15th Juni 2012

Impressionen aus Barcelona und Madrid – Demonstrationen gegen die Misshandlung der Galgos

Am vergangenen Sonntag, einen Tag nach der großen Demonstration in Straßburg, gingen auch in Barcelona und Madrid hunderte von Menschen auf die Straße, um die Regierung aufzufordern endlich Maßnahmen zu ergreifen, die die Misshandlung und das Aussetzen der Galgos beenden.

Siehe auch: Demonstration gegen die Misshandlung der Galgos ein voller Erfolg

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13th Juni 2012

Jeromin sucht ein Zuhause

JEROMIN ist gerade mal 1 Jahr alt, die Tierschützer haben ihn von einem Galguero übernommen. Vergangenes Jahr haben sie seinen Vater übernommen. Jeromin hat einen alten Beinbruch, ob es sinnvoll ist den Bruch zu operieren und zu richten wird noch abgeklärt. Jeromin ist noch sehr ängstlich, man hofft, dass dies sich nach ein paar Tagen legen wird.


Neben Jeromin warten noch viele andere Galgos im Tierheim der Sociedad Protectora de Animales y Plantas (SPAP) de Villena auf eine Familie.

www.protectoravillena.com

mariajose1017@hotmail.com

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13th Juni 2012

Das Seil des Lebens

Cora wurde in einen mehr als 15 Meter tiefen Brunnen geworfen, einzig und allein aus dem Grund, weil sie eine Galga ist die in den Augen ihres Besitzers nicht mehr nützlich war.

Man weiß nicht, wie viele Stunden oder Tage es gedauert hat, bis ein aufmerksamer Spaziergänger ihr Bellen und Wimmern hörte, die Feuerwehr von Alcalá de Guadaira alarmierte und zu dem Brunnen führte.

Als die Feuerwehrleute ankamen sahen sie auf dem Boden des Brunnen einen Galgo der mit den Vorerbeinen auf einem Plastikeimer stand. Sie warfen ein Seil in den Brunnen um zu prüfen, wie tief er war. Als sie das Seil hochzogen, bemerkten sie einen Widerstand. Sie begannen das Seil hochzuziehen, der Galgo ließ nicht los, klammerte sich regelrecht an das Seil, der Überlebenswille war so groß, dass die Feuerwehleute mussten nicht in den Brunnen hinabsteigen mussten.

Auch als der Galgo oben war, es stellte sich heraus, dass es sich um eine Hündin haltete, ließ sie das lebensrettende Seil zuerst nicht los und lag erschöpft auf dem Boden.

Die Krallen ihrer Vorderbeine waren blutig und kaputt von dem unmöglichen Versuch alleine aus dem Brunnen zu klettern. Laut Aussage der Feuerwehleute lag die Galga zunächst erschöpft auf dem Seil und hörte nicht auf vor lauter Dankbarkeit über ihre Rettung die Hände ihrer Retter zu lecken. Sie brachten sie zunächst in die Feuerwehrstation.

Ironischerweise informierte daraufhin die Verwaltung das Zentrum für die Aufnahme von herrenlosen Tieren, also die städtische Perrera und die arme Überlebende landetete nach der profesionellen Rettung im Todestrakt, diesmal institutionell.

Carmen Higaldo, Voluntärin vom Tierheim ARCA-Sevilla erfuhr einige Tage später von einem der Retter von dem Fall, konnte nicht untätig bleiben und beschloss zu handeln. “Es ist nicht fair, dass diese Galga so endet, das ist für keinen Hund fair, aber sie hat den Brunnen überlebt, die Feeurwehleute haben ihr Möglichstes geben um sie zu retten, es darf nicht sein, dass sie ihr Leben in einer Perrera beendet. Sie muss ein zweites Mal gerettet und adoptiert werden um den Rest ihres Lebens glücklich zu verbringen. Sie hat es verdient, wir sind es ihr schuldig!”


Der Tierschutzverein ARCA-Sevilla hat Cora aus der Perrera rausgeholt. Trotz allem was sie erlitten hat, ist sie dankbar über Steicheleinheiten, sie ist den Menschen gegenüber nicht nachtragend und wird bald zur Adoption freigegeben um die allersbeste Familie für sie zu suchen.

Quelle: blog.pacma.es

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11th Juni 2012

“Die Tauromachie bedeutet eine kulturelle Offenbarung unserers Landes”

Foto copyright AVAT

Der neue spanische Kulturminister José Ignacio Wert verkündete im Februar des Jahres, dass er auf nationaler wie internationaler Ebene alles in die Wegen leiten wird, um den Stierkampf zum Kulturerbe zu erklären.

Nun hat die spanische Regierung unter Ministerpräsident Mariano Rajoy ein weiteres Mal bestätigt, den Stierkampf als Kunstform und Kulturprodukt zu fördern. Dies wurde deutlich durch die Anfrage von Chesús Yuste, Mitglied der Parlamentarischen Vereinigung zum Schutz der Tierrechte, der Asociación Parlamentaria en Defensa de los Derechos de los Animales (APDDA).

In seiner Antwort, die der spansichen Tageszeitung Europa Press vorliegt, erklärte das Ministerium für Kultur, “Die Tauromachie bedeutet eine kulturelle Offenbarung unserers Landes”. Die Zuständigkeit für Stierkampf und Stierfeste wurde in der letzten Legislaturperiode vom Innenministerium dem Ministerium für Kultur zu übertragen. Ein geschickter Schachzug der Stierkampflobby und ein Armutszeugnis für ein sich als modern bezeichnendes Land der Europäischen Unión. Demütigung und Folter eines Lebewesens kann weder als Kultur verstanden, noch blutvergießen Kunst genannt werden.

Während die Mittel für Bildung, Gesundheit und Soziales gekürzt werden, immer mehr Menschen noch nicht einmal genug zu Essen haben, die Suppenküchen für Arme vollkommen überlastet sind und immer Menschen sich etwas Eßbares aus der Mülltonne suchen um nicht zu verhungern, bezuschusst man den ohne Subventionen dem Untergang geweihten Stierkampf mit der jämmerlichen Ausrede, er sei ein schützenswertes “Kulturgut”.

Alles was man über Stierkampf wissen sollte: STIERKAMPF

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10th Juni 2012

Demonstration gegen die Misshandlung der Galgos ein voller Erfolg



Mehrere hundert Menschen aus ganz Europa demonstrierten am Samstagnachmittag in Straßburg gegen die Misshandlung der Galgos, um die breite Öffentlichkeit auf ihr Leiden aufmerksam zu machen und die Politiker der Europäischen Union aufzufordern endlich zu handeln. Tierschutzvereine aus Spanien, Belgien, Frankreich und der Schweiz, nahmen an der friedlichen Demonstration teil.

Jahr für Jahr werden Tausende dieser Hunde, die von den meisten Spaniern als reines Jagdinstrument angesehen werden, am Ende der Jagdsaison geopfert. Ausgesetzt, in einer Tötungsstätion abgegeben, bestenfalls in einem Tierheim, erschossen, erhangen oder auf andere grausame Art und Weise entsorgt.

Die spanische Regierung ignoriert den Massenmord an den Windhunden, die Jagd mit Galgos und auch mit Podencos ist ein großes Geschäft. Aufgrund der Galgos werden jährlich ca.1000 Millionen Euro umgesetzt und 27000 Arbeitsplätze stehen im direkten Zusammenhang mit ihnen, die gesamte Jägerschaft bewegt jährlich 3000 Millionen Euro.

Hier besteht dringend Handlungsbedarf. In Spanien existiert eine Politik des Wegschauens, aber was will man auch erwarten von einem Land, welches Stierkampf und Stierspektakel als Kultur betrachtet, die Misshandlung der Stiere legalisiert, wo der Sonntagausflug der erzkatholischen Spanier in eine Stierkampfarena nach dem sonntäglichen Kirchgang eine Selbstverständlichkeit ist und schon kleinen Kindern suggeriert wird, dass das Quälen von Tieren eine sinnvolle, legitime Freizeitbeschäftigung ist.

Verantwortlich für den Holocaust der Galgos sind die schätzungsweise 180 000 Galgueros, Besitzer von ca. 500 000 Galgos. Laut Tierschützern werden Jahr für Jahr 50 000 Galgos auf unterschiedlichste grausame Art und Weise entsorgt.
Spanien ist das einzige europäische Land, in dem es nicht unüblich ist, einen am Baum erhangenen Galgo zu finden.

Quellen und weitere Fotos:
Galgos Ethique Europe
dna.fr
www.crel.fr

Siehe auch: Reportage über die Schattenseiten der Jagd mit Galgos

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9th Juni 2012

Menschenkette für die Abschaffung der Stierkämpfe


©Jonás Amadeo Lucas

Am heutigen Samstag bildeten 500 Aktivisten rund um die Stierkampfarena Las Ventas in Madrid eine Menschenkette, um die Ketten der Opfer des Stierkampfs für immer zu sprengen. Einberufen wurde die Demonstration von der Tierrechtsorganisation Fundación Equanimal und Cas Internacional.

Der friedliche Protest zur Verteidigung der Tierrechte ist ohne größere Zwischenfalle verlaufen, nur einige Buh-Rufe und Beschimpfungen waren aus der Reihe der Stierkampffans die an der Kassenschlange standen, zu hören. Die am häufigsten skandalierten Parolen der Tierfreunde waren “Rechte und für die Tiere” und “Abschaffung der Tauromachie”.

Beendet wurde der Protest mit einer Schweigeminute, während der die Aktivisten ihre mit Kunstblut bemalten Hände in die Höhe streckten.

Laut Óscar Horta, dem Pressesprecher der Fundación Euqanimal, sterben jährlich ca. 18 000 Stiere in spanischen Stierkampfarenen, Tendenz fallend. In den 90iger Jahren waren es noch rund 30 000 Stiere die jährlich auf grausame Art ihr Leben unter dem Deckmantel von Tradition und Kultur lassen mussten.

“Der Stierkampf gehört in die Vergangenheit und muss abgeschafft werden, genauso wie es zu seiner Zeit mit dem Cirus der Antike geschehen ist.”
, erklärte Horta und fügte hinzu, dass der Kampf sich nicht nur auf das Verbot des Stierkampfes, sondern auch gegen jede Ausbeutung von Tiere konzentriert.

“Wir müssen aufhören Tiere zu misshandeln, aufhören ihnen Leid zuzufügen, aufhören ihr Leben zu beenden und aufhören sie fortlaufend zu foltern.”, betonte der Pressesprecher der Tierrechtsorganisation.

Quelle: publico.es

Die Tierrechtler geben denen eine Stimme, die nicht für sich nicht selbst verteidigen können. Der Kampf für die Tierrechte, ist ein Kampf der Ethik gegen den Egoismus. Der Solidarität gegen den Tod. Des Respekts gegen die Gewalt. Der Gerechtgikeit gegen den Missbrauch. Der Kampf für eine gerechtere Welt für alle Lebewesen. Ein Kampf gegen das Unrecht, denn alle Lebewsen leiden gleichermaßen.

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8th Juni 2012

Illegaler Hundezwinger ausgehoben

Beamte der Guardia Civil in La Rioja haben einen illegalen Hundezwinger ausgehoben und den Besitzer des Diebstahls und der Tierquälerei angeklagt.

Die Guardia Civil hat von Tierschützern einen Hinweis bekommen, die Beamten fanden 20 Hunde, unter ihnen auch sog. “Kampfhunde”, die unter entsetzlichen hygienischen Bedingugen gehalten wurden. Die Tiere waren unterernährt und hatten weder Futter noch Wasser. Es stellte sich heraus, dass sieben dieser Hunde am 6. Mai in Malagón (Ciudad Real) gestohlen wurden waren.

Angesichts der Schwere des Falles nahm die spanische Umweltpolizei Seprone sich der Sache an. Der Eigentümer der Anlage verfügte über keine Genehmigung, auch besaß er keine Berechtigung potenziell gefährliche Hunde zu halten. Diesen Hunden wurde von dem mutmaßlichen Dieb neue Microchips inplantiert und dann die Tiere auf seinem Namen registriert.

Die Hunde wurden in das Tierheim Centro de Acogida de Animales de Logroño gebracht, wo sie nun die notwenige Pflege und Aufmerksamkeit erhalten.

Quelle: noticias.lainformacion.com

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7th Juni 2012

Straßburg 9. Juni 2012: Demonstration gegen die Misshandlung der Galgos

Einberufen von der französichen Tierschutzorganisation CREL, Club de Reconnaissance et d’Entraide aux Levriers, findet am 9. Juni 2012 in Straßburg eine Demonstration gegen die Misshandlung der spanischen Windhunde statt.

Die Demonstrationszug beginnt um 14 Uhr am Sitz des Europäischen Parlaments in Straßburg und wird ca. 1 1/2 Stunden durch das Stadtzentrum führen um dann am Ausgangspunkt zurückzukehren. Selbstverstädnlich werden zahlreiche Galgos die Demonstranten auf ihrem Protestmarsch begleiten.

Um 17 Uhr wird die Kundgebung gegen das Aussetzen, die Misshandlung und den Mord an Tausenden von Galgos beendet sein.

Alle Vereine, Tierrechtler, Privatpersonen haben ihren Platz bei dieser wichtigen Kundgebung, nur gemeinsam ist man stark.

DIE GALGOS BRAUCHEN UNSERE STIMME
MEHR ALS 50 000 GALGOS STERBEN JEDES JAH IN SPANIEN
MEHR ALS 100 000 GALGOS WERDEN JEDES JAHR AUFGEGEBEN
VERBREITE, ARBEITE ZUSAMMEN, NEHME TEIL, KÄMPFE!

Auch in Spanien finden Demonstrationen gegen die Misshandlung der Galgos statt:

Barcelona: Sonntag den 10. Juni um 11 h vor der Vertretung der Europäischen Komission, Passeig de Gracia, 90
Madrid: Sonntag den 10. Juni um 11 h vor der Vertretung der Europäischen Komission, , Pº Castellana, 46

Das Event bei Facebook:

Manifestation lévriers strasbourg 2012
Manifestacion De Estrasburgo Por El Galgo Español

Siehe auch: Die Misshandlung der Galgos im Blickpunkt des Europäischen Parlaments

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6th Juni 2012

So starb “Letrado”

Letrado, 5º toro de la tarde del 30 mayo 2012 en Las Ventas from PACMA TV on Vimeo.

Diese Fotos wurden von AVAT am 30. Mai in der Stierkampfarena Las Ventas in Madrid, aufgenommen. Sie zeigen den grausamen Tod des 5. Stieres “Letrado”. Ist diese Folter eines Tieres Kunst?

Der neue spanische Kulturminister José Ignacio Wert verkündete im Februar des Jahres, dass er auf nationaler wie internationaler Ebene alles in die Wegen leiten wird um den Stierkampf zum Kulturerbe zu erklären. Was für ein Armutszeugnis für Spanien!

AVAT, dieses Kürzel steht für VEREINIGUNG DER TIERÄRTZE ZUR ABSCHAFFUNG DER STIERKÄMPERKUNST. Diese Organisation wurde am 18 Mai 2008 gegründet. Viele Tierärzte leben von und arbeiten mit Kampfstieren, aber die Kenntnis von deren Leiden bei den ganzen Veranstaltungen die im Zusammenhang mit diesen blutigen Spektakeln dienen, hat sie dazu bewogen, eine Gruppe zu gründen, welche die Tierschutzorganisationen bei ihrem Kampf zur Abschaffung der Tauromachie unterstützen soll. Sie wissen was sie als Tierärzte unterstützen müssen, das Wohlergehen der Tiere und nicht die vermeintliche Tradition der “Stierkämpferkunst”.

Siehe auch: Tierärzte für die Abschaffung des Stierkampfs

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6th Juni 2012

16 tote Galgos bei Murcia gefunden

Die Schreckensnachrichten reißen nicht ab, auf einem Feld in einem Dorf bei Murcia wurden die Kadaver von 16 galgos gefunden. Teilweise waren nur noch die Knochen erhalten. manche der Galgos hatte man auch versucht zu verbrennen, vermutlich um Spuren zu beseitigen. Noch steht nicht fest, ob sie gechipt waren.

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SOS Galgos - 2012 Juni

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