9th Januar 2012

Wildtierschutz Deutschland: Jagd verursacht Bestandsexplosion bei Wildschweinen

Nie wurden so viele Wildschweine geschossen wie im vergangenen Jahrzehnt. Trotz Intensivierungder Jagd werden die Bestände von Jahr zu Jahr größer. Die Verantwortlichenscheinen mit ihrem Latein am Ende zu sein … sie fordern noch mehr zu jagen.Nicht nur die Wissenschaft weiß es besser – auch einige kritische Jäger: dieNachwuchsschwemme ist hausgemacht.

Die Jagd verursacht Bestandsexplosion bei Wildschweinen

Seit Jahren wird die Jagd auf Schwarzkittel in Deutschland intensiviert. Das Credo der offiziellen Organe der Jäger und der zuständigen Ministerien der Länder lautet: mehr Jagd – so bekommen wir den Wildschweinbestand in den Griff.

Fehlanzeige, erläutert Lovis Kauertz von Wildtierschutz Deutschland:  „Ich vermute, dass Funktionäre in den Verbänden und Beamte in den Ministerien einfach mit ihrem Latein am Ende sind – andererseits müssten Ihnen doch mal anlässlich der blanken Zahlen die Augen aufgehen“. Bei der Anzahl der getöteten Wildschweine jagt ein Jahresrekord den anderen. Im kontinuierlich steigenden langjährigen 10-Jahres-Durchschnitt werden inzwischen fast eine halbe Millionen Wildschweine pro Jahr erlegt. Ein Großteil übrigens nicht für den Kochtopf, sondern für die Tierkörperbeseitigung. Weiterlesen »

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9th Januar 2012

Terracan nach der Brandstiftung

Grausam, einfach nur grausam, anders lässt sich das Drama, welches sich im Tierheim Terra Can in Ferrol (Galicien) in der Nacht vom 30. Juni zum 1. Juli ereignet hat, wohl kaum beschreiben, noch nicht ermittelte Hundehasser haben es in Brand gesetzt. 17 Hunde sind qualvoll verbrannt, ein Großteil des Tierheims in Schutt und Asche gelegt

Allerdings gibt es auch Tierschützer die dieses Tierheim kritisieren, da die Installationen mehr als notdürftig sind, es gibt kein fließendes Waser, die Hunde leben in provisorischen Hütten, auch schon vor der Brandstiftung, überall liegt Müll und Dreck, Anwohner beschweren sich schon seit langem über den Gestank. Tierschutzgerecht sind diese Hunde sicher nicht untergebracht, im Video ist sogar ein Hund zu sehen der an einer Kette leben muss.

Die Fotos sind vom 3. Januar 2012, so darf kein Tierheim aussehen, die Tiere sind alles andere als tierschutzgerecht untergebracht.

Siehe auch:
Warum
Brandstiftung Tierheim Terracan

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8th Januar 2012

Ehrerbietung an alle anti-Stierkampf Aktivisten

Dieses französiche Video ist allen Aktivisten gewidmet, die sich für die Abschaffung der Stierkämpfe einsetzen.

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7th Januar 2012

Galgos aus der Perrera von Plasencia suchen ein Zuhause

Diese vier Galgas befinden sich in der Perrera Municipal von Plasencia (Cáceres) und suchen eine Familie. Diese Auffangstation wird von Tierschützern geleitet.

SINDY

Diese hübsche Galga ist 11 Monate alt, wiegt 20 kg und ist mit 60 cm recht klein und zierlich. Sindy ist noch nicht kastriert, das Ergebnis der Blutuntersuchung auf die sogenannten Mittelmeerkrankheiten steht noch aus. Sindy ist recht schüchtern, aber nicht panisch und taut sicher in einer Familia schnell auf. Sindy wurde von einem Galguero übernommen, sie war ihm aber nicht schnell genug.

ZARA

Zara ist ebenfalls 11 Monate alt und wurde aus dem gleichen Grund wie Sindy von ihrem Besitzer verstoßen. Auch sie ist ca. 60 cm groß und nur ein wenig schwerer als Sindy, noch nciht kastreirt und das Ergebnis der Blutuntersuchung steht noch aus. Auch wenn sie noch sehr schüchten ist, ist sie sehr liebevoll und verschmust

FARRUCA

Farrucca ist ca. 2 1/2 Jahre alt, 60 cm groß, sie wiegt 20 kg und ist schon kastriert. diese Galga wurde auf Leishmaniose, Babesiose und Filariose negativ und auf Erlichiose positiv getestet, sie wird behandelt. Farruca ist ein wenig schüchtern, wird aber von Tag zu Tag zutraulicher. Farruca wurde streunend auf der Straße aufgegriffen.

RUBIA

Rubia ist ca. 3 Jahre alt, 64 cm groß und 22 kg schwer. Die Galga hat nicht den Vorstellungen des Jägers entsprochen, bevor dieser auf die Idee kam sie auszusetzen oder andersweitet zu beseitigen haben die Tierschützer sie übernommen. Rubia ist sehr zärtlich und liebt es gesteichelt zu werden.

Für die Vermittlung dieser Galgos ist Mariangeles Gomez Salpico, die Vorsitzende von FEPAEX, dem Dachverband der Tierschützer Extremaduras, zuständig. Gerne kann ich interessierten Vereinen bzw. Familien weitere Fotos, Infobögen und Testergebnisse der Blutuntersuchungen sowie Fotokopien der Impfpässe zusenden. nfo@sos-galgos.net

Kontakt Mariangeles: angelessalpico@hotmail.com

Siehe auch: SOS Galgos suchen ein Zuhause damit neuen Notfällen geholfen werden kann

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6th Januar 2012

„Stierkampf und Gesellschaft: nach seiner Abschaffung in Katalonien”

Das Video „Stierkampf und Gesellschaft: nach seiner Abschaffung in Katalonien” ist der erste Teil einer Serie, an der die Fondation Franz Weber arbeitet. Sie will damit ihre Mitglieder und Anhänger auf die Grausamkeit dieser Stierveranstaltungen hinweisen, die noch immer in einigen europäischen und lateinamerikanischen Ländern erlaubt sind.

Das Video erzählt in weniger als 10 Minuten anhand einer Reihe von Interviews und Bildern den Prozess, der in Katalonien durchlaufen wurde, sowie dessen bewegenden Abschluss, der einen historischen Sieg für die Tiere darstellt. Von den Protagonisten hören wir aus erster Hand ein paar der wichtigsten Anekdoten und erfahren, welche Auswirkung dieser Entschluss sowohl in Katalonien als auch in den Teilen der Welt hatte, in denen diese Tierveranstaltungen noch immer zulässig sind.

Heute ist die Fondation Franz Weber die weltweit aktivste Organisation gegen den Stierkampf und sie ist in all den Ländern tätig, in denen diese Veranstaltungen noch immer gesetzlich erlaubt sind: Spanien, Frankreich, Portugal, Peru, Venezuela, Mexiko, Kolumbien und Ecuador.”

Allgemein, BIC Stierkampf als Kulturgut - ILP "PROU" Abschaffung der Stierkämpfe in Katalonien, STIERKAMPF, VIDEOS | 0 Kommentare

6th Januar 2012

Neun tote Galgos und eine große Lüge?

Auch wenn diese Bilder grausam sind, sie sind ein weiterer Beweis der Misshandlung und Ausbeutung einer Hunderasse, die in ihrem Land nicht mehr wert ist als ein Instrument der Jagd, welches nach Gebrauch entsorgt wird. Schluss mit den Lügen der Galgueros!



Diese 9 Kadaver wurden vor wenigen Tagen in Arapiles in der Provinz Salamanca gefunden. Emilio, ein Mitarbeiter vom Tierschutzverein Fundación Luna fand zuerst vier Kadaver mit Stricken um den Hals. Am kommenden Tag begaben sich Tierschützer gemeinsam mit der spanischen Umweltpolizei SEPRONA zum fundort und entdeckten weitere tote Windhunde.  Es handelt sich um 8 Hündinnen und einem Rüden. ALBA, ESPLÉNDIDA, BENITA, BARBI, RUSA, SAETA, DIANA und eine unbekannte Galga, sowie der Galgorüde FAUNO wurden grausam getötet. Acht der Galgos sind mit Mikrochip gekennzeichnet, nur einer dieser Galgos wurde abgemeldet, angegeben wurde “tödlicher Unfall”.  Anhand der Verwesung konnte der ungefähre Todeszeitpunkt festgelgt werden, sieben der Galgos waren erst ca. eine Woche tot, ein Galgo einen Monat und ein weiteres Tier mehr als drei Monate.

Die Tierschützer haben alle Kadaver geborgen und fotografiert, die SEPRONA die während der Bergung anwesend war, hat ebenfalls sehr viele Beweisfotos aufgenommen, der Besitzer konnte ermittelt werden. Auch wenn alle ermordeten Galgos einen Strick um den Hals hatten, was auf einen tod durch Erhängen hinweisen könnte, gibt es Anzeichen dafür, dass die Hunde vergiftet wurden. Vermutlich wurden die Seile dazu benutzt, die Kadaver vom Auto aus bis zu dem Fundort wo sie begraben wurden, zu ziehen. Der Besitzer, ein Galgozüchter und passionierter Jäger nimmt regelmäßig am Wettbewerb Campeonato de España teil. Laut seiner Aussage wurden die Galgos angeblich von einem Tierarzt eingeschläfert, der Grund, sie waren für den Besitzer nutzlos geworden.

Der Tierschutzverein Fundación Luna hat Anzeige erstattet. Diese schreckliche Tat darf nicht ungestraft bleiben. Die Tierschützer werden von diesem Tierarzt alle Unterlagen über diese Galgos anfordern um in Erfahrung zu bringen, ob die Aussage des Galgueros der Wahrheit entspricht. Falls ja, werden sie ihn fragen, warum er gesunde Hunde einschläfert, auch werden sie den Namen des Teirarztes veröffentlichen, damit die ganze Welt weiß, welchen Aufgaben er sich widmet.

Dem Besitzer drohen in diesem Fall Verwaltungsstrafen für jeden getöteten Galgo, für die Nichtregistrierung und die “Entsorgung” an einem nicht gestatteten Ort. Leider kann man in Spanien nicht mehr ewarten, es sei denn, diese Galgos wurden nicht von einem Tierarzt eingeschläfert, sondern von ihrem Besitzer grausam getötet.

www.fundacionluna.org

Siehe auch:
Die Scheinheilige Welt der Galgueros
Endlich! Die Misshandlung der Galgos im Blickpunkt des Europäischen Parlaments
Reportage über die Schattenseiten der Jagd mit Galgos

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6th Januar 2012

Torredembarra – Die Brücke zum Leben

www.tierschutz-engel.de

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5th Januar 2012

SOS Galgos suchen ein Zuhause damit neuen Notfällen geholfen werden kann

Der Wettlauf gegen den Tod hat schon lange begonnen, hunderte von Galgos warten in den zahlreichen Perreras auf ihr trauriges Ende, zahlreiche verzweifelte Notrufe gehen durch die spanischen Verteiler, die Tierschützer sind mit ihren Nerven am Ende, man versucht zu helfen wo es geht, aber es sind einfach viel zu viele Galgos die ganz legal von ihren Besitzern zum Töten in einer Auffangstation abgegeben werden. Die meisten Galgos sind zwischen 1 und 3 Jahren alt, gesunde junge Hunde, ein überflüssig gewordenes Jagdwerkzeug.

Die Jagdsaison mit Galgos während Galgos der letzten Jagdsaison teilweise noch immer ums blanke Überleben kämpfen, zu scheu um eingefangen zu werden. Viele Galgos der letzten Jagdsaison sitzen im Tierheim oder auf Pflegestellen weil sie noch immer keine Familie gefunden haben. In allen Teilen Spaniens in denen traditionell mit Galgos gejagt wird, Leiden Abertausender von Galgos und die Regierung schaut weg.

Es sind, gemessen an der unglaublichen Anzahl aufgegebener Galgos, nur wenige Tiere die überleben, daher muss mit vereinten Kräften daran gearbeitet werden, dass die Zucht eingeschränkt, eine Kennzeichnungspflicht kontrolliert und Vergehen sanktioniert wird.

Diese Massentötungen kann man zu Recht als Massenmord bezeichnen. Spanien, ein Land der Stierschlächter, Tierquäler und Massenmörder, eine Schande für ein Land der Europäischen Union. Zustände, die diejenigen Menschen vor Ort und die, die vom Ausland aus versuchen zu helfen, zur Verzweiflung bringen.

Folgende Galgos befinden sich in Extremadura, sie wurden entweder aus der Perrera von Badajoz-Stadt gerettet, als Streuner aufgegriffen oder direkt in einer Perrera abgegeben, einige dieser Galgos befinden sich schon seit langem in Obhut von Tierschützern.

LORD
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LORD ist ca. 2 bis 3 Jahre alt, kastriert, wiegt ca. 25 kg und ist mit 62 cm recht klein. Seit Janaur 2011 befindet er sich in einem Tierheim, erwurde damals zusammen mit einem anderen Hund über den Zaun in einen Zwinger mit anderen großen Hunden geworfen. Sein Zustand war schlecht, er war unterernährt, voller Wunden, schwach und vollkommen verängstigt. Damit er seine Angst verliert, wurde er in eine Pflegefamilie gegeben, er ist inzwischen gesund und kräftig, aber noch immer sehr ängstlich, versucht aber nicht mehr zu flüchten. Früher hat er nicht gefressen wenn man ihn angeschaut hat, inzwischen frisst er seinen Pflegeeltern auch aus der Hand. Wenn er doch mal wieder Angst hat, senkt er seinen Kopf und legt sich auf den Boden, er wurde von seinem Besitzer bestimmt mehr als einmal verprügelt. Lord geht gut an der Leine und ist während der Spaziergänge nicht schreckhaft. Der Rüde spielt gerne mit anderen Hunden. Nun wird es wirklich Zeit, dass Lord seine eigene Familie findet, diese sollte Hundeerfahrung mitbringen.

MAX

MAX wurde im Dezember 2011 aus der Perrera von Badajoz-Stadt vor dem sicheren Tod gerettet. Dieser recht große Galgo ist ca. 2 jahre alt, sehr aufmerksam und schlau, lebhaft und verspielt und überhaupt nicht ängstlich. Max ist schon kastriert und wurde auf Leishmaniose, Erlichiose, Filariose und Babesiose negativ getestet. Auch für Max wird eine hundeerfahrene Familie empfohlen, der fröhliche Rüde befindet sich in einer Tierpension.

BIANCA


Bianca ist für spanische Verhältnisse schon sehr alt, selten erreicht ein Galgo in Spanien dieses Alter, man schätzt sie auf ca. 8 Jahre. Die Galga ist ca. 69 cm groß und wiegt zur Zeit kanpp 22 kg. Bianca wurde in der Perrera abgegeben, ihre Bestimmung war der Tod. Ihr Gesäuge läßt vermuten, dass sie fast ihr ganzes Leben lang als Zuchthündin missbraucht wurde, ihre Fell ist kahl und glanzlos, die Zähne sind vollkommen abgenutzt. Bianca ist offensichtlich Leishmaniose positiv, der Test wird wiederholt, bestätigt sich die erste Diagnose, wird die Galga selbstverständlich medikamentös behandelt, sie mus auch noch kastriert werden. mariangeles wüsncht sich von ganzem Herzen eine wundervolle Familie für diese verschmuste, liebevolle Kreatur, damit sie wenigstens den Rest ihres Lebens genießen kann.

URIEL

URIEL befindet sich seit März 2011 in der von tierschützern geleiteten Perrera von Palencia. Der Galgo ist ca. 2 bis 3 Jahre alt, ca. 70 cm groß, wiegt 25 kg und ist kastriert. Dieser Galgo wurde ausgesetzt, sein Verhalten zeigt, dass er sehr schlecht behandelt wurde, er ist noch immer sehr sehr ängstlich, kann inzwischen aber Streicheleinheiten schon genießen. Aufgrund dieser Problematik benötigt Uriel eine geduldige, hundeerfahren Famillie, gerne mit suveränem Ersthund.

RODOLFO

Dieser zierliche Galgorüde befindet sich seit Dezember 2011 in einem Tierheim, RODOLFO ist ca. 2 Jahre alt, katzenvertäglich, gesund und munter und auch schon kastriert. Rodolfo ist sehr liebevoll und folgsam, anderen Hunden gegenüber ist er etwas unsicher und nervös, er knurrt sie an wenn er sich ihnen nähert, war aber noch nie in einer Beißerei verwickelt. Sein Gehege teilt er mit drei kleinern Hunden mit denen er sich sehr gut versteht. Kälte mag er überhaupt nicht, deswegen trägt er zur Zeit, auch in Spanien ist es kalt, immer einen Mantel.

Von seiner Vorgeschichte ist nichts bekannt, Rodolfo wurde über den Zaun ins Tierheim geworfen. Anfangs war er sehr ängstlich, nun fühlt er sich zuhause und ist sehr verschmust und verspielt. Die Tierschützer denken, dass Rodolfo auch für Windhundanfänger geeignet ist.

PALOMI


PALOMI ist ca, 3 Jahre alt, 24 kg schwer. Auch diese Galga wurde im Dezember aus der Perrera von Badajoz-Stadt gerettet. Ein Sevillaner hatte sie reserviert, fuhr auch zur Perrera, sie ihm jedoch zu groß und er suchte sich eine andere kleinere Galga aus.

Diese intelligente, katzenverträgliche Galga ist sehr liebevoll und nicht ängstlich, sehr sozial, aber leider auch Leishmaniose positiv, mit der Behandlung wurde begonnen. Palomi hatte hohes Fieber, vermutlich wegen ihrer entzündeten Rutenspitze, sie war in einem schlechten Allgemeinzustand und zudem von Flöhen befallen. Inzwischen geht es ihr besser, sie ist auch schon kastriert und wird gegen Leishmaniose behandelt. Für PALOMI wird eine hundeerfahrene Familie gesucht.

RUBIA



Auch RUBIA wurde im Dezember aus der Perrra von Badajoz Stadt gerettet. die Galga ist ca. 6 Jahre alt, 67 cm groß und wiegt ca. 23 kg. Die Rute von Rubia war schwer verletzt und entzündet, sie war nicht zu retten, ein Stück der Rute musste amputiert werden, bei dieser Gelegenheit wurde Rubia auch gleich kastriert. Die Galga ist Leishmaniose positiv und wird behandelt, zum glück sind die Leber und die Nieren noch nicht geschädigt. Rubia hat schon einiges an Gewicht zugelegt und zeigt von Tag zu Tag mehr Lebensfeude

Für die Vermittlung dieser Galgos ist Mariangeles Gomez Salpico, die Vorsitzende von FEPAEX, dem Dachverband der Tierschützer Extremaduras, zuständig. Gerne kann ich interessierten Vereinen bzw. Familien weitere Fotos, Infobögen und Testergebnisse der Blutuntersuchungen sowie Fotokopien der Impfpässe zusenden. nfo@sos-galgos.net

Kontakt Mariangeles: angelessalpico@hotmail.com

update:
Rodolfo wurde von Galgo Save Belgium übernommen
Max hat eine Familie in Belgien gefunden
Rubia hat ebenfalls einen Platz in Belgien gefunden

Siehe auch:
Beginn der Galgo Saison
Ein grauenvolles Geständnis
Das Problem der Jagdhunde in Extremadura
Galgos, jedes Jahr das gleiche Leid

Allgemein, Extremadura | 10 Kommentare

4th Januar 2012

50 tote und mehr als 30 beschlagnahmte Jagdhunde

Agentes Rurales (Polizei zuständig für Tier- und Umweltschutz) fanden am 16. Dezember in einem Waldgebiet in Montcada i Reixach (Katalonien) 50 Hundekadaver. Die Tiere wurden offensichtlich laut der Tierschutzorganisation Fundación Altarriba von ihrem Besitzer, einem Jäger, getötet. er Jäger benutzte die Hunde zur Wildschweinjagd.

Das Grundstück wurde aufgrund der Beschwerde einer Nachbarin inspiziert. Einige der Kadaver liegen schon mehr als 6 Monate auf dem Grundstück. Laut Karin Pielaner, der Pressesprecherin des Tierschutzvereins DAR Animal Rescue, erwürgte der Beschuldigte, F. L.P., wohnhaft in Barcelona vermutlich die Hunde, wenn sie verletzt von der Jagd zurück kamen oder zu alt waren.

Auf dem Grundstück des Jägers fand man 34 Hunde in erbärmlichem Zustand, einige der Tiere hatten schwere Verletzungen und die meisten Jaghunde waren nicht vorschriftsmäßig mit Mikrochip gekennzeichnet und registriert.

Die geretteten Hunde wurden in die Tierheime Santuario de Cervelló und Bú Bup Parc gebracht, ein Dutzend wurden von dem Tierschutzverein Animals Sense Sostre und einige Tiere von Santuario de Canópolis, aufgenommen. Der Transport wurde gratis von dem Unternehmen TravelDog durchgeführt.

Der Jäger wird sich vor Gericht für seine grausamen Taten verantworten müssen, ihm droht eine Gefängisstrafe von 3 Monaten bis zu einem Jahr, sowie ein Tierhaltungsverbot für 5 Jahre.

Außerdem könnte er mit einer Verwaltungsstrafe von bis zu 20.000 € für belangt werden, da er weder eine Erlaubnis für die Hundehaltung, noch eine geeignete Anlage für die Unterbringung der Hunde hatte.

Dieser Fall ist keine Ausnahme in Spanien, laut Animal Rescue und der Stiftung Altarriba sind mehr als 60 % aller Hunde die in einer spanischen Perrera landen Jagdhunde, die von ihren Besitzern verlassen werden, da sie nicht jagttauglich oder schon zu alt sind. Die beiden Tierschutzvereine erhalten durchschnittlich 7 Beschwerden wöchentlich und haben mehr als 600 Tiere in ihrer Obhut.

Quellen:
elpais.com
20minutos.es

Beispiel einer Wildschweinjagd mit Hunden. Vorsicht grausame Bilder!

Zitat des Jagdverbandes: “Wir schützen die Umwelt und respektieren die Natur die uns umgibt.”

Ich erspare mir jeglichen Kommentar.

Allgemein, VIDEOS | 7 Kommentare

4th Januar 2012

Bullfighting – Reportage von WSPA International über das Ende der Stierkämpfe in Katalonien

www.wspa-international.org

Allgemein, BIC Stierkampf als Kulturgut - ILP "PROU" Abschaffung der Stierkämpfe in Katalonien, STIERKAMPF, VIDEOS | 1 Kommentar

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SOS Galgos - 2012 Januar

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