20th März 2011

Licht inmitten Finsternis

Diese Galga, man gab ihr den Namen LUZ (Licht), befindet sich in Obhut von El Refugio-Escuela.

Man ist verzweifelt und wütend, ja, man spricht auch von Hass gegenüber den Galgueros, was sonst soll man auch empfinden beim Anblick dieser geschundenen Kreatur. Die Tierschützer können ihre Gefühle kaum in Worte fassen, den immer wiederkehrenden Schmerz und die Hoffnungslosigkeit.

“Sag uns etwas, irgend etwas, was uns hilft, weiterzumachen und Licht in der Finsternis zu entdecken.”

Und die Jäger sagen immer noch, dass die allgegenwärtige Misshandlung der Galgos eine Lüge sei, man immer wieder dieselben Fotos herausholt, doch sie sind es, die die Natur in ein Vernichtungslager umwandeln.

LUZ befindet sich in einer Tierklinik, das Paradoxe ist, dass die Jagd mit Galgos subventioniert wird, während die Tierschützer nicht mehr wissen, wie sie all die Tierarztrechnungen für die vielen Notfallhunde und anderen gefolterten, ausgesetzten und ausgebeuteten Galgos bezahlen sollen.

Die Tierschützer bitten um Hilfe:

“Heute brauchen wir dich wieder, noch einmal deine Umarmung; deine Unterstützung und dein Wohlwollen, deine Worte und deine Stärke, deine Hilfe um weiterzumachen und Luz und all den anderen schönen vierbeinigen Schwänen die fliegen auf der Suche nach Freiheit.”

“Wenn du uns helfen kannst die Rechnungen von LUZ, SANDRO und FAUNO zu bezahlen, mache eine Spende, Verwendungszweck solaridad Luz, auf das Konto von El Refugio-Escuela:”

Sofia El Refugio Escuela
IBAN: ES14 2100 2622 5402 1004 4530
SWIFT: CATXESBBXXX

“Danke für Deine Hilfe, dein Engagement, deine Tränen. Und für deine Geduld.”

Quelle: Luz entre tinieblas

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19th März 2011

Extremadura und die Galgos: Sage, Ritual, Realität und ein Epilog

Zur Zeit der alten Ägypter hörte der Galgo (Windhund) auf, aus Gold zu sein und wurde in den Weiten von Extremadura zu Kupfer; zu geschlagenem Kupfer, damit es für die Armen wie Gold glänzt…

In jenen fernen Zeiten teilte der Galgo den Altar mit den bedeutendsten Gottheiten aus den Sternen oder anderer Planeten. Warum eigentlich?

Die abtrünnigen Römer nahmen dieses Geheimnis für immer mit ins Grab; die Mythologie ging in ganz Europa den Bach hinunter und mit ihr verschwand auch das rituelle Opfer besonders ausgesuchter Tiere; es wurde durch die massive und spielerische Abschlachtung ersetzt, die bis in unsere Tage fortdauert.

Nach den Göttern blieben dann nur die Könige, die auf Grund ihrer fehlenden intellektuellen Privilegien den schönen Körperbau , den liebenswerten Charakter und vorzüglichen Ruf der Galgos für sich in Anspruch nahmen. Für eine Zeit lang fühlten sich die Tiere in Begleitung ihres Herren sicher.

Im Verlauf des Mittelalters – und weil die Amerikanische Organisation der Freunde für Feuerwaffen noch nicht bestand – wurde der Galgo dann zum Speer, um die Gefräßigkeit der Adeligen und den Neid der niedrigen Bauern zu sättigen.

Die Chronik sagt, dass es der letztgenannte Schurke war, der den Galgo entführte und in seinen Dienst stellte; und dass er es aus Hunger und aus Angst tat: Das könnte stimmen! Eins ist sicher, die Verse von A. Machado passen auf diesen Menschen genau: “Das Laster der Tugend machte aus Kain einen Mörder: Hoch lebe Kain!, heutzutage ist Laster das, was am meisten geneidet wird”.

In eben jener, übertrieben als goldenes Zeitalter von Extremadura bezeichneten Ära, bildete sich unter den Brücken von Badajoz der Handel mit Tieren wie Galgos, Maultieren und Eseln. Grundlage waren Tiere, die von einer kleinen Kolonie von aus Rumänien stammenden Zigeunern entweder gestohlen oder im Tauschhandel erstanden worden waren.
Der Opportunismus und die Gleichgültigkeit dieser Menschen einerseits und die Scheinheiligkeit und der verbreitete Hass der Bevölkerung auf alles, was aus dem ungläubigen Orient kommt, andererseits, taten dann den Rest.

Bis heute haben sich die Dinge nicht geändert: Der Galgo ist daher der ideale Geächtete meiner Heimat.
Die saisonbedingte Dauer der Jagd mit ihren Unfällen, die Höhe der Unterhaltskosten von Hundemeuten, die inzwischen nicht mehr gratis sind, das unstillbare Verlangen nach jungen, unverdorbenen Exemplaren für dieses Spiel – der Galgo wird ohne Ausnahme ausgesetzt und/oder hingerichtet.
Der Galgo hat sich niemals geirrt: Die Launen des Menschen sind unhaltbar!

Die Regierung von Extremadura, ständiger Förderer des Jagdgeschäftes, hat die Unmenschlichkeit seiner Leute Tieren gegenüber institutionalisiert. (dazu die Neo-Safari in Monterrubio de la Serena vor einigen Monaten ansehen, über blinde Tiger und apathische Löwinnen).
In der Provinz Badajoz ist es durchaus üblich, eine Ducatti ohne Bremsen zu sehen, an die ein Rudel Galgos angebunden ist. Die Tiere werden den Kanal hinauf und wieder hinunter gezerrt, dann in einem verdreckten Verschlag untergebracht, als Abendessen der Nachtwind.

Etwa 50.000 Galgos werden ohne jede Verhandlung jedes Jahr in Spanien verurteilt und hingerichtet: Auf dem Grund von Brunnen oder Kanälen, an den untersten Zweig eines Baumes gebunden, nur wenige Zentimeter vom Boden entfernt, damit sie das Ritual der Stenotypistin ausführen, oder lebendig gehäutet, mit Eisen oder Stöcken getötet, oder vollkommen entkräftet oder krank einfach ausgesetzt …, wir sterben alle ein wenig mit ihnen.
Der Galgo rivalisiert nicht mit dem Menschen. Was ist der Grund für so viel Bösartigkeit?

EPILOG.-

Der Galgo ist ein wunderschönes Exemplar mit sanften, mandelförmigen kleinen Augen in Braun, Bernstein, Grau oder Blau, die zu seinem kurzen und gepflegten Fell im Ton passen, oder auch nicht. Auf jeden Fall bekommt jeder hierdurch in unbeschreiblicher Harmonie seine einzigartige Persönlichkeit. Und ja, der Galgo ist auch ein großartiger Sportler. Aber er wurde nur dazu geboren, um Gesellschaft zu leisten, um zu spielen, um formbar und unterwürfig zu sein: Sein Lebensraum ist die Zuneigung. Einige “seelenlose” glaubten – oder glauben – dass Knechtschaft auf seiner Stirn geschrieben steht; aber dort leuchtet der Stern des Wissen … und der Ungläubigkeit.

Der Galgo ist ein in Ungnade gefallenes Totem; er ist der verrostete Schlüssel zu einem großen Paradies, zu dem wir, so wie es heute steht, keinen Zutritt haben.

Und – der Galgo ist ein wunderbarer Hund: Ich empfehle ihn euch für eure Kinder:

HELFT UNS IN UNSEREM KAMPF GEGEN DIE MISSHANDLUNG UND AUSSETZUNG VON GALGOS UND WENN IHR EIN TIER ADOPTIEREN WOLLT, DENKT GANZ BESONDERS AN SIE!

folletos-campana-galgos.doc

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18th März 2011

EL CAMINO 2011 – Eine Pilgerreise zur Bewusstseinsbildung

Das Projekt “El Camino” (der Weg, die Reise), das in seiner ersten Auflage großes Interesse auf nationaler und internationaler Ebene auf sich gezogen hat, hat sich zu einem Banner der Förderung der Achtung und Bewusstseins gegenüber der Tierwelt entwickelt und wird erneut viele pilgernde Menschen und Tiere auf einer magischen Reise nach Santiago de Compostela zusammenbringen.

Alle Infos finden sie auf der Webseite und dem Blog von Planeta Animal.

www.planeta-animal.org/de

elcamino2011de.wordpress.com

Auch dieses Jahr werden viele Tierschutzvereine sich auf den Jacaobsweg begeben, u.a. auch FEPAEX der Dachverband der Tierschützer Extremaduras unter dem Motto:

“EXTREMEÑO ACTÚA, NUESTROS ANIMALES TE NECESITAN”.

“Extremadurer handel, unsere Tiere brauchen dich.”

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17th März 2011

Tsunami in Japan, auch die Tiere leiden

Diese beiden Hunde haben die Flutwelle überlebt, einer der beiden Tiere ist zu schwach um sich auf den Beiden zu halten, sein treuer Freund wacht bei ihm. Sie hatten Glück und wurden von Tierfreunden gerettet.

Auch wenn in den Medien kaum über die hilsbedürftigen Tiere berichtet wird, zeigen viele Videos, dass die Japaner ihre Haustiere nicht im Stich lassen und  sie bei Evakuierungen mitnehmen. Auch helfen viele Tierschutzorganisationen, anbei einige Links, zusammengestellt von Serbian Animals Voice:

Japan: EARTHQUAKE and TSUNAMI Animal Rescue and Appeal Links – Many Ways to Donate and Help Animals in Japan.

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16th März 2011

Presseerklärung: Erhängte Galgos, zum ersten Mal in der Geschichte werden wir vor Gericht gehen!

Ein Mann hat gestanden seine Windhunde erhangen zu haben,weil “es ist so üblich nach der Jagdsaison”.

Der Fall wird jetzt von der Justiz in Torijos untersucht und der Schuldige sieht sich einer Gefängnisstrafe gegenüber. Die Tiere hatten alle einen Microchip, was die Suche nach dem Schuldigen vereinfacht.

- Madrid, dem 3. März 2011 -. Am letzten 10. Februar wurden die Leichen von drei Windhunden, die erhangen und später halb vergraben wurden, in der Nähe der Wasserkläranlage von Fuensalida ( Toledo ) gefunden. Die Untersuchungen, ab dem ersten Moment, zeigten auf den Besitzer als Schuldigen hin. Sein späteres Geständnis unterstreicht dies. In seinem Geständnis vor den Behörden gibt er an “ich bin der Besitzer von zweien der drei Windhunde und es ist so üblich nach der Jagdsaison sie zu erhängen “, und ” es scheint besser als sie auszusetzen, sowie es viele andere Leute machen “. Weiterhin, gibt er an ” nicht zu wissen, dass das Aufhängen von Tieren eine Strafe darstellt “. Nach dem Fund der Körper wird auf die Resultate der Autopsie abgewartet, ob die Windhunde noch andere Anzeichen für Misshandlungen vorweisen. Weiterhin wurden in zweien der Hunde Microchips entdeckt, was das Auffinden des Besitzers der Windhunde erleichterte. Diese Tatbestände bestätigen den Fortbestand dieser Sitten, welche von Generation zu Generation in den ländlichen Gegenden weitergegeben werden und wie Einige meinen eine übliche Praktik ist. Die letzten gesetzlichen Änderungen in Hinsicht auf die Misshandlung von Tieren haben sich verändert, was früher ohne Strafbestand war, trägt nun zur Erhöhung der Verantwortung des Verursachers bei. Trotz alledem, die Praktik Windhunde aufzuhängen nach dem Ende der Jagdsaison oder wenn sie nicht mehr nützlich sind, besteht weiterhin in unserem Land. Der Verein BaasGalgo, eine Organisation die für die Rechte und den Schutz dieser Rasse kämpft, wird als Nebenkläger in diesem Fall auftreten. Tatbestand ist, es waren Freiwillige dieses Vereines welche die Körper auffanden und die lokale Polizei und Guardia Civil verständigten, nach Hinweisen von Anwohnern dieser Gemeinde. Der Verein BaasGalgo beschäftigt sich seit Jahren mit einer Menge von Solidaritätsaktionen die Bürger von Spanien auf die Umstände der Windhunde aufmerksam zu machen. Man schätzt das Tausende von Windhunden jedes Jahr in Spanien misshandelt werden. In vielen Fällen werden die Windhunde, welche zu nichts mehr nützen, von den Jägern ausgesetzt oder auf furchtbare Weise getötet. Leider existieren keine offiziellen Daten hierzu, die Vereine zum Schutz der Windhunde schätzen die Zahl der Opfer in diesen Verhältnissen auf zirka 40.000 . Das Nichtwissen, die Angst vor einer Anzeige und das Fehlen von Gesetzen zum Schutz der Tiere verschlimmert das Problem noch. Spanien ist immer noch weit vor den anderen europäischen Ländern im Vernachlässigen und Misshandeln von Tieren. Tatsache ist, viele der ausgesetzten Windhunde in Spanien werden von Leuten in anderen Ländern der EU adoptiert, wie z.B. Holland, Belgien und Frankreich. Der Verein BaasGalgo, in den Jahren in denen er zum Schutz der Windhunde arbeitet, hat viele Adoptionen von spanischen Windhunden nach europäischen Ländern ermöglicht.

Über BaasGalgo: Der Verein BaasGalgo ist eine Gruppe von Freiwilligen, welche seit 10 Jahren für die Rechte und den Schutz von Tieren, insbesondere von Windhunden, eintritt. Dieser Verein hat sich ausgezeichnet durch seine grosse Initiative, durch welche wichtige Aktionen zum Schutz der Tiere vorangebracht wurden. Der Verein BaasGalgo benutzt sämtliche erhaltenen Hilfen zur Pflege und zum Schutz der vernachlässigten Windhunde, arbeitet mit anderen Vereinen und Tierheimen zusammen. Desweiteren, organisiert er die Abnahme, den Transfer, die Pflege und die Adoptionen ( national wie international) von mehr als 100 Windhunden jedes Jahr. Weiterhin arbeitet der Verein BaasGalgo kontinuierlich an dem sozialen Bewusstsein zum Recht und Schutz der Tiere.

Associacion BaasGalgo ( Verein BaasWindhunde )
Apartado de Correus 87 ( Postfach 87)
28430 Madrid-Alpedrete ( Spanien)

Für mehr Information kontaktieren Sie : Sandra Baas, Vorsitzende des Vereines BaasGalgo, Tel. 0034-661992456, info@baasgalgo.com

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16th März 2011

Das Drama des Galgos

Der am 14. März in der Tagezeitung La Verdad erschienen Artikel berichtet von der Rettung von 9 Galgos und vier Welpen aus der städtischen Perrera von Murcia, die Tiere befinden sich nun dank der Tierschutzorganisation Baas Galgo in einem Tierheim in Córdoba. Die Jagdsaison ist schon lange beendet, jedoch nicht das Leiden der Galgos.

“Für diese in unserem Land typische Rasse, sieht die Zukunft sehr schwarz aus, wenn sie nicht mehr für die Jagd nützlich sind. Das Aussetzen und der Tod durch Erhängen ist in der Regel ihr übliches Schicksal.”

Da der Galgo in Spanien als reiner Jagdhund gehalten wird ist sein Ansehen dementsprechend schlecht, er ist nichts weiter als ein Nutztier welches benutzt und sobald unbrauchbar geworden, weggeworfen wird. Dieses Bild ist in den Köpfen der meisten Spanier verankert und dementsprechend schwer ist es den Galgo als Familienhund innerhalb des Landes zu vermitteln.

Der Autor nimmt kein Blatt vor dem Mund, “Wenn sie nicht mehr nützlich sind weil verletzt oder zu alt, werden sie ausgesetzt oder an einem Baum gehangen. In den Landstrichen Spaniens wo die Jagd mit Galgos üblich ist, wie Andalusien, Castilla-La Mancha, Castilla-León und Murcia, gehört ein an einem Baum erhangener Galgo schon seit langem zum Landschaftsbild.”

Das wohl größte Problem welches Baas Galgo anspricht ist die wahlose Zucht der Galgos, eine Hündin die nicht mehr für die Jagd gebraucht wird dient danach der Zucht, Welpen werden produziert wie am Fließband, es gibt keine Bestimmungen die dies verhindern oder regeln, die Bedingungen unter denen die Galgos gehalten werden sind meistens miserabel und nur die wenigsten haben das Glück von Tierschutzorganisationen aufgenommen zu werden.

Quelle mit Video: laverdad.es

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15th März 2011

Horror Züchter auf Mallorca




Diese Bilder wurden aufgenommen bei einem Huskyzüchter auf Mallorca. Die Geschichte begann mit der Anzeige einer Sibirian Husky Züchterin aus den Vereinigten Staaten, Sharon O., die einen ihrer Hunde an einen mallorquinischen Züchter verkauft hat. Da sie vergeblich auf ihr Geld wartete, machte sich sich besorgt auf den Weg nach Mallorca um das Tier wieder zurückzuholen. Dass was sie vorfand übertraf alle ihre Vorstellung von Hundehaltung, Sharon O. war sichtlich geschockt beim Anblick der ca. 65 Hunde in den 20 mit Exkrementen verdreckten schlammigen Zwingern der Züchters. Die Bilder sagen mehr als Worte. Sie fotografierte und filmte die Anlage und setzte sich mit der Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals (RSPCA) in Verbindung, welche wiederum die einzige ihr angeschlossene Organisation auf Mallorca informierte, das Centro Canino Internacional. Daraufhin machte sich der spanische Tierschutzverein ein Bild der Situation und erstattete sofort Anzeige gegen den Züchter der sich “Ciukci” nennt.

Quellen:
Centro Canino Internacional
diariodemallorca.es

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14th März 2011

Ein Leben als “Kettenhund”

Dieser zweijährige Fuchs wurde dank eines aufmerksamen Bürgers gerettet. Der Fuchs wurde in San Fernado -Cádiz wie ein Kettenhund gehalten, der Tierfreund meldete dies dem Naturschutzverein AGADEN, welcher die Seprona von dem Fall in Kenntnis setzte. Diese machte sich unverzüglich auf den Weg nach San Fernado und beschlagnahmte den an einer Kette liegenden und Hundefutter fressenden Fuchs.

Nun muss für ihn ein angemessener Platz gefunden werden, momentan befindet er sich in Obhut von CREA, in einen Zentrum zur Aufnahme von Tieren bedrohter Arten.

Gegen den Besitzer des Fuchses wurde Anzeige erstattet.

Quelle: www.refugiokimba.org

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13th März 2011

Impressionen von der Misshandlung eines Esels in Extremadura, Peropalo 2011

Video, aufgenommen vom Dachverband der Tierschützer Extremaduras FEPAEX

FEPAEX war live dabei und im Gegensatz zu der offiziellen Version der Presse ist man sicher, dass der Esel misshandelt wurde!FEPAEX ESTUVO EN EL PEROPALO 2011 Y EL BURRO SUFRIÓ

www.fepaex.org

Die Darstellung des Bürgermeisters von Vilanueva de la Vera:

Der Bürgermeister, José Antonio Rodríguez Calzada, bemerkt, dass “ein weiteres Jahr, hat der Esel keinen Schaden erlitten. Wir sind gegen den Vorschlag, ihn durch einen Esel aus Pappmaché zu ersetzen, weil das Tier keine Schmerzen erleidet und immer ungeschoren davonkommt. Tierärzte behalten ihn im Auge. Ich verstehe die Beitrag der Umweltschützer, aber ich teile ihn nicht.”

Quelle: elperiodicoextremadura.com

Siehe auch: Peropalo 2011, die Misshandlung eines Esels in Extremadura

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13th März 2011

Er tötete die Galgos um sie nicht auszusetzen

Die Jagdsaison mit Galgos ist seit einigen Wochen beendet, noch immer landen die Windhunde massenhaft in Perreras, werden ausgesetzt, verhungern, verdursten, werden Opfer eines Autounfalls, sie werden vom Besitzer erschossen, in einer Höhle angebunden und ihrem grausamen Schicksal überlassen, zum Einschläfern zum Tierarzt gebracht, ober aber erhangen.
Diese grausame Tradition nennt man “tocar el piano”, zu deutsch “Klavierspielen”, da der Galgo so gerade noch mit seinen Pfoten den Boden berührt und um sein Leben strampelt, so wie wenn ein Klavierspieler die Tasten schlägt, doch es ist kein Spiel, es ist ein erbärmlicher feiger Mord eines brutalen, verabscheuungswürdigen Individuums an einem Lebenwesen, dessen einziges Vergehen es war, als Windhund in Spanien geboren worden zu sein.


Besonders traditionsbewußt und sich in völliger Unschuld hüllenend ist offensichtlich ein Jäger aus Fuensalida, Toledo, der gestanden hat zwei seiner Galgos erhangen zu haben, “Töten ist besser, als sie auszusetzen, wie andere es andere Leute machen.” “Mataba a los galgos para no abandonarlos” (Er tötete die Galgos um sie nicht im Stich zu lassen) lautet die erschreckende Überschrift in dem am Freitag erschienenen Zeitungsartikel.

Mitarbeiter von Baasgalgo observieren diese Gegend schon lange, normalerweise sind die Kadaver schon so stark verwest, dass man keine Ermittlungen mehr einleiten kann und die Galgos sind zudem nicht mit Mikrochip gekennzeichnet.

Sandra Bass, die Präsidentin des Tierschutzvereins war sichtlich überrascht, als sie am 10 Februar zuerst eine erhangene Galga in einem Olivenhain nahe der Kläranlage von Fuensalida fand und unterhalb des Fundorts zwei weitere halbvergrabene Galgos die einen Mikrochip hatten. Sie informierte sofort die zuständigen Behörde, welche sich sofort mit dem Verdächtigen in Verbindung setze. “Ich erhang sie und begrub sie am gleichen Tag, an dem die Jagdsaison endete, am 6. Februar diesen Jahres.”

Der Besitzer gestand der Guardia Civil, dass zwei der drei Galgos seine waren und dass es “üblich sei sie am Ende der Jagdsaison zu erhängen”, man geht davon aus, dass alle drei Hunde ihm gehörten, die Galga nur nicht begraben wurde, da sie keinen Mikrochip trug. In der Tat, “es erschien besser als sie auszusetzen wie andere Leute es tun.” Baasgalgo hat Anzeige erstattet, am 13. April wird in Torrijos die Gerichtsverhandlung stattfinden, Sandra Baas hofft auf die Höchststrafe, zwei Jahre Gefängnis, ein Jahr für jeden getöteten Windhund. Noch nie konnte sie in den zehn Jahren ihrer Tierschutzarbeit so weit gehen. Allerdings sagte der Besitzer der getöteten Galgos den Beamten, “Ich wusste nicht, dass Tiere zu erhängen eine Straftat ist.”

Baasgalgo hat in diesem Jahr alleine in dieser Gegend mehr als 20 Galgos aufgelesen, viele von ihnen verletzt, oft mit gebrochenen Beinen. Die Tierarztkosten liegen bei diesen Hunden meistens zwischen 500€ und 1000€ pro Tier. Zum Glück wird der Rechtsanwalt der die Anklage einreicht den Fall als Voluntär kostenlos übernehmen.

Dieser Fall ist kein Einzelfall in der Region Kastilien-La Mancha. Erst letzte Woche hat FEBA (Federación Española de Bienestar Animal) der Verband spanischer Tierschutzorganisationen, dem dem Regierungsaussschuss von Kastillien-La Mancha 27.603 Unterschriften überreicht, mit der Forderung, dass “dringend Maßnahmen ergriffen werden, die den Missbrauch und schmerzhaften und schmählichen Tod dieser armen Galgos beenden.”

Quelle: larazon.es

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SOS Galgos - 2011 März

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