20th Dezember 2010

Aus für Stierkämpfe in Nicaragua

Auch in der Weihnachtszeit kommen die Stiere nicht zur Ruhe. Die Karawane der spanischen und französischen Stiertöter ist auf die andere Seite des Atlantiks gezogen, wo sie mit ihrem Gemetzel die Winterpause in Europa überbrücken. In den Arenen Lateinamerikas fallen den Stiermördern noch viel mehr Stiere zum Opfer als auf dem alten Kontinent. Doch auch auf dem amerikanischen Kontinent bläst ihnen ein starker Gegenwind um die Ohren. Dem Beispiel Kataloniens folgend hat nun auch der zentralamerikanische Staat Nicaragua mit einem neuen und sehr strengen Tierschutzgesetz den Stierkampf verboten. Für dieses Gesetz fand sich im Parlament des Landes eine überwältigende Mehrheit. Damit wurde die langjährige Vorarbeit von lokalen und internationalen Tierschutzorganisationen belohnt, die zu einem massiven Meinungsumschwung in Nicaragua führte.

Eine weitere Bastion des Stierkampf in Lateinamerika gerät ins Wanken: Der Präsident von Ecuador, Rafael Correa, hat am Freitag angekündigt, die Bevölkerung über die Abschaffung der Corrida im Rahmen einer Verfassungsreform abstimmen zu lassen. Der Ankündigung des Präsidenten ging am 1. Dezember in der Hauptstadt Quito eine Demo Tausender Menschen voraus, die einem Aufruf mehrerer kultureller und Tierschutzorganisationen folgend durch die Strassen Quitos bis zum Präsidentenpalast defilierten.

Vielleicht erreicht dieser Dominoeffekt auch die Stierkampfhochburg Mexiko: Abgeordnete des mexikanischen Parlaments stimmten am 2. Dezember für eine Volksabstimmung, mit der 2011 die Bevölkerung Mexikos über die Abschaffung des Stierkampfs abstimmen soll. Diese Initiative wurde von mehreren Tierschutzorganisationen unterstützt, die am selben Tag, als der Antrag vom Parlament angenommen wurde, vor dem Parlamentsgebäude für die Abschaffung der Corrida und von Zirkusaufführungen mit Wildtieren demonstrierten. Bei einer Umfrage im letzten Jahr sprachen sich 70% der Mexikaner für die Abschaffung des Stierkampfs und 65% gegen Tierdressuren im Zirkus aus. Ein vielversprechendes Zeichen für das Gelingen der Volksabstimmung!

Zurück nach Europa: Die Ende November in Katalonien abgehaltenen Wahlen für das Regionalparlament sahen wir mit Beunruhigung entgegen, denn der Koalition, die das Stierkampfverbot durchgesetzt hat, wurde keine gute Prognose gestellt. Nun können wir jedoch aufatmen, da diese Entscheidung für das Stierkampfverbot nicht wieder in Frage gestellt wird. Der Gewinner der Wahl, ein Bündnis aus einer liberalen und einer christdemokratischen Partei, geeint durch einen gemäßigten katalanischen Nationalismus, wird den Stierquälern nicht wieder die Tür öffnen.

Obwohl die Gefahr, dass die Corrida von der UNESCO zum immateriellen Kulturerbe erklärt wird, noch immer akut ist, können wir mit den positiven Nachrichten aus den lateinamerikanischen Stierkampfländern gestärkt in das neue Jahr gehen. Wir wünschen Ihnen allen ein Frohes Weihnachtsfest und viel Mut für das neue Jahr. Wir hoffen, dass wir mit unseren gemeinsamen Bemühungen, eine Verbesserung der Lebensbedingungen unserer Freunde, den Tieren, erreichen können. Mögliche Rückschläge sollten uns nicht entmutigen, sondern um so mehr anspornen.

Anke und Karl Daerner

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19th Dezember 2010

Jäger mit Herz

Nicht jeder Galguero ein Tierquäler, es gibt auch unter ihnen Menschen, die ihre Hunde vernünftig halten und bei Missständen nicht wegschauen.


Ein großes Herz für eine gequälte Kreatur zeigte nun ein Galguero aus Extremadura, der den traurigen Anblick des kleinen Kettenhundes auf Nachbars Terrasse nicht mehr ertragen konnte. Der Hund fristete schon längere Zeit ein erbärmliches Leben an einer kurzen Kette, verdreckt, verfloht und einsam, kaum noch fähig sich in seinem verfilzten Fell zu bewegen. Hilfesuchend wandte sich der Galguero an Mo Swatek von PRO-GALGO, mit der Bitte bei der Erstattung einer Anzeige behilflich zu sein.

Dann aber kam alles anders! Die Nachbarskinder hatten die Türe zum Hof offengelassen, die Bewohner waren nicht da und der Galguero hat sich ein Herz gefasst und den Hund einfach gestohlen, rein rechtlich gesehen, rein menschlich, hat er das Tier befreit, gerettet und ihm ein neues würdiges Hundeleben geschenkt.


Mo war natürlich hocherfreut über die Nachricht und hat den Helden zu seinem Mut beglückwünscht und sofort versprochen eine Pflegefamilie für den kaum 5 kg leichten Zwerg zu suchen und den Galguero in Kontakt mit Maria gebracht. Gutgelaunt hat er gerne eine Strecke von 60 km in Kauf genommen und Maria den Hund gebracht. Diese musste dann erst einmal mit dem stinkenden Fellbündel zum Hundefrisör, kein leichtes Unterfangen, denn niemand wollte sich um das ekelhaft stinkende Tierchen kümmern. Erst der dritte Hundesalon erklärte sich dazu bereit, TOMYO als Kunden anzunehmen. In einem 2 Stunden dauernden Prozedere wurde das Kerlchen komplett geschoren und entfloht, das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen und seinem Charme hat es TOMYO zu verdanken, dass er sogar schon eine liebevolle Familie in Spanien gefunden hat, die ihm seine schreckliche Vergangenheit als Kettenhund sicher schnell vergessen lässt.

Mo hat die Befreiung treffend formuliert: Das muss wohl ein Weihnachtswunder sein, denn es gibt auch Galgueros mit Herz!

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18th Dezember 2010

“Villes de corridas”, Stierkampfstädte


Villes-de-corridas
Hochgeladen von CAMBOU-ZE-CAT. – Sieh funny Tier Videos.

Der Film mit dem Lied “Villes de corridas” soll Frankreich und der Welt helfen, die dunklen Barberei des Stierkampfes auszurotten. Verbreiten Sie dieses Film! Die CD “Villes de Corridas” ist dank Jérôme Lescure, der gestattet hat Bilder seines bemerkenswerten Films “ALINEA 3″ zu benutzen, frei erhältlich über www.villes-de-corridas.fr. “ALINEA 3″ ist auf der Internetseite von Jérôme Lescure  www.minotaurefilms.com,  verfügbar.

Trailer ALINÉA 3

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17th Dezember 2010

Man lässt Freunde nicht im Stich

Un hobre su caballo y su perro (Ein Mensch, sein Hund und sein Pferd) von Paulo Coelho

Das Video NO SE ABANDONA A SU AMIGO ist das Werk von Russell und Amandi, vom Tierschutzverein Asociación Protectora de Animales HUELLAS de Cantabria

Ein Mann, sein Pferd und sein Hund wanderten eine Straße entlang. Als sie nahe an einem riesigen Baum vorbeikamen, erschlug sie ein Blitz, alle drei. Doch der Mann bemerkte nicht, dass sie diese Welt bereits verlassen hatten, und wanderte mit seinen beiden Tieren weiter. Manchmal brauchen die Toten etwas Zeit, bis sie sich ihrer neuen Lage bewusst werden…“
Die Wanderung war sehr weit, führte bergauf und berab, die Sonne brannte, und sie waren verschwitzt und durstig. An einer Wegbiegung sahen sie ein wunderschönes marmornes Tor, das zu einem mit Gold gepflasterten Platz führte, mit einem Brunnen in der Mitte, aus dem kristallklares Wasser floss. Der Wanderer wandte sich an den Mann, der das Tor bewachte.
“Guten Tag.”
“Guten Tag”, entgegnete der Wächter.
“Ein wunderschöner Ort ist das hier, wie heißt er?”
“Hier ist der Himmel.”
“Wie gut, dass wir im Himmel angekommen sind, denn wir haben großen Durst.”
“Sie können gern hereinkommen und soviel Wasser trinken, wie Sie wollen”, sagte der Wächter und wies auf den Brunnen.
“Mein Pferd und mein Hund haben auch Durst.”
“Tut mir leid”, sagte der Wächter. “Tieren ist der Zutritt verboten.”
Der Mann war enttäuscht, weil sein Durst groß war, aber er wollte nicht allein trinken. Er dankte dem Wächter und zog weiter. Nachdem sie lange bergauf gewandert waren, kamen sie an einen Ort mit einem alten Gatter, das auf einen mit Bäumen gesäumten Weg aus gestampfter Erde ging. Im Schatten eines der Bäume lag ein Mann, den Hut in die Stirn gedrückt, und schien zu schlafen.
“Guten Tag”, sagte der Wanderer.
Der Mann nickte.
“Wir haben großen Durst, mein Pferd, mein Hund und ich.”
“Dort zwischen den Steinen ist eine Quelle”, sagte der Mann und wies auf die Stelle. “Ihr könnt nach Lust und Laune trinken.”
Der Mann, das Pferd und der Hund gingen zur Quelle und stillten ihren Durst.
Der Wanderer dankte abermals.
“Kommt wieder, wann ihr wollt”, antwortete der Mann.
“Wie heißt übrigens dieser Ort?”
“Himmel.”
“Himmel? Aber der Wächter am Marmortor hat mir gesagt, dass dort der Himmel sei.”
“Das war nicht der Himmel, das war die Hölle.”
Der Wanderer war verwirrt. “Ihr solltet verbieten, dass sie euren Namen benutzen! Diese falsche Auskunft wird viel Durcheinander stiften!”
“Auf gar keinen Fall. In Wahrheit tun die uns einen großen Gefallen. Denn dort bleiben alle, die es fertig bringen, ihre besten Freunde im Stich zu lassen.”

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17th Dezember 2010

ABRIL, gesucht wird eine besondere Familie für einen ganz besonderen Hund

April 2010:

November 2010

Die kleine Chihuahua Mischlingshündin wurde in einem schrecklichen Zustand aufgegriffen. Man hatte versucht sie lebendig zu verbrennen, besonders schlimm betroffen ist die linke Gesichtshälfte, dort waren die Verbrennungen so stark, dass Nerven zerstört wurden.
Diese Gesichtshälfte ist starr und die Hündin kann nicht mehr mit dem Auge blinzeln. Das Auge kann wohl erhalten bleiben, es sind aber noch weitere Operationen notwendig.

Inzwischen sind 9 Monate vergangen, auch psychisch geht es der kleinen Hündin schon viel besser, auch wenn sie immer noch viel Angst vor Fremden hat, ist sie sehr liebevoll mit den Menschen, die sie kennt.

Gesucht wird eine ganz besondere Familie, die ihr hilft, Vertrauen zu fassen und Freude am Leben zu empfinden. Neben viel Geduld und Arbeit werden sicherlich noch viele tierärztliche Behandlungen nötig sein, dessen sollte sich die Familie bewusst sein.

Kontakt: elarcadenoecordoba@gmail.com
www.arcanoecordoba.es

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16th Dezember 2010

Ein weiterer Sieg für die Tiere in Südamerika

Diese Woche wurde in Nicaragua ein Gesetz beschlossen, welches verbietet, Tiere während einer Corrida zu misshandeln und zu töten. Dieser großartige Erfolg ist das Ergebnis von fünf Jahren der Anstrengungen der WSPA und nicaraguanischer Tierschutzorganisationen. Das Tierschutzgesetzt wurde einstimmig von der Vollversammlung der Regierung angenommen.

Quelle: flac.over-blog.com

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15th Dezember 2010

Nehme einen Galgo in dein Leben

Unter der Devise “Pon un galgo en tu vida” (“Nehme einen Galgo in dein Leben”), beginnt ein neues Projekt von SOS Galgos (Spanien), bei dem zahlreiche Persönlichkeiten, fotografiert von Pep Martinez, sich gemeinsam mit Galgos in Szene setzen, um zu zeigen, dass Galgos wunderbare Familienhunde sind.

www.sosgalgos.com

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14th Dezember 2010

Die Bedeutung des Hundes für den Menschen

Die Bedeutung des Hundes für den Menschen

Als Mutter Erde das jüngste Kind von ihr und Vater Sonne gebar, kamen alle älteren Kinder ans Kinderbett, um ihr neues Geschwisterchen zu begrüßen und zu bewundern. “Es heißt Mensch”, flüsterte die Mutter Erde ihren Kindern zu. “Es wird einst ein Paradies für uns alle da sein, doch bis dahin wird es noch viel lernen müssen und es wird uns allen viele Veränderungen bescheren. Damit es wachsen kann braucht es unsere und auch eure Hilfe.”

Die Kinder der Erde waren ganz hingerissen von diesem neuen Wesen und alle, die sie hier versammelt waren, boten dem Kind feierlich ihre ganz besonderen Kräfte an und stellten sich als Lehrer und Vorbilder zur Verfügung. Der Fels sprach: “Ich werde dem Kind Halt und Boden geben, es soll auf mir leben und in mir Schutz und Wohnung finden. Ich werde es nach und nach ins Geheimnis der Struktur und Form einweihen und es lehren, stabil und standfest zu werden.” Der Baum sprach: “Ich werde es lehren, die Schöpfungskraft der Erde und des Himmels zu vereinen und werde ihm mit meinem Holz und meinen Früchten zum leiblichen und seelischen Wohl dienen.” Der Büffel sprach: “Ich werde es mit meinem Körper ernähren und ihm Kraft und Wärme spenden, damit es wachsen und gedeihen kann.” Der Adler öffnete seine mächtigen Flügel und sprach: “Ich werde seinen Blick weit oben ins Licht tragen, damit es Vater Sonne ins Angesicht schauen kann und sich zu seinem Ebenbild entwickelt.”

So kam ein Lebewesen nach dem anderen und sie alle boten dem Kind ihre Hilfe und ihr Wissen an, denn sie alle liebten es. Ganz am Schluss kam der alte Wolf. Er blickte das noch kleine Geschöpf lange an und sprach : “Ich werde ihm ein Führer sein, werde ihm zeigen, wie es sich im Leben behaupten muss und wie es seinem Schicksalsplan weise folgen kann. Doch meine Lehre wird es erst in vielen Daseinsjahren annehmen können, bis dahin braucht es erst einen Freund, der ihm hilft, ihn tröstet, der es schützt und ihm die Liebe zu sich selber lehrt.”

Damit drehte er sich um und schaute lange stumm in sein Rudel. Er befahl einen verspielten, lebhaften jungen Wolf zu sich und sprach: “Du mein jüngster Sohn wirst die Aufgabe erhalten, diesem jüngsten Kind unserer großen Mutter Erde als treuer Freund zur Seite zu stehen. Begleite es treu und pass auf es auf. Es wird uns allen mit seiner Neugierde und Aufgewecktheit viel Ärger machen und es wird sich häufig selbst sehr weh tun. Dann, mein Sohn musst du es an sein Gutsein und Richtigsein erinnern, du musst ihm zeigen, dass wir, die älteren Geschwister, es immer lieben und uns freuen über sein Wachstum.” Der junge Wolf schaute seinen Vater ernst an und nickte: “Das will ich tun Vater.” Dann drehte er sich um und schaute auf das Menschenkind. Seine Augen wurden ganz sanft und weich und seine Rute wedelte kaum merklich.

Die Mutter Erde flüsterte ihm ganz sanft zu: “Nun kleiner Wolf, wirst Du ewig im Bann des Menschen bleiben und Dein Volk verlassen. Du bist nun nicht mehr ein Wolf, ab heute sollst Du Hund genannt werden, was soviel bedeutet wie: “Der die wahre Freundschaft lehrt”.

Der Hund legte sich glücklich neben das Bett des Menschen nieder und seufzte tief. Diesen Platz hat er bis heute nicht verlassen.

Aus “Tierisch gut” von Regula Meyer

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13th Dezember 2010

Tierheim Ávila, die Tiere müssen nicht mehr frieren

Der Spendenaufruf hatte diesmal schon alleine in Spanien so viel Erfolg, dass das Tierheim nun gut mit Hundemänteln und Decken ausgestattet ist und auch kein Platz mehr vorhanden ist, um noch weitere Spenden zu lagern.

www.protectorahuellas.org

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12th Dezember 2010

Die Rache der Weihnachtsgans

Weihnachten ist das Fest der Liebe und der kulinarischen Köstlichkeiten. Für die Gans ist es das Grauen. 12 Wochen lang wird sie gemästet und gestopft, bis sie dann gerupft als Braten auf einem hübsch dekorierten Tisch landet.
Die Gans will das nicht. Die hat jedoch keine Wahl. Aber ich hab sie. Deshalb werde ich mich an Weihnachten auf die Seite der Gans schlagen und einfach lecker vegetarisch kochen. Das rettet ein Gänseleben. Und was ist mit dir? Alle Infos gibt’s unter www.eslebediegans.de

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SOS Galgos - 2010 Dezember

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