10th Januar 2013

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10th Januar 2013

Caroline Waggershauser: “Wenn der Himmel seine Augen verschliesst” – Die Hölle der Tiere unter Spaniens blutiger Sonne

Foto Copyright Pedro Armestre

Liebe Freunde

Endlich ist es soweit. Mein Buch “Wenn der Himmel seine Augen verschliesst” wird seit einigen Tagen schon als e-book bei Amazon angeboten. Ab der dritten Januarwoche wird es auch in deutschsprachigen Buchhandlungen zu finden sein.

Spanien ist nicht nur Sonne, Strand, Sangría und “fiestas”. In diesem Land, das seit 1986 zur EU gehört, existiert furchtbares Tierleid, das von allen, vom einfachen Bürger bis hin zu den Politikern
geflissentlich übersehen wird. Niemand sieht die flehentlichen Blicke, von Hunden, Katzen, Stieren, eigentlich von allen Tieren, die in diesem Land geboren wurden, niemand hört die stummen Schreie derer, die man erniedrigt, öffentlich foltert und unter fröhlichem Gejohle hinrichtet.

Für jemanden, der aus dem perfekt funktionierenden Bürokratendeutschland, in dem auch Tierschutzgesetze ernst genommen werden, stammt, präsentiert sich Spanien als Hölle für Tiere im wahrsten Sinne des Wortes. Und das in einem angeblich modernen, schon seit Jahrzehnten zur EU gehörenden Land.

Meine Geschichten handeln von den Abenteuern, Erfolgen, Rückschlägen, Hoffnungslosigkeit, von tagtäglichem Engagement als Tierschützerin in Spanien. Oft der Lächerlichkeit preisgegeben, doch noch öfters heimlich bewundert. Und trotz des grossen Leids um mich herum, verliere ich nie den Humor und Witz und natürlich gibt es auch Freudenmomente in meinen abenteuerlichen Anekdoten zu erzählen.

Ich würde mich freuen, wenn Ihr an meinen aufregenden Erlebnissen teilnehmen würdet und wünsche euch viel Spaß beim Lesen, auch wenn die Geschichten nicht immer ein “happy end” haben. Leider.

Kommentar der Verlagslektorin: Ein sehr engagiertes Buch von einer Frau mit Herz und Verstand und ungeheurer Tierliebe, das berührt und wachrüttelt. Es zeigt viel Leid, manchmal fast bis zur Unerträglichkeit, es sind aber auch wunderbare Erlebnisse/Geschichten dabei, wo das Engagement den Tieren Sternstunden beschert.

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10th Januar 2013

Jack und Daniela, zwei Galgomischlinge aus dem Tierheim Sierra Nevada, suchen ein Zuhause

Jack links, Daniela rechts

Wie so viele ihrer vierbeinigen Kollegen kamen die Geschwister Jack und Daniela über mehrere Umwege in unser spanisches Partner-Tierheim Sierra Nevada. Wo sie ursprünglich aufgewachsen sind und was sie erlebt haben, lässt sich nicht mehr vollständig recherchieren. Tatsache ist, dass beide schon früh die negativen Seiten der Menschen kennenlernen mussten. Bei Jack wird dies ganz besonders deutlich. Auf seinem Rücken sind einzelne weiße Haarbüschel zu erkennen, was aber nicht auf eine Laune der Natur zurückgeht, sondern darauf zurückzuführen ist, dass auf seinem Rücken Zigaretten ausgedrückt worden sind. Laut Tierarzt werden die Haare an diesen Stellen weiß, außerdem sind genau dort auch kleine Narben zu erkennen. Was mögen die Geschwister schon im zarten Welpenalter alles mitgemacht haben!

Mittlerweile sind die beiden aber im Tierheim Sierra Nevada in Sicherheit, wo sie sich sehr schnell eingewöhnt haben und einen sehr fröhlichen Eindruck machen. Wahrscheinlich ist das Tierheim das beste Zuhause, das sie jemals hatten – traurig, aber wahr…

Gottlob haben die beiden durch ihre Vorgeschichte keinerlei schlimme Schäden davongetragen, weder körperlicher, noch seelischer Art. Sie sind zu allen Menschen absolut freundlich und gutmütig und gehen aufgeschlossen und neugierig auf jedermann zu. Sie sind zwei typische Junghunde, verspielt, aufgeweckt, temperamentvoll und aktiv und gerade dabei, die Welt zu entdecken. Nun wäre es an der Zeit, wenn die beiden in verantwortungsbewusste Familien umziehen könnten, wo sie erzogen werden, Auslauf, Beschäftigung und Auslastung erhalten und Geborgenheit und Zugehörigkeit erfahren dürfen.

Jack und Daniela wären bestens für Familien geeignet, wobei auch Kinder kein Problem darstellen sollten. Die beiden Junghunde sind ja selbst noch richtige Kindsköpfe und zu jedem Unsinn aufgelegt. Auch mit anderen Hunden verstehen sich die beiden prima und könnten daher auch gute Zeithunde sein.

Wie bei allen Junghunden, vor allem aber bei bewegungsfreudigen Windhunden, muss natürlich genügend Zeit für Auslauf vorhanden sein. Eventuell muss auch mit Jagdtrieb gerechnet werden. Aber auch Schmuse- und Kuschelstunden dürfen keinesfalls zu kurz kommen.

Selbstverständlich können Jack und Daniela auch getrennt vermittelt werden.

Welche netten Menschen möchten diese beiden schwarzen Sonnenscheins adoptieren und ihnen die Welt zeigen?

„Jack“ und „Daniela“ sind schon kastriert, 10 Monate alt (geboren ca. 03/12) und haben eine Schulterhöhe von 50-55 cm

Aufenthalt: Tierheim Sierra Nevada (Spanien).

Kontakt:
Tierschutzverein Kronach
Ottenhof 2
96317 Kronach
Tel.: 09261/20111
e-mail: tsvkc@gmx.de
www.tierheim-kronach.de

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SOS Galgos - 2013 Januar 10

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