26th Februar 2011

Forderung an die italienische Regierung mit Spanien zu sprechen um den Fall Simone Righi zu überprüfen

Am Dienstag versammelten sich ca. 30 Menschen vor dem Parlament in Rom um die italienische Regierung zu bitten, sich für die Verteidigung von Simone Righi einzusetzen. Simone Righi verlor im Jahre 2007 während einer Spanienreise seine drei Hunde auf tragische Weise. Sie befanden sich für ein paar Tage in einer vermeintlichen Tierpension in Puerto Real, der auch eine Tötungsstation angeschlossen war. Während einer friedlichen Demonstration wurde der Italiener wegen Aggressionen und Widerstand gegen die Staatsgewalt festgenommen und kürzlich in Spanien zu mehr als vier Jahren Gefängnis wegen versuchten Angriffs auf den Bürgermeister von Cadiz, Teofila Martínez, veruteilt. Vermutlich wollte man so die Aufmerksamkeit von dem Skandal in dieser Perrera ablenken, Tausende von Tieren erlitten einen langsamen qualvollen Tod durch Mioflex, einem muskellähmenden Mittel.

Die Demonstranten bekleidet mit weißen Hemden, auf denen geschrieben stand “Simone libere” und mit einem gelben Band um den Hals, versicherten, dass Simone unschuldig ist und sie so lange protestieren werden, bis die italienische Regierung offiziel Stellung zu dieser absurden Situation nimmt.

Jo Fiori, die Freundin von Simone Righi, nahm ebenfalls an der Kundgebung teil, ebenso Franco Narducci, ein Politiker der Demokratischen Partei (PD), der seine Unterstützung schon zuvor gezeigt hatte, mittels eines Schreibens an die italienische Regierung mit der Frage, warum sie einen unschuldigen italienischen Staatsbürger nicht unterstützt.

Bei dieser Gelegenheit sprach Narduci den italienischen Wirtschaftsminister Paolo Romani darauf an, warum er sich denn nicht für Simone einsetzt, woraufhin dieser versicherte, sich über den Fall zu informieren und mit dem italienischen Justizminister Argelino Alfano zu sprechen. Diese Entscheidung lies bei den Demonstranten Hoffnung aufkommen und sie verabschiedeten den Minister mit Applaus .

Quelle: abc.es

Siehe auch: Ein Skandal ohnegleichen

Samstag, Februar 26th, 2011, 01:39 | Allgemein | kommentieren | Trackback

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