22nd Oktober 2014

EU-Subventionen für Stierkämpfe stoppen! – Absolute Mehrheit verfehlt

Leider gab es keine absolute Mehrheit bei der Abstimmung über den durch die Petiton EU-Subventionen für Stierkämpfe stoppen! unterstützten Änderungsantrag der Grünen. 323 Abgeordnete stimmten dafür, 309 dagegen, bei 58 Enthaltungen. Für eine erforderliche Absolute Mehrheit waren 376 Stimmen nötig.

Das sehr gute Ergebnis kann sich sehen lassen, darauf kann aufgebaut werden: http://supportgreens.eu/bullfighting/results

Wirklich sehenswert war auch der gestrige Beitrag bei BRISANT: EU subventioniert Tierquälerei – Millionen für blutige Stierkämpfe in Spanien

Mittwoch, Oktober 22nd, 2014, 16:27 | Allgemein, PETITIONEN | kommentieren | Trackback

3 Kommentare zu “EU-Subventionen für Stierkämpfe stoppen! – Absolute Mehrheit verfehlt”

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  1. 1 23. Oktober 2014, Bettina schreibt:

    Gekämpft, gekämpft, und doch verloren. Ein trauriger Tag für den Tierschutz.
    Wahrscheinlich sitzen im Europaparlament eben doch einige Menschen ohne Gewissen. Sozial- und Christ(!)demokraten haben mit ihrer Entscheidung die Rechte der (S)tiere mit Füßen getreten. (Aus dieser Sicht muss man sich wohl auch nicht darüber wundern, dass in Deutschland die Massentierhaltung eine Art „Staatsverordnung“ ist.)
    Verachtenswert. Würdelos.
    Die auch von unseren Steuergeldern bezahlte Tierquälerei geht also weiter. Europa bleibt demnach der öffentliche Schauplatz einer archaischen, grausamen Tierfolter.
    Und dennoch: Noch nie waren es so viele Menschen mit Herz und Verstand, die sich für den Fortschritt ausgesprochen haben. In der Abgeordnetenliste kann man die Namen derer lesen, die es sich einzuprägen lohnt. Das macht Mut und gibt Hoffnung.
    Danke an alle Mitglieder des Europaparlaments, die die Rechte der Tiere im Einklang mit den Menschenrechten sehen.

  2. 2 24. Oktober 2014, Isabel schreibt:

    Trotz des knappen Abstimmungsresultates ist es dennoch eine Ohrfeige ins Gesicht der Gegner. Doch klar wir sind viel näher daran die Subventionen zu streichen.

    Martina, wenn ich richtig verstehe sind diese 130’000’000€ an Subventionen von der EU nur für die Stierkampfzüchter bestimmt. Das heisst die Steuerzahler der Länder wo diese scheusslichen Spektakel noch abgehalten werden, müssen noch für die Stierkampfschulen, Unterhalt der Arenas und wer weiss noch was alles aufkommen. Wahrscheinlich wird der Priester der diese Stiermörder in der Stierkampfkapelle vor der corrida noch segnet (es gibt bereits Prister die dies ablehnen), auch noch von den Steuergeldern bezahlt. Übrigens weisst du was die Argumente von Bas Eckhout, Sven Giegold und Martin Häusling waren? Wurde auch argumentiert, dass diese sogenannte Kunst und Kultur neu auch ins Klassenzimmer Einzug gehalten hat (unter der Regierung Rajoys)? Und dass weiterhin Kinder in jungem Alter zu Stierkämpfern ausgebildet werden? Dass Kinder z.T. umsonst zur corrida eingeladen werden damit sich die Arenas füllen? So wird die nächste Generation von Rohlingen (aficionados) herangezüchtet damit die tauromaquia nicht ausstirbt. Auch dürfen weiterhin Kinder zu den corridas mitgenommen werden. Dies trotzdem sich UNO aus Kinderschutzgründen dagegen ausgesprochen hat? Dies alles wird durch diese Subventionen weiterhin ermöglicht.

  3. 3 25. Oktober 2014, Ingrid schreibt:

    Obwohl auch ich mir einen Durchbruch gewünscht hätte, bin ich doch auch überrascht wie knapp das Ergebnis war…

    Schade, schade, es wäre eine Chance gewesen, die leider vertan wurde. Trotzdem, es ist nie zu spät und auch NICHT aller Tage Abend.

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