15th Januar 2011

Die Anzeige von FEPAEX gegen die Perrera von Olivenza nimmt ihren Lauf

Sechs Monate nachdem der Dachverband der Tierschützer Extremaduras, FEPAEX,  beim Gericht von Olivenza die Anzeige wegen Misshandlung von Tieren im Zentrum für die Aufnahme herrenlosen Tieren der Provinzverwaltung von Badajoz erstattet und die Schließung der Tötungsstation gefordert wurde, erhielten die Tierschützer vo Gericht eine Antwort, die sie schon befürchtet hatten, “No considera que de la documentación aportada por Fepaex resulte la existencia de indicios de la comisión de infracción penal alguna.”, d.h., das Gericht ist der Meinung, dass die von FEPAEX vorgebrachte Dokumentation keine Anzeichen eines strafbaren Verstoßes ergeben.

Alle bisher zum Thema veröffentlicheten Beiträge beweisen das Gegenteil.

FEPAEX hat diese Entscheidnung angefochten und wartet auf die Antwort der Staatsanwaltschaft. doch die Mühlen der Justiz mahlen langsam, FEPAEX wird nicht aufgeben und so lange klagen, bis endlich ein Richter gefunden wird, der sich für das Wohlergehen und gegen die Misshandlung von Tieren einsetzt, d.h. man wird so lange kämpfen, bis die Gerechtigkeit siegt.

“Wir sind es allen Tieren schuldig, die in Olivenza gestorben sind und vor allen denen, die immer noch in diese Hölle kommen, hoffentlich waren das die Letzten. Wie viel sinnloses und vermeidbares Leiden fördern wir Bewohner der Extremadura mit unserem Geld. Wie lange noch!”

Schätzungsweise 600 bis 700 Galgos werden am Ende jeder Jagdsaison in dieser Perrera von Olivenza misshandelt und ermordet. 50 000 Galgos sterben jedes Jahr in ganz Spanien. Galgos, Opfer ihrer Schnelligkeit und Intelligenz, ausgebeutet als Nutztier, welches ganz legal am Ende der Saison zur Tötung in eine der unzähligen Perreras, die sich wie ein tötliches Netz über ganz Spanien ziehen, wie ein Stück Müll entsorgt werden kann.

Die Regierung schaut tatenlos zu. Die meisten Galgos bringenkeinen Gewinn, nur einige wenige erreichen das Siegertreppchen bei Wettkämpfen und für sie und ihre Nachkommen kann man einen durchaus hohen Preis erziehlen, der bei 30 000 € liegen kann. Im Jahre 2008 gelang der Guardia Civil ein regelrechter Schlag geben die Galgomafia.

Siehe hierzu:
Ein gelungener Schlag gegen die Galgomafia
Operation Harry und Clavijo, 226 sichergestellte Galgos

Durch die Jagd werden in Spanien 4.808 Millionen Euro bewegt, 225.000 Personen finden Arbeit und die Saison gibt 1.5 Millionen an Tageslöhnen pro Saison ab. Das berechtigt offensichtlich dazu, jedes Jahr 50.000 Galgos aufzugeben, also einfach auszusetzen oder zu töten, viele von ihnen auf grausamste Art und Weise.

Alle bisher zum Thema veröffentlichten Beiträge:

Perrera von Olivenza, Fakten über das lukrative Geschäft mit dem Tod
Olivenza, reimt sich mit vergüenza / Schande
Anzeige erstattet, gegen die Perrera von Olivenza
Perrera Olivenza: Wir wollen die Wahrheit wissen!
Perrera Olivenza: Wir wollen die Wahrheit wissen / Zeugenaussage
Perrera Olivenza, Pakt mit dem Teufel….
FEPAEX und die “RETTERINNEN” der Hunde aus Olivenza
Wir kennen die Wahrheit, die Perrera von Olivenza muss geschlossen werden!
Protestbrief: Damit die Perrera von Olivenza endlich geschlossen wird!
Die Verantwortliche für die Perrera von Olivenza leugnet die Anschuldigungen
TURCA, der Hölle entkommen, sucht ein Zuhause
Die Lügen der Galgueros

Samstag, Januar 15th, 2011, 01:52 | Allgemein, Extremadura, VIDEOS | kommentieren | Trackback

Kommentar zu “Die Anzeige von FEPAEX gegen die Perrera von Olivenza nimmt ihren Lauf”

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  1. 1 20. Januar 2011, Sabine NRW schreibt:

    ..wir Menschen haben nur eine Hölle….

    die Tiere unendlich viele……………………..

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