21st Dezember 2010

Wir haben gewonnen!

Anfang März wurde GOKU in einem desolaten Zustand aufgefunden, in Tarragona, einer Region Spaniens in der die Jagd mit Galgos nicht üblich ist. Der Galgo streunte nahe einer Autobahn, konnte von einem Hundetrainer eingefangen werden und fand Obhut bei Mo von PRO GALGO. GOKO war auf Haut und Knochen abgemagert, wog gerade mal 14 kg, ein Teil eines Ohres war halb abgerissen, die Rutenspitze gequetsch, ein Bild des Jammers.

GOKU, Galgo im desolaten Zustand

GOKU war gechipt, der Besitzer wurde ausfindigt gemacht und Mo hat Anzeige erstattet. Gestern wurde ihr das Gerichtsurteil vom Juzgado nº 3 El Vendrell (Prov. Tarragona), zugestellt.

Der Angeklagte Zigeuner Francisco M.M. wurde des Misshandelns und Aussetzen des Galgos GOKU für schuldig befunden, er muss nicht nur ein Bußgeld von 60 Tagessätzen zu 20 € plus die 450 € Tierarztkosten tragen, sondern auch noch 720 € für den Unterhalt des Hundes sowie die Gerichtskosten tragen, alles in allem mehr als 4000 €, ein gutes und gerechtes Urteil. Der Zigeuner lebt von Sozialgeld, es wird Jahre dauern, bis er alles bezahlt hat, aber er kann während dieser zeit keine Einnahmen auf seinem Konto verbuchen, der Staat würde das Geld sofort einziehen.

PRO GALGO kann stolz auf den Sieg sein, dieses Gerichtsurteil ist ein kleines Weihnachtswunder und zeigt zudem, dass man nie die Mühe scheuen sollte, gegen einen Tierquäler gerichtlich vorzugehen.

GOKU ist mit 15 kg mehr auf den Rippen nun nicht nur ein wohlgenährter, sondern auch ein glücklicher und zufriedenen Galgo der es genießt, die Nacht bei Mo im Bett zu verbringen, nicht nur jetzt sondern bis an sein Lebensende.

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SOS Galgos - 2010 Dezember 21

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