11th August 2011

Ausgesetzter Galgo in El Vendrell -Tarragona

Es ist nicht das erste Mal, dass in der Provinz Tarragona im Nordosten Spaniens ein ausgesetzter Galgo gefunden wurde, obwohl in Katalonien eigentlich nicht mit Galgos gejagt wird. Dieser Galgo, CUNI, wurde total erschöpft mitten in El Vendrell von Marisa vom Tierschutzverein CUNICAN auf der Straße aufgegriffen.

“Er war mal Hund eines Jägers, voller Narben von Schrotkugeln, Wunden und kleiner Kratzer. Er hat wohl sein Leben eingeschlossen verbracht, denn er hatte zu lange Krallen, die Pfoten verbrannt von seinem eigenen Urin auf dem Zement, die Zähne teilweise abgebrochen, weil er wohl versucht hat an den Gitterstäben zu kauen um sich zu befreien.”

Marisa hat Anzeige erstattet, Pro-Galgo wird diesen Hund übernehmen. Weitere Fotos und Informationen finden Sie auf der Webseite von Pro-Galgo: GALGO AUSGESETZT IN DER STADT EL VENDRELL!

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10th August 2011

Kolumbien: Tierrechtsaktivisten unterbrechen Stierkampf

Aktivisten von AnimaNaturalis, ADA und anderen Tierrechtsorganisationen unterbrachen am Samstag den 6. August in Bogotá (Kolumbien) auf friedliche Art und Weise einen Stierkampf in der Stierkampfarena von Santamaría um die Teilnehmer zu fragen “ERFREUST DU DICH AM TOD?”, dargestellt mit T-Shirts mit entsprechender Aufschrift. Eine tolle und mutige Aktion.

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9th August 2011

ARGOS, URANO und GALLA suchen ein Zuhause

ARGOS

URANO

GALLA

Die Welpen, möglicherweise Podenco-Galgo-Mischlinge, befinden sich neben vielen anderen Hunden die ebenfalls eine Famiie suchen bei einem Tierfreund in Andalusien. Jaime hat ein großes Herz für Hunde und nimmt immer wieder Tiere auf, um sie vor der Perrera zu bewahren. Behilflich sind ihm dabei einige ausländische Tierfreunde, die seine Hunde auf ihrer Webseite “Pets Angels” vorstellen und ihm tatkräftig, nicht nur bei der Vermittlung, unter die Arme greifen.

Weitere Hunde und Informationen über die kleine Auffangstation von Jaime und die Unterstützung aus dem Ausland finden Sie auf folgender Webseite: www.pets-angels.org

Kontakt über das Kontakformular auf der Webseite oder carmenganter@aol.com

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8th August 2011

Fadjen der Anti-Stierkampf-Stier in Rennes

Christophe Thomas und sein “Kampfstier” Fadjen spazieren gemeinsam durch Rennes. Friedlich, gelassen und neugierig erkunden sie gemeinsam die Stadt.

Fadjen wurde in Spanien als “toro de lidia” geboren, das grausame Schiksal in einer Stierkampfarena niedergemetztelt zu werden blieb diesem Stier erspart, stattdessen ist er nun ein lebendiges Symbol für die Abschaffung der Stierkämpfe. Thomas und Fadjen und alle Mitstreiter werden weiter Druck auf die Regierung ausüben, damit sie die Erklärung des Stierkampfs zum Immateriellen Kulturerbe Frankreichs zurücknimmt.

www.sauvons-un-taureau-de-corrida.com

Videokanal bei You Tube: FADJEN

Siehe auch:
Der Stier eine gefährliche Bestie
NEIN zur Erziehung zur Grausamkeit JA zur Erziehung zu Mitgefühl und Respekt

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7th August 2011

Die Galga Isa

Die Geschichte der Galga Isa, unsere Ehrerbietung an schüchterne Hunde

Isa wurde in Azuaga (Badajoz) ausgesetzt, als sie fast noch ein Welpe war. In ihrem kurzen Leben hatte sie sie die Dunkelheit, das Elend und die Misshandlung durch ihren Besitzer kennengelernt. Als sie ausgesetzt wrude vertraute sie keinen Menschen mehr.

Sie lebte in den Ruinen einer Burg, verstoßen von den Menschen die ihr so viel Schaden zugefügt haben. Nur eine einzige Person gab ihr Futter und Wasser als sie nicht da war, damit sie überleben kann. Mehr als eineinhalb Jahre lang wagte sie es nicht, sich der Person zu nähern, die sie retten wollte.

In einer Gewitternacht ließ sich sich von ihrer Retterin einfangen und kurz darauf kam sie zu uns in Pflege. Unser Ziel war es, ihr die Angst vor den Menschen zu nehmen, damit sie eine Familie für immer finden könnte.

Niemals zuvor haben wir so viel Furcht in einem armen Tier gesehen, nach harter Arbeit mit ihr, erschien es ein unmögliches Unterfangen.

Monate später…

Als sie sechs Monate Zuhause war, haben wir uns entschieden, dass sie für immer bleibt. Sie könnte niemals in Adoption gegeben erden und hier könnte sie ihren Platz finden und auf ihra Art glücklich sein.

Sie war reine Panik aber süß wie Honig. Vielleicht war es so, weil sie wusste, dass sie ihren Platz gefunden hatte. Vielleicht war es, dass sie gelernt hatte zu lieen und geliebt zu werden, oder vielleicht war es die Bestimmung, aber etwas war geschehen.

Gegen die Unwissenheit und das Aussetzen…Liebe

Gegen das Elend…Würde

Gewidmet Isabel und Rosa, dafür sie gerettet zu haben und sie soweit bekommen zu haben.

El Guadiana y la traílla

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6th August 2011

Stierkampf auf Mallorca gestern heute aber nicht morgen

Auf Mallorca gibt es vier Stierkampfarenen, die wichtigste und größte Arena, das Colisseu Balear, wo 1928 die erste Corrida stattfand, befindet sich in der Hauptstadt Palma de Mallorca, die Anderen in Inca, Muro und Alcúdia. Im vergangenen Jahr wurden 36 Stiere in den Arenen getötet, je „Corrida“ sechs Stiere.

Die Ränge der Stierkampfarenen füllen sich schon lange nicht mehr. Die Arena in Palma kann mehr als als 12.000 Zuschauer fassen, jedoch wohnten der letzten Corrida im vergangenen Jahr gerade mal 1.000 Stierkampfanhänger bei.

Juan Ignacio Codina, Mitglied der spanischen Tierschutzpartei PACMA und der Tierrechtsorganisationen AnimaNaturalis, sowie Igualdad Animal, kennt sich bestens aus mit dem Thema. Codina kandidierte am 22 Mai 2011 bei den Regional- und Kommunalwahlen in Palma und äußerte sich folgendermaßen auf die Frage, wie es möglich ist, dass trotz dieser miserablen Zuschauerzahlen, der Stierkampf aufrecht erhalten wird.

„Wie es zu verstehen ist, dass trotzdem die blutigen Spektakel fortgeführt werden? Es sollte deutlich gemacht werden, dass der spanische Staat laut Daten aus dem Jahr 2009, mehr als 550.000 Millionen an Subventionen einbringt. Man gibt diesen ungeheuerlichen Geldbetrag aus, indem man anführt, dass diese barbarischen Veranstaltungen Teil der Kultur und der spanischen Traditionen sind, trotz des Umstands, dass laut jüngster Meinungsumfragen, dreiviertel der spanischen Bevölkerung entweder gegen den Stierkampf ist, oder keinerlei Interesse an ihn hat.“ Weiterlesen »

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4th August 2011

Stierkampf Mallorca

Ein Stierkampf ist ein Akt extremer Grausamkeit und Gewalt, doch was sich am 31. Juli 2011 in der Stierkampfarena von Mallorca abgespielt hat, lässt sich kaum in Worte fassen.

Während vor Stierkampfarena in Inca Anti-Stierkampf-Gruppen Mitgefühl zeigten und für die Abschaffung des blutigen Gemetzes protestiereten, wurde in der Arena ein Stier, der sich am Horn verletzt hatte, brutal niedergemetzelt. Eine Hornspitze war nach der Kollision des Stiers mit der Schutzwand abgebrochen. Der Versuch, den verletzten Stier wieder aus der Arena hinaus zu lotsen schlug fehl, also versuchte man, den Stier an die Schutzwand zu locken und ihm von dort aus den Dolch in den Kopf zu stoßen. Dies gelang auch mehrmals, aber nicht so, dass das Tier zusammenbrach.

Unter den Buhrufen des Publikums gab man diesen Versuch auf. Daraufhin betrat Manuel Martín, der Leiter der Stierkampfarena, bewaffnet mit Tuch und Degen, die Arena. Der erste Degenstoß traf den Nacken, doch der Degen fiel wieder hinaus.

Im Publikum befanden sich auch viele Touristen, unter ihnen Familien mit Kindern, dies, obwohl der Eintritt mit Kindern nicht ohne Grund verboten ist. Stierkampf ist brutal, grausam, sadistisch, schlimm genug, wenn Touristen meinen der Besuch einer Corrida gehört zum Spanienurlaub dazu, aber auch noch Kinder und Kleinkinder dieses blutige Spektakel zuzumuten grenzt schon an Dummheit. Laut Anti-Stierkampf-Organisationen wohnten mindestens 50 Kinder dem Gemetztel bei, dies unter den Augen der anwesenden Guardia Civil. Ein Kind hielt sogar das abgeschnittene Ohr eines Stieres in den Händen, Erziehung zur Grausamkeit scheint in Spanien normal zu sein.

Schließlich gelang es Manuel Martín den Degen zwischen die Schulterblätter in den Stier zu rammen, mit dem Ergebnis, dass das Tier, nachdem es nochmals von anderen Mänern hin- und hergescheucht wurde, große Mengen Blut spucken zusammenbricht. Dann folgt der Dolchstoß in den Kopf, der Stier lebt noch immer, Blut fließt noch immer in einem großen Schwall aus dem Maul und aus der Nase. Der Stier lebt noch, als ihm die Ohren abgeschnitten werden.

Ein Teil des Publikums jubelt, Touristen verlassen unter Tränen die Arena. Kunst, Kultur, touristisch wertvoll? Sicher nicht, Stierkampf ist nichts weiter als ein blutiges, grausames, verabscheuungswürdiges Spektakel unter dem Deckmantel der Kultur, welches ohne die wahnsinnigen Subventionen nicht fortbestehen könnte. Auch die Reiseveranstalter, die solche Veranstaltungen anbieten sind mitschuldig an diesem Drama, ebenso die Touristen die mit dazu beitragen die Kassen der Stierkampflobby zu füllen. Diejenigen die Zeuge dieser Veranstaltung waren, haben nun vielleicht schlaflose Nächte, oder ihre Kinder, die den Anblick dieses Gemetztes nicht verkraften können.

Die spanische Tierschutzpartei PACMA hat Anzeige gegen den Veranstalter erstattet, dieser muß nun mit einer hohen Geldbuße rechnen, weil gegen Vorschriften des Stierkampfs verstoßen wurde und sich minderjährige Kinder in der Arena befanden.

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4th August 2011

Stierkampf die Werkzeuge der Tierquäler

Dokumentation über die Misshandlungen die ein Stier während eines Stierkampfs erleidet, anschaulich dargestellt und erklärt von einem Tierarzt.

42 Stunden vor der Corrida, in diesem Fall in Quito (Ecuador), werden die Stiere, rausgerissen aus ihrer gewohnten Umgebung, in die Ställe der Stierkampfarena gepfercht. Bis zum Tag der Corrida, konnten die Tierschützer keine Misshandlungen an den Tieren entdecken, allerdings wurden die Stiere von Tag zu Tag nervöser.

Der Stier hat, als er den Stall erlässt und in die Arena getrieben wird, tagelang kein Sonnenlicht gesehen und wird geblendet. In der Arena erwartet ihn der Picador, der mit einer langen Lanze in seinen Nacken sticht und die Muskeln so schwer verletzt, dass der Stier seinen Kopf nicht mehr in die Höhe beben kann, sondern senkt.

Danach betreten die Banderilleros den Platz, ihre Aufgabe ist es, dem Stier sechs sog. Banderillas in den Hals und in den Rücken zu rammen. Bei jeder Bewegung die der Stier macht, zerstören sie Gewebe und dringen tiefer in den Körper ein. In dieser Phase ist deutlich zu sehen, dass der Stier hyperventiliert und Schwierigkeiten hat zu atmen.

Manchmal werden auch Messer in den Nacken grammt, die die Muskeln zerstören und einen hohen Blutverlust verursachen.

Der Matador der im letzten Drittel seinen Degen (Estoque) tief in den Nacken, in den Spalt zwischen den Schulterblättern sticht, durchstößt die Lunge, das Zwergfell und andere Organe. Der Stier wird nun noch solange gereitzt, bis er erschöpft zusammenbricht. Der Todestoß erfolgt mit einem Dolchstoß ins Genick. Oft gelingt es nicht beim ersten Mal den Stier zu töten und nicht selten werden dem sich im Todeskampf befindenen Tier die Ohren bei vollem Bewußtsein abgeschnitten.

Stierkampf, eine blutige Tradition unter dem Deckmantel der Kultur, hat schon lange seine Daseinsberechtigung in unserer heutigen Gesellschaft verloren. Wer sich daran ergötzt und Befriedigung empfindet, wie ein Tier zu Tode gequält wird, dem fehlt es nicht nur an Empathie, der kann durchaus auch als Sadist bezeichnet werden.

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3rd August 2011

Neuigkeiten von ANDRES

Am 13. Februar wurde dieser junge Galgo verletzt aufgefunden.

Siehe hierzu: Das Galgo Drama nimmt kein Ende


Inzwischen lebt ANDRES in einer Pflegefamilie in Deutschland und sucht seine Familie für immer und ewig.

Vermittelt wird ANDRES über die Initiative Streunerhunde e.V., siehe:

Handicapnase Andres – Initiative Streunerhunde

Kontakt über das Kontaktformular auf der Webseite oder J.Bech@gmx.de

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2nd August 2011

Kommentar: Stierkampf als Kulturgut

Die Entscheidung, dem Stierkampf “kulturellen Status” zu geben, ist realitätsfremd.

Die spanische Regierung hat Stierkampf zu einer “künstlerischen Disziplin und einem kulturellen Gut” erklärt und dem Ministerium für Kultur die Verantwortung für dessen Entwicklung und Schutz übertragen.

Diese entsetzliche Entscheidung der spanischen Regierung ist schlecht für den Tierschutz und sie widerspricht vor allem dem Willen der spanischen Bevölkerung, die mehrheitlich gegen den Stierkampf ist.

Stierkampf ist ein grausamer Blutsport, der nichts mit Kultur zu tun hat. Er ist nicht profitabel und hat nur durch massive Subventionen der spanischen und europäischen Steuerzahler überlebt.

Die Entscheidung ist ein PR-Mannöver der Zapatero-Regierung, die gerade vorgezogene Neuwahlen verkündet hat. Es ist traurig, dass Zapatero dem Druck der Stierkampf-Industrie nachgegeben hat, die sich vehement für einen gesetzlichen Schutz eingesetzt hat.

Florian Leppla, Campaigner und Gründer von Bye-Bye Bullfighting, der Kampagne für ein Ende des Stierkampfs weltweit.

Webseite: Bye-Bye Bullfighting

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SOS Galgos - 2011 August

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