5th November 2014

Morrissey- The Bullfighter Dies

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Der Stierkämpfer stirbt

Irre in Madrid
Krank in Seville
Einsam in Barcelona
Dann sagt dir jemand (und du jubelst mit):
HURRA HURRA
Der Stierkämpfer stirbt
HURRA HURRA
Der Stierkämpfer stirbt
Und niemand weint
Niemand weint
Weil wir alle wollen, dass der Stier überlebt
Gaga in Málaga
Gnadenlos in Murcia
Übergeschnappt in Valencia
Dann sagt dir jemand (und du jubelst mit):
HURRA HURRA
Der Stierkämpfer stirbt
HURRA HURRA
Der Stierkämpfer stirbt
Und niemand weint
Niemand weint
Weil wir alle wollen, dass der Stier überlebt

Mittwoch, November 5th, 2014, 21:16 | Allgemein | kommentieren | Trackback

3 Kommentare zu “Morrissey- The Bullfighter Dies”

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  1. 1 5. November 2014, dagmar steinhagen schreibt:

    … und ICH SCHAUE NICHT WEG,…

    WARUM auch,… jeder, der den Stierkampf liebt, behauptet, es sei “KUNST”, was sich dort in der Arena abspielt,… und es sei ein “fairer” Kampf,…
    am Ende wartet der Tod, fast ausschließlich auf den Stier.

    Da dieser Kampf, wie erwähnt u.a. bei STIERKAMPF für ALLE, “fair” ist, so kommt es hin und wieder vor, dass der Torero unterliegt, oftmals durch eine CORNADA hingestreckt, wie ein Maikäfer hilflos auf dem Rücken liegend, auf seine zahlreichen Komplizen hofft, die ihn nun retten sollen.
    Dies gelingt manchmal,….

    So geschieht es, dass sich die “Kunstszene” in der letzten Zeit des öfteren von dem einen oder anderen Torero verabschieden musste.

    “Nobody cries, when the bullfighter dies”

    An der KUNST soll auch der Tierfreund sich erfreuen, an der KUNST gibt es nichts zu beweinen,…

  2. 2 8. November 2014, Isabel schreibt:

    Neulich starb ein Stierkämpfer doch nicht in der Arena, zuhause. Er wurde mit den höchsten Ehren beerdigt und auch durch die Arena wurde sein Sarg getragen. Es ist unverständlich, dass Leute wie er die ihr Leben lang nichts als Kälber und Stiere zu Tode gefoltert haben und nichts anderes können oder geleistet haben, mit einen solchen Status geehrt werden, als ob es sich um einen Helden oder ähnliches handeln würde. Dabei ist jeder Stier mehr wert als sein Henker. Menschen die sich von solchen Typen beeinducken lassen sind wirklich eine Schande für die Menschheit.

    Von wegen “fairem Kampf”, eine solche Behauptung ist eine Beleidigung da sie höchst lebensverachtend ist.

  3. 3 6. Dezember 2014, Linda Rapp schreibt:

    Spanien ist die Hölle auf Erden für Tiere und der Stierkampf nichts anderes, als eine montröse, barbarische, abstoßende, widerwärtige Tierschinderei.

    Sog. Stierkämpfer und deren Helfershelfer sind der Abschaum der Gesellschaft, “angesehen” doch nur von ihresgleichen: primitiven, lustmordenden Individuen, die sich an der Qual unserer Mitgeschöpfe ergötzen und zu keiner menschlichen Regung fähig.

    Welch ein bluttriefendes Schandmal, welch ein Bestialitäten-Kabinett schleppt da Spanien immer noch so selbstverständlich hinter sich her, als wären Folterkammern in Arena-Größe mit dem Schau-Abschlachten von Tieren zur Ergötzung von Dummen und Sadisten, ein normales Spaßerlebnis.

    Nach dem Kirchgang noch ein paar Tiere totstechen?
    Wer solche Bedürfnisse hat, möge sich doch bitte in die Psychiatrie begeben und nicht in den Kuhstall oder auf den Ponyhof, um mit dem Küchenmesser auf vorgefolterte
    Tiere einzustechen.

    Was hat wohl erst “Mensch” von solchen herzlosen Ungeheuern zu erwarten?, braucht es doch ein Herz aus Stein, ein Hirn aus Stroh und einem Charakter aus Klärschlamm, um Folter als Kunst zu bezeichnen…

    Das selbstverständliche Zusammenschlagen von Frauen und Männern, die den Tieren helfen wollen, spricht da Bände für sich.

    Mir schaudert es vor diesem Land, welches “Brauchtümer” erfunden hat, die an Sadismus seinesgleichen suchen:
    Stiere quälen, Pferde schinden, Hunde erhängen, Ziegen vom Kirchturm werfen, Hühner, Esel,Katzen, Vögel martern.

    Aber es gibt Hoffnung:

    diejenigen Spanier mit Hirn, Herz und Verstand, mit Empathie und Gerechtigkeitsgefühl.
    melden sich langsam zu Wort. Es ist gefährlich, einer Horde brutaler Tierquäler die Stirn zu bieten. Aber immer mehr Spanier tun dies.
    IHNEN gehört meine Hochachtung.

    Der Stierkampf-Bagage hingegen gebührt nur eines : eine Direkt-Fahrkarte zur tiefsten
    Müllgrube der Welt: dort mögen sie sich in den stinkendsten Abfällen der Geschichte einen Weg zur Hölle -ihrem Lieblingsort- graben um dort einen ewigen Freizeit-Aufenthalt zu genießen.

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