19th Februar 2011

Peropalo 2011, die Misshandlung eines Esels in Extremadura

In Villanueva de la Vera (Provinz Extremadura) findet jedes Jahr am Fastnachtsdienstag eine Karnevalsveranstaltung der besonderen Art statt, dieses Jahr am 8. März, auf einem Esel reitend, verliest ein “Richter” das Todesurteil genen den Ortsjuden. Für den Esel ist dies der absolute Stress, grölende Menschenmassen, Feuerwerkskörper, Schläge und Stürze quälen das Tier.

Artikel 4 des Tierschutzgesetzes 5/2002 von Extremadura verbietet:

“Den Einsatz von Tieren in der Unterhaltungsindustrie, bei Kämpfen, Volksfesten und anderen Aktivitäten, die Grausamkeit oder Missbrauch beinhalten, Leiden verursachen können oder sie zu Objekten unnatürlicher Behandlung machen.”

Bitte unterstützen Sie die Kampagne von El Refugio del Burrito: Peropalo 2011

Auf der Webseite finden sie die Adresse des Regierungspräsidenten von Extremadura Guillermo Fernández Vara, sowie vorgefertigte Protestbriefe (castellano und englisch).

www.elrefugiodelburrito.com

update:

Maltrato al burrito Peropalo 2011 / Misshandlung des Esels Peropalo 2011

Video, aufgenommen vom Dachverband der Tierschützer Extremaduras FEPAEX

FEPAEX war libve dabei und im Gegensatz zu der offiziellen Version der Presse ist man sicher, dass der Esel misshandelt wurde!FEPAEX ESTUVO EN EL PEROPALO 2011 Y EL BURRO SUFRIÓ

Die Darstellung des Bürgermeisters von Vilanueva de la Vera:

Der Bürgermeister, José Antonio Rodríguez Calzada, bemerkt, dass “ein weiteres Jahr, hat der Esel keinen Schaden erlitten. Wir sind gegen den Vorschlag, ihn durch einen Esel aus Pappmaché zu ersetzen, weil das Tier keine Schmerzen erleidet und immer ungeschoren davonkommt. Tierärzte behalten ihn im Auge. Ich verstehe die Beitrag der Umweltschützer, aber ich teile ihn nicht.”

Quelle: elperiodicoextremadura.com

Allgemein, Protestschreiben, Adresslisten und Briefe, VIDEOS | 24 Kommentare

19th Februar 2011

Alarm im Netz, Jagd auf den Welpenmörder, die Schlinge zieht sich zu

Die Meldung über den bestialischen Welpenmörder “lulu”, der in seinem inzwischen gelöschten Blog letumcanis.blogspot.com / ASESINO KNINO, seine grausame Tat in Bild, Ton und Worten dokumentiert und weitere Tierquälereien angekündigt hat, geht um die halbe Welt. Internetnutzer versuchen dem brutalen Tierquäler auf die Spur zu kommen, auch die Polizei und die Guardia Civil sind nicht untätig, bitten darum, wichtige Informationen an sie weiterzugeben.

Auch wenn laut der spanischen Tageszeitung Hoy.es, die Polizei behauptet, dass weder der Blog noch das Video des Psychopathen in Spanien hochgeladen wurden, heißt dies noch lange nicht, dass es doch so war, denn wer über genügend Kenntnisse verfügt, für den dürfte es kein Problem sein, seine Spuren zu verwischen. Doch ganz gleich wo dieses schreckliche Tat ausgeübt wurde, man muss ihn finden.

Internet-User haben Webseiten erstellt die Informationen über die grausame Tat sammeln, das Video wird ausgewertet, Fotos veröffentlicht die wichtige Detaills zeigen, die Schlinge zieht sich zu:

opdogfight.blogspot.com
forocochescsi.blogspot.com

Guardia Civil: gdt.guardiacivil.es/webgdt/alertas…..
Informationen an die Guardia Civil bitte hier, persönliche Daten müssen nicht angegeben werden: GDT

Leider wurde ein Bürger aus Badajoz, Luís Casablanca Amado, zu Unrecht der Tat beschuldigt, so etwas sollte wirklich nicht passieren, daher auch meine Bitte, nicht unüberlegt irgendwelche Namen, Adressen usw. veröffentlichen, sondern Hinweise an die Guardia Civil weitergeben.

Fernsehinterview bei you tube:
Asesino canino (knino) Badajoz + Entrevista a Luis Casablanca – EXTREMADURA TV (16-02-11)

Die Entrüstung ist groß, es wird in Foren diskutiert oder aber die Menschen machen sich in Kommentaren Luft. Im Gedanken wurde der Täter schon längst gelyncht, Morddrohungen werden ausgesprochen, Auge um Auge, Zahn um Zahn, leider müssen auch immer wieder Schweine als Schimpfwörter hinhalten.

Fakt ist, dieses Individuum ist eine Gefahr für Mensch und Tier, muss unbedingt gefunden und verurteilt werden. Leider sieht das spanische Strafgesetz für die Misshandlung von Tieren nur eine Gefängnisstrafe von 3 Monaten bis zu einem Jahr vor, viel zu wenig für solch eine grausame Tat, in anderen Ländern sieht es auch nicht besser aus, die Misshandlung von Tieren wird nicht ernst genug genommen. Solche Täter sind sicherlich genauso wenig therapierbar wie Sexualstraftäter und somit ihr Leben lang tickende Zeitbomben.

Bei aller Wut und allem Schmerz, sollten wir uns trotzdem nicht auf das gleiche niedrige Niveau wie der Tierquäler begeben, sondern dazu beizutragen, dass bestehende Tierschutzgesetze verbessert, Tieren endlich Rechte zugesprochen werden und die Regierungen Maßnahmen ergreifen, die dafür sorgen, dass Tierschutz eine Selbstverständlichkeit und Missachtung ein schweres Delikt sind, welches dementsprechend auch sanktioniert wird.

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SOS Galgos - 2011 Februar 19

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