTE NACH AMERIKA!

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4th November 2010

Jagd, ein mörderisches Geschäft / Mahnwache zur Hubertusmesse in Mainz

Millionen von Tieren werden jedes Jahr aus purem Zeitvertreib ermordet werden. Es sind nicht nur Wildtiere die den Jägern zum Opfer fallen, es werden auch Tiere gezüchtet um sie nach ihrer Auswilderung jagen zu können, das ökologische Gleichgewicht wird hierdurch empfindlich gestört, viele Feuchtgebiete sind durch die Munition schon mit Blei verseucht.

Auch die Hunde der Jäger, in ihren Augen oft nichts weiter als ein Werkzeug welches benutzt und weggeworfen wird, sobald es mehr die gewünschte Leistung bringt, sind Opfer vom Volkssport Nummer 1 ins Spanien. Tausende von Jagdhunden landen alljährlich auf der Straße, in Perreras oder in Tierheimen, Galgos, Podencos, Bracken und alle andere Jagdhunderassen.

Die spanischen Jagdvereine haben insgesamt etwa 1 Millionen Mitglieder, jährlich werden etwa 4800 Millionen Euro im Zusammenhang mit der Jagd umgesetzt.

Egal wo auf der Welt gejagt wird, die Motive der Lustmörder sind überall gleich, genauso wie ihre Lügen, z.B. über den heiligen Hubertus, den die Jägerschaft für ihre Zwecke missbraucht, gemeinsam mit den Kirchen, die nun wieder zur Jagdsaison die sog. Hubertusmessen zelebrieren.

Anbei zum Thema “Lustmord” eine Pressemitteilung von Pro Iure Animalis:

Mahnwache zur Hubertusmesse am 6. November 2010 und Info-Stände zum Thema Jagd und Tierschutz

Die Jagdsaison 2010 hat bereits begonnen und nun ist wieder die Zeit der Hubertusmessen.
Der heilige Hubertus, erkoren zum Schutzpatron der Jäger, gilt in seinem Ursprung als Tierschützer. Der Sage nach, erschien dem Hubertus von Lüttich (um 655 – 727) bei der Jagd ein Hirsch mit einem leuchtenden Kreuz zwischen dem Geweih. Er wertete dies als göttliches Zeichen und entsagte der Jagd. Doch die Kirche unserer Zeit pervertiert diese Legende und hält im Namen von Hubertus Messen ab, um Jagd und Jäger den kirchlichen Segen zu erteilen.

Eine solche Hubertusmesse findet am 6. November im Mainzer Dom statt. Zu diesem Anlass hat pro iure animalis zum wiederholten Mal zu einer Protestaktion aufgerufen um gegen diesen Brauch der Kirche und gegen die Jagd, speziell gegen die Hobby- und Spaßjagd zu demonstrieren.
Ab 16.30 Uhr versammeln sich am 6. November Tierrechtler und Tierschützer vor dem Mainzer Dom. Zu dieser Protestaktion sind alle interessierten Bürger ganz herzlich eingeladen.

Zuvor – ab 12 Uhr – informieren Tierrechts- und Tierschutzorganisationen mit Infoständen vor der Alten Universität über die Jagd, speziell über die oftmals illegalen Jagdpraktiken und Aspekten des Tierschutzes allgemein. Zentrale Themen werden dabei auch der Haustierabschuss durch Jäger und die zur Zeit vieldiskutierte Komoranabschussverordnung sein.
Neben pro iure animalis werden der Verein Natur ohne Jagd e.V. und die Partei Mensch Umwelt Tierschutz mit Infoständen vertreten sein.

Weitere Informationen unter: www.pro-iure-animalis.de
V.i.s.d.P.: pro iure animalis, Harald Hoos, 76829 Landau, 0175-8033918

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3rd November 2010

Hunde aus Salamanca suchen ein Zuhause

Die meisten dieser Galgos die sich in Obhut der ASOCIACIÓN SALMANTINA PROTECTORA DE ANIMALES Y PLANTAS (ASPAP) befinden, habe ich schon vor langer Zeit hier vorgestellt, leider haben sie noch keine Familie gefunden.

EKO

EKO ist mit ca. 4 Jahre der älteste dieser Galgos, das bisherige entbehrungsreiche Leben hat seine Spuren hinterlassen. Er lebte auf einem Feld in einem Zigeunerviertel, zusammen mit Swin der inzwischen adoptiert wurde. Eko war voller Wunden und Narbenund die Tierschützer gehen aufgrund seines Verhaltens davon aus, dass er oft geschlagen wurde. Der Galgo ist sehr schüchtern nd man muss hinter ihm her rennen um ihn zu fassen zu bekommen und zu streicheln. Er ist sehr ängstlich und verharrt still, sein Blick sagt “Bitte tue mir nichts.” Der Rüde braucht eine geduldige erfahrene Familie die ihm Zeit gibt und zeigt, dass nichts schlimmes passiert und er wirklich keine Angst mehr haben muss.
Die Erfahrung mit anderen schon vermittelten Angsthunden hat gezeigt, dass ein sicheres familiäres Umfeld und eine ganz andere neue schöne Umgebung solche Hunde aus ihrer Angst und Unsicherheit befreien.

LOLA

Um das Vertrauen der streunenden LOLA zu gewinnen und sie schließlich einzufangen brauchte eine Mitarbeiterin des Tierheims drei Monate. Inzwischen ist Lola eine soziale Galga, die sich sehr mit Ringo und Pistacho angefreundet hat. Anfangs ist sie Menschen gegenüber sehr scheu, lässt sich nicht leicht von jemanden anfassen den sie nicht kennt und senkt den Kopf, so als ob sie am liebsten im Erdboden versinken möchte. Vermutlich wurde auch Lola sehr schlecht behandelt und geschlagen, auch wenn sie sich immer sehr freut wenn sie die Tierschützer sieht und sich problemlos streicheln lässt, senkt sie oft den Blick und vermeidet direkten Augenkontakt.
Die Galga ist sehr sozial mit anderen Hunden, eher ruhig und im Haus (sie wurde einige Zeit von einer Pflegefamilie versorgt) benimmt sie sich perfekt. Mit den dort im Haus lebenden Katzen hatte sie keine Probleme, die Katzen auf der Straße hat sie allerdings gejagt. LOLA ist ca. 2 bis 3 Jahre alt.

PISTACHO


PISTACHO ist der fröhlichste dieser Galgos, er “lacht” immer, begrüßt jeden und lässt sich streicheln, springt die Leute an und möchte spielen. Pistacho ist ein wirklich unkomplizierter und folgsamer Rüde. Er liebt es in den Arm genommen zu werden, man man mit seinen Armen den Hals umschlingt schließt er genüßlich die Augen und leht seinen Kopf an, wie wenn er sagen möchte “Was für ein Vergnügen!”
Pistacho ist ein wunderbarer Galgo der sich mit allen anderen Hunden gut versteht und auch mit Katzen keine Probleme hat. Er folgt wie ein Schatten und zeigt ständig seine Zuneigung. Trotzdem ist er beim Toben sehr temperamentvoll und der schnellste Galgo im Tierheim.

RINGO

RINGO ist schüchterner, ruhiger und eigenständiger als sein Freund Pistacho. Während Pistacho direkt auf jeden zurennt, wartet Ringo ab, bis man ihn ruft, oder dass man zu ihm kommt. Er leibt es, den ganzen Tag irgendwo faul herum zu liegen. Wenn man ihn ruft um ihn zum spielen aufzufordern wedelt er oft nur mit der Rute, aber bleibt wo er ist und zieht es vor zu schlafen. Nun, er ist wirklich ein Faulenzer. Auch er hat keine Probleme mit anderen Hunden und Katzen. Anfangs war er, was das Fressen anbelangt, etwas dominat, aber dies ist nun nicht mehr der Fall. Was Ringo wirklich liebt ist trockenes Brot.

NORA

Nora wurde Ende Oktober eingefangen, seit ca. einem Monat streunte die Galga in der Nähe einer Müllkippe bei Salamanca. Eine Mitarbeiterin des Tierschutzvereins hat die Galga regelmäßig gefüttert um ihr Vertrauen zu gewinnen, schließlich konnte sie ihr ein Halsband umlegen und sie ins Tierheim bringen.

NORA ist ca. 10 bis 11 Monate alt, sehr schüchtern und verhält sich im Tierheim ausgesprochen ruhig, so als ob sie einen sicheren Ort gefunden hat und nur nicht auffallen möchte. Wenn man sich ihr nähert zieht sie die Rute ein, obwohl sie gleichzeitig das typische “Galgolächeln” aufsetzt. Sie zeigt gegenüber den anderen Hunden ein sehr gutes Sozialverhalten und wird in einem famililären Umfeld sicher schnell Vertrauen fassen.

POKER

POKER und EU

POKER wurde von einer Freundin der Tierschützer von Salamanca in Madrid aufgegriffen. Er lag bewusstlos am Straßenrand, hat den offensichtlichen Zusammenprall mit einem Auto aber bis auf ein gebrochenes Hinterbein unverletzt überstanden. Nachdem er bei Irina zu Kräften gekommen ist, zog er um in das Tierheim von Salamanca.

Der Galgomischling ist noch kein Jahr alt, er ist sehr liebevoll im Umgang mit Menschen und zeigt ein sehr gutes Sozialverhalten gegenüber anderen Hunden. POKER ist ein sehr aktiver Hund und möchte fast den ganzen Tag spielen und rennen, sein besten Freunde sind PISTACHO und EU, da auch diese sehr aktiv sind. POKER fordert vielk Aufmerksamkeit, gesucht wird eine sportliche Familie mit einem großen und vor allem auch hoch eingezäunten Garten, da er sehr hoch springen kann. Für kleine Kinder ist POKER zu temperamentvoll, Kinder sollten standfest sein. Hundeerfahrene Katzen sind ebenfalls kein Problem.

EU und LULA

EU und LULA sind ein tolles Team. Sie fanden an ein und demselben Tag im Tierheim von Salamanca Schutz und sind seitdem unzertrennlich. Tag und Nacht verbringen sie gemeinsam, wenn LULA irgendwo schnüffelt ist auch sofot EU zu Stelle und tut es ihr nach, fängt einer der Beiden an zu bellen, schon bellt der Andere, es gibt nichts, was sie nicht gemeinsam machen, einer fängt an zu spielen und schon toben sie gemeinsam durch das Tierheim.

LULA

LULA ist wohl ein Podencomischling, die riesigen Ohren lassen es vermuten, sie ist ca. 10 Monate alt. Sie lebte bei einer sehr problematischen Familie, irgendwann hatte man weder Lust noch Zeit sich um sie zu kümmern und schließlich landete sie im Tierheim und zum Glück nicht auf der Straße oder in einer Perrera.

LULA ist sehr verschmust und sozial, mit allen Menschen und alle anderen Hunden.

EU ist ca. 4-5 Jahre alt, anfangs dachte man aufgrund seiner abgenutzen Zähne er sei älter, offensichtlich hat EU aber laut Aussage des Tierarztes nur sehr schlechtes Futter bekommen was zu solchen Abnutzungserscheinungen geführt hat. Isabel hat EU in ihrem Stadtviertel eingefangen und zuerst einmal eine Woche bei sich Zuhause gepflegt weil sein Allgemeinzustand so schlecht war.

ASOCIACIÓN SALMANTINA PROTECTORA DE ANIMALES Y PLANTAS (ASPAP)
www.protectorasalmantina.org
info@protectorasalmantina.org

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2nd November 2010

PELON sucht ein Zuhause


Dieser wunderschöne Rauhaargalgo wurde von der Guardia Civil von Zigeunern beschlagnahmt.

PELON ist ein absolut liebenswerter Rüde, gleichgroßen und größeren Hunden gegenüber etwas ängstlich, kleine Hunde bereitem ihm keine Probleme. PELON ist überhaupt nicht dominant, eher unterwürfig und folgsam und sehr verschmust. Sobald die Tierschützer ins Tierheim kommen geht er zu ihnen und fordert ganz vorsichtig mit seiner Schnauze Streicheleinheiten.

PELON ist ca. 2 Jahre alt, seine Schulterhöhe beträgt ca. 68 cm und er wiegt momentan 26 kg. Auf Leishmaniose, Filariose und Erlichiose wurde er negativ getestet.

Mit an Hunden gewöhnte Katzen hat PELON überhaupt kein Problem

Kontakt (Spanisch): angelessalpico@hotmail.com
oder Hilfestellung über: nfo@sos-galgos.net

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SOS Galgos - 2010 November

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