25th November 2012

Galga als Trainingsobjekt für Hundekämpfe missbraucht

Wenn ein Galgo nicht für die Jagd geeignet ist, dan vielleicht noch als Trainingsobjekt für illegale, jedoch noch weit verbreitete Hundekämpfe.

Den Tierschützern bot sich ein schreckliches Bild. Die Galga hat zahlreiche tiefe Bisswunden, die Lunge ist in Mitleidenschaft gezogen (Pneumothorax), Bänder sind gerissen, Knochen gebrochen oder gesplittert, ihr Zustand ist kritisch, aber stabil.

Die behandelnden Tierärzte sind sich sicher, dass diese Galga für Hundekämpfe, bzw. zu Trainingszwecken, missbraucht wurde, zudem wurde heute noch ein weitererer Galgo in ähnlichem Zustand gefunden, dieser Hund ist tot.

Bei den Knochenbrücen handelt es sich um offene Frakturen, teilweise ist das umliegende Gewebe schon nekrotisch, man weiß nicht, ob man beide Beine retten kann, eventuell muss ein Bein amputiert werden.

Solche Fälle gibt es immer wieder. Die Galgos sind nicht nur Opfer ihrer Schnelligkeit und Intelligenz bei jagen sonder auch Opfer skrupeloser Veranstalter von Hundekämpfen.

Die Galga Heras befindet sich in Obut vom Tierschutzverein Aprenda – Asociación Protectora de Animales de Écijaund wird in der Tierklinik Hospital Veterinario de Córdoba behandelt.

 

Momentan sind die Tierarztkosten dank zahlreicher Spenden abgedeckt, sollte weitere Unterstützung nötig sein werde ich die Bankverbindung veröffentlichen.

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SOS Galgos - 2012 November 25

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