5th Februar 2018

Die Situation des Iberischen Wolfes

Wölfe, scheue und faszinierende Tiere. Die Rückkehr der Wölfe, von Tierfreunden gefeiert, von Weidetierhaltern und Jägern verflucht, das Thema ist in Deutschland inzwischen zum Politikum geworden. Die FDP will den Wolf zum Abschuss freigeben. Die Mär vom bösen Wolf – mitverantwortlich ist auch die Presse – erhitzt deutschlandweit die Gemüter.

Wie ist die Situation in Spanien? Diesbezüglich hat meine schon lange in Spanien lebende Freundin Caroline Waggershauser recherchiert und ein Dossier erstellt. Das Ergebnis ist erschreckend, sie arbeitet mit dem spanischen Tierschutzverein für Wildtiere, FAPAS – Fondo para la protección de los animales salvajes, zusammen.


Der Wolf ist durch das Washingtoner Artenschutzabkommen sowie die Berner Konvention geschützt. In der EU wird dieses Abkommen durch die Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (FFH) ausgeführt. Der Iberische Wolf wird in Spanien in der Roten Liste der spanischen Wirbeltiere als
„gefährdet“ eingestuft, aber im Atlas und in der Roten Liste der Landsäugetiere Spaniensals „gering gefährdet“ geführt. Nördlich des Flusses Duero wird der Wolf legal bejagt, südlich des Flusses Duero sowie in Portugal steht der Iberische Wolf jedoch unter strengem
Schutz. Derart geschützt ist der Wolf südlich des Duero, dass er in Andalusien schon nicht mehr existiert. Von Schutz kann hier also keine Rede sein. Die Wilderei mit der Schusswaffe, das Auslegen von Giftködern sowie von Schlag- und Schlingfallen (streng verboten in Spanien) setzen der Wolfspopulation Spaniens zu.

Bitte weiterlesen im bebilderten Dossier: Die Situation des Iberischen Wolfes in Spanien

Autorin: Caroline Waggershauser
Copyright Fapas

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1st Februar 2018

Peropalo – Karneval misshandelt man in Extremadura einen Esel

In Villanueva de la Vera (Provinz Extremadura) findet jedes Jahr am Fastnachtsdienstag eine Karnevalsveranstaltung der besonderen Art statt. Auf einem Esel reitend, verliest ein “Richter” das Todesurteil gegen den “Verräter”. Für den Esel ist dies der absolute Stress. Grölende Menschenmassen, Betrunkene, Feuerwerkskörper, Schläge und Stürze quälen das Tier. Bei Facebook wird die Veranstaltung als “evento con corazón”, Veranstaltung mit Herz, angekündigt.

Die britische Tierschutzorganisation FAACE (FIGHT AGAINST ANIMAL CRUELTY in Europe) wurde 1987 wegen diesem Fest gegründet. Seitdem sind Ausländer verhasst im Dorf.

Video mit englischen Untertiteln:

Die Tierschutzorganisation The Donkey Sanctuary, die sich für den Schutz von Eseln einsetzt, fordern die Regionalregierung von Extremadura auf, diesem Leiden ein Ende zu setzen. Bitte unterzeichnen und verbreiten Sie die Petition: Peropalo Festival – act now

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31st Januar 2018

WELT-GALGO-TAG AM 1. FEBRUAR – DÍA DEL GALGO | WORLD GALGO DAY |

VERBREITEN SIE DIESE SEITE UND MACHEN SIE AUF DAS SCHRECKLICHE SCHICKSAL DER SPANISCHEN WINDHUNDE AUFMERKSAM!

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“JEDES JAHR WERDEN IN SPANIEN TAUSENDE GALGOS GEBOREN UND AUFGEZOGEN, UM ZU JAGEN. IHR LEBEN LANG WERDEN SIE GRAUSAM BEHANDELT UND MÜSSEN SICH STÄNDIG FÜRCHTEN, UND WENN SIE NICHT MEHR NÜTZLICH SIND, WERDEN SIE FURCHTBARE WEISE GETÖTET… AN BÄUMEN ERHÄNGT, IN BRUNNENSCHÄCHTE GEWORFEN, ZU TODE GEPRÜGELT ODER AUSGESETZT.” Diese Worte sind die Einleitung auf der mehrsprachigen Webseite DÍA DEL GALGO, die alljährlich zum Ende der Jagdsaison auf das grausame Schicksal dieser wunderbaren Hunde aufmerksam macht.

Link zur Webseite: DÍA DEL GALGO

Link zur Fabookseite: DÍA DEL GALGO

Die am meisten misshandelte Hunderasse in Spanien ist der Galgo, diese edlen Windhunde sind Opfer ihrer Schnelligkeit und Intelligenz.

Verantwortlich für den Holocaust der Galgos sind die schätzungsweise 170 000 Galgueros, Besitzer von ca. 490 000 Galgos. Laut Tierschützern werden Jahr für Jahr 50 000 Galgos auf unterschiedlichste grausame Art und Weise entsorgt.
Spanien ist das einzige europäische Land, in dem es nicht unüblich ist, einen am Baum erhangenen Galgo zu finden.

Ein richtig guter Galgo der an Wettkämpfen teilnimmt kann einen Wert bis zu 30000 Euro erlangen, dementsprechend oft werden Galgos gestohlen. Im November 2008 gelang der Guardia Civil in einer großangelegten “Harry” und “Clavijo” genannten Operation, zeitgleich in neunzehn Provinzen Spaniens durchgeführt, ein gelungener Schlag gegen die Galgo Mafia, der zur Verhaftung von 40 Personen, zur Beschlagnahmung von unzähligen Waffen und zur Befreiung von über 200 gestohlenen Galgos führte. Die Hundemafia hatte die Komplizenschaft von Tierärzten, Mikrochips wurden entfernt und durch neue Chips ersetzt Pässe gefälscht und auch führende Köpfe sollen sich unter den Verhafteten befunden haben

Jagdhunde sind nichts weiter als das Instrument eines blutigen Zeitvertreibs, viele von ihnen erleben die Hölle auf Erden. Es beginnt schon mit der Geburt in irgendeinem dunklem dreckigen Verschlag, Entbehrung und fehlende Fürsorge vom ersten Lebenstag an, bis zum bitteren Ende. Erfüllt der Hund nicht seinen Zweck, ist er alt, krank oder bringt keinen Jagderfolg, wird er im günstigsten Fall “zum Teufel” gejagt, sich selbst überlassen oder man gönnt ihm einen schnellen Tod durch Erschießen.
Aber, ein echter spanischer Macho, der misshandelt seinen Hund, der nicht die gewünschte Leistung bei der Jagd gebracht hat, den Perversitäten sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Ist der Stolz des Jägers verletzt, entwickelt so manch einer von ihnen eine unglaubliche, kriminelle, bösartige Energie. Das Erhängen der Galgos hat sogar einen Namen, “Klavierspielen”, da der Galgo so gerade noch mit seinen Pfoten den Boden berührt und um sein Leben strampelt, so wie wenn ein Klavierspieler die Tasten schlägt, spielt der Galgo das Lied vom Tod.

Die Jagdsaison mit Galgos geht von Oktober bis Ende Januar, dann füllen sich die Perreras mit überwiegend jungen, bis zu 3 oder 4 Jahre alten Galgos, denn kaum ein Galguero sieht einen Sinn darin, diese bis zur nächsten Saison durchzufüttern, schließlich hat er ja schon per Zucht für genügend Nachschub für die nächste Saison gesorgt. Zu dieser Zeit beginnt für die Tierschützer der Wettlauf mit dem Tod, aber längst nicht alle Galgos können vor der Tötung bewahrt werden.
Hinzu kommen noch die vielen ausgesetzten Tiere die von einem Auto zerschmettert und die, die erschossen oder auf andere grausame Art und Weise beseitigt werden, die Brunnen in Spanien sind tief, stille Gräber die nur selten entdeckt werden.

Der Galgo wird ohne Ausnahme ausgesetzt und/oder hingerichtet, die saisonbedingte Jagd, die Unterhaltskosten von Hundemeuten die inzwischen nicht mehr in allen Provinzen gratis sind, das unstillbare Verlangen nach jungen, unverdorbenen Exemplaren für dieses Spiel, macht den Galgo zu einem Opfer seiner Schnelligkeit und Intelligenz.

Das ist das typische “ España profunda” , tiefstes Spanien, wovon meine spanischen Freunde immer wieder sprechen, das Spanien, was man dem Rest der Welt nicht gerne zeigt.

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29th Januar 2018

Protestmarsch gegen die Misshandlung von Windhunden

Anlässlich des Welt-Galgo-Tages am 1. Februar versammelten sich am vergangenen Samstag geschätzte 400 Menschen und 600 Hunde – überwiegend spanische Galgos, aber auch Greyhounds, Podencos, andere Jagdhunderassen und kleine und große Hunde mit und ohne Stammbaum in Köln zum 3. Galgo-Marsch, um auf die dunkle Seite Spaniens, das Leid der spanischen Windhunde, aufmerksam zu machen.

Die traditionelle Jagdsaison mit Galgos geht von Oktober bis Ende Januar. Schätzungen gehen davon aus, dass jährlich 50 000 spanische Windhunde von ihren Besitzern in Stich gelassen werden. Bestenfalls landen sie im Tierheim, oder aber in einer der zahlreichen Tötungsstationen, werden ausgesetzt oder aber sie werden zu Tode gequält. Schon jetzt sind die Tierheime überfüllt. Bis zum Beginn der neuen Jagdsaison werden, wie jedes Jahr auch nach Monaten noch ausgesetzte streunende Galgos eingefangen.

Treffpunkt war der Platz vorm Bürgerhaus Stollwerk. Auch in diesem Jahr nahm Simone Sombecki, die Moderatorin von “Tiere suchen ein Zuhause am Marsch teil. Bevor es los ging, moderierte sie einen Livestream. Der Marsch führte über die Severinstraße und die Hohe Straße bis zum Heumarkt, wo Tierschützer Reden gehalten haben. Viele Passanten blieben interessiert stehen und sprachen Demonstranten auf die Problematik an.

Extra aus Spanien angereist war Maria Theresa Garcia von der spanischen Tierrechtsplattform “No a la caza con galgos y otras razas” (NAC), die sich gegen die Jagd und gegen die Misshandlung und Tötung von Jagdhunden einsetzt. In Spanien finden am 4. Februar Demonstrationen in 31 Städten statt!

In einer eindrucksvollen Rede erklärt Maria Theresa Garcia, „Wenn der Galgo seine Leistung nicht erbracht hat, er die Ehre seines Besitzers verletzt hat und deshalb der Galguero den Galgo möglichst qualvoll bestraft, um seine Ehre unter den anderen Jägern wiederherzustellen“. Eine Art dieser traditionellen Tierquälerei wird “tocar piano”, Klavierspielen, genannt. Der Hund wird so an einen Baum auf gehangen, dass seine Pfoten gerade noch den Boden berühren. Ähnlich einem Klavierspieler, schlagen die Pfoten des um sein Leben ringenden Hundes auf den Boden.

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10th Januar 2018

Tausende Stimmen für die Galgos! Welt-Galgo-Tag – 3. Kölner Galgo-Marsch – Demonstrationen in 31 spanischen Städten

Das Leid der Galgos ist inzwischen weit über die spanischen Grenzen hinaus bekannt. Zahlreiche internationale Tierschutzorganisationen vermitteln spanische Windhunde, arbeiten Hand in Hand mit spanischen Tierschützern und unterstützen dortige Tierheime und andere Projekte. Trotz unermüdlichen Einsatzes auf beiden Seiten ändert sich nichts. Der Windhund ist weltweit die am meisten misshandelte Hunderasse. Geboren um zu leiden. Jährlich werden tausende von Galgos gezüchtet um zu jagen und an Wettbewerben teilzunehmen. Man schätz, dass jährlich 50 000 spanische Windhunde von ihren Besitzern aufgegeben werden! Gehalten werden die Hunde meistens in Verschlägen, wertvolle Hunde werden sogar in Bunkern gehalten. Ist ein Galgo nicht mehr erfolgreich genug wird er im besten Fall einem Tierheim oder einer Tötungsstation übergeben. Tausende werden jedoch ausgesetzt, erschossen, zu Tode geprügelt, in Brunnenschächte geworfen oder traditionell erhängt. „Tocar piano“, Klavierspielen, nennt sich dieses grausame Tötungsmethode durch einen in seinem Stolz gekränkten spanischen Jäger mit Galgo, Galguero genannt.

Der Welt-Galgo Tag am 1. Februar steht kurz bevor, daher wird es nicht nur in Spanien, sondern auch in Köln und anderen europäischen Ländern Demonstrationen geben, um auf das Leid der spanischen Windhunde aufmerksam zu machen. Die Organisatorin Julia Reinhardt ruft in sozialen Netzwerken zum Protest auf.

Die Veranstaltung ist bestens organisiert, alle wichtigen Informationen finden Sie auf der Webseite: KÖLNER GALGO MARSCH.

Informationen zum Welt-Galgo-Tag finden Sie auf folgender mehrsprachigen Webseite: Día del Galgo

In Spanien werden am 4. Februar zum achten Jahr in Folge in 31 Städten Demonstrationen gegen die Jagd und gegen die Misshandlung und Tötung von sogenannten Jagdhunden stattfinden. Unterstützt werden die Proteste von mehr als 500 Organisationen, Plattformen und politischen Parteien. Organisator ist die Plataforma Nac, die überwiegend über Facebook aktiv ist: No A la CAZA con Galgos y otras Razas. Plataforma NAC

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18th Dezember 2017

Besondere Schwere der Schuld – Haftstrafe für die Tierquälerin der Horrorperrera von Torremolinos

Es ist ein historisches Urteil, Carmen Marín, die ehemalige Präsidentin des Tierheims Parque Animal von Torremolinos (Málaga), muss für 3 Jahre und 9 Monate ins Gefängnis!

Der Skandal um das von einem Tierschutzverein geleitete Tierheim kam Ende November 2010 an die Öffentlichkeit. Es konnte nachgewiesen werden, dass mehr als 2000 Tiere auf grausame Art und Weise eingeschläfert wurden. Die Tiere erlitten einen langen qualvollen Todeskampf, da die Betreiber der Perrera die Dosis des Narkosemittels verringert hatten um Kosten zu sparen. Einige der Tiere landeten noch lebend in der Tiefkühltruhe.

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Alle vorherigen Berichte:

Horror-Perrera Torremolinos – Staatsanwaltschaft fordert vier Jahre Haft
Grausamer Tod in der Perrera von Torremolinos
Weitere grausame Enthüllungen über die Perrera von Torremolinos
Weitere Enthüllungen um die Perrera von Torremolinos
Tierschutzverein Torremolinos 1 Millionen Euro veruntreut
Staatsanwaltschaft fordert 4 Jahre Haft für die Betreiberin der Perrera Torremolinos

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17th September 2017

Tausende von Aktivisten fordern politischen Mut um Stierkämpfe zu verbieten

“Wo es Blut, Schmerz und Folter gibt, wird es niemals Kunst, Mut und Kultur geben”

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Zum zweiten Mal in Folge füllte PACMA die Puerta del Sol. Tausende Menschen folgten am Samstag unter dem Motto “MISIÓN ABOLICIÓN” /”Mission Abschaffung” dem Aufruf der spanischen Tierrechtspartei zur größten Tierrechtsdemonstration in Spanien und Europa, um das Ende der Stierkämpfe zu fordern. Teil der Kundgebung war ein “tierrechtlicher Chupinazo. Die Anzahl der Stierkämpfe ist in den letzten 10 Jahren um 56% gesunden, neun von 10 Spaniern haben noch nie an einem Stierspektakel teilgenommen. Der Stierkampf stirbt.

Während der Kundgebung trugen tausende Aktivisten, in Anlehnung an die roten Tücher die beim Stiertreiben in Pamplona benutzt werden, grüne Tücher. Der sogenannte Chupinazo in Pamplona leitet die San Fermin ein, die grünen Tücher stehen symbolisch dafür, dass man in Spanien Spaß haben kann ohne Tiere zu quälen. Silvia Barquero, Präsidentin von Pacma, bedankte sich bei den Aktivisten, die all ihre Energie für die Durchsetzung von Tierrechten einsetzen.

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13th September 2017

Wir schreiben Geschichte! – Anti-Stierkampf Demonstration am 16.09.2017 in Madrid

Aufruf der spanischen Tierschutzpartei PACMA zur Teilnahme an der Demonstration “MISIÓN ABOLICIÓN” am 16. September 2017 in Madrid

Mission: Abschaffung

“Am 16. September werden wir die Straßen von Madrid füllen, um das Ende aller Feste mit Stieren zu fordern. Wir feiern das größte Anti-Stierkampf-Event der letzten Zeit, denn wir haben eine wichtige Mission: die totale Abschaffung der Tauromachie. Wir brauchen dich, jetzt mehr denn je.”

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Die spanische Tierschutzpartei PACMA ruft zum zweiten Mal unter dem Motto “MISIÓN ABOLICÓN” – “MISSION ABSCHAFFUNG” zur Demonstration für die Abschaffung der Stierkämpfe und aller Feste mit Stieren auf. Die Kundgebung findet am 16. September in Madrid statt, ab 17 Uhr an der Puerta del Sol. Das Verbot den Toro de la Vega mit Lanzen zu verletzten und in der Öffentlichkeit zu töten war ein erster symbolischer Schritt. Becerradas, Feuerstiere, Stiere am Seil, Stiere ins Meer, Stiertreiben jeglicher Art sind Tierquälerei.

Webseite Demonstrationsaufruf: misionabolicion.es

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12th September 2017

Toro de la Vega 2017 – Der Mob will Blut

Jahrelange Kampagnen und Proteste haben 2016 endlich dazu geführt, dass das wohl grausamste Stierspektakel Spaniens, der Toro de la Vega in Tordesillas, der weit über Spaniens Grenzen hinaus unrühmliche Berühmtheit erlangt hat, in der bekannten Form nicht mehr zelebriert werden darf. Die autonome Regierung von Kastilien und Léon hat das Töten von Rindern mit Lanzen im Juni 2016 zu verboten.

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Vergangenes Jahr fand aus juristisch, strategischen Gründen eine Stierhatz unter dem Titel Toro de la Peña statt. Heute, am 12. September, feierte Tordesillas eine Neuauflage des traditionellen Festes unter dem alten Namen, die Kontroverse geht weiter. Auf der einen Seite stehen die Tierrechtler, die ein komplettes Verbot erwirken wollen, auf der anderen Seite die Anhänger und Organisatoren des Turniers. Das Patronato del Toro de la Vega hat eine Demonstration zugunsten des “uralten Toro de la Vega”, sowie “aller Traditionen von Kastilien, individueller und kollektiver Freiheit der Meinungsäußerung, von Gesetz, Demokratie und Gerechtigkeit und für die Erhaltung immaterieller Kulturwerte von touristischem Interesse”, organisiert. Der Mob lechzt nach Blut!

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. “Prinz”, der Toro De la Vega 2017, wurde nicht mit Lanzen gequält, erlitt jedoch trotzdem körperliche und psychische Qualen.

Alle bisherigen Artikel zum Thema: TORO DE LA VEGA

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7th Juli 2017

Sanfermines 2017 – Blutiger Beginn der ersten Stierhatz in Pamplona

Es ist wieder soweit, die umstrittene Stierhatz in Pamplona hat heute begonnen und einen ersten schwer verletzten Läufer gefordert, doch wer sich in Gefahr begibt ist selbst schuld. Eine Woche lang werden täglich sechs Kampfstiere, geführt von einigen Leitochsen, durch die engen Gassen der Stadt in die Arena getrieben, wo sie am Nachmittag ein grausamer Tod erwartet.

Am Mittwoch protestierten eindrucksvoll ca. 100 Aktivisten aus aller Welt gegen das blutige Spektakel.

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Schon seit Jahren kooperiert PETA mit der spanischen Tierschuztorganisation AnimaNaturalis, die gemeinsam diese medienwirksame Aktion organisieren und durchführen.

Marta Esteban, die Präsidentin der Plattform LTNEC erklärt in einem Interview, dass alleine die Hatz durch die Gassen schon eine Qual für die Stiere ist und dass es das Schlimmste ist, dass dies alles nur geschieht, weil die Menschen Spaß daran haben. Anbei der Beitrag mit Interview beim Hessischen Rundfunk: Sanfermines in Pamplona – Spaniens größte Stierhatz beginnt

Millionen von Touristen aus aller Welt lassen die Kassen gewaltig klingeln, die offizielle Webseite der Sanfermines www.sanfermines.com, spricht für sich, die Vermarktung des Spektakels ist professionell, anhand von Videos und Fotos wird alles in Wort und Bild bis ins kleinste Detail ausgeschlachtet.

Touristen die in Spanien an dem Rennen mit Stieren teilnehmen werden an dem Gemetzel beitragen. Sie sind Komplizen dieser archaischen Tierquälerei. Dies ist auch die Botschaft des folgenden Videos der Plattform La Tortura No Es Cultura / Folter Ist Keine Kultur, gesponsert von Animal Guardians, und Europas größten Tierschutzorganisationen, PETA, Humane Society International, CAS International , AnimaNaturalis und europäische Büros von World Animal Protection sowie dem Red Internacional Antitauromaquia/ International Anti-bullfighting Network, welches 110 Tierschutzorganisationen aus aller Welt vereinigt. Das Video wurde in verschiedene Sprachen übersetzt und wird in Europa, Amerika, Asien und Australien verbreitet.

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Stierkampf gehört abgeschafft. Folter im Namen von Tradition und Kultur hat im 21. Jahrhundert nichts zu suchen. Eine Kultur befindet sich im stetigen Wandel und alle Zeichen stehen auf Abschaffung dieser archaischen Tierquälerei!

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