13th Juni 2012

Jeromin sucht ein Zuhause

JEROMIN ist gerade mal 1 Jahr alt, die Tierschützer haben ihn von einem Galguero übernommen. Vergangenes Jahr haben sie seinen Vater übernommen. Jeromin hat einen alten Beinbruch, ob es sinnvoll ist den Bruch zu operieren und zu richten wird noch abgeklärt. Jeromin ist noch sehr ängstlich, man hofft, dass dies sich nach ein paar Tagen legen wird.


Neben Jeromin warten noch viele andere Galgos im Tierheim der Sociedad Protectora de Animales y Plantas (SPAP) de Villena auf eine Familie.

www.protectoravillena.com

mariajose1017@hotmail.com

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13th Juni 2012

Das Seil des Lebens

Cora wurde in einen mehr als 15 Meter tiefen Brunnen geworfen, einzig und allein aus dem Grund, weil sie eine Galga ist die in den Augen ihres Besitzers nicht mehr nützlich war.

Man weiß nicht, wie viele Stunden oder Tage es gedauert hat, bis ein aufmerksamer Spaziergänger ihr Bellen und Wimmern hörte, die Feuerwehr von Alcalá de Guadaira alarmierte und zu dem Brunnen führte.

Als die Feuerwehrleute ankamen sahen sie auf dem Boden des Brunnen einen Galgo der mit den Vorerbeinen auf einem Plastikeimer stand. Sie warfen ein Seil in den Brunnen um zu prüfen, wie tief er war. Als sie das Seil hochzogen, bemerkten sie einen Widerstand. Sie begannen das Seil hochzuziehen, der Galgo ließ nicht los, klammerte sich regelrecht an das Seil, der Überlebenswille war so groß, dass die Feuerwehleute mussten nicht in den Brunnen hinabsteigen mussten.

Auch als der Galgo oben war, es stellte sich heraus, dass es sich um eine Hündin haltete, ließ sie das lebensrettende Seil zuerst nicht los und lag erschöpft auf dem Boden.

Die Krallen ihrer Vorderbeine waren blutig und kaputt von dem unmöglichen Versuch alleine aus dem Brunnen zu klettern. Laut Aussage der Feuerwehleute lag die Galga zunächst erschöpft auf dem Seil und hörte nicht auf vor lauter Dankbarkeit über ihre Rettung die Hände ihrer Retter zu lecken. Sie brachten sie zunächst in die Feuerwehrstation.

Ironischerweise informierte daraufhin die Verwaltung das Zentrum für die Aufnahme von herrenlosen Tieren, also die städtische Perrera und die arme Überlebende landetete nach der profesionellen Rettung im Todestrakt, diesmal institutionell.

Carmen Higaldo, Voluntärin vom Tierheim ARCA-Sevilla erfuhr einige Tage später von einem der Retter von dem Fall, konnte nicht untätig bleiben und beschloss zu handeln. “Es ist nicht fair, dass diese Galga so endet, das ist für keinen Hund fair, aber sie hat den Brunnen überlebt, die Feeurwehleute haben ihr Möglichstes geben um sie zu retten, es darf nicht sein, dass sie ihr Leben in einer Perrera beendet. Sie muss ein zweites Mal gerettet und adoptiert werden um den Rest ihres Lebens glücklich zu verbringen. Sie hat es verdient, wir sind es ihr schuldig!”


Der Tierschutzverein ARCA-Sevilla hat Cora aus der Perrera rausgeholt. Trotz allem was sie erlitten hat, ist sie dankbar über Steicheleinheiten, sie ist den Menschen gegenüber nicht nachtragend und wird bald zur Adoption freigegeben um die allersbeste Familie für sie zu suchen.

Quelle: blog.pacma.es

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SOS Galgos - 2012 Juni 13

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