10th Februar 2017

Horror-Finca in Andalusien – Gerettet aus der Hölle

Die Guardia Civil befreit aus einer illegalen Hundezwinger auf einer Finca in Cadiz 50 Tiere. Sie befinden sich alle in sehr schlechtem Zustand. Sie hatten kein Wasser , kein Futter und lebten unter furchtbaren Bedingungen.

Anwohner und Tierschützer warnten jahrelang vor einem illegalen Hundezwinger auf einer Finca in der Nähe von Pago del Humo in Chiclana. Trotz ihrer Bemühungen und zahlreicher Anzeigen handelten die Behörden nicht, da sie einige der Beiweise nicht anerkannten. Sogar die spanische Tierschutzpartei PACMA erstattete im Mai 2016 Anzeige wegen Misshandlung von Tieren.

Erst als ein grauenvolles Video veröffentlicht wird, kommt Bewegung in die Angelegenheit. Das Video zeigt, wie vier unterernährte Hunde, sogenannte Kampfhunde und auch Jagdhunde, einen Galgowelpen töteten und fraßen. Das Video ist so grausam, dass es von Youtube entfernt wurde.

Am 6. Febraur war es dann endlich soweit, die Seprona betrat gemeinsam mit Beamten der Policia Municipal das Gelände. Ihnen bot sich ein düsteres Bild. 42 Hunde verschiedener Rassen und Größen befanden sich in einem erbärmlichen Zustand, kein Futter, kein Wasser, verschimmeltes Brot dient als einzige Nahrung, die Zwinger voller Exkremente, einige vegetierten in Räumen ohne Tageslicht dahin. Nach und nach befreite man alle Hunde und suchte nach Mikrochips, keiner der Tiere ist gekennzeichnet.

Nach der Intervention, konnten nun endlich 42 Hunde, drei Katzen, ein Pferd, ein Pony und ein Esel, gerettet werden. Sie befinden sich nun in Obhut mehrerer lokaler Tierschutzorganisationen.

Der Besitzer der Finca wurde verhaftet muss sich vor Gericht als mutmaßliche Täter eines Verbrechens gegen den Schutz von Flora, Fauna und Haustieren verantworten.

Quelle: andaluciainformacion.es

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6th Februar 2017

Nein zur Jagd mit Galgos – Impressionen aus Madrid


Am 5. Februar fanden in 25 Städten Demonstrationen gegen die Jagd mit Galgos und anderen Hunden statt. Aufgerufen zum Protest hast die spanische Plattform NAC. Die Resonanz in den spanischen Medien war sehr groß, an die 20 Zeitungen, Radio- und TV-Sender haben berichtet. Laut NAC haben sich ca. 6 000 Menschen mit ihren Hunden an den Protesten in ganz Spanien beteiligt.

Nationale und internationale Tierschutzorganisationen setzen sich seit vielen Jahren für ein Jagdverbot mit Hunden ein. Auch die internationalen Medien berichten immer öfter über das Schicksal dieser Hunderassen, es gibt einen neuen Dokumentarfilme und auch eine aktuelle Petition: Gebrochene Seele – Der letzte Lauf des Galgos

Die hier gezeigten Fotos stammen von FILMING FOR LIBERATION, FILMING FOR LIBERATION ist ein kollektives Projekt von audiovisuellen Aktivismus, inspiriert von Joanne McArthur We Animals. Die Aufgabe dieses Kollektivs ist es die Realität der Tierausbeutungsindustrie zu zeigen, mit dem Ziel in der Gesellschaft eine Debatte über Speziesismus zu lancieren und die Menschen zu ermutigen, sich für Tierrechte einzusetzen.

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4th Februar 2017

Spanien ratifiziert die Europäische Konvention zum Tierschutz mit 30 Jahren Verspätung

Spanien schließt sich den europäischen Standards des Tierschutzes an…30 Jahre zu spät, 30 Jahre  nachdem die Konvention zum Schutz der Haustiere verabschiedet wurde. Besser spät als nie….

Schutz und Geborgenheit

Der Kongress wird in den kommenden Tagen die Europäische Konvention zum Schutz von Haustieren ratifizieren, der 1987 verabschiedet wurde und Grundrechtsrahmen für Tierschutz ist.

Unter anderem legt die Konvention Standards für Tierhaltung, Reproduktion, Erwerb, Zucht und Ausbildung Haustiere. Zum Beispiel dürfen ohne Erlaubnis der Eltern Tiere nicht an Jugendliche unter 16 Jahren verkauft werden, oder dass Zucht, Haltung und Handeln nur von Menschen mit den richtigen Fähigkeiten erfolgen soll. Außerdem sind Beschränkungen für Tiere in der Werbung, Unterhaltung, bei Wettbewerben enthalten. Euthanasien müssen mit der geringst möglichen physischen und psychischen Leid durchgeführt werden. Ferner sind die Staaten, die die Konvention unterzeichnet haben verpflichtet, die Zahl der streunenden Tiere zu reduzieren, mit Mitteln die weder Schmerz, Leid noch Todesangst verursachen. Diejenigen die streunende Tiere sichten, sollen die Behörden informieren.

Laura Daurte, die Pressesprecherin der spanischen Tierschutzpartei PACMA wünscht sich mehr Ambitionen, den Tierschutz in Spanien an das europäische Minimum anzupassen. Besonders laxe Tierschutzgesetze gibt es in Andalusien, Kastilien-La Mancha, Extremadura und den Kanarischen Inseln.

Obwohl Spanien teilweise strengere Tierschutzgesetze hat, gibt es auf staatlicher Ebene keine Regelung, sie hängt von den Gesetzen der autonomen Gemeinschaften ab. Für einige, wie Katalonien oder Madrid, mit erweiterten Standards, sind sie veraltet, aber andere Autonomien müssen sich anpassen. Die Ratifizierung für Spanien enthält eine Ausnahmeregelung, man will das Amputieren von Ruten nicht verbieten. Dies ist ein Rückschritt, weil diese Praxis in sieben Autonomien schon verboten ist. Eine weitere Ausnahmeregelung ist, der Kauf von Tieren aus dem Ausland. Diese Ausnahmeregelung gilt auch für andere Länder wie Deutschland, Dänemark, Frankreich, Portugal und der Tschechischen Republik. PACMA hat am Donnerstag im Kongress den Vorschlag eingereicht, dieser Ausnahme kurz vor der Ratifizierung aufzunehmen, zu widersprechen.

Wenn man sieht, dass auch Länder wie Rumänien, Griechenland, Italien usw, die Europäische Konvention zum Schutz der Haustiere / European Convention for the Protection of Pet Animals schon lange unterzeichnet haben und dort die Zustände kennt, weiß man, dass damit leider noch lange kein Tierschutz umgesetzt wird. Zumindest wird es ein Druckmittel sein, um die spanische Regierung zum Handeln zum Wohl der Tiere zu bewegen, die spanische Tierrechtsbewegung wird immer größer und stärker und die Sensibilität der Bevölkerung nimmt in vielen Landesteilen kontinuierlich zu.

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3rd Februar 2017

Gebrochene Seele – Der letzte Lauf des Galgos

Rund 50.000 Windhunde jedes Jahr in Spanien aufgegeben oder getötet. Auch auf die Podencos wartet das gleiche Schicksal. Die massive Aufgabe geschieht jedes Jahr im Februar. Spanien ist das einzige Land in Europa, wo die Jagd mit Hunden erlaubt ist, bei der der Hund jagt und die Beute tötet. Viele dieser Hunde werden in den europäischen Ländern adoptiert, was jedoch keine Lösung für das massenhafte Aussetzen von Hunden ist. Die Jagd ist das Problem und muss verboten werden. Unterzeichnen Sie die Petition um ein Ende der Jagd mit Galgos und Podencos in Spanien zu fordern.

Es gibt etwa 190.000 Galgueros die mit Galgos jagen. Diese Jagdhunde gehören zu den Hunderassen in Spanien, die am meisten leiden: sie werden ein paar Jahre für die Jagd benutzt und einem harten Training unterzogen . Zum Beispiel, ist eine Art und Weise sie zu trainieren, sie an ein Auto oder Motorrad zu binden und zu zwingen, bestimmte Geschwindigkeiten zu laufen. So wird die Geschwindigkeit des Hundes und ihre Widerstandsfähigkeit getestet. Es ist ein hartes Leben, in dem das Tier kontinuierlich die Anforderungen der Galguero zu erfüllen hat. Wenn es nicht mehr geeignet für die Jagd ist wird es aufgegeben oder getötet, oft auf brutale Art und Weise.

Der Jagdhund als Instrument

Lama Olga Rodriguez arbeitet für die Organisation Prado in Badajoz, Extremadura, eine der Regionen, in denen die Jagd mit den Galgos sehr verwurzelt ist. Olga erklärt, wie der Windhund in diesem Teil des Landes betrachtet wird:

“Die Galgos sind in Spanien keine Haustiere. Sie sind Jagdwerkzeuge. Sie werden getestet und wenn sie nicht taugen weggeworfen. Die Zucht unter den Galgueros verläuft kontinuierlich, deshalb gibt es immer Ersatz für die außer Acht gelassenen. In ländlichen Gebieten wird man keine Personen mit einem Galgo oder Jagdhund spazieren gehen sehen, sie sind kein Teil der Familie wie die kleinen Hunde ihrer Frauen oder Kinder. Sie sind, wie ich schon sagte, Werkzeuge… Auch heute noch, in den Städten von Extremadura, mit Tausenden von Galgueros in unserer Gemeinde und Hunderttausende von Windhunden, sind die Leute überrascht, wenn sie jemanden sehen, der mit seinem Galgo in einer unserer Städte spazieren geht, mit seinen hübschen Halsband, ihren Mänteln. Es erscheint etwas seltsam und auffällig. Oft kommen, wenn wir spazieren gehen Männer zu uns, die uns anbieten sie zu kaufen, zu tauschen, oder mit unseren Galgos zu züchten und wenn wirr ihnen erklären, dass wir sie nicht zur Jagd benutzen oder für Rennen und dass sie sterilisiert sind, können sie es nicht glauben, nennen uns Verrückte.”

Die Jagd mit Galgos findet vor allem in Andalusien, Kastillien und León, Extremadura und Madrid statt.

Ausgesetzt oder getötet

Wenn der Hund nicht mehr den Erwartungen des Galgueros erfüllt, wird er ausgesetzt oder getötet. Viele Hunde streunen durch die Straßen und wenn sie nicht gerettet werden, werden sie oft auf den Straßen überfahren. Auf einen Teil dieser 50.000 Windhunde wartet eine grausames Schicksal: an einen Baum gehangen, in einem Sack erschossen, in einen Brunnen geworfen, und nur aus dem einzigen Grund, weil das Tier nicht so schnell läuft oder weil es während der Jagd den Weg abkürzt, wird es durch den Galguero bestraft. Laut dem gleichen Galguero, für die Beschädigung seiner Ehre.

Lösung

In den Niederlanden und anderen europäischen Ländern werden viele Galgos adoptiert. Das ist fantastisch für diese Hunde, jedoch ist die Adoption nicht die Lösung für dieses Problem. Viele Windhunde werden nicht adoptiert und streunen auf den Straßen oder sterben einen schrecklichen Tod. Die Lösung ist die Jagd mit Hunden in Spanien zu verbieten. Dann werden die Hunde nicht mehr durch die harten Trainingsmethoden leiden, die eine hohe physische und psychische Anstrengung erfordern. Wenn die Jagd verboten würde, endet das massenhafte Aussetzen und der Tod dieser Tiere.

Dokumentarfilm

PiepVandaag.nl hat einen Dokumentarfilm über das Leben des Galgos als Jagdhund in Spanien gedreht. In “Broken Spirit – The Galgo’s Last Run” (Gebrochene Seele – Der letzte Lauf des Galgos) reist Karen Soeters nach Spanien und spricht mit Rettungs-Gruppen, Aufnahmezentren und Galgueros über das Schicksal des spanischen Windhundes. Auf seiner Reise trifft sie Valentina, eine Galga, die den Versuch des Erhängens durch einen Galguero, um einen langsamen Tod zu sterben, überlebt hat…
Der Dokumentalfilm wurde von Monique van Dijk Armor, Karen Soeters und Estefanía Pampín Zuidmeer gemacht und ist eine Produktion von PiepVandaag.nl und Cherry Blossom Productions.

Für Untertitel CC klicken und wählen Sie Englisch aus (demnächst auch auf Spanisch).

Petition

Im Februar, nach der Jagdsaison in Spanien, beginnt das massive Aussetzen von Galgos. PiepVandaag.nl, bittet Sie, mit Unterstützung der niederländischen Organisationen DutchGalgoLobby, Greyhounds in nood Nederland und Greyhounds Rescue Holland, die Petition zu unterzeichen.

An die Regierung von Spanien

Wir, besorgte europäische Bürger,

stellen fest, dass die schwere Misshandlung und das Leid der Windhunde und Jagdhunde in Spanien zu beenden ist. Diese Tiere werden für die Jagd benutzt und wenn sie nicht mehr den Anforderungen der Galgueros erfüllen, werden sie ausgesetzt oder getötet, etwa 50.000 pro Jahr. Viele von ihnen werden ausgesetzt, aber auch an Bäumen erhängt, in Brunnen geworfen oder erschossen. Außerdem verlangen die Ausbildungsmethoden den Hunden physisch und psychisch viel ab. Spanien ist das einzige Land in Europa, wo die Jagd mit Hunden erlaubt ist, bei der der gleiche Hund die Beute tötet.

Wir bitten die Regierung von Spanien, dass sie die notwendigen Maßnahmen ergreift, um dieses Tierleid zu beenden. Viele der verlassenen Hunde sind in den europäischen Ländern adoptiert, was für das Problem keine Lösung ist. Die Lösung wäre die Jagd mit Hunden zu verbieten. Auch fordern wir die Europäische Union auf, das Notwendige zu tun, damit Spanien diese Maßnahmen ergreift.

Petition und Quelle: Firma la petición: por el fin de la caza con galgos en España / Unterzeichen die Petition: Für ein ende der Jagd mit Galgos in Spanien

Nombre – Vorname
Apellidos – Nachname
Firma la petición – Unterzeichen die Petition

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1st Februar 2017

Eine Stimme für die Galgos – Demonstration Köln – Proteste in 25 spanischen Städten am 5. Februar

Anlässlich des Welt-Galgo-Tages am 1. Februar versammelten sich am vergangenen Sonntag hunderte von Windhundbesitzern und andere Hundefreunde in Köln um, auf das Leid der wohl am meisten misshandelten Hunderasse aufmerksam zu machen.

Anbei ein ausführlicher Bericht des Hundemagazins Wuff: 400 Zweibeiner – 600 Vierbeiner beim 2. Kölner Galgo-Marsch

Am 5. Februar finden in 25 Städten Demonstrationen gegen die Jagd mit Galgos und anderen Hunden statt. Aufgerufen zum Protest hast die spanische Plattform NAC.

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1st Februar 2017

Die brutale Realität der Galgos am Ende der Jagdsaison

Jedes Jahr das gleiche Drama, jedes Jahr das gleiche Leid, jedes Jahr die gleiche Verzweiflung, ein niemals endender Kampf gegen Windmühlen. Einigen Galgos kann geholfen werden, viele andere erleiden einen schrecklichen Tod.

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galgosdelsol.org

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28th Januar 2017

2. Kölner Galgo-Marsch – 29. Januar 2017 – Nein zur Jagd mit Galgos

Anlässlich des world galgo days am 1. Februar findet in Köln ein Marsch für die Galgos statt, um auf das Leid der Windhunde aufmerksam zu machen. Die Jagdsaison geht von Oktober bis Ende Januar. Tötungen, Misshandlungen, Schwarzgeld und verlassene Windhunde sind nur einige der Dinge, die die Welt der Jagd in Spanien prägen. Opfer der Jagd sind nicht nur die ca. 30 Millionen Tiere die jährlich in Spanien von Jägern getötet werden sondern auch die Galgos und andere Jagdhunde, die nichts weiter sind als Werkzeuge die benutzt und weggeworfen werden sobald sie nicht mehr nützlich sind. Vor wenigen Tagen wurde ein “agente rural”, zuständig u.a. für die Überwachung von Jägern, Naturschutz etc., von einem Jäger bei einer Routinekontrolle erschossen, dass Drama ereignete sich in Aspa, in der Nähe von Lleida. Etwa 80 Prozent des Landes ist Jagdgebiet, wer schon einmal seinen Urlaub in Spanien verbracht hat, kennt sicher die Schilder “coto de caza”, die ein Gebiet als Jagdgebiet kennzeichnen.

Die Hasenjagd, gängige Praxis in ländlichen Gebieten, führt dazu, dass die Galgos ein Leben in Elend und Ausbeutung fristen. Die Jagdsaison endet im Februar und führt dazu, dass die Zahl der herrenlosen Galgos in die Höhe schießt. Die meisten dieser Windhunde sind nicht älter als drei Jahre. Die Straflosigkeit der Galgueros glänzt im Februar. Daher erhielt der eindrucksvolle Dokumentarfilm über die Jagdsaison mit Galgos den Titel: Febrero – El miedo de los galgos (Februar – Die Angst der Galgos).

Den kompletten Film mit englischen Untertiteln können Sie hier sehen: februarythedocumentary.com

In Spanien finden am 5. Februar in 25 verschiedenen Städten unter dem Motto NO A LA CAZA / NEIN ZUR JAGD Demonstrationen statt. Organisator ist die Plattform NAC Die Jagdlobby ist mächtig, der Sektor bewegt jährlich neun Milliarden Euro, laut Studien zwei Drittel außerhalb der gesetzlichen Kontrolle.

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6th Dezember 2016

Guardia Civil rettet drei Galgos aus Brunnen

Die Guardia Civil untersucht einen neuen Fall von Misshandlung von Galgos. Ein Mitglied der Jagdgemeinschaft von Osuna hat die hilflosen, heulenden Windhunde in einem sieben Meter tiefen, trockenen Brunnen entdeckt und die Feuerwehr alarmiert.

Die Feurwehrleute seilten sich ab und bargen die Hunde mittels einem Geschirr. Es war nicht schwierig den Eigentümer zu identifizieren, zwei Hunde trugen einen Mikerochip, ein Galgo hat eine Narbe an der linken Halsseite – an der Stelle wo normalerweise der Chip sitzt – und eine Tätowierung am Ohr, wie sie vom spanischen Jagdverband benutzt wird. So konnte der Eigentümer der Tiere ermittelt werden.
Der Besitzer hat nicht das Verschwinden seiner Tiere gemeldet, man geht davon aus, dass er sie in den Brunnen geworfen hat, weil sie nicht mehr für die Jagd tauglich waren. Der mutmaßliche Tierquäler hat ein langes Vorstrafenregister und wird sich vor Gericht für die Tat verantworten müssen.

Diese drei Galgos hatten großes Glück, dass sie gerettet werden konnten, leider ist das nicht oft der Fall. Die Guardia Civil erinnert daran, dass diese Hunderasse für die Jagd benutzt wird und einige Jäger sich ihrer Galgos entledigen, wenn sie nicht mehr wettbewerbsfähig sind. Anstatt sie dann als Haustiere zu halten, werden sie getötet. Ein Verbrechen, welches als solches auch im Strafgesetzbuch verankert ist.

Das massenhafte Entledigen von Galgos hat dazu geführt, dass sich inzwischen in Spanien viele auf diese Rasse spezialisierte Tierschutzvereine gebildet haben, um Adoptionen zu fördern.

Quelle: sevilla.abc.es

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20th November 2016

Horror-Perrera Torremolinos – Staatsanwaltschaft fordert vier Jahre Haft

Ende November 2010 kam ein schrecklicher Skandal an die Öffentlichkeit, in der Perrera von Torremolinos (Málaga), geleitet von einem Tierschutzverein, wurden innerhalb der letzten zwei Jahre 2230 Tiere auf illegale Art und Weise eingeschläfert. Die Tiere erlitten einen langen qualvollen Todeskampf, da die Betreiber der Perrera  offentsichtlich die Dosis des Giftes verringert hatten um Kosten zu sparen. Einige der Tiere landeten noch lebend in der Tiefkühltruhe. Jetzt sitzt die Präsidentin des “Tierschutzvereins” auf der Anklagebank. Sie wird beschuldigt, 2200 Tiere grausam exterminiert zu haben.

Mit ernstem Gesicht und ruhig bestreitet sie alle Vorwürfe, auch das Geld nicht für die Tiere, sondern in Reisen und Restautants investiert zu haben. “Das ist völlig falsch, ich habe niemals irgendein Teir geopfert. Ich habe eine Phopie vor Nadeln und habe immer weggeschaut.” Sie versicherte, dass alle Tiere gut gepflegt waren, und behauptet, eine richtige Tierliebhaberin zu sein.

Ihre Aussagen sind jedoch vollkommen gegensätzlich denen der Seprona. Die spanische Umweltschutzpolizei der Guardia Civil vermutet, dass viele Tiere noch lebend in den Gefrierschrank gelegt wurden.

Die Staatsanwaltschaft fordert vier Jahre Haft für Tierquälerei, Amtsanmaßung und Urkundenfälschung.

Quelle: www.lasexta.com

Wer diese Nachricht noch nicht kennt, anbei alle bisherigen Veröffentlichungen zum Thema:

Grausamer Tod in der Perrera von Torremolinos
Weitere grausame Enthüllungen über die Perrera von Torremolinos
Weitere Enthüllungen um die Perrera von Torremolinos
Tierschutzverein Torremolinos 1 Millionen Euro veruntreut
Staatsanwaltschaft fordert 4 Jahre Haft für die Betreiberin der Perrera Torremolinos

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15th November 2016

PACMA dokumentiert die Hölle von Mancheguito – Feurstier 2016 – Medinaceli

Jedes Jahr im November befindet sich Medinaceli in Feststimmung, begangen wird das Kirchenfest “Cuerpos Santos”, bei dem ein Stier grausamste Qualen erleidet muss. “Toro de Jubilo” in Medicaneli, Tradition und Grausamkeit in Namen der Kirche.

Die spanische Tierschutzpartei PACMA filmte am 13. November in Medinaceli das grausame Stierfest Toro Jubilo. Das Rathaus von Medinaceli hat Journalisten daran gehindert die Misshandlung des Stieres namens ‘Mancheguito’ zu filmen. Auf Anordnung der Stadt, ließ die Guardia Civil nur Leute mit Einladung auf den Platz. Denoch ist es Aktivisten unter Rufen ““¡Antitaurinos, hijos de puta!”/ “Stierkampfgegner, Hurensöhne” das dreihzehnminütige Spektakel zu filmen. Danach, gegen 1.30 Uhr wurde ‘Mancheguito’, dessen Augen durch das Feuer wahrscheinlich erbindet waren, zum Schlachthof abtransportiert.

Bitte unterzeichnen Sie die Petition der Tierschutzpartei für ein Ende des Toro Jubilo und anderer Veranstaltungen mit brennenden Stieren: BURNING BULLS

Quelle mit Video auf der Webseite der spanischen Tierschutzpartei: PACMA documenta el infierno de ‘Mancheguito’

Diese Quälerei besteht darin, dem Stier eine Art Metallgestell an den Hörnern zu befestigen, an dem wiederum Kugeln, bestehend aus Teer und Schwefel befestigt werden, sie werden angezündet, nachdem man den Rücken des Stieres mit Lehm eingerieben hat, um ihn so gegen die herunterfallenden Funken zu “schützen” Der Stier wird losgelassen und wird so durch die Strassen getrieben. Durch diee starke Hitze schmilzt der weiche und sensible Teil des Horninneren, was dem Stier unvorstellbare Schmerzen zufügt. Wie stark die Schmerzen sein müssen kann man nur an den schrecklichen und verzweifelten Schreien des Stieres erahnen. Der Teer schmilzt langsam und beginnt zu tropfen und verursacht bei dem Tier tiefe Verbrennungen. Die brennende Flüssigkeit dringt in seine Augen ein, und versengt sie.

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