5th Juni 2012

Wein, Weib, Gesang und Stiere – aber keine Lust auf Arbeit

Die Kassen der Städte und Gemeinden sind leer, die Arbeitslosenquote ist mit fast 25 Prozent erschreckend hoch, bei den Jugendlichen liegt sie gar bei unglaublichen 40 %. Da sollte man meinen, dass jede Maßnahme, die neue Arbeitsplätze schafft erwünscht ist, doch die Realität belehrt uns eines besseren..

In drei Dörfern Extremaduras durfte die Bevölkerung darüber abstimmen, ob entweder Stierfeste oder neue Arbeitsplätze subventioniert werden sollen. In Valrío und El Batán wollte man doch tatsächlich nicht auf das traditionelle Stiertreben verzichten, nur die Bevölkerung von Guijo de Galisteo entschied sich dazu, dieses Jahr keine Stiere durch die Gassen zu treiben, sondern stattdessen für neue Jobs zu sorgen.

Die konservative Regierung ist grausam, quält Bürger und Tiere gleichermaßen. Man entfernt sich von Tag zu Tag mehr von einem modernen XXI Jahrhundert. Während bei Bildung, Gesundheit und Soziales gekürzt wird, bezuschusst man den Stierkampf mit der jämmerlichen Ausrede er sei ein “Kulturgut”. Es ist wirklich beschämend aber nicht wirklich verwunderlich, dass es Bürger gibt, die mehr Spaß daran haben, Stiere zu quälen als zu arbeiten…typisch Spanien.

Allgemein, STIERKAMPF | 4 Kommentare

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SOS Galgos - 2012 Juni 05

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