24th Februar 2012

Tierquäler zu 6 Monaten Haft verurteilt

“Selbst angefahrene Hunde kommen nicht in so einem schlechten Zustand an.”, dies sind die Worte einer entsetzen Tierärztin, die den von ihrem Besitzer schwer misshandelten Hund behandelte. “Ich habe noch nie einen Hund in einem solchen Zustand gesehen.”, so beschrieb die Tierärztin vor Gericht in Cádfiz den Zustand des Hundes namens Alejandro Magno, der am 13. April 2010 von seinem Besitzer Juan Antonio A. verprügelt wurde.

Der Hund hatte eine offene geschwollene Wunde am Kopf, ein zerstörtes Auge, blutete aus Mau und Nase, abgebrochene Vorderzähne und eine Stichwunde im Rücken. Außerdem war er unternährt, voller Flöhe und konnte sich kaum auf den Beinen halten.

José Antonio A. verweigerte vor Gericht die Aussage, erklärte aber damals den diensthabenden Polizisten den Hund verprügelt zu haben weil er nicht auf ihn hörte.

Die Staatsanwaltschaft wies in ihrem Abschlussbericht auf die Bestialität und Grausamkeit mit der der Angeklagte seinen Hund behandelte hin und forderte u.a. eine Gefängnisstrafe von 18 Monaten, doch der Richter verurteite den Tierquäler letztenlich wegen Tierquälerei nur zu sechs Monaten Gefängnis auf Bewährung und einer Geldstrafe von 530 Euro, desweiteren darf er zwei Jahre lang keine Arbeit die mit Tieren zu tun hat ausüben.

Alejandro erholt sich derzeit immer noch von seinen Verletzungen, es werden Folgeschäden zurückbleiben. Unter seinen seelischen Wunden wird er noch lange leiden, manchmal, wenn ein Mann sich ihm nähert, klemmt er seine Rute ein und uriniert vor lauter Angst.

Quelle: igualdadanimal.org

Siehe auch: Warum? Alejandro, schwer misshandelt….

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23rd Februar 2012

“Worte für einen Stier ohne Stimme” Anthologie von Julio Ortega Fraile über den Toro de la Vega

“Worte für einen Stier ohne Stimme” “Palabras para un toro sin voz”

Anthologie über el Toro de la Vega von Tordesillas (Spanien)

Für alle interessierten und der spanischen Sprache mächtigen Tierfreunde ist ab sofort das Buch “Palabras para un toro sin voz”, eine Anthologie über das alljährlich in Tordesillas stattfindende wohl grausamste Stierspektakel Spaniens, das sogenannte Fest “Toro de la Vega” in Tordesillas, im Handel erhältlich. Es kann über den Verlag Ediciones Hades bestellt werden, bzw. über Amazon.de

Alljährlich, am zweiten Dienstag im September findet das unglaublich grausame Fest “Toro de la Vega” (Stier der Flußaue) statt. Ein Stier wird von hunderten von blutrünstigen Männern gehetzt, in die Enge getrieben und per Lanzenstich getötet. Derjenige der letztendlich den Stier tötet, darf ihm den Schwanz abschneiden und die Trophäe auf seine Lanzenspitze stecken.

Schafft der Stier es an einem bestimmten, festgelegten Punkt zu kommen, kann er begnadigt werden, angeblich konnten sich schon einige wenige Stiere retten, doch diese starben trotzdem an den schrecklichen Wunden die man ihnen während der Hetzjagd zugefügt hat.

Dieses blutrünstige Stierspektakel wurde im Jahre 1980 als touristisch wertvoll anerkannt und 1999 von der Regierung Kastilliens als traditionelles Stierfest eingestuft.

Feigheit, gepaart mit blutrünstigem Sadismus, Dummheit und Ignoranz gegenüber einem leidensfähigen Wesen, öffentlich nicht nur zur Schau getragen, sondern als touristisch wertvoll deklariert, Kultur der Unbarmherzigkeit, dass ist die Schande von Spanien, dass ist Tordesillas, ein Ort, der mittlerweile auf internationaler Ebene eine traurige Bekanntheit erlangt hat.

Auch diese Stiere werden von de EU subventioniert, alleine 150 Millionen Euro fließen aus Deutschland direkt und indirekt in die Stierkampfindustrie, 600 Millionen Euro wird der blutrünstigen Tauromafia jährlich von der Europäischen Union in den Rachen geworfen. Dieser EU-Subventionswahnsinn muss endlich gestoppt werden.

Der Autor Julio Ortega Fraile wurde in Vigo (Pontevedra) geboren und lebte lange in Madrid wo er studierte und arbeitete. Er war überwiegend in der Luftfahrt tätig, angefangen bei der Gepäckabfertigung bis hin zum Piloten.

In die Tierrechtsszene ist Julio Ortega Fraile über seine Aktivität bei der linken Partei Izquierda Unida in El Álamo (Madrid) geraten und setze sich erstmals intensiv mit mit dem Missbrauch der Tiere in seinem Land auseinander und veröffentlichte zahlreiche Dokumente: seine eigene Meinung, Manifeste, Briefe, Vorworte, etc., was er auch heutzutage noch macht. In Galicien war der Autor des Buches u.a. Delegierter der spanischen Tierschutzpartei PACMA (Partido Animalista Contra el Maltrato Animal). Zur Zeit ist er in seiner Heimatstadt Pontevedra der Koordinator des Tierrechtsvereins LIBERA! dessen Rolle in der Kampagne PROU instrumental für die Abschaffung des Stierkampfes in Katalonien durch die ILP war.

“Palabras para un toro sin voz”

Antología sobre el Toro de la Vega de Tordesillas (España)

El libro antológico, publicado por Ediciones Hades, es una recopilación de textos que expresan su dolor y rechazo ante el alanceamiento anual de un toro en Tordesillas, una tradición conocida como El Torneo del Toro de la Vega. En la obra participan los siguientes autores: Rosa Montero, Soledad Puértolas, Juan Kalvellido, Emilio Silvia, Carlos Mañas, Ángel Padilla, Jorge Riechmann, Ruth Toledano, Hugo Cardalda, Esther Tusquets, Luisa Cuerda, Asier Triguero, Fernando Delgado, Rafael Narbona, Jose Luis Victoria, Fernando González “Gonzo”, Carlos Azagra, Elvira Lindo, Nativel Preciado, Ricardo Muñoz José, José Luis Ordóñez, David Fernández Rivera, Ian Gibson, Vicent Jaume Almela, Javier Montilla, Eduardo Galeano y Julio Ortega Fraile. Todos ellos suman sus plumas y sensibilidad a esta causa y a la iniciativa que partió de la Plataforma “Manos Rojas”.

Palabras para un Toro sin Voz es un grito colectivo. Un “¡Basta!” que pretende romper el silencio que encarna la complicidad de parte de la sociedad y de la administración, ante lo que no por ser legal deja de significar una acción cobarde y miserable que, atendiendo a la ética que tantas veces parecemos ignorar, sólo podría ser calificada de crimen. Es la voz de quien carece de la capacidad hablar, que no de expresarse, y que no podemos negarnos a escuchar: la voz de una víctima, el Toro.

La Plataforma “Manos Rojas”, creada en 2010, es una iniciativa del poeta Angel Padilla y de Julio Ortega Fraile, con la intención de contribuir a la abolición de este cruel festejo. Así, en diferentes manifestaciones y desde el entorno del arte, la cultura y la ciencia, se expresa el rechazo a la violencia por parte de quienes perteneciendo a esos ámbitos, no conciben que la expresión de ideas y emociones con finalidades estéticas o comunicativas, impliquen la tortura, el miedo, el sufrimiento y la muerte de un ser vivo.

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22nd Februar 2012

PETITION zur Einführung einer geregelten Schonzeit für Füchse

In den wenigsten Bundesländern gibt es eine geregelte Schonzeit für Füchse – und wenn, dann ist sie nach Meinung der Initiative „Schonzeit für Füchse“ wie in NRW entweder zu kurz oder betrifft wie in Berlin ausschließlich Altfüchse. Im Saarland hat man eine Schonzeit von Mitte Februar bis Mitte August eingeführt.

Lediglich während der Aufzucht der Jungtiere sind die „erforderlichen“ Elterntiere für eine kurze Zeit durch das Bundesjagdgesetz geschützt, was dazu führt, dass Füchse meist im Juni, wenn die Jungtiere gerade mal 2-3 Monate alt sind, schon wieder bejagt werden – der Fuchsrüde wird meist gar nicht als „erforderlich für die Aufzucht der Jungtiere“ gesehen. Dabei spricht die Forschung eine andere Sprache: die Überlebenschance von Jungtieren, die ohne Vater aufwachsen, ist erheblich geringer. Der Rüde erweist sich nicht nur als Ernährer, sondern auch als Beschützer der jungen Familie als nützlich. Deshalb ist es wichtig, bereits im Januar, wenn die Fähen schwanger sind, vollständig auf die Fuchsjagd zu verzichten.

Die Initiative „Schonzeit für Füchse“ fordert, die Jagd auf Füchse von Januar bis September vollkommen ruhen zu lassen. Die Forderung, die von 70 Organisationen aus dem Tier- und Naturschutz unterstützt wird ist im Wortlaut über die Petition abrufbar:

Hier geht’s zur Petition

Weitere Informationen auf www.schonzeit-fuer-fuechse.de


Wildtierschutz Deutschland e.V.

Lovis Kauertz, (Vorsitzender)

Am  Goldberg 5, 55435 Gau-Algesheim, T. 0177-7230086, wildtierschutz@gmail.com

www.wildtierschutz-deutschland.de, www.schonzeit-fuer-fuechse.de

Kontoverbindung: GLS Bank, BLZ: 430 609 67, Konto-Nr.: 600 863 950

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21st Februar 2012

Video-Montage von Jérôme Lescure: anti-Stierkampf Demonstration am 11 Februar 2012 in Paris

Diese Video-Montage über die anti-Stierkampf Demonstration am 11 Februar 2012 in Paris, bei der sich 4 000 Menschen versammelt hatten um das Lynchen von Aktivisten Rodilhan und die Erklärung des Stierkampfs als immateriellen Kulturerbes Frankreichs zu denunzieren wurde von Jérôme Lescure realisiert.


Montage de Jérôme Lescure pour la manifestation… von laurineuh

Wer die unglaublichen Ereignisse die sich am 8. Oktober 2011 in der Stierkampfarena von Rodilhan abgespielt haben noch nicht kennt, kann sie hier nachlesen:

Damit der Sprung in die Arena von Rodilhan nicht in Vergessenheit gerät

Informationen über die Erklärung des Stierkampfs zum Immateriellen Kulturerbe in Frankreich:

Gegen die Erklärung des Stierkampfs als Immaterielles Kulturerbe der UNESCO

Die französichen Tierschutzorganisationen haben die Webseite PATRIMOINE CORRIDA erstellt. Hier finden Sie Informationen über das Stiergemetzel, aktuelle Nachrichten, Infos zur Demonstration, eine Liste der Organisationen die den Protest unterstützen, Kontaktadressen von Politikern denen Sie einen persönlichen Brief schreiben und eine Petition unterzeichnen können.

Stop Corrida: Trotz der eisiger Kälte haben am letzten Samstag, de 11. Februar, in Paris über 4000 Anti-Stierkampf-Aktivisten mit einem 6 km langen Demonstrationszug gegen den Stierkampf protestiert. Der Protestmarsch, an dem 188 Tierschutzorganisationen aus Frankreich und dem Ausland teilnahmen, begann an der Nationalversammlung und endete am Trocadero. Die Protestierenden verlangten den Rückzug der Erklärung des Stierkampfs zum Nationalen Kulturgut, dass er in Frankreich abgeschafft wird und dass den 95 Aktivisten, die am 8. Oktober in Rodilhan von Stierkampffans fast gelyncht wurden, von der Justiz Gerechtigkeit gewährt wird . Schließlich forderten sie die Kandidaten der Präsidentenwahl auf, endlich zum Stierkampf Stellung zu beziehen.

Jean-Pierre Garrigues, Vize-Präsident von CRAC (Comité Radioelement Anti-Corrida) war mit Jean-Marc Governatori, Präsidentschaftskandidat der Unabhängigen Ökologischen Allianz, an der Spitze des Zuges. Alle anderen Präsidentschaftskandidaten sind entweder für den Stierkampf oder wagen es nicht, Stellung zu beziehen. Skandalös ist die Meinung der Kandidatin der Grünen, die jedem die Freiheit lassen will, Stierkämpfe zu besuchen oder nicht.

Noch nie haben sich in Frankreich so viele Menschen gegen den Stierkampf versammelt. Zurecht bezeichnete Jean-Pierre Garrigues diese Demo als ein historisches Ereignis.

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20th Februar 2012

KATE – un kaso de tantos / Ein Fall von vielen

Ich erzähle Dir meine Geschichte, ich habe keinen Namen, bin ein Galgo, für den Menschen bin ich nur ein Jagdinstrument.
Die Geschwindigkeit habe ich im Blut und mein Körper ist drahtig.
Ich wohnte mit weiteren 14 Hunden in einem großen Auslauf.
Oh, ich bin ein Jahr alt und habe noch mein ganzes Leben vor mir, meine Mutter riss trächtig aus und bekam mich in einem Park. Meine drei Geschwister wurden gegen die Wand geschmissen, kaum waren sie auf der Welt, ich weiß nicht wieso ich soviel Glück hatte.
Ich weiß nichts über Wettkämpfe, ich töte keine Hasen aus Instinkt.
Ich wurde jeden Sonntag aufs Feld gebracht, bis das Schicksal eines Tages meinem Glück ein Ende setzte. Eine Kugel traf mich versehentlich, die Wunde war zwar nicht tödlich, aber zu diesem Zeitpunkt zählten Treue und Edelmut nichts mehr.
Mit einem Strick um den Hals brachten sie mich am nächsten Tag zu einer Eiche, mein Opferung war ihre einzige Lösung für mein bleibendes Hinken.
Ich bin ein Lebewesen, dass anhand seines Instinktes handelt, so kämpfte ich und flüchtete erschrocken und ohne zu wissen wohin. Seit diesem Tag traue ich niemandem. Ich überlebte, in dem ich Brot in einer Wohnsiedlung fraß und den Leuten auswich.
Mit dem Strick, immer noch um den Hals, dass schon fast in mein Fleisch festgewachsen war, und mit meinem hinkenden Bein, lief ich umher, bis ich eines Tages in einem Moment der Schwäche, umfiel und in einem Käfig aufwachte. Mein Bein war verbunden und im Käfig befand sich Wasser und etwas zu Fressen. Wahrscheinlich bin ich in einer Herberge gelandet.
Nun sucht man für mich einen Besitzer, doch wer möchte schon einen einjährigen Galgo, der noch dazu hinkt.
Die Leute wollen kleinwüchsige Hunde für zu Hause, teure Rassen um zu züchten und Geld damit zu machen.
Ich biete Gesellschaft für denjenigen an, der mich adoptiert. Ich bin auch dankbar, denn ich weiß was es heißt, Hunger zu haben.
Hier ist meine Geschichte, denk darüber nach wenn du zugehört hast.

Te contaré mi historia, no tengo nombre, soy galgo de raza, perro de
caza para el hombre. La velocidad en la sangre, cuerpo de alambre.
Vivía con 14 como yo en un corral grande. Weiterlesen »

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19th Februar 2012

Pressespiegel Wildtierschutz Deutschland

Die unermüdliche Öffentlichkeitsarbeit von Wildtierschutz Deutschland zeigt Wirkung – mit zahlreichen Erwähnungen in der regionalen und bundesweiten Presse.  In den ersten sechs Wochen des Jahres konnte der deutschlandweit agierende Verein zahlreiche jagdkritische Artikel lancieren oder inhaltlich dazu beitragen.

Im Januar und Februar beherrschten zwei Themen die jagdkritischen Medien: das Unvermögen der Jäger durch jagdliche Mittel den Wildschweinbestand im Zaum zu halten und das massenhafte Töten eines der nützlichsten Tiere unserer Fauna – des Fuchses.

Gleich zu Beginn des Monats titelt FOCUS: „Mitschuld der Jäger – die Zahl der Wildschweine explodiert“ und greift dieses Thema im Februar nochmals auf. Auch für die rheinland-pfälzische Allgemeine Zeitung ist das „Wildschweinproblem jägergemacht“.

Anlässlich sogenannter Fuchswochen diskutiert die Rems-Murr-Rundschau im Januar die gegensätzlichen Argumente von Jägern und von Tierschützern und beleuchtet diesen Aspekt der Jagd aus beiden Blickwinkeln.  Vielleicht ist das ja der Anfang einer kritischen journalistischen Auseinandersetzung mit  den unterschiedlichen Aspekten der Jagd, die gesellschaftlich derzeit ganz gut Gegenwind hat – auch wenn Umfragen im Umfeld von Jagdmessen das nicht so sehen. Lang genug wurden die Aussagen von Kreisjägermeistern, Hegeringen und Jagdvereinen von vielen Medien weitgehend unkritisch widergegeben.

In diversen Fernsehbeiträgen des SWR hatte die Initiative ‚Schonzeit für Füchse‘ die Möglichkeit  ihre Positionen deutlich zu machen.  Hohe Resonanz hatte wohl auch Der Spiegel mit seinem großartigen Beitrag zur Krähenjagd in Deutschland, die für einige revierlose Spaßjäger nicht mehr als Gruppengaudi zu sein scheint.

In diesen Tagen beherrschten dann sechs verwaiste Frischlinge, die mithilfe von Wildtierschutz Deutschland in die Auffangstation Lehnitz bei Oranienburg vermittelt werden konnten, die bundesdeutsche Presse: das ans Herz gehende Thema schaffte es in über 70 Artikel und Videos.

Um Freunde, Unterstützer und Interessenten künftig hinsichtlich seiner Veröffentlichungen auf dem Laufenden zu halten, informiert der Verein ab sofort über www.wildtierschutz-deutschland.de über seinen Pressespiegel.

Pressespiegel Wildtierschutz Deutschland: http://wildtierpresse.blogspot.com/

Pressekontakt

Wildtierschutz Deutschland e.V., Lovis Kauertz (Vorsitzender), Am  Goldberg 5, 55435 Gau-Algesheim, T. 0177-7230086, wildtierschutz@gmail.com, www.wildtierschutz-deutschland.de

www.schonzeit-fuer-fuechse.de

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18th Februar 2012

Neuigkeiten von Esperanza

Ende April wurde die Galga ESPERANZA mehr tot als lebendig aus einem Müllcontainer gerettet.

Die Tierschützer von El Albuerge erhielten einen Notruf, dass sich in einem Müllcontainer in Dos Hermanas ein lebender Hund in einem Müllsack befindet. Dort eingetroffen fanden sie in einer Tonne zwischen Müll und Schutt, eine in einem Kartoffelsack liegende Galga, in der nur noch ein Hauch von Leben steckte.

Sie muss schon länger ohne Futter und Wasser in der Sonne gelegen haben. Dürr, starr, kalt, von Wunden übersät, mehr tot als lebendig, sie atmete kaum noch.

Inzwischen sind viele Monate vergangen, Esperanza befindet sich auf einer Pflegestelle von Galgos 112 und macht langsam aber stetig Fortschritte bei ihrer Gensung. Sorgen bereitet den Tierschützern erhöhte Entzündungswerte im Blut, man hofft, dass es nicht mit den Implantaten zusammenhängt, weitere Untersuchungsergebnisse stehen noch aus, Epseranza wird z.Zt. mit Antiobiotika behandelt.

Bei soviel Grausamkeit kann man nur noch Abscheu und Hass empfinden gegenüber denen, die solcher Taten fähig sind und denen, die der allgegenwärtigen Misshandlung von Tieren tatenlos zuschauen.

In Spanien existiert eine Politik des Wegschauens, aber was will man auch erwarten von einem Land, welches Stierkampf und Stierspektakel als Kultur betrachtet, die Misshandlung der Stiere legalisiert, wo der Sonntagausflug der erzkatholischen Spanier in eine Stierkampfarena nach dem sonntäglichen Kirchgang eine Selbstverständlichkeit ist und schon kleinen Kindern suggeriert wird, dass das Quälen von Tieren eine sinnvolle, legitime Freizeitbeschäftigung ist.

Die sadistische Überlegenheit des Menschen über das Tier ist in der archaischen Kultur Spaniens allgegenwärtig, Tierquäler finden sich in allen Bevölkerungsschichten, Angst vor dem Gesetzt scheint man nicht zu haben, die wenigstens Misshandlungsfälle werden aufgeklärt, da sie unbearbeitet, auf nimmer Wiedersehen in irgendwelchen Schubladen ignoranter Bürokraten verschwinden.

Die am meisten misshandelte Hunderasse in Spanien ist der Galgo.

Verantwortlich für den Holocaust der Galgos sind die schätzungsweise 170 000 Galgueros, Besitzer von ca. 490 000 Galgos. Laut Tierschützern werden Jahr für Jahr 50 000 Galgos auf unterschiedlichste grausame Art und Weise entsorgt.
Spanien ist das einzige europäische Land, in dem es nicht unüblich ist, einen am Baum erhangenen Galgo zu finden.

Es geht um sehr viel Geld, aufgrund der Galgos werden jährlich ca.1000 Millionen Euro umgesetzt und 27000 Arbeitsplätze stehen im direkten Zusammenhang mit ihnen, die gesamte Jägerschaft bewegt jährlich 3000 Millionen Euro.

Jagdhunde sind nichts weiter als das Instrument eines blutigen Zeitvertreibs, viele von ihnen erleben die Hölle auf Erden. Es beginnt schon mit der Geburt in irgendeinem dunklem dreckigen Verschlag, Entbehrung und fehlende Fürsorge vom ersten Lebenstag an, bis zum bitteren Ende. Erfüllt der Hund nicht seinen Zweck, ist er alt, krank oder bringt keinen Jagderfolg, wird er im günstigsten Fall “zum Teufel” gejagt, sich selbst überlassen oder man gönnt ihm einen schnellen Tod durch Erschießen.
Aber, ein echter spanischer Macho, der misshandelt seinen Hund, der nicht die gewünschte Leistung bei der Jagd gebracht hat, den Perversitäten sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Ist der Stolz des Jägers verletzt, entwickelt so manch einer von ihnen eine unglaubliche, kriminelle, bösartige Energie.

Der Galgo wird ohne Ausnahme ausgesetzt und/oder hingerichtet, das unstillbare Verlangen nach jungen, unverdorbenen Exemplaren für Rennen und Jagd, macht den Galgo zu einem Opfer seiner Schnelligkeit und Intelligenz.

www.galgos112.com

Siehe auch:

ESPERANZA, ein Fünkchen Hoffnung
ESPERANZA, ihr Zustand ist stabil
Neuigkeiten von ESPERANZA
Esperanza wurde operiert
ESPERANZA, ihr Zustand ist stabil
ESPERANZA nach einem Monat Pflege
Hoffnungsvolle Bilder von ESPERANZA
Die ersten Gehversuche von ESPERANZA
Esperanza es geht aufwärts
Esperanza geht alleine
ESPERANZA es geht weiter aufwärts
ESPERANZA kann alleine Treppen steigen

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16th Februar 2012

Anti-Stierkampf Konferenz in Marseille am 03.03.2012

Organisiert vom CRAC Europe und BAC Marseille (Brigade anti-corrida Marseille) findet am 3. März eine Konferenz zur weltweiten Abschaffung der Stierkämpfe statt.

Die Konferenz wird in französischer Sprache abgehalten. Wer an dieser wichtigen Konferenz teilnehmen möchte kann sich über BAC Marseille: contact@bacmarseille.fr oder CRAC Europe: craceurope@gmail.com anmelden.

Nach der Anmeldung erhalten Sie weitere Inforamtionen über das Programm. Die Konferenz beginnt um 13.00 Uhr und endet um 20.00 Uhr. Die Konferenz findet im Théâtre TOURSKY, 16 passage, Leo Ferre, statt. Am Ende des Tages wird ein vegetarisches Buffet aufgetragen.

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15th Februar 2012

Grausamer Fund in Benicarlo – kein Ende der Misshandlung von Galgos in Sicht

Diese Fotos wurden in der Nähe von Benicarló aufgenommen, Benicarló ist eine Gemeinde in der spanischen Provinz Castellón im Norden der Valencianischen Gemeinschaft und auch ein beliebtes Ziel des internationalen Tourismus.

Gefunden wurden diese fünf toten Galgos von einem Spaziergänger der mit seinen Hunde dort unterwegs war. Die Kadaver sind teilweise verbrannt, liegen auf den Skeletten von weiteren massakrierten Hunden. Die Sepronba wurde alarmiert, Pro Galgo wird Anzeige erstatten.

Quelle mit weiteren Fotos: GRAUSAMER FUND IN BENICARLO

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14th Februar 2012

Sol, kleiner großer Galgo” kann schon laufen

Die Tierschützer erleben selten einen Tag an dem sich nicht schreckliche Dinge ereignet haben. Dem kleinen Galgo Sol der am 12. Januar in Girona aufgegriffen wurde, geht es inzwischen schon viel besser.

Wer seine Geschichte noch nicht kennt, kann sie hier lesen: Kleiner großer Galgo Sol

Die Bänderrisse in beiden Vorderbeinen die dazu geführt haben, dass sich seine Knochen verformt haben, wurden am 24 Januar von Dr. Font in der Tierklinik Hospital Veterinari Canis (Girona) operiert, am 6. Januar konnte Sol schon seine ersten Schritte machen.

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