21st Juni 2012

Galgos… hungrig, durstig, eingesperrt

update: die Galgos sind in Sicherheit, weitere Infos folgen

Diese Videos wurden von verzweifelten Bürgern in Quintanar de la Orden (Toledo) aufgenommen. Galgos, eingesperrt in einem verlassenen Haus mitten im Dorf, verzweifelt, durstig und hungrig, bellen und heulen sie Tag und Nacht.

Die Nachbarn, die die Videos aufgenommen haben, sind gegenüber der Untätigkeit der lokalen Behörden (Rathaus und Polizei), machtlos. Trotz Kenntnis der Situation und zahlreicher schriftlicher Beschwerden gegen die Besitzer, Zigeunerfamilien die mehrere Nachbarn schon bedroht haben, werden keine Maßnahmen zur Rettung der Hunde eingeleitet.

In dem zweiten Video, wenige Tage später aufgenommen, kann man sehen, dass die Galgos verzweifelt vor Hunger und Durst, aus dem Fenster im zweiten Stock auf die Straße springen.

Nun, das “Problem” ist nun von den Besitzern “gelöst”, auf typisch spanische Art. Die Fenster wurden mit Brettern vernagelt, die Galgos sitzen nun endgültig in einer tödlichen Falle. Dank ignoranter Behölrden müssen die Nachbarn weiterhin, ohne den Tieren helfen zu können, das Heulen der Hunde und den Gestank von Kot und Kadavern ertragen.

Ich habe einen Tierschutzverein in der Nähe informiert, in der Hoffnung, dass die Galgos befreit werden können.

Donnerstag, Juni 21st, 2012, 20:54 | Allgemein, VIDEOS | kommentieren | Trackback

12 Kommentare zu “Galgos… hungrig, durstig, eingesperrt”

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  1. 1 22. Juni 2012, leo vollhaber terla schreibt:

    was können wir aus deutschland aus tun um die tiere zu helfen die muss man doch befreien können

    @ Leo
    Von hier aus kann man gar nichts machen, Spanier die Helfen können sind alarmiert, Seprona etc.

  2. 2 22. Juni 2012, Helle Thoresson schreibt:

    Por favor! ayudar a los pobres galgoer :-((

    Un grito de Dinamarca
    Helle

  3. 3 23. Juni 2012, Amor schreibt:

    Also Freunde…
    von dem, was ich in beiden Videos gesehen habe, muss ich sagen, dass der Hund mehr Mut bewiesen hat, als alle andere, die sein Salto mortale dokumentiert haben!!
    Ich hätte es anders gemacht:
    sobald das erste Tier aus dem Fenster springt, würde ich die Feuerwehr alarmieren, nicht die Polizei, nicht die Behörden. Diese beiden Instanzen pflegen die Truhe ihrer Oma viel gewissenhafter als das Leben der Tiere in ihrem Land, das alles wissen wir schon.
    Ich hätte also sofort die Feuerwehr alarmiert: “es besteht hohe Unfallsgefahr auf der Strasse so und so…weil verwahrlose Tiere aus dem Fenster eines verlassenen Hauses auf eine viel befahrenen Gegend springen und können Menschen verletzt werden. Bitte kommen”!!
    (Ich hätte nichts von eingesperrten Tiere erwähnt, ich hätte nichts von Zigeunerbande erzählt, ich hätte die Feuerwehr nur zu eine Pflichtaktion gerufen, die „exklusiv“ mit bedrohten Menschenleben und nicht mit Tierrettung zu tun hat).
    Und weil man bei der Tierrettung immer einen Plan B parat haben muss, falls die Feuerwehr doch nicht gekommen wäre, hätte ich vor das Fenster mein Auto gestellt, ich wäre aufs Dach des Autos gestiegen, und eins nach dem andern die Tiere abgefangen, damit sie sich nicht verletzen. Je mehr “Videobetreibende” aus dem Dorf dabei gewesen wären um desto sicherer wäre die Aktion!
    In diesem Fall, handelt es sich nicht einmal um Einbruch, nicht um Gewalt, nicht um Diebstahl, es geht um Rettung. DIESE Aktion würde ich dokumentieren lassen, falls einer aus der Zigeunermafia auf die Idee käme mich zu verhindern. Und für den Fall, dass einer doch Gewalt anwenden sollte, dann hätte ich mein Tränengassspray dabei, ich hätte mich angeblich gegen einen Angriff gewährt.
    Es könnte natürlich auch eine dritte Lösung kommen: nachts, fünf kräftige Krieger befreien die übrig gebliebenen Galgos, fertig!
    In diesem Fall sitzt man ausnahmsweise nicht mal fest! Das Haus ist unbewohnt, die sind keine Pelzfarmarmatiere, keine Labortiere, keine Zuchttiere! Kurz und klar: kein Einbruch, keine Diebstahl, insofern keine Schäden und Strafftaten!!
    Alles andere, Videos von empörten Nachbarn, Schreien beim Springen der Tiere, Briefe hin Briefe her, mit den Dorfmetzgern reden… kann jeder selber auswerten, was sie bringen.
    Amor

  4. 4 23. Juni 2012, Barbara schreibt:

    “Bitte helft den armen Seelen!!! Kann man da gar nichts tun, wie geht es dem Galgo der aus dem Fenster gesprungen ist???

    Ich kann soviel Ignoranz und Bosheit nicht ertragen…..ich bete für die Seelen dieser Hunde….hoffentlich ist ihr Leiden bald beendet!!

  5. 5 23. Juni 2012, Isabel schreibt:

    Ich hätte da eine radikale und gerechte Lösung: Sperrt anstatt den Galgos, dieses verantwortungslose Dreckpack in den schmutzigen, stinkenden Raum! Selbstverständlich ebenfalls ohne Wasser und zu Essen. Wenn sie dabei krepieren, selber schuld. Basta!!

  6. 6 23. Juni 2012, Tunde schreibt:

    Ich dachte immer, dass hoffentlich ein Wagen da stehen bleibt, damit dieser arme Hund da auf das Dach springen kann…
    Schlimm ist das….

  7. 7 24. Juni 2012, Birgit schreibt:

    Gott sei Dank wurde dieses Geschehen überhaupt entdeckt und es waren Menschen zur Stelle, denen das nicht gleichgültig war und geholfen haben. Vielen Dank an die Tierschützer , die unermüdlich im Einsatz sind!! Es gibt auch viele tierliebe Spanier!

  8. 8 24. Juni 2012, Bettina schreibt:

    … es ist alles wie immer …
    Hier hilft kein Beten, kein Jammern, kein Fluchen.
    Die Empörung ist groß. Und das ist absolut verständlich.
    Ich darf hier nicht schreiben, was ich mit diesem Zigeunerpack machen würde.

    Amor, du hast Recht. Nur so(!)geht es.
    Mittlerweile sind drei Tage vergangen …

  9. 9 24. Juni 2012, sibylle schreibt:

    hat die Polizei dort eine internet Adresse?
    Wir könnten sie doch viele mails hinschicken damit die wissen wenigstens das Ausland schaut nicht weg.
    Wer weiss was????

    @ Sibylle…..siehe oben über dem Beitrag das update, die Galgos sind in Sicherheit ;-)

  10. 10 25. Juni 2012, Luise Behr schreibt:

    Der Besitzer machte die Fenster mit Holzlatten dicht !
    Las ich heute im Forum .
    Dreckspack ist es aber nicht alle Spanier .

    @ Luise Behr
    …nein, sicher nicht alle Spanier, leider vergessen viel zu viele Menschen, wie viele gute Tierschutz- und Tierrechtsorganisationen es in Spanien gibt, ohne die es dort noch viel schlimmer aussehen würde. Viele vergessen auch, dass es auch bei uns Tierquäler und viele Missstände gibt und auch, dass hier die Welt vor 20 jahren noch längst niht so gut aussah für viele Teire wie jetzt. Früher war es auf dem land üblich, Hunde an Ketten zu halten und ungewollte Würfe zu ertränken

  11. 11 25. Juni 2012, Mo swatek schreibt:

    Alle galgos sind gerettet worden danl dem mutigen einsatz von susan und ihren freunden!!!

  12. 12 11. Juli 2012, Barbara Maria schreibt:

    Das Video wurde vom Nutzer entfernt…
    Und was sagt uns das?

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