26th September 2011

Das Ende der Stierkämpfe in Katalonien

Ein Tag der Freude über das Ende des Stierkampfes in Katalonien und eine Ehrerbietung an die Tausenden von Tieren die in der Stierkampfarena Monumental in Barcelona getötet wurden.

Am 28. Juli war es endlich soweit, wir konnten den Sieg der Demokratie, die Abschaffung der Stierkämpfe in Katalonien, dank der Volksinitiative PROU, feiern.

Am Sonntag fand  nun der letzte Stierkampf in Katalonien statt, ein letztes Mal wurden in der Arena Monumental in Barcelona, sechs Stiere grausam zu Tode gefoltert.

Der Stierkampfverband von Katalonien, La Federación Taurina de Cataluña, hat mach dem Sieg der Volksinitiative PROU ebenfalls eine Legislativa Popular, eine Bürgerinitiave , ähnlich der Initativa Legislativa Prou, die dem Stierkampf in Katalonien den Todestoß versetzte, ins Leben gerufen.

Damit die gesetzgebende Initiative ihren Prozess beginnen kann, werden 500.000 Unterschriften benötigt,die beim Abgeordnetenkongress eingereicht werden müssen. Bis jetzt wurden 300 000 Unterschriften gesammelt, man kann davon ausgehen, dass die fehlenden 200 000 Unterschriften, nicht bis November zusammen kommen.

Dies ist nicht weiter verwunderlich, mehr als zwei Drittel der spanischen Bevölkerung hat keinerlei Interesse am Stierkampf.

Dennoch arbeitet die Stierkampflobby weiterhin unerbittlich an den Plänen, das blutige Stiergemetzel in ganz Spanien zum “Bien Interes Cultural” (Kulturgut) zu erklären, langfristig mit dem Ziel, die beschönigend als Tauromachie (Stierkämpferkunst) bezeichneten Blutfiestas als Immaterielles Kulturerbe unter den Schutz der UNESCO zu stellen.


2 Kommentare zu “Das Ende der Stierkämpfe in Katalonien”

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  1. 1 26. September 2011, Isabel schreibt:

    Wenn die corridas doch nur endlich auch in ganz Spanien abgeschafft würde! Einige Stierkampffanatiker haben sogar geweint, weil sie es als eine Ungerechtigkeit ansehen, dass das Blutbad in Katalonien ein Ende nimmt. Lächerlich, denn die einzige Ungerechtigkeit ist es, dass unschuldige Tiere, in der Blüte ihres Lebens, zur reinen Belustigung, grausam zu Tode gefoltert werden.

  2. 2 27. September 2011, Rita Huse schreibt:

    vergeßt nicht, die “letzte Schlacht “ist noch nicht geschlagen. Noch haben die Tierschützer NICHT gewonnen.
    Die Gerichte werden es entscheiden; und da es um viel Geld geht,wissen wir nicht, wie diese Entscheidung aussehen wird.

    Rita

    @ Rita, allerdings, noch steht eine Entscheidung des Obersten Gerichtshof aus, leider.

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