10th März 2014

Alès 2014 – Ein entscheidendes Jahr! Anti-Stierkampf-Demonstration in Frankreich am 31.05.2014

Am Samstag den 31. Mai findet in Südfrankreich eine Großdemonstration für die Abschaffung der Stierkämpfe statt. Die Veranstalter hoffen auch auf zahlreiche Aktivisten aus den Nachbarländern. Organisiert wird diese wichtige Demonstration u.a. über Facebook. Deutsche Aktivisten die an der Großkundgebung teilnehmen, werden gebeten, sich mit CRAC in Verbindung zu setzen, damit bei den französischen Behörden und Stierkampfveranstaltern bekannt wird, dass auch Deutsche den Stierkampf ablehnen und der deutsche Tierschutz sich gegen das blutige Gemetzel ausspricht.

TEXT DER VERANSTALTUNG AUF FACEBOOK

Alès 2014: Ein entscheidendes Jahr!

BITTE BEACHTEN: Wenn Sie am 31. Mai vor Ort in Alès mitdemonstrieren werden, nehmen Sie bitte die Einladung an, um unter „Zusagen“ zu erscheinen.
Vielen Dank an Alle!
Sollte der Bürgermeister von Alès, Max Roustan, dem Stierkämpfe nicht gefallen, sie aber seit 18 Jahren organisiert (wen will er zum Narren halten?) die Kommunalwahlen im März 2014 verlieren, so wird es das Ende der Stierkämpfe in Alès sein, soviel ist sicher.
Falls er wieder gewählt wird, liegt es an uns, ihm verstehen zu geben, dass er von sich aus diese barbarische Praktik aufgeben und sich den Städten Fréjus, Fenouillet, Bourg-Madame, Collioure und der spanischen Gemeinschaft Katalonien anschliessen soll, die in den Jahren 2000 der Stierfolter den Rücken gekehrt haben. Was Sie schon heute tun können: Sie können ihn per Email, Fax, Post und Telefon auffordern, dem Massaker in Alès ein Ende zu setzen. Es liegt in seiner Macht. Lasst uns am Samstag, den 31. Mai 2014 auf jeden Fall zahlreich in Alès erscheinen, um das Blutbad zu verhindern und die Stadt einzunehmen. Im Jahr 2014 wird sich der Trend des Jahres 2013 festigen und verstärken: der Stierkampf ist zu einer schweren Störung der öffentlichen Ordnung geworden. Es ist an der Zeit, ihn in den 11 verseuchten Landkreisen Südfrankreichs abzuschaffen (siehe Karte: http://www.anticorrida.com/La-carte-rouge-sang-des-corridas-en-France.html )

2014: das Jahr der abolitionistischen Revolution. Geben wir nicht nach! Vergrössern wir die Bewegung!

Für das CRAC Europe
Jean-Pierre Garrigues
Website der Alès Demonstration:
http://www.ales-corrida.com/
Kontaktdaten von Max Roustan (Bürgermeister von Alès) und der Stadt Alès:

Empfang: +33 466 56 11 00
Sekretariat des Bürgermeisters: +33 466 56 42 88
Fax: +33 466 56 10 31
Email: communication@ville-ales.net
Anschrift:
M. Max Roustan
Place de l’hôtel de ville
30115 ALES Cedex BP345
Frankreich

Verknüpfung zur Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/230385900475518/?fref=ts
Mitfahrbörse: http://forum.anticorrida.com/index.php/board,19.0.html
Mitfahrbörse auf FB: https://www.facebook.com/events/403387253126846/

Stierkampf in Frankreich

Obwohl das Gesetz in Frankreich Grausamkeit an Tieren bestraft, hat es für den Stierkampf Ausnahmen in bestimmten Landkreisen („départements“) des Süden eingeräumt. Während der Gesetzgeber einerseits sehr wohl erkennt, dass Grausamkeit und Misshandlung wesentlicher Bestandteil des Stierkampfes sind, hat er andererseits eine Ausnahmeregelung geschaffen, damit der Gesetzestext nicht anwendbar ist. Diese Ausnahmeregelung wurde im Jahr 1954 geschaffen. Da diese Praxis aber in Frankreich bereits im Jahr 1853 eingeführt wurde, war der Stierkampf in unserem Land 100 Jahre lang gesetzeswidrig.

Der entschlüsselte Stierkampf

Hinter den Kostümen, den Pailletten und der Musik verbirgt sich eine elende Realität, eine Foltertat an einem Pflanzenfresser, der von den Liebhabern dieses Spektakels gerne als blutrünstige Bestie angesehen wird, die nur das Tageslicht erblickt um von einer Stichwaffe durchbohrt, vor einem enthusiastischen Publikum zu verenden. Weiterlesen »

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23rd Februar 2014

Brot und Stiere – PAN y TOROS macht mobil gegen Stierkampf

Die Bürgerinitiative PAN y TOROS macht gegen den Stierkampf mobil. Der Name BROT und STIERE passt wie die Faust aufs Auge, wie sonst lässt es sich erklären, dass die korrupte spanische Volkspartei Partido Popular mit aller Macht versucht, den dem Untergang geweihten Stierkampf künstlich am Leben zu erhalten. Will man etwa versuchen, das frustrierte Volk mit Stierspektakeln bei Laune zu halten, um von wirtschaftlichen und politischen Problemen abzulenken? Oder ist es die Angst der korrupten Regierung, dass keine Subventionen mehr in den Haushalt oder in die eigene Tasche fließen? Viele fragen sich, ob die Regierung des krisengeplagten Landes vor dem Aus steht, für die Stiere würde es nur Gutes bedeuten und sicher auch für die meisten Bürger. Panem et circenses passt auch als ein Hinweis auf die abgestumpfte Gesellschaft, deren Interesse über elementare Bedürfnisse und „niedere Gelüste“ nicht hinausgeht. Nur 13 Prozent der spanischen Bevölkerung steht hinter der Tauromachie, diejenigen, die sich nicht damit identifizieren können und die corrida und Volksfeste mit Stieren ablehnen, sollten sich entschlossener dagegen wehren.

Was nicht ist, kann noch werden, schließlich ist es auch genau so einer Volksinitiative, Iniciativa Legislativa Popular, kurz ILP, gelungen, dem Stierkampf in Katalonien den Dolchstoß zu versetzen. Ein kurzer Rückblick: Im November 2008 wurde das Bürgerbegehren vom katalanischen Parlament angenommen. Am 10. Dezember konnte die Plataforma Prou (zu Deutsch: “Es reicht”) mit der Unterschriftensammlung beginnen. Benötigt wurden 50 000 Unterschriften. Gesammelt wurden 180 000, mehr dreimal so viel wie für ein Volksbegehren nötig gewesen wären. Nach diesem großartigen Erfolg wurde im katalanischen Parlament nach mehreren Debatten am 28. Juli 2010 Geschichte geschrieben und für die Abschaffung der Stierkämpfe in Katalonien abgestimmt.

Die Welt der Stierkampfanhänger war ins Wanken geraten. Die Stierkampflobby setzte zum Gegenschlag an, gründete ebenfalls eine ILP, diesmal für ganz Spanien, mit dem Ziel, dass das Stierkampfverbot in Katalonien zurückgenommen und der Stierkampf in Spanien per Gesetzesentwurf zum Bien de Interés Cultural (Kulturgut) erklärt und geschützt wird. Ende März 2010 überreichten Stierkampfanhänger dem spanischen Statistikamt 590.000 Unterschriften, die sie im Namen einer Iniciativa Legislativa Popular in ganz Spanien gesammelt hatten. Im Februar dieses Jahres akzeptierte das spanische Parlament mit der absoluten Mehrheit der Regierungspartei Partido Popular, die den Stierkampf hartnäckig verteidigt, den Antrag dieser Bürgerinitative. Die Fondation Franz Weber legte Beschwerde ein, denn bereits die Unterschriftensammlung verlief rechtswidrig. Zudem wurde der Unterschriftensammlung ein längerer Zeitrahmen bewilligt als es das Initiativrecht vorsieht. Des Weiteren wurde für diese Interessensbekundungen ein Verfahren angewendet, das das Gesetz in dieser Weise nicht vorsieht, ausführlich erläutert im Auftritt gegen Stierkampf der Fondation Franz Weber vor dem spanischen Abgeordnetenhaus.

Die Forderungen von PAN y TOROS sprechen jedem, der die politischen Hintergründe und die Wahrheit die hinter dem blutigen archaischen Spektakel unter dem Deckmantel von Kunst und Kultur steht, aus der Seele. Akzeptiert werden weder die Erklärung des Stierkampfs zum Kulturgut noch die impliziten finanziellen Ressourcen und die Erhöhung der öffentlichen Haushaltsmittel und Subventionen. Gefordert wird das Ende dieser Zuschüsse und das Ende sämtlicher Unterstützung des Stierkampfes in finanzieller und politischer Hinsicht. Ferner wird nicht akzeptiert, dass die Regierung sich in die Kompetenzen der autonomen Regionen zu den Themen Tierschutz, Kultur und Veranstaltungen, einmischt. Ein weiteres wichtiges Thema ist die Erziehung der Kinder zur Grausamkeit – Kindern in der Schule Dinge zu lehren, die die von Natur aus bei Kindern existierende Empathie für Tiere schwinden lassen und zerstören, widerspricht jeglicher Vernunft. PAN y TOROS wird fordern, dass die Fernsehübertragungen von Stierkämpfen zu Zeiten, in denen auch Kinder fernsehen, Stierkampfschulen für unter Achtzehnjährige und sowohl der Zugang als auch die Teilnahme an allen Veranstaltungen und Aktivitäten im Zusammenhang mit Stierkampf für nicht Volljährige verboten werden.

Wir können uns auf spannende Kampagnen und hitzige und emotionale Debatten gefasst machen, die Zeichen für den Untergang des Stierkampfs stehen gut, siegen wird am Ende wieder die Demokratie.

www.panytoros.org

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23rd Februar 2014

Galgomix Naria sucht ein Zuhause

Angesichts von Narias Muskeln könnte jeder Bodybuilder vor Neid erblassen. Unglaublich, was für stahlharte Muskelpakete Naria auf Brust und Beinen sitzen hat! Man sieht auf den ersten Blick: Diese Hündin ist kein Stubenhocker, sondern möchte ein aktives Leben mit viel Action und Abwechslung führen!

Tatsächlich ist Naria eine temperamentvolle und unternehmungslustige Powerfrau, die viel Auslauf und Beschäftigung einfordert. Sie liebt es, zusammen mit ihren Bezugspersonen lange Wanderungen zu unternehmen, wobei ihr kein Weg zu weit oder zu anstrengend sein kann. Gerne schnüffelt sie unterwegs hier und da, interessiert sich für alles oder apportiert ihr Bällchen. Nach weit über 2 Jahren Tierheimleben in unserem spanischen Partner-Tierheim Albolote/Granada (Naria befindet sich nun seit Anfang Februar bei uns in Kronach) kann die aktive Hündin ihre neue Freiheit kaum fassen und ist gerade dabei, das Leben in vollen Zügen auszukosten und die Welt um sich herum zu erforschen. Es gibt beim Spazierengehen aber auch sooo viel interessantes Neues zu entdecken und so weiß Naria manchmal gar nicht, wo sie zuerst hinschauen soll!

Leider lässt Narias Erziehung noch sehr zu wünschen übrig. Da sie zudem wie die meisten Windhunde auch über Jagdtrieb verfügt, sollte sie vorerst beim Wandern an der Leine bleiben. Es empfiehlt sich dabei eine lange Schleppleine, so dass Naria mehr Spiel hat und auch mal etwas rennen kann.

Wer sich für Naria interessiert, sollte Verständnis dafür haben, dass sie das kleine Hundeeinmaleins erst noch lernen muss. Immerhin hatte sie vermutlich in ihrem ganzen Leben noch niemanden an der Seite, der ihr die Grundregeln des Hunde-Gehorsams beigebracht hat. Woher sollte sie also wissen, wie sich ein perfekter Begleithund in der Welt der Menschen benehmen muss? Wir sind jedoch davon überzeugt, dass Naria mit etwas Geduld, Konsequenz und Lob alles nachholen wird, was sie an Hunde-Knigge bis jetzt verpasst hat. Genügend Zeit und Spaß am Training setzen wir für ihr neues Herrchen oder Frauchen dabei natürlich voraus.

Übrigens ist Naria nicht den ganzen Tag nonstop auf Achse! Nein, nach getaner „Arbeit“ chillt sie auch liebend gerne in ihrem Körbchen, in das sie sich gemütlich hineinkuschelt. Sie ist zwar temperamentvoll und aktiv, aber kein nervöser oder hyperaktiver Wirbelwind.

Was ihr Verhalten uns Menschen gegenüber betrifft, lässt sich absolut nichts Negatives sagen. Naria ist überaus freundlich zu allen Besuchern und freut sich über jeden, der ein bisschen Zeit mit ihr verbringt. Obwohl sie durchaus eine starke und selbstbewusste Hündin ist, ordnet sie sich willig unter, sie lässt sich was sagen, ist gutmütig und begehrt nicht auf. Natürlich sollten ihre Bezugspersonen aber auch konsequent und souverän mit ihr umgehen. Schmusen findet sie ganz klasse und so lässt sie sich gerne von vorne bis hinten knuddeln und drücken.

Leider wissen wir nicht, ob sie schon einmal Kontakt mit Kindern hatte, daher würden wir sie lieber in eine Familie vermitteln, in der nur größere Kinder oder Jugendliche leben.

Bei anderen Hunden entscheidet Naria ganz nach Sympathie. Mit Rüden versteht sie sich eigentlich immer, aber bei Hündinnen kann sie schon mal etwas zickig sein. Ihre eigene Familie sollte sie daher am besten nur mit einem souveränen Rüden teilen.

Wenn Sie genauso ein Outdoor-Fan sind wie Naria und Sie einen Kumpel für Ihre Unternehmungen suchen, könnte die fesche Galgo-Powerfrau vielleicht genau die richtige Begleiterin für Sie sein! Gerne dürfen Sie sie bei einem gemeinsamen Spaziergang kennenlernen. Wir würden uns freuen, wenn es zwischen Ihnen „funkt“, denn Rohdiamant Naria hat ein tolles Potential, das es nur noch etwas herauszukitzeln und zu formen gilt. Sie hätte eine liebevolle eigene Familie wirklich mehr als verdient und wäre bestimmt eine anhängliche und treue Kumpeline. Wer gibt ihr eine Chance?

Kontakt:
Tierschutzverein Kronach
Ottenhof 2
96317 Kronach
Tel.: 09261/20111
e-mail: tsvkc@gmx.de
www.tierheim-kronach.de

Weitere Fotos: „Naria“, weiblich, kastriert, Galgomix, geb. 07.07.10, 61 cm

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17th Februar 2014

Das Schweigen macht dich zum Komplizen – Eindrücke von den Demonstrationen gegen die Misshandlung von Tieren

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Tausende von Menschen machten demonstrierten am vergangenen Sonntag in zahlreichen Städten Spaniens, unter  dem Motto “GEMEINSAM GEGEN DIE MISSHANDLUNG VON TIEREN – rufe Schluss damit – das Schweigen macht dich zum Komplizen” gegen die Misshandlung von Tieren. Anbei einige Impressionen von den erfolgreichen Demonstrationen und Kundgebungen. Das Video wurde in Salamanca aufgenommen.

 

 

 

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17th Februar 2014

La cogida – Ruhm und Reichtum sind es nicht wert Leben zu nehmen und Leben zu verlieren

“la cogida” – wenn ein Stierkämpfer von einem Stier auf die Hörner genommen wird

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Mein Kind im Ring, heute wird es mit seinem Leben spielen
Und ihm gegenüber ist jener mit spitzem Kopf
Fünfhundert Kilo Kraft , unschuldig gefährlich
Mein Kind verdammter Ruhm, mit dem Leben spielt man nicht

Mein Kind , mein Kind heute kommt es schwer verletzt zurück
Mein Kind , mein Kind, weder Ruhm noch Reichtum
Mein Kind, sind es wert das Leben zu nehmen

Mein Kind im Ring, foltert heute einen Unschuldigen
Und die Augen um ihm herum, singen und tanzen den Tod
Der Tod der Unschuld singt man weder noch tanzt man ihn
Mein Kind verdammt Herrlichkeit , Folter ist keine Kultur

Mein Kind , mein Kind heute kommt es schwer verletzt zurück
Mein Kind , mein Kind, weder Ruhm noch Reichtum
Mein Kind, sind es wert das Leben zu nehmen

Mein Kind im Ring, es liegt im Sand
Und bei ihm ist jener mit spitzem Kopf
Zwei Leben verlassen die Welt für die menschliche Dummheit
Mein Kind verdammt Herrlichkeit , der Tod ist nicht gespielt

Mein Kind , mein Kind heute kommt es schwer verletzt zurück
Mein Kind , mein Kind, weder Ruhm noch Reichtum
Mein Kind, sind es wert das Leben zu verlieren

Mein Kind , mein Kind höre mein Weinen mein Kind
Mein Kind , mein Kind, oh verdammt Herrlichkeit Herrlichkeit
Mein Kind , mein Kind, es wird mein Gesicht nicht mehr küssen.

Jorge Selk: https://myspace.com/jorgeselk

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14th Februar 2014

Gemeinsam gegen die Misshandlung von Tieren – Demonstrationen in ganz Spanien

Unter dem Motto “GEMEINSAM GEGEN DIE MISSHANDLUNG VON TIEREN – rufe Schluss damit – das Schweigen macht dich zum Komplizen” finden am kommenden Sonntag in ganz Spanien Demonstrationen statt. Organisiert werden sie über Facebook. In Barcelona, Madrid, Girona, Lleida, Granada, Málaga, Sevilla, Las Palmas, Santander, Valencia und Vitoria werden Tierschützer ihre Stimme für die Tierrechte erheben. Auch wenn es viele Tierschutzgesetze gibt, mangelt es an der Umsetzung. Straftaten werden oft gar nicht, oder nicht ernsthaft verfolgt, Strafen sind lächerlich gering, es kann nicht sein, dass Tierquäler ungeschoren davonkommen.

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10th Februar 2014

Perrera Olivenza – Tod einer Galga durch Hundefänger und einige Ungereimtheiten

Die Misshandlung von Tieren ist in ganz Spanien allgegenwärtig, so auch in Extremadura, der ärmsten Region der iberischen Halbinsel. Ein besonderes Bespiel der Ignoranz gegenüber fühlenden Lebewesen, ist die Geschichte einer streunenden Galga, die Ende vergangenen Jahres ein jähes und trauriges Ende fand, durch das erschreckende Einfang und Vernichtungs-System der Provinzverwaltung von Badajoz. Grund, für den Dachverband der Tierschützer Extremaduras, FEPAEX, mal wieder eine Anzeige bei der SEPRONA zu erstatten.

Eine streunende, überaus scheue Galga, wurde von einer jungen Frau schon seit Monaten angefüttert und dann von den städtischen Hundefängern eingefangen. Oft und besonders gerne werden von den Hundefängern Betäubungspfeile eingesetzt, ohne auch nur annähernd das eventuelle Gewicht des Tieres zu berücksichtigen. Ohne die Größe des Hundes zu beachten, werden immer große Pfeile verwendet. In diesem Fall, traf der Pfeil die Galga in den Bauchraum. Die gefangen Tiere werden daraufhin in die Perrera von Olivenza gebracht. Die Perrera Badajoz ist nur für die Tiere aus der Stadt Badajoz zuständig.

Noch am selben Tag kontaktierte die junge Frau, die sich schon so lange versucht hatte, die Galga einzufangen, die privat geführte und von der Provinzverwaltung Badajoz subventionierte Auffangstation Perrera Olivenza der Hunde-Vernichterin Manuela Pablo Díaz, um die eingefangene Galga dort rauszuholen und Adoptanten zu finden. Doch dieses Glück war der Galga leider nicht gegönnt. Sie kam vermutlich durch die durch den Betäubungspfeil verursachte Wunde, stark verletzt und blutend (laut Tierärztin der Perrera mit offenen Bauchraum – durch einen Betäubungspfeil?) dort an und starb kurz darauf in der Einrichtung.

Das Team von FEPAEX weiß nicht, ob Ana María Llorente Ferrera, die Tierärztin der Perrera Olivenza und Gefährtin und Mitarbeiterin von Manuel Pablo Díaz, in ihrer Arbeit der Vernichtung versucht hat, etwas für die Galga zu tun, oder ob sie ihr einfach nur beim Sterben zusah und die junge Frau die seit Monaten versucht hat, die Galga einzufangen, anrief, um ihr zu sagen, dass sie sich nicht die Mühe machen soll sich auf den Weg zu machen, es sich nicht mehr lohnt, da die Galga tot war. Der Bericht der jungen Frau, der in der Anzeige aufgenommen wurde, ist schockierend.

Der Dachverband der Tierschützer Extremaduras kämpft dafür, dieses System der Vernichtung von Hunden, deren einziger Fehler war, unverantwortlichen, herzlosen Menschen zu gehören, zu beenden. Ein System der Vernichtung, der uneingeschränkten Zucht, der Verantwortungslosigkeit und Vernachlässigung der Bedürfnisse der Tiere. FEPAEX kämpft für einen verantwortungsvollen, würdevollen und respektvollen Umgang mit Tieren und somit für eine positive Veränderung der Gesellschaft. Die Tierschützer schätzen den Mut der jungen Frau, diesen Fall der Misshandlung durch die Verwaltung von Badajoz, vor Gericht zu bringen und Gerechtigkeit zu fordern. Nicht viele Menschen haben diesen Wut und wahre Tierliebe.

Siehe auch: Petition: Schließung der Perrera Olivenza in Badajoz

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5th Februar 2014

UNO empfiehlt, Kinder “von der Gewalt des Stierkampfs” fernzuhalten

Die Empfehlung erfolgt durch den Ausschuss für die Rechte des Kindes, dem internationalen Gremium, das die Einhaltung der Kinderrechtskonvention überwacht. Dies nach einem Bericht, der von der Fondation Franz Weber (FFW) im Rahmen ihrer Kampagne “Kindheit ohne Gewalt” vorgelegt wurde.

Die Empfehlung richtet sich an Portugal, das von den Ländern, die dieses Jahr über die Umsetzung der Kinderrechtskonvention Rechenschaft ablegen müssen, das einzige ist, in dem der Stierkampf praktiziert wird. Vera Weber, Vize-Präsidentin der FFW, betont jedoch, “dass dieser Grundsatz ab heute für alle beteiligten Staaten gilt und alle Kinder betrifft, weil die Konvention gleiche Rechte für alle anstrebt”.

Durch den Ausschuss für die Rechte des Kindes, eines der neun Menschenrechts-Vertragsorgane, hat sich die Organisation der Vereinten Nationen (UNO) ausdrücklich gegen die Teilnahme und die Anwesenheit von Kindern an bzw. bei Stierkampfveranstaltungen ausgesprochen.

Die Fondation Franz Weber machte im März 2013 in ihrem Bericht darauf aufmerksam, dass es in Portugal Stierkampfveranstaltungen gibt, an denen Kinder beteiligt sind, und Stierkampfschulen, die Kinder unterrichten. Dies erregte grosses Aufsehen, denn es stellt einen Verstoss gegen die Verpflichtungen aus dem Übereinkommen über die Rechte des Kindes dar, welche bis heute die am meisten ratifizierte UNO-Menschenrechtskonvention der Erde ist.

Das Übereinkommen gewährleistet das Recht aller Kinder unter 18 Jahren (Jungen und Mädchen) auf einen ihrer körperlichen, seelischen, sittlichen und sozialen Entwicklung angemessenen Lebensstandard. Es verpflichtet die Signatarstaaten, jene Massnahmen zu treffen, die diesen Schutz des Kindes gewährleisten. Mehrere Mitglieder des Ausschusses, darunter die stellvertretende Vorsitzende Sara Oviedo, wiesen darauf hin, dass diese Bedingung im Hinblick auf den Stierkampf nicht eingehalten werde.

An der Versammlung vom 22. und 23. Januar in Genf erklärte Oviedo, die “Teilnahme von Kindern und Jugendlichen (Jungen und Mädchen) an mit dem Stierkampf verbundenen Aktivitäten stelle einen schweren Verstoss gegen die Artikel des Übereinkommens über die Rechte des Kindes” dar. Hiranthi Wijemanne, Mitglied des Ausschusses aus Sri Lanka, brachte angesichts dieses Problems ebenfalls ihre Besorgnis zum Ausdruck. Sie betonte, dass “die Kinder bereits von frühester Jugend an für eine Form der Gewalttätigkeit indoktriniert und trainiert” würden, die zudem “ihre körperliche Unversehrtheit” gefährde.

Jorge Cardona, spanisches (!) Mitglied des Ausschusses, hob hervor, dass ungeachtet der Einschätzung der in Portugal für den Kinderschutz zuständigen Organisation (die bereits 2009 die Auffassung vertrat, dass der Stierkampf mit Risiken verbunden sei) Minderjährigen auch heute noch gestattet werde, an Stierkampfveranstaltungen teilzunehmen, obschon dies einen Verstoss gegen die Verpflichtungen des Übereinkommens darstelle.

Heute, am 5. Februar, hat der Ausschuss seine Position hinsichtlich der Beteiligung von Kindern an Stierkampf-Anlässen veröffentlicht: Es äussert sich “besorgt um das körperliche und seelische Wohlbefinden von Kindern”, die an Stierkampf-Anlässen aktiv oder als Teil des Publikums teilnehmen. “Im Hinblick auf ein künftiges Teilnahmeverbot für Kinder an Stierkampfanlässen drängt der Ausschuss den Vertragsstaat, die nötigen gesetzlichen und administrativen Massnahmen einzuleiten, um alle an Stierkämpfen beteiligten Kinder zu schützen, auch jene, die zuschauen.” Nebst weiteren Empfehlungen drängt der Ausschuss den Vertragsstaat auch, Massnahmen zur Sensibilisierung über die körperliche und psychische Gewalt im Zusammenhang mit dem Stierkampf und deren Auswirkungen auf Kinder einzuleiten.

Sergio Caetano, Vertreter der Fondation Franz Weber in Portugal, erklärt: “Im Stierkampfunterricht oder an Veranstaltungen, an denen sie teilnehmen, müssen die Kinder den Stieren mit stechenden, scharfen Gegenständen grausame Verletzungen zufügen. Sie müssen sich ausserdem vollkommen ungeschützt am Tier festklammern, um es zu dominieren. Dabei erleiden sie regelmässig Unfälle. Gleichzeitig werden Kinder, die an solchen Veranstaltungen teilnehmen, Zeugen äusserst brutaler Szenen. Wir sind der Auffassung, dass Portugal den Stierkampfunterricht für Minderjährige und deren Teilnahme an Stierkampfveranstaltungen ab sofort unterbinden muss.”

Anna Mulà, Anwältin der Fondation Franz Weber, ist überzeugt, dass “der in das Übereinkommen aufgenommene Kerngrundsatz des Kindeswohls Vorrang vor dem Gedanken der kulturellen Vielfalt haben muss, ebenso wie vor sonstigen Interessen, mit denen er in Widerspruch stehen könnte”.

Leonardo Anselmi, FFW-Direktor für Spanien und Lateinamerika, ist der Ansicht, dass “die UNO uns ein weiteres Argument liefert gegen den Stierkampf und jene grausamen Schauspiele, die nicht nur den Tieren, sondern auch der gesamten Gesellschaft schaden, deren Teil Kinder und Jugendliche sind”.

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Fondation Franz Weber
Ansprechpartner: Vera Weber
Tel.: +41 79 210 54 04
E-Mail: veraweber@ffw.ch
Website: www.ffw.ch

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5th Februar 2014

Happy Birthday – Fadjen feiert seinen 4. Geburtstag

Fadjen, das lebendige Symbol gegen den Stierkampf, feiert heute am 5. Februar seinen vierten Geburtstag gefeiert. Der spanische Kampfstier lebt bei  Christophe Thomas in Frankreich. Eigentlich war seine Bestimmung wie bei allen anderen “toros de lidia” auch, irgendwann in einer Stierkampfarena zu Tode gefoltert zu werden, doch sein Weg kreuzte den von Christophe und ihm bleibt dieses Schicksal erspart.

Die französiche Webseite “Sauvons un taureau” (Wir retten einen Stier) ist Tierfreunden gewidmet, besonders denen, die den Stierkampf nicht unterstützen und diesen auf aktive Art und Weise bekämpfen wollen. Aber auch, um zu beweisen, dass der sogenannte “toro de lidia” (Kampfstier) ein friedlicher Pflanzenfresser und kein gefährliches Tier ist.

Die Webseite gibt Einblicke in das Leben von FADJEN, wie er sich von einem jungen Kalb zu einem kräftigen Stier entwickelt und vor allem auch über die Beziehung zwischen Mensch und Stier.

 

www.sauvons-un-taureau-de-corrida.com

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1st Februar 2014

WELT-GALGO-TAG AM 1. FEBRUAR – DÍA DEL GALGO | WORLD GALGO DAY |

VERBREITEN SIE DIESE SEITE UND MACHEN SIE AUF DAS SCHRECKLICHE SCHICKSAL DER GALGOS AUFMERKSAM

 

JEDES JAHR WERDEN IN SPANIEN TAUSENDE GALGOS GEBOREN UND AUFGEZOGEN, UM ZU JAGEN. IHR LEBEN LANG WERDEN SIE GRAUSAM BEHANDELT UND MÜSSEN SICH STÄNDIG FÜRCHTEN, UND WENN SIE NICHT MEHR NÜTZLICH SIND, WERDEN SIE FURCHTBARE WEISE GETÖTET… AN BÄUMEN ERHÄNGT, IN BRUNNENSCHÄCHTE GEWORFEN, ZU TODE GEPRÜGELT ODER AUSGESETZT.

www.diadelgalgo.de

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