6th Oktober 2012

Mehr als 1000 Galgos spazierten als Zeichen gegen ihre Misshandlung durch das Zentrum von Sevilla

Mehr als 1000 Menschen bevölkerten gestern gemeinsam mit ihren Hunden, überwiegend Galgos und anderen Jaghunden, die Altstadt von Sevilla um die Öffentlichkeit auf die Misshandlung dieser Hunde aufmerksam zu machen. Jagdhunde sind in Spanien zum größten Teil reine Nutztiere und werden als reines Jagdinstrument ausgebeutet und missbraucht.

Aufgerufen zum Protest hatte die Fundación Benjamin Mehnert unter dem Motto “Paseo por los galgos y demás perros de cacería como animales de compañía” (Spaziergang mit Galgos und anderen Jagdhunden als Begleithunde). Es sind fürdieses Wochende weitere Veranstaltungen geplant, so die Eröffnung des von der Stiftung geleiteten Rekuperationszentrums für misshandelte Tiere in Alcalá de Guadaíra.

Quelle: abcdesevilla.es

Samstag, Oktober 6th, 2012, 23:04 | Allgemein | kommentieren | Trackback

6 Kommentare zu “Mehr als 1000 Galgos spazierten als Zeichen gegen ihre Misshandlung durch das Zentrum von Sevilla”

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  1. 1 7. Oktober 2012, Elisabeth Schernthaner schreibt:

    Ja, das ist eine tolle Aktion der spanischen Tierschützer !! Apropos Spanien ! Ein Land , welches ich sicher nicht mehr besuchen oder unterstützen werde, wo sogar der König auf Safari geht und Wildtiere abknallt.( als ehem. Vorstand von WWF )Als gutes Beispiel voran.
    Von den Stierkämpfen , Stierhetzen und lebendige Ziegen vom Turm stossen möchte ich ja gar nicht anfangen , denn das ist für mich ein derartig bestialischer Zugang zu Tieren , daß ich dafür nur mehr totale Verachtung so einem Volk gegenüber besitze . Ja, der Spruch stimmt auch …so wie die Menschen ihre Tiere behandeln , so sind sie auch und Spanien ist dafür das beste Beispiel, noch vor den Balkanstaaten oder dem ehem. Ostblock !! Schämen sollten sie sich in Grund und Boden !!
    Mir tun nur die armen Tierschützer da drunten leid, denn die haben einen schweren Status in so einem blutrünstigen Mörderland !!! Ich habe genug von Spanien, ich boykottiere Spanien … die sollen endlich mal lernen was Humanität, Respekt und Liebe bedeutet !!!
    Alles Liebe Euch
    Elisabeth Schernthaner

  2. 2 28. März 2013, Gisela heine schreibt:

    Good to read that there is a growing opposition in Spain to fight animal abuse!

  3. 3 28. März 2013, peterx schreibt:

    die Kultur eines Landes erkennt man daran, wie sie ihre Tiere behandelt !

  4. 4 28. März 2013, Yera Halabi schreibt:

    Es ist so traurig Frau Schernthaler Ihre Aburteilung eines ganzen Landes zu lesen! Auch in Spanien gibt es immer mehr Menschen die sich für die Rechte der Tiere einsetzen und aktiv arbeiten; die ihre Tiere mit Liebe und Ehrfurcht behandeln; mit einem solchen Boykott erreichen sie rein gar nichts. Im Gegenteil reisen sie hin, schauen sie sich das Ganze Vorort an, zeigen Sie Missstände auf und unterstützen Sie Tierschützer im Land!Ich möchte auch nicht gerne als Deutsche mit den Deutschen, die hier Tiere (und Menschen) quälen in einen Topf geworfen werden und Sie doch ganz scher auch nicht!
    Und denken sie bitte nicht ich hätte keine Ahnung wovon ich schreibe, ich habe selbst 15 jahre in Andalusien gelebt und dort aktiv Tierschutz betrieben, habe viel Grausames gesehen und erlebt, aber habe eben auch die andere Seite wahr genommen, genau so wie ich hier in Deutschland hinschaue wo es mindestens ebenso nötig ist und wo im Gegensatz zu Spanien Tierquälerei meist um des Quälens Willen geschieht und nicht wie leider oft noch in anderen Ländern aus Unwissenheit, Gleichgültigkeit und der ebenso zu kritisierenden “Tradition”.

  5. 5 28. März 2013, Helmut Hilber schreibt:

    Mir geht diese Getue der spanischen Jäger ziemlich auf die Nerven-von Wegen Ehre,Stolz etc. verletzt wenn ein Jagdhund (Podenco)”versagt” hat.Tiere sind keine Maschinen sondern unsere FREUNDE-vor solchen Leuten (nicht Menschen)gehören UNSERE FREUNDE GESCHÜTZT!
    Spanien? Nein danke !!!!!!!!Mir Tun die span.Tierschützer auch sehr leid,sie stehen auf (fast)verlorenem Posten.
    Wie schon a.O. erwähnt hatte der span. König in Südafrika um € 20 000,- einen Elefanten
    geschossen.EIN ECHTES VORBILD ALSO ! SCHANDE ÜBER IHN !

  6. 6 29. März 2013, Reinhard Fritz schreibt:

    Ein ganzes Volk zu verurteilen ist ziemlich traurig, denn auch in Spanien gibt es Hunderttausende Tierfreunde. Viele setzen sich für den Tierschutz ein und haben schon sehr viel erreicht. Boykottieren ist einfach, sich für Tierschutz und Tierrettung einsetzen, wär der richtige Weg. Außerdem müßte man die ganze Welt boykottieren, denn Tierquälerei gibts weltweit :-) Auch in Deutschland sehr extrem (z.B. Massentierhaltung)
    sonnige Grüße
    Reinhard Fritz

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