22nd April 2014

Tierquäler könnte zum ersten Mal im Gefängnis landen

Eingesperrt, unterernährt, krank und an Ketten gelegt, unter diesen Konditionen hielt ein Mann in Segovia seine Hunde. Die Welpen starben unter diesen Bedingungen und wurden teilweise von den erwachsenen Hunden aufgefressen.

Aufgedeckt wurde die unhaltbaren Zustände schon im Jahre 2010. Laut der Guardia Civil, deren Beamte die Hunde retteten, waren sie kurz davor zu sterben. Damals wurde der Mann zu einer Gefängnisstrafe von 6 Monaten und dem Verbot, Tiere zu halten oder beruflich mit ihnen Umgang zu haben, verurteilt.

Offensichtlich hat der Mann die verhängte Strafe nicht ernst genommen. Diesmal hielt er vier Hunde ohne Futter und Wasser in einem Anhänger, einer von ihnen starb, die anderen Hunde befanden sich in erbärmlichen Zustand. Die spanische Tierschutzpartei PACMA, die Sociedad Protectora de Animales y Plantas de Madrid (SPAP) und die Asociación Nacional Amigos de los Animales (Anaa) haben nun zum zweiten mal Anzeige gegen den uneinsichtigen Tierquäler erstattet, doch solche Anzeigen verlaufen oft im Sande. Laut Daten der Generalstaatsanwaltschaft fanden 2011 nur 309 Gerichtsverfahren gegen Tierquäler statt, bei denen es zu 32 Verurteilungen und 10 Freisprüchen kam, der Rest der Fälle wurde eingestellt.

Das Gericht fordert eine Haftstrafe von eineinhalb Jahren.

Wird der Mann zu dieser Strafe verurteilt, wäre es das erste Mal in der spanischen Geschichte, dass ein Tierquäler hinter Gittern muss.

Quellen:
elmundo.es
telecinco.es

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SOS Galgos - 2014 April 22

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